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Die Zürcher Stadtpolizei übt Selbstkritik nach Demonstration auf Sechseläutenplatz

Zwei Tage nach der Demo am Zürcher Sechseläutenplatz kritisiert der Zürcher Kommandant seinen Einsatzleiter. Dieser hätte entschiedener eingreifen müssen.



Auch auf dem Sechselaeutenplatz in Zuerich haben sich am Samstag, 9. Mai 2020 ueber hundert Menschen versammelt und gegen den Corona-Lockdown demonstriert, ein Demonstrant traegt einen selbstgemachten Abstandshalter und eine Schweizerfahne. Die Polizei rueckte mit mehreren Streifenwagen zum Einsatz aus. (KEYSTONE/Ennio Leanza).

Bild: KEYSTONE

Am Samstag versammelten sich über 100 Personen auf dem Sechseläutenplatz, um gegen die Massnahmen des Bundesrats zur Bekämpfung des Coronavirus zu protestieren. Der Kommandant der Zürcher Stadtpolizei, Daniel Blumer, kritisierte nun in einer Medienmitteilung von Montag die Reaktion des Einsatzleiters.

Dieser habe die Situation am Samstag falsch eingeschätzt. Zum einen sei zu spät reagiert worden, und zum anderen seien die Richtlinien des Kommandanten nicht korrekt umgesetzt worden. Die Teilnehmenden der verbotenen Veranstaltung hätten sofort aufgefordert werden müssen, die Veranstaltung zu beenden und den Platz zu verlassen.

Auch auf dem Sechselaeutenplatz in Zuerich haben sich am Samstag, 9. Mai 2020 ueber hundert Menschen versammelt und gegen den Corona-Lockdown demonstriert, ein Demonstrant traegt einen selbstgemachten Abstandshalter und eine Schweizerfahne. Die Polizei rueckte mit mehreren Streifenwagen zum Einsatz aus. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Die Polizei hätte Personen, die den Anweisungen, den Platz zu verlassen, nicht Folge geleistet hatten, kontrollieren, wegweisen und verzeigen müssen. (sda)

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Anti-Lockdown-Demo am 9. Mai 2020

Masken und Desinfektionsmittel am Selecta-Automat

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