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Johann Eliasch wird von Marco Odermatt und Swiss-Ski kritisiert

FILE - Candidate to the presidency of the International Olympic Committee Johan Eliasch arrives at the mixed zone during a break of the 144th session, which will elect the new IOC President, in Costa  ...
Johan Eliasch erhält wenig Unterstützung.Bild: keystone

«Für uns nicht wählbar»: Swiss-Ski und Odermatt stellen sich gegen FIS-Präsidenten Eliasch

Am 11. Juni finden beim FIS-Kongress die Präsidentschaftswahlen statt. Der bisherige Präsident Johan Eliasch musste tricksen, um vorgeschlagen zu werden, und wird von den Schweizern scharf kritisiert.
18.05.2026, 18:1918.05.2026, 18:55

Der amtierende FIS-Präsident Johan Eliasch kann bei den kommenden Präsidentschaftswahlen gewählt werden, obwohl der britische und der schwedische Skiverband den 64-Jährigen nicht vorgeschlagen haben. Damit sich Eliasch trotzdem zur Wahl stellen kann, liess er sich in Georgien einbürgern und konnte sich so vom georgischen Verband für die Wahl vorschlagen lassen.

Dieser Trick findet Swiss-Ski alles andere als lustig. CEO Diego Züger sagt gegenüber SRF: «Johan Eliasch ist für uns nicht wählbar. Wir wollen keinen Präsidenten, der sich irgendwo auf der Welt eine Staatsbürgerschaft sucht, nur um im Amt zu bleiben.»

Diego Züger leitet derzeit den Schweizer Skiverband ad interim.
Diego Küger ist der aktuelle Swiss-Ski-CEO.Bild: zvg

Mit der Arbeit von Eliasch ist Züger überhaupt nicht zufrieden. Finanziell war die bisher fünfjährige Amtszeit von Eliasch ein Debakel. «Die FIS ist in einem besorgniserregenden Zustand. 80-100 Millionen des Vermögens wurden in den letzten Jahren mehr oder weniger konzeptlos verbraucht», erklärt Züger, der findet, dass jetzt die Handbremse gezogen werden muss.

Auch Marco Odermatt kritisierte im Blick den amtierenden Präsidenten. «Ich habe mir vor ein paar Jahren sehr viel von ihm erhofft. Weil er neu in dieses System gekommen ist, ein bisschen anders denkt und als Unternehmer die Weltwirtschaft sehr gut versteht», erklärt der amtierende Gesamtweltcupsieger, welcher aber feststellen musste, dass Eliasch wohl nicht die richtige Wahl ist. «Auch ich habe von Insidern erfahren, dass sich die FIS bezüglich der Finanzen alles andere als positiv entwickelt hat. Und deshalb bleibt nicht viel anderes übrig, als an der Spitze der FIS einen Wechsel zu machen.»

Fourth placed Marco Odermatt of Switzerland talks with Johan Eliasch, President of the International Ski Federation, FIS, during the medals ceremony of the men's super-g race at the 2023 FIS Alpi ...
Marco Odermatt zusammen mit Eliasch.Bild: keystone

Ähnlich klingt es bei Daniel Yule. Der Slalomspezialist sagt zum amtierenden Präsidenten: «Eliasch hat uns seit seinem Amtsantritt 2021 so viel versprochen und nichts gehalten.»

Am 11. Juni werden neben Eliasch auch Alexander Ospelt, Victoria Gosling, Anna Harboe Falkenberg und Dexter Paine kandidieren. Swiss-Ski möchte sich mit anderen Verbänden gemeinsam hinter einen Kandidaten stellen. (riz)

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7 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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rundumeli
18.05.2026 18:42registriert April 2014
Bin ja gespannt, wie sich der ehemalige Swiss Ski Präsident (und CEO einer Esoterik-Tröpfli-Firma) Urs Lehmann metzget im Machtkampf.

Einst war er einer der schärfsten Kritiker von Eliasch und ist nun dessen Angestellter und best friend ... autsch !
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Ueli77
18.05.2026 21:53registriert Juni 2014
Warum nur will Eliasch auf Biegen und Brechen Präsident bleiben? Als Multimilliardär ist er ja nicht auf das Lohn angewiesen.
Eher stinkt es gewaltig nach Korruption beim Staat Georgien, sowie zusätzlich beim georgischen Skiverband...
Hoffe, dass möglichst viele Verbände Haltung zeigen und ihn nicht wählen.
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ELMatador
18.05.2026 21:09registriert Februar 2020
Hmmm erinnert mich ein bisschen an den FIA President, ja schön alle Regel so drehen und biegen, dass man im Amt bleiben kann…
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