DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Super League, 32. Runde
Basel – Thun 3:3 (1:1)
Grasshoppers – Lausanne 1:1 (1:0)
Young Boys – Luzern 4:1 (3:1)
Die Young Boys lassen Luzern keine Chance.
Die Young Boys lassen Luzern keine Chance.
Bild: KEYSTONE

YB deklassiert Luzern – dreifacher Sorgic rettet Thun gegen Basel einen Punkt

Lausanne erkämpft sich beim 1:1 in Zürich gegen GC einen wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg. Thun gewinnt in der Nachspielzeit einen verloren geglaubten Punkt gegen Basel. Die Young Boys lassen Luzern keine Chance.
14.05.2017, 15:4314.05.2017, 18:06

Grasshoppers – Lausanne 1:1

Die Mittelstürmer Munas Dabbur (12.) und Gabriel Torres (60.) schossen die Tore vor 4500 Zuschauern in einer Partie, die lange Zeit wenig Unterhaltung und Spektakel bot. Erst in der Schlussphase kam Stimmung auf, als beide Teams die Entscheidung suchten. Runar Sigurjonsson vergab für die Zürcher den Matchball, als er in der 91. Minute alleine vor Thomas Castella am Lausanne-Keeper scheiterte.

Dass es im Letzigrund keinen Sieger gab, ärgerte vor allem das Heimteam. Ein Aussetzer von Joël Mall ermöglichte den Ausgleich der Lausanner nach einer Stunde. Der Zürcher Torhüter zögerte nach einem Befreiungsschlag von Marcus Diniz beim Herauslaufen, Torres schnellte dazwischen und traf zum 1:1 für die zuvor in der Offensive enorm harmlosen Gäste.

Lausanne-Sport kam nach zwei Niederlage in Folge wieder zu einem Punktgewinn und blieb zum vierten Mal in Folge auswärts ohne Niederlage. Das Team von Fabio Celestini verpasste aber den womöglich vorentscheidenden Befreiungsschlag im Abstiegskampf, nachdem der Tabellenletzte Vaduz am Samstag in St. Gallen verloren hatte. Dank dem Punktgewinn beträgt der Vorsprung der Waadtländer auf den Abstiegsplatz vier Runden vor Schluss aber immerhin fünf Punkte.

Keines der beiden Teams konnte sich einen Vorteil erarbeiten.
Keines der beiden Teams konnte sich einen Vorteil erarbeiten.
Bild: KEYSTONE

Basel – Thun 3:3

Einfach wird es der FC Basel im Restpensum nicht haben, seinen Super-League-Rekord von 85 Punkten aus dem Jahr 2004 zu brechen. Nach dem spektakulären 3:3 gegen Thun fehlen Basel sieben Punkte aus vier Spielen.Während für Basel drei verschiedene Spieler trafen - Renato Steffen, Mohamed Elyounoussi, Geoffroy Serey Die - erzielte auf der andern Seite der Serbe Dejan Sorgic seine Meisterschaftstore Nummern 13, 14 und 15 in dieser Saison, das letzte davon in der 93. Minute zum 3:3.

Immer wieder in dieser Saison liess der FC Basel die Muskeln des Stärkeren spielen. Immer wenn es nötig war, drehten die Basler auf, um wenigstens nicht zu verlieren. Die besten Beispiele waren die Heimspiele gegen Lausanne mit einem 4:3 nach 1:3-Rückstand und mit zwei Toren in der Nachspielzeit zum 2:1-Sieg.

Als Serey Die die Basler gegen Thun in der 90. Minute nach zweimaligem Rückstand erstmals in Führung brachte, schien es sich ein weiteres Mal zu zeigen, dass die Aussenseiter gegen einen aufdrehenden FCB nichts zu bestellen haben. Sorgic' 3:3 nur Sekunden vor dem Ende widersprach in gewisser Weise der Geschichte der Meisterschaft 2016/17.Thun konnte den FCB auch im 18. Anlauf in Folge nicht bezwingen. Dennoch ist die Bilanz des kleinen Klubs nicht so schlecht,

Steffen war einer der Basler Aktivposten.
Steffen war einer der Basler Aktivposten.
Bild: KEYSTONE

Young Boys – Luzern 4:1

Der FC Luzern steckt tief in der Krise. Beim 1:4 in Bern treten die Zentralschweizer desolat auf. YB hingegen kann nicht mehr von Platz 2 verdrängt werden.

Das drittschnellste Tor der Super-League-Geschichte: Sulejmani trifft nach elf Sekunden.
Video: streamable

Die Luzerner gerieten bereits nach 11,8 Sekunden - durch das drittschnellste Tor in der Super-League-Geschichte - in Rückstand. Zwar gelang Tomi Juric nur sieben Minuten später der Ausgleich, damit hatte der Tabellenfünfte sein Pulver aber verschossen. Noch vor Ablauf einer halben Stunde brachte Miralem Sulejmani mit seinem zweiten Treffer YB wieder in Führung.

Der Rest war ein Schaulaufen gegen desolate und nach einer Gelb-Roten Karte gegen Captain Claudio Lustenberger dezimierte Luzerner. Roger Assalé (35.) und Michael Frey (60.) erhöhten folgerichtig noch auf 4:1. Damit ist den Young Boys der 2. Platz - und damit die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation - vier Runden vor Schluss nicht mehr zu nehmen.

Sulejmani hat sich in die Super-League-Geschichte eingetragen.
Sulejmani hat sich in die Super-League-Geschichte eingetragen.
Bild: KEYSTONE
    Super League
    AbonnierenAbonnieren

Die Tabelle

Die Telegramme

Grasshoppers - Lausanne-Sport 1:1 (1:0)
4500 Zuschauer. - SR Schnyder.
Tore: 12. Dabbur (Lavanchy) 1:0. 60. Torres (Diniz) 1:1.
Grasshoppers: Mall; Bamert (72. Munsy), Vilotic, Bergström, Antonov; Pickel, Sigurjonsson; Lavanchy, Brahimi (59. Olsen), Caio; Dabbur.
Lausanne-Sport: Castella; Lotomba, Diniz, Monteiro, Taiwo (51. Gétaz); Ben Khalifa, Manière (73. Custodio), Pasche (51. Campo), Kololli; Pak; Torres.
Bemerkungen: Grasshoppers ohne Andersen (gesperrt) und Basic (verletzt), Lausanne-Sport ohne Frascatore, Margiotta (beide verletzt) und Maccoppi (krank).
Verwarnungen: 23. Pasche (Foul). 79. Antonov (Foul). 92. Torres (Foul). 

Basel - Thun 3:3 (1:1)
26'844 Zuschauer. - SR Fähndrich.
Tore: 17. Sorgic (Peyretti) 0:1. 24. Steffen 1:1. 64. Sorgic (Peyretti) 1:2. 76. Elyounoussi (Fransson) 2:2. 90. Serey Die (Doumbia) 3:2. 93. Sorgic (Rapp) 3:3.
Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Akanji, Traoré (76. Manzambi); Zuffi, Serey Die; Elyounoussi, Delgado (66. Fransson), Steffen; Janko (66. Doumbia).
Thun: Faivre; Glarner, Reinmann, Bürki, Facchinetti; Hediger; Tosetti (92: Dzonlagic), Lauper, Fassnacht (74. Spielmann); Peyretti (66. Rapp), Sorgic.
Bemerkungen: Basel ohne Bua (verletzt), Sporar und Xhaka (krank). Thun ohne Bigler, Bürgy, Ferreira, Schindelholz, Sutter und Zino (alle verletzt). Debüt des 20-jährigen Stürmers Neftali Manzambi in der Super League.
Verwarnungen: 20. Steffen (Foul), 45. Janko (Unsportlichkeit), 68. Tosetti (Foul), 79. Serey Die (Foul), 86. Facchinetti (Foul), 86. Suchy (Reklamieren).

Young Boys - Luzern 4:1 (3:1)
21'133 Zuschauer - SR San.
Tore: 1. (0:13) Sulejmani (Ravet) 1:0. 8. Juric (Christian Schneuwly) 1:1. 29. Sulejmani (Ravet) 2:1. 35. Assalé (Frey) 3:1. 60. Frey (Sulejmani) 4:1.
Young Boys: Mvogo; Mbabu, Nuhu, Rochat, Benito; Ravet (82. Schick), Zakaria, Aebischer, Sulejmani (79. Gerndt); Frey (63. Bertone), Assalé.
Luzern: Omlin; Christian Schneuwly, Ricardo Costa, Affolter, Lustenberger; Rodriguez (46. Oliveira), Kryeziu, Voca, Schürpf (75. Itten); Marco Schneuwly, Juric.
Bemerkungen: Young Boys ohne Hoarau, Sanogo und Wüthrich (alle verletzt). Luzern ohne Neumayr, Lucas (beide verletzt), Sarr, Haas und Puljic (alle nicht im Aufgebot). Gelb-Rote Karte: 75. Lustenberger (Foul). Lattenschuss: 81. Aebischer.
Verwarnungen: 23. Zakaria (Foul), 45. Mbabu (Foul), 55. Lustenberger (Foul), 59. Benito (Foul), 67. Ricardo Costa (Foul). (abu/sda)

Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat

1 / 42
Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Ariella Käslin springt zur ersten WM-Medaille einer Schweizer Turnerin

17. Oktober 2009: Die 22-jährige Ariella Käslin feiert in London den wertvollsten Erfolg ihrer Karriere. Am Sprung gewinnt sie Silber – damals die erste WM-Medaille einer Schweizer Kunstturnerin.

Das Jahr 2009 ist das beste ihrer Karriere. Im Frühling gewinnt Ariella Käslin an der EM zunächst Bronze im Mehrkampf – die erste einer Schweizerin in dieser Disziplin – und anschliessend gar Gold im Sprung. Auch das ist eine Première, Käslin ist die erste Schweizer Turn-Europameisterin.

Eine Woche nach ihrem 22. Geburtstag gehört die Innerschweizerin aus Meggen deshalb auch an den Weltmeisterschaften zum Favoritenkreis. Wenn alles gelingt, dann kann Käslin am Sprung erneut eine Medaille …

Artikel lesen
Link zum Artikel