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Mass-Voll-Demo startet in Luzern – und stösst auf Widerstand

Schätzungen zufolge nahmen mehr Menschen an der Gegendemonstration Teil, als am Massvoll-Umzug.
Schätzungen zufolge nahmen mehr Menschen an der Gegendemonstration Teil, als am Massvoll-Umzug.Bild: BRK News

Mass-Voll-Demo in Luzern stösst auf Widerstand

Bei einer Kundgebung von «Mass-voll» in Luzern sind am Samstag rund tausend Personen durch Luzern gezogen. Darunter waren auch Rechtsextreme. Rund 1500 Personen versammelten sich gleichzeitig zu einer Gegendemonstration. Es kam zu keinen Zusammenstössen.
09.05.2026, 15:3709.05.2026, 19:58

Am Samstagnachmittag kam es in Luzern zu zwei bewilligten Kundgebungen: Die Bewegung «Mass-Voll» versammelte sich um 14 Uhr auf dem Kurplatz, um gegen das EU-Vertragspaket Bilaterale III zu demonstrieren. Auch Mitglieder der rechtsextremen Gruppe «Junge Tat» sowie rechtsextreme Parteien aus Ungarn und Bulgarien hatten sich im Vorfeld angekündigt.

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Laut der Luzerner Zeitung waren einige hundert Menschen auf dem Kurplatz, um sich Reden anzuhören. Der Mass-Voll-Demozug machte sich kurz nach 15 Uhr vom Kurplatz auf den Weg Richtung Altstadt und hielt kurz bei der Jesuitenkirche. Schliesslich liefen rund tausend Personen mit.

Zeitgleich demonstrierte die «Allianz Luzern Nazifrei» auf dem Europaplatz gegen die Anti-EU-Demo. Ein linkes Bündnis aus Juso, SP und den Grünen. Rund 1500 Personen kamen für die Gegendemonstration zusammen.

Gegendemonstrantinnen und Gegendemonstranten versammeln sich vor dem KKL.
Gegendemonstrantinnen und Gegendemonstranten versammeln sich vor dem KKL.Bild: BRK News

Die SP sah für Luzern die Gefahr, «zum Aufmarschort von Rechtsextremen» zu werden, wie sie Ende April mitteilte. Die Grünen forderten mit einer Petition den Rückzug der Bewilligung für Mass-voll. Die Grünen reichten am Dienstag eine Petition mit rund 2500 Unterschriften ein, in der sie den Rückzug der Bewilligung für die Demonstration von Mass-voll forderten.

Wie die «Luzerner Zeitung» weiter berichtete, sprach an der Gegendemonstration auf dem Europaplatz auch der Luzerner SP-Nationalrat David Roth. Er nannte die «Mass-Voll»-Demo einen Aufmarsch von Faschisten.

Demos treffen aufeinander

Video: watson

Die Kundgebungen von und gegen Mass-Voll verlaufen bis auf verbale Pöbeleien friedlich. Die Polizei schirmt die beiden Parteien von einander ab.

Um etwa 17 Uhr begann sich die Kundgebung aufzulösen. Von den rund 1500 Gegendemonstrierenden verblieb zunächst ein Teil auf dem Europaplatz.

Im Februar durchbrach ein Mass-voll-Demozug in St.Gallen eine Polizeisperre und es kam zu Scharmützeln. Mitglieder der rechtsextremen Gruppierung Junge Tat liefen vorne mit.(val/sda)

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218 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Schlaf
09.05.2026 15:41registriert Oktober 2019
Rechtsextreme aus Ungarn und Rumänien?

Ausländer an einer ultrakonservativen CH-Demo🤯🤯🤯
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Kei Luscht
09.05.2026 16:43registriert Dezember 2015
Damit ich das richtig verstehe... die rechten Schwurbler importieren Krawalltouristen und haben dennoch weniger Leute als die Gegendemo? Das gibt Hoffnung.
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Kommissar Rizzo
09.05.2026 15:59registriert Mai 2021
*Laut der Luzerner Zeitung versammelten ... Menschen auf dem Kurplatz um sich die Reden.*

Ja was? Die Reden anzuschauen? Oder anzutun? Oder doch anzuhören?

Kommt schon! Ist wenigstens 1x durchlesen zu viel verlangt?

Zu Massvoll und den Rechtsradikalen muss man nicht viel sagen. Das sind verlorene Seelen auf der Suche nach Sinn im Leben.
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