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Niemand dürfe wegen seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Bundesrat und Parlament empfehlen, am 9. Februar 2020 Ja zu stimmen.

Solche Szenen können heftige Reaktionen zur Folge haben, bis zu körperlichen Übergriffen. Bild: KEYSTONE

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«Wir wollen keine Zensur!» ruft der weisse heterosexuelle Mann

Soll das Strafrecht Homosexuelle besser schützen? Darüber stimmen wir am 9. Februar ab. Die Gegner der Vorlage haben eine Gemeinsamkeit: Sie wissen nicht, wie sich Homophobie anfühlt.



Bis 1942 machte sich in der Schweiz strafbar, wer mit einem Menschen des gleichen Geschlechts sexuelle Handlungen vollzog. Bei der Abschaffung des Verbots war unser Land vergleichsweise fortschrittlich, aber die gesellschaftliche Akzeptanz der Homosexualität liess noch lange danach zu wünschen übrig. Der preisgekrönte Film «Der Kreis» zeigt dies auf sehr anschauliche Weise.

Bis 1990 galt für Homosexuelle ein höheres Schutzalter (20 Jahre) als für den Geschlechtsverkehr von Frau und Mann (16). Seither wurde die Schweiz in manchen Bereichen von anderen Ländern überholt, etwa bei der Ehe für alle. Vor diesem Hintergrund stimmen wir am 9. Februar über die Ausweitung der Anti-Rassismus-Strafnorm auf schwule, lesbische und bisexuelle Menschen ab.

Hat die Schweiz ein Homophobie-Problem?

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Video: srf

Der Abstimmungskampf verläuft seltsam und vorab im virtuellen Raum. «Klassische» Inserate und Plakate sieht man kaum – die Gegner der Vorlage vorab aus rechtsbürgerlichen und evangelikalen Milieus wollen ja nicht als homophob gelten. Zu ihnen gesellt sich eine Spezies Mensch, die über diesen Verdacht grundsätzlich erhaben ist und aus Prinzip mit Nein stimmen will.

«Es muss erlaubt sein, auch dumme Sachen zu sagen.»

Andrea Caroni. FDP-Ständerat

Sie fühlt sich aufgrund ihrer liberalen bis libertären Gesinnung dazu berufen, sich gegen die aus ihrer Sicht unzulässige Einschränkung der Meinungsfreiheit zu wehren. Neben gewissen Jungfreisinnigen gehört dazu etwa ein Redaktor der «NZZ am Sonntag», der in einem Leitartikel mahnt, das Strafrecht sei «schlecht dazu geeignet, Werte wie Anstand und Respekt zu verbreiten».

«Es muss erlaubt sein, auch dumme Sachen zu sagen», sagte der Ausserrhoder FDP-Ständerat Andrea Caroni dem «Blick». Er stellt sogar die Anti-Rassismus-Strafnorm an sich in Frage. Das beste Rezept gegen eine dumme Meinung sei eine gescheite Gegenmeinung.

Ich kenne diese Ansicht sehr gut, denn ich habe lange genau so gedacht. Die Einführung der Anti-Rassismus-Strafnorm 1994 hatte ich befürwortet, doch später wurde ich unter anderem durch einen längeren Aufenthalt in den USA zu einem überzeugten Verfechter einer uneingeschränkten Meinungsfreiheit. Rassismus sollte man mit Argumenten bekämpfen, nicht mit Paragraphen.

Die Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm zum Schutz von Homo- und Bisexuellen führt zu Zensur, warnen die Gegner. Die Vorlage kommt am 9. Februar 2020 an die Urne. (Archivbild)

Einreichung des Referendums gegen die Ausweitung der Anti-Rassismus-Strafnorm. Bild: KEYSTONE

Zum erneuten Umdenken brachte mich eine Erkenntnis: Diese Vorstellung von Meinungsfreiheit ist der «Luxus» eines weissen heterosexuellen Mannes. Also jener Art Mensch, die Rassismus, Sexismus und Homophobie in der Regel nur vom Hörensagen kennt und praktisch nie damit konfrontiert ist. Ausser man wird in einem Streit mal als «Schwuchtel» beschimpft.

Heikles Beispiel Bortoluzzi

Wirklich betroffen aber ist man nicht, und so weit ich es beurteilen kann, sind auch die erwähnten Gegner eines verstärkten Rechtsschutzes für LGBTI-Menschen weisse heterosexuelle Männer. Aus ihrer Perspektive lässt sich sehr leicht oder vielmehr leichtfertig die Beschimpfung und Erniedrigung von «Andersartigen» als Ausdruck von freier Meinungsäusserung verteidigen.

Wer öffentlich zu Hass oder Diskriminierung von Homosexuellen aufrufe, riskiere die gesellschaftliche Ächtung, wird als Rechtfertigung angeführt. Als Beispiel wird gerne der frühere Zürcher SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi genannt, der bei gleichgeschlechtlichen Paaren «einen Hirnlappen, der verkehrt läuft» diagnostizierte und dafür einen mächtigen Shitstorm erntete.

Doch das Beispiel «verhebt» nicht. Bortoluzzi ist eine öffentliche Figur und damit entsprechend exponiert. Die ganz alltägliche Abneigung gegen Schwule, Lesben und Transmenschen aber ist erschreckend verbreitet. Man kann sogar eine These riskieren: Während Rassismus heutzutage verpönt ist, geniesst Homophobie zumindest unterschwellig eine gewisse Akzeptanz.

Risiko Homosexualität

Wer es nicht glaubt, soll diese Erfahrungen zur Kenntnis nehmen, die die gewiss unverdächtige NZZ von ihren Instagram-Nutzern geschildert erhielt. Sie zeigen, dass man bald 80 Jahre nach der «Legalisierung» nach wie vor ein Risiko eingeht, wenn man sich öffentlich als homosexuell zu erkennen gibt. Es reicht von abschätzigen Bemerkungen bis zu körperlichen Übergriffen.

Toni Bortoluzzi (SVP/ZH) begutachtet den ihm im Namen aller Fraktionen geschenkten Waschlappen fuer seine schwulenfeindlichen Aeusserungen betreffend fehlgeleiteten Hirnlappen am Donnerstag, 12. Juni 2014 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Für seine homophobe Äusserung erhielt Toni Bortoluzzi im Parlament einen Waschlappen geschenkt. Bild: KEYSTONE

Der Grund für diese Entwicklung lässt sich auf einen vereinfachten Nenner bringen: Dunkle Haut färbt nicht ab. Bei Homosexualität aber geht es um unsere Intimsphäre, das «beste Stück» des Mannes. Das jagt vielen Angst ein. Weshalb hirnverbrannte Ansichten, etwa dass schwule Lehrer ihre Schüler «umpolen» könnten, selbst in den Köpfen aufgeklärter Menschen herumspuken.

«Die Freiheit besteht darin, dass man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet.»

Matthias Claudius

Die erweiterte Strafnorm wird keine Wunder bewirken. Aber sie könnte die Sensibilität für den Umgang mit LGBTI-Menschen erhöhen. Die relativ geringe Zahl der Verurteilungen unter der heutigen Rechtsetzung lässt darauf schliessen, dass beim Thema Rassismus eine gewisse Entwicklung in diese Richtung stattgefunden hat. Man achtet heute mehr auf seine Worte.

Das stellt entgegen den häufigen Klagen vorab aus der rechtspopulistischen Ecke («Das wird man wohl noch sagen dürfen!») keine Einschränkung der Meinungsfreiheit dar. Sie zwingt uns vielmehr zu einem bewussteren Umgang mit diesem Grundrecht, das in der Tat geschützt werden muss. Das müssten gerade wir Journalisten wissen, denn wir leben von freier Meinungsäusserung.

Schutz verdienen aber auch verletzliche Menschen, und so lange Homophobie als eine Art «Kavaliersdelikt» gilt, ist die Ausweitung der Anti-Rassismus-Strafnorm ein notwendiges Übel. «Die Freiheit besteht darin, dass man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet», schrieb der deutsche Dichter und Aufklärer Matthias Claudius. Das gilt auch für weisse heterosexuelle Männer.

Deutsches Parlament sagt Ja zur Homo-Ehe

Nationalrat will «Hate Crimes» statistisch erfassen

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563Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • no-Name 22.01.2020 08:49
    Highlight Highlight Ach wie erfrischend und inspirierend meine schwulen Freunde sind! Wie ich mich immer wieder gerne gerade unter die „tuntigsten“ und selbsternannten Divas begebe, meine Freude am Schminken, Frisieren/Haareschneiden (meiner Frau und Töchter) und an Damenmode teile, derbe Witze und Tratsch austauschen kann. Klischee? Klar! Aber gemeinte Freunde würden es zu 100% bestätigen. 🥰

    Trotzdem: Ich bleibe bei meiner Frau, und der versuch mit einem Mann vor über 20 Jahren ging „nach hinten los“... (höhö...)

    Eine Schwester bin ich nur von Berufswegen. 👨🏽‍⚕️ Umpolen lässt sich nichts.

    Don‘t Panic! 42!
  • Oxymora 21.01.2020 21:11
    Highlight Highlight Wer weis Bescheid?

    Was wird Ideologien blühen die aus purer Nächstenliebe verbreitet werden und nicht die systematische Herabsetzung oder Verleumdung Homosexueller zum Ziel haben, sondern nur die Förderung der göttlichen Ordnung?

    Könnte ich durch Kirchenbesuch in die Mühlen der Justiz geraten?
    (Teilname an einer Propagandaaktion)

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    • Prozessionsspinnerin 21.01.2020 22:05
      Highlight Highlight Oxymora

      Ich nehme nicht an das es zur Verfolgung von Kirchen und Moscheebesuchern kommen wird, das selbe Gesetz schützt ja auch Personen die eine Religion haben.

      Wir werden ja sicher bald erleben wie Gerichte diese paradoxe Situation lösen werden. Wahrscheinlich zu Gunsten der Religionen; aus Liebe zur Tradition.
    • bbelser 21.01.2020 23:16
      Highlight Highlight Es ist zu begrüssen, wenn nach dem 9. Februar eine Anzeige gegen diese Huondersche Ideologie-Verkündigung Erfolg hätte. Pink Cross hatte das ja (leider erfolglos) versucht.
      Allerdings würde sich Huonder vermutlich auch dann mit seinem Gesäusel von der "rechten Wende" und der Verwendung des Konjunktivs feige entziehen können.

      Wenn Anwesende bei Propagandaaktionen aktives unterstützendes Verhalten in Bezug auf diskriminierende oder aufhetzende Rede zeigen, können sie auch belangt werden. Passive Teilnahme genügt aber nicht.
    • Oxymora 22.01.2020 01:03
      Highlight Highlight @Prozessionsspinnerin
      @bbelser


      Bei der Glaubens und Gewissensfreiheit für ALLE hat das Bundes Gericht entschieden, dass mit ALLE unmöglich juristische Personen gemeint sind, da von diesen unmöglich auf die natürliche Person dahinter geschlossen werden kann und jP daher Kirchensteuern pflichtig sind.

      Analog
      dazu wäre es denkbar, dass mit homophoben Hetzschriften, nicht religiöse Schriften gemeint sein können. Etc.

      Ich bin gespannt auf zukünftige Urteilsbegründungen.
  • bbelser 21.01.2020 18:29
    Highlight Highlight Jetzt ist aber wirklich mal gut mit "alter weisser Mann"! Ja?
    Das tut nämlich so weh!
    Ganz tief da drinnen!

    Mann, ich könnt mich kringeln 😂

    Einen einzigen Tag lang haben die alten weissen Mannen nun ein paar Krümel vom täglichen Brot der Diskriminierung von Minderheiten schlucken dürfen, und schon mutieren etliche davon zu Mimosen erster Güte.

    Lieber Peter Blunschi, du hast ja mit dem Titel tatsächlich kräftig den Sack geschlagen, aber offensichtlich dabei etliche Esel bis ins Mark getroffen.

    Ich hoffe, diese Mini-Lektion in (Pseudo-) Diskriminierung sitzt so richtig.
  • Kai Stamm 21.01.2020 13:03
    Highlight Highlight Wieso wird die Frage danach, ob emotionale Verletzung strafbar sein soll, nicht ganzheitlich und konsequent diskutiert? Soziale Interaktion ist immer und überall mit einem Risiko verbunden, verletzt zu werden und sie eben auch nie eine freiwillige Entscheidung. Wenn ich morgen den Kontakt zu meinem Sohn abbreche, habe ich ihn tiefst verletzt, aber solange ich ihn nicht mit einer heterophoben Beleidigung verletze, straffrei. Man stelle sich diese Ambivalenz mal im restlichen Strafrecht vor, ginge es auf einmal darum, womit ermordet wurde und nicht mehr ob.
  • skeptiker97 21.01.2020 12:38
    Highlight Highlight Schon wieder ein Gesetz mehr. Schon wieder ein Keule mehr, mit der kleinliche Idioten um sich schlagen können. Fördert doch verstehen, Aufklärung und nicht Paragraphen.... Schiebt den homophoben Muslimen den Riegel vor, aber verhängt keine Gesetzte, die Gruppenbildung fördert, welche den Untergrund bevölkern. Schliesst nicht das Sicherheitsventil, eines Dampfkochtopfs. Das käme nicht gut.
  • AlienTechnologie 21.01.2020 10:27
    Highlight Highlight TLDR aber:

    Können wir bitte den weissen Hetero aus dem Spiel lassen? Langsam geht es echt auf die Nerven immer als solcher angegriffen zu werden. Tut mir leid wenn einige davon Idioten sind, die gibt es aber bestimmt in anderen Ethnien und sexuellen Orientierungen.
    #mimimi
  • Rockabilly 21.01.2020 09:59
    Highlight Highlight Im Artikel geht's darum dass man keine anderen Menschen beleidigen darf, aber man teilt gegen "weisse, hetero Männer" aus...

    Was ist mit schwarzen hetero Männern? Mit arabischen/persischen hetero Männern? Mit gewissen asiatischen hetero Männern? Wäre dass dann Rassimus wenn man die erwähnen würde? Glaube ein homosexueller Mann würde dann doch lieber neben dem weissen, hetero Mann leben...
  • AdiB 21.01.2020 08:18
    Highlight Highlight Streitet man hier in den kommentaren wirklich darüber ob man menschen beleidigen darf oder nicht?
    Also mir ist die lgbt community völlig egal. Sowie dieses gesetz. Wenns angebommen wird ändert das nichts daran das ich auch diese community nicht wegen ihrer vorlieben beleidige.
    Wenns aber die lgbt community fröhlich stimmt, sollen sie doch ihr gesetz bekommen.
    Sorry an die gegner, aber ihr macht sen anschein als ginge es duch nur darum andere gefühle zu verletzten. Die gegner sind oft auch die, die sich auf westliche werte berufen. Was ihr aber hier abzieht hat nichts mit diesen werten gemein.
    • ChlyklassSFI 21.01.2020 09:33
      Highlight Highlight Es ist nicht ihr Gesetz. Welche Werte meinst du?
    • AdiB 21.01.2020 12:23
      Highlight Highlight Westliche werte = demokratische werte. Sprich toleranz, freiheit (religionsfreiheit, meinungsfreiheit u.s.w.). Aber auch das die würde des einzelnen unantastbar ist. sprich gegenseitiger respekt.

      Doch es ist ihr gesetz, ich bin hetero und dieses gesetz betrifft mich nicht. Es beschneidet auch nicht meine freiheit und mein leben. Aber ich habe nichts dagegen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 21.01.2020 19:38
      Highlight Highlight Nur so am Rande: das Gesetz ist so allgemein gehalten, dass auch weisse, heterosexuelle Christen geschützt werden.
  • Hans12 21.01.2020 08:10
    Highlight Highlight Ich nicht mehr ganz junger weisser hetro Mann befürworte dieses Gesetzt. Die Gegner sollten sich lieber auf die Bekämpfung der sehr gefährlichen nationalen und kantonalen (ZH) Umverteilungsvorlagen konzentrieren. Hier wird gerade versucht unter dem Vorwand "für alle" den Sozialismus einzuführen. Auf Kosten der gut Verdienenden und nicht auf Kosten der Vermögenden. Diese befürworten die Vorlagen nicht aus sozialen Gründen sondern wollen sich studierte Emporkömmlinge fern halten.
  • Kiro Striked 21.01.2020 08:02
    Highlight Highlight Schlimm ist, dass viele "weisse Männer" darum kämpfen, weiterhin die Sexuelle Orientierung angreifen zu dürfen, sich aber darüber Aufregen, abwertend als "heterosexuelle weisse Männer" bezeichnet zu werden, weil es diskriminierend ist.

    So sehr ich den Begriff hasse, ich glaube wenn das Abgelehnt wird, dann mache ich den zum standardgebrauch: "Ach ja die Heterosexuellen weissen Männer mit ihren höhlenmenschlichen Ansichten", "Ja bei uns hier entscheiden immernoch Heterosexuelle weisse Männer gegen den Schutz unserer Erde" fühlt sich scheisse an oder, Einfach Pauschal diskriminiert zu werden?
    • AdiB 21.01.2020 09:00
      Highlight Highlight Diese alten weissen hetero männer, sind oft diejenigen die gerne sagen "früher war alles besser". Darauf antworte ich immer, "ja genau! Früher hätte ich dir eine geballert und wär straffrei davon gekommen. Noch etwas früher hätte ich dir das schwert durch den rachen gerammt und wär damit durch gekommen". Na früher war alles besser 😂
    • Matti_St 21.01.2020 10:21
      Highlight Highlight @Kiro, wenn das Gesetz abgelehnt wird, ist es nicht die Schuld der alten weissen Männer. Die Hälfte sind Frauen. Ein weiterer Teil der Wähler sind jung.
      Also müsste ein grösserer Teil der Wähler nicht diesem Schema entsprechen. Wenn das Gesetz abgehelnt wird, sind die Schuldigen vor allem bei den Nichtwähler zu finden. Dies sind meistens über 50% der möglichen WählerInnen in der Schweiz.
    • Kiro Striked 21.01.2020 11:46
      Highlight Highlight @Matti
      Es geht hier um eine Provokation, In den Kommentaren hier Regen sich viele auf Pauschal als Heterosexuell Weiss Männlich bezeichnet zu werden, weil sie ja gar nicht so denken wie die bei der SVP zum beispiel.

      Kleiner Tip: Ich selbst bin schwul, habe aber keinen Hirnfehler und um Herr Rengli frei zu interpretieren: Mein Darmausgang ist trotz 30 Jahren noch schön Eng und hält definitiv noch was er verspricht.

      Es geht hier darum, so Pauschal wie möglich einen Konter zu geben. Genau so wie ganz pauschal "Homosexuelle Neigungen zu Kindern haben" wie z.B. die Kirche es gerne ausdrückt.
  • uhl 21.01.2020 07:34
    Highlight Highlight Die Aussage im Lead "... wissen nicht, wie sich Homophobie anfühlt" finde ich etwas seltsam. Nur, weil man das nicht weiss, sollte einem doch nicht der Mund verbietet werden. Die meisten Menschen wissen auch nicht, wie sich z.Bsp. Vergewaltigung anfühlt. Oder Körperverletzung. Rassismus. Usw. Trotzdem sollten wir ALLE darüber diskutieren können.
    • Kiro Striked 21.01.2020 09:42
      Highlight Highlight @uhl
      Darüber Diskutieren darf jedermann. Jetzt und auch nach dem Gesetz. Das wird sich nicht ändern.

      Es geht in erster linie darum, Dass !!Diskriminierungen!! im Öffentlichen Raum gegen die Sexuelle Orientierung nicht mehr so geduldet werden sollen.

      Also wie oben genannt, SVP Politiker sagt bei einem offiziellen Anlass sachen wie "Haben einen Hirnlappen verkehrtherum" einfach nur um beleidigend zu sein, und um in seinem Umfald Applaus zu ernten.

      Das wäre wie wenn er sagen würde "Vergewaltigte Frauen haben einfach was nicht richtig im Kopf" das wäre dann aber das Ende seiner Karriere.
  • Passierschein A38 21.01.2020 06:59
    Highlight Highlight „DEN weissen, heterosexuellen Mann“ derart zu pauschalisieren, ist übrigens auch absolut rassistisch und sexistisch. Vielleicht als Provokation gewollt und dazu absolut tauglich. Es muss einem aber bewusst sein, dass man sich damit absolut auf das gleiche Niveau begibt...
  • Schneider Alex 21.01.2020 06:08
    Highlight Highlight „Und was ist mit Dicken oder Blondinen oder SVPlern? Ich bin als SVPler schon x-fach häufiger diskriminiert worden denn als Schwuler.“ (Michael Frauchiger in Migros-Magazin MM3, 13.1.20)

    • 044 508 39 39 het sie gseit 21.01.2020 06:57
      Highlight Highlight 👍
    • grünergutmensch 21.01.2020 08:54
      Highlight Highlight Deine freie Entscheidung, SVP-Fan zu sein. Homosexuelle zB suchen sich das nicht aus, Menschen mit dunklerer Hautfarbe übrigens auch nicht. checksch?
    • Kola 21.01.2020 10:34
      Highlight Highlight In der SVP zu sein ist eine bewusste Entscheidung...
  • Posersalami 21.01.2020 00:20
    Highlight Highlight Hoffe auf eine richtige Klatsche für die Gegner.
    • Yamamoto 21.01.2020 20:56
      Highlight Highlight Darauf freue ich mich auch. Glücklicherweise verfügen die meisten Menschen über das, was wir gemeinhin Empathie nennen. Auch vor der Ecopop-Initiative haben die Rechtspopulisten in den Kommentarspalten von 20min, Blick etc. eine Mehrheit suggeriert, umso amüsanter war es als diese Stimmen kurz nach ihrem Absturz an der Urne fast gänzlich aus den Kommentarspalten verschwunden sind.
  • Daniel Caduff 20.01.2020 23:54
    Highlight Highlight Ihr meint, Bortoluzzis Hirnlappen-Geschwätz war krass? Dann habt Ihr vergessen, was es in der SVP sonst noch für Leute gibt:

    Daniel Regli, mit seiner Rede über höhere Selbstmordraten bei Schwulen, weil -Zitat- "Der Analmuskel nicht mehr hält, was er verspricht."

    Nicht an irgend einem Stammtisch. Nein, öffentlich, im Gemeinderat Zürich.

    Das ist die Art von Meinungen, die die SVP schützen möchte. Lasst Euch nicht blenden!

    https://www.queer.de/detail.php?article_id=31105

  • Grötzu 20.01.2020 21:17
    Highlight Highlight Habe langsam die Schnauze voll. Warum: Ich bin ein weisser alter Mann. Die Haare sind noch braun, aber ich fühle mich diskrimentiert. Diese Aussage weiss und alt ist Rassismus.......
    • Piggeldys Bruder Fredericks böser Zwillingsbruder 21.01.2020 01:53
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Anam.Cara 21.01.2020 07:01
      Highlight Highlight So ändert sich die Zeit, Grötzu.
      Ich gehöre auch zu den alten weissne Männern und bin dazu noch hetero und ein Boomer, ok...
      Aber ich werde meinen Teil dazu beitragen, dass die Rassismus-Strafnorm angepasst wird. Weil es dazu beiträgt, dass meine homosexuellen Freunde dadurch ein weiteres kleines Stück Freiheit gewinnen können.
      Und vielleicht führt die Diskussion darüber generell zu etwas mehr Toleranz und Respekt im Umgang untereinander. Dann wirst du vielleicht auch wieder als Mensch wahrgwnommen und nicht von Vornherein kategorisiert...
    • Kiro Striked 21.01.2020 08:20
      Highlight Highlight @Grötzu
      Ja das kannst du als Heterosexueller Alter Weisser Mann so einfach sagen, und glaub mir eins: Die SVP wird für dich schon einen Weg finden, dass du geschützt wirst, und zwar so, dass sich die SVP auch weiterhin über andere Sexuelle Orientierungen öffentlich Lustig machen darf. Super oder?

      Denn als Heterosexueller Weisser Mann, muss man ja vor Diskriminierung Geschützt werden, oder nicht, die Homosexuellen mit ihrem verkehrten Hirnlappen?

      Was ich sagen will: Der Pauschalbegriff der dich so sehr siskriminiert, ist genauso verletzend, wie diskriminierung für Homosexuelle. Tschäggsch?
  • Toni.Stark 20.01.2020 21:01
    Highlight Highlight "Eine Gesellschaft, die Gleichheit vor Freiheit stellt, wird weder das eine noch das andere bekommen. Eine Gesellschaft, die die Freiheit vor die Gleichheit stellt, wird ein hohes Mass an beidem erhalten." Milton Friedman
    • ChlyklassSFI 20.01.2020 21:44
      Highlight Highlight Du willst ja gar keine Gleichheit...
    • Singlemalt 20.01.2020 22:40
      Highlight Highlight "Die Freiheit eines jenen beginnt dort, wo die Freiheit eines anderen aufhört."
      Kant
      Manchmal muss die Freiheit der einen vor derjenigen der anderen geschützt werden.
    • Relativ Subjektiv 21.01.2020 00:33
      Highlight Highlight „Red Bull verleiht Flügel“ sagt in Etwa gleich viel aus... In einer Gesellschaft, in welcher starke Ungleichheit herrscht, herrscht für den einen Teil keine Freiheit mehr...
  • Daniel Caduff 20.01.2020 19:54
    Highlight Highlight In den vergangenen 25 Jahren hatte ich kein einziges Mal das Gefühl, in meiner Meinungsfreiheit eingeschränkt zu sein oder sonst irgend einen Nachteil aus diesem Gesetz zu erfahren.
    Ich sehe aber, wie wichtig dieses Gesetz für verschiedene Personen in meinem Umfeld ist und war. Menschen mit dunkler Hautfarbe, Menschen mit muslimischem Glauben und homosexuelle Menschen. Sie alle sind klar und deutlich für dieses Gesetz. Für mich deswegen eine Selbstverständlichkeit, dass ich sie unterstütze.
    Kritik aber kommt meist nicht von den Betroffenen, sondern von den Privilegierten. Blunschi hat recht.
    • Neruda 20.01.2020 20:27
      Highlight Highlight Leute, deren "Meinungs"äusserung in den letzten 25 Jahren scheinbar eingeschränkt wurde, waren auch alles Rassisten und andere Schlechtmenschen deren "Meinung" Hetze war und nichts anderes.
  • Sandro22 20.01.2020 18:00
    Highlight Highlight Als junger schwuler Mann bin auch ich schon auf der Strasse angegriffen worden und zum Glück sind gezielte Beleidigungen / Angriffe auf Personen bereits heute strafbar. Die Ausweitung der Ant-Rassismus-Strafnorm empfinde ich als heuchlerisch und lehne sie ab. Queers sollen endlich GLEICHE Rechte haben (Ehe / Adoption) - neue Paragraphen, die das Bild einer armen, zu beschützenden Minderheit zementieren sind meiner Meinung nach kontraproduktiv.
    • Daniel Caduff 20.01.2020 21:36
      Highlight Highlight Du sagst es selbst: Nur GEZIELTE Beleidigungen sind einklagbar. Und sie sind auch kein Offizialdelikt, wie Art. 261bis.

      Diskriminierende Aussagen gegenüber einer ganzen Gruppe sind nicht strafbar. Siehst Du den Unterschied?

      Bezüglich gleicher Rechte zu Ehe/Adoption bin ich selbstverständlich mit Dir einverstanden!
    • Gravitation 20.01.2020 21:54
      Highlight Highlight Auch wenn ich nicht deiner Meinung bin aber verdammt starke Argumente!
  • Toni.Stark 20.01.2020 17:58
    Highlight Highlight Die Formulierung des weissen heterosexuellen Mannes ist hier aus verschiedenen Gründen abzulehnen. Im Magreb ist Homophobie mutmasslich ebenso hoch und in Teilen Afrikas ebenso. Also hat es nichts mit dem weissen heterosexuellen Man zu tun, sondern eher im Bereich von Machismus anzusiedeln, dass über verschiedene Kulturen hinweg gilt.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 20.01.2020 23:07
      Highlight Highlight Im arabischen Raum Ist die Ablehnung von Homosexuellen richtig krass. Diese müssen zum Teil um ihr Leben fürchten.
      Bei uns ist es reiner Blödsinn und das Gesetz ein weiterer Stein in der Mauer um die freie Meinung zu unterdrücken.
    • schn wiedr 20.01.2020 23:25
      Highlight Highlight hier wird 1:1 aus amerika kopiert, als ob alles einfach so auf europa projezierbar wäre. europa ist nun mal immer noch mehrheitlich "weiss". wenn es hier homophobie gibt liegt das nicht am "weiss" verdammt noch mal. DAS ist diskriminierung.
    • Relativ Subjektiv 21.01.2020 00:38
      Highlight Highlight Es geht aber um die Situation in der Schweiz. Daher ist Herrn Blunschis Kernaussage durchaus korrekt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • locogoa 20.01.2020 17:48
    Highlight Highlight 2/2 sollte dem eher mit Gegenargumenten begegnet werden, als mit das ist aber verboten....
    Das Minderheiten Schutz bedürfen ist ausser Frage...
    aber ob mit einem Artikel im Strafrecht wirklich das Ziel die Gesellschaft weniger homophob zu machen bezweifle ich...
    solche Prozesse brauchen Zeit....
    und das Strafrecht beschleunigt diesen Prozess nicht, meiner Meinung nach sogar eher im Gegenteil
  • locogoa 20.01.2020 17:45
    Highlight Highlight 1/1Bin definitiv der Meinung dass Diskriminierung, egal aus welchem Grund ein no Go ist....
    ob jedoch das Strafrecht der richtige Ort ist um die Gesellschaft zu erziehen, darf in Frage gestellt werden.
    Wird ein Rassist weil Rassismus verboten ist, sich plötzlich ändern ? Wohl kaum....
    Wenn ihm dann aber gesagt wird er darf dass nicht, wird er kaum sein Verhalten ändern, da ja in seinem Umfeld alle der Meinung sind dass ist ok... also zieht er sich noch mer in seine Bubble zurück und wird eher noch in seinem Denken bestätigt....
    Wenn also die Mehrheit denkt homosexuell gleich Krankheit
  • Statler 20.01.2020 17:41
    Highlight Highlight Was die Zensur- und Meinungsfreiheit-Schreier gerne vergessen:

    Mit dem Recht auf freie Meinungsäusserung geht auch die Pflicht einher, niemanden mit seiner «Meinung» zu diskriminieren und bei der Äusserung derselben einen gewissen Anstand zu wahren.

    Die Polteris pochen immer auf ihre Rechte, lassen dabei aber jeglichen Anstand vermissen. Vielleicht sollte man da mal ansetzen.

    Werde trotzdem «Ja» stimmen.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 20.01.2020 23:10
      Highlight Highlight Was Anstand ist und was nicht, definierst am besten du.. gell?
    • Piggeldys Bruder Fredericks böser Zwillingsbruder 21.01.2020 02:17
      Highlight Highlight Nein, eben doch! Die meisten lernen das schon in der Kinderstube. Leider anscheinend nicht alle...
    • Lucida Sans 21.01.2020 16:38
      Highlight Highlight Das mit der Kinderstube ist etwas von früher. Nicht mehraktuell.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phö 20.01.2020 17:40
    Highlight Highlight Leider wissen die meisten Mitbürger nicht wie sich Diskriminierung oder Rassismus anfühlt und es fehlt etwas an Empathie gegenüber Minderheiten. Sogar im weltoffenen Zürich oder Berlin erlebe ich immer wieder übelste Anfeindungen inklusive Androhung massivster Gewalt wenn ich mit offensichtlich homosexuellen Menschen unterwegs bin. Meist spielt die Religion hier eine entscheidende Rolle. Genial finde ich jeweils die Aussage: Ich habe ja nichts gegen Homosexuelle aber es ist gruusige wenn sich zwei Männer/Frauen küssen/Händchen halten usw.
    • Toni.Stark 20.01.2020 17:56
      Highlight Highlight Und dieses Gesetz wird das Problem lösen?
  • Hoci 20.01.2020 17:06
    Highlight Highlight Ist umgekehrter Rassismus jetzt ok, sprich weisser Mann blaming?
    Was hat die Hautfarbe mit Sexismus zu tun? Nerv.
    Ich wette man könnte den Autor auf Sexismus verklagen.
    Ps bin kein weisser Mann.
  • kaderschaufel 20.01.2020 17:03
    Highlight Highlight Rassismus hat viele Gesichter, im Gegensatz zu den Asiaten, die haben nur eines.

    There, ein dummer rassistischer Witz. Wollt ihr mich jetzt deswegen auf Berufung des Anti-Rassismus-Gesetzes bestrafen?

    Ich wäre vor Gericht sehr zuversichtlich, dass ich dafür keine Strafe bekommen würde. Jeder Richter wird das als Witz werten, und nicht als Hetze.

    Man darf immer noch dumme Witze machen, auch wenn dieses Gesetz ausgeweitet wird.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 20.01.2020 23:11
      Highlight Highlight Glaube ich nicht. Und es wird sich eh niemand mehr getrauen.
  • Matthiah Süppi 20.01.2020 16:41
    Highlight Highlight Kurz zusammengefasst bedeutet das neue Gesetz, dass insbesondere in den Sozialen Netzwerken nicht mehr gegen homosexuelle gehetzt werden darf. Jeder Gewalttat geht eine Verinnerlichung des Hasses durch verbale Äusserung und die Verfestigung von homophobem Gedankengut voraus. Je weniger Hass und Hetze öffentlich geäussert wird, desto weniger Gewalttaten an homosexuellen wird es geben. Das Gesetz löst bestimmt nicht alle Homophobie auf, aber langfristig wird es gewaltätige Übergriffe minimieren. Verstehe nicht, wie man da dagegen sein kann.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 20.01.2020 23:14
      Highlight Highlight Sorry, aber dein Kommentar ist unbelegter Blödsinn und eigentlich selbst bereits Hetze.
    • Daniel Caduff 21.01.2020 19:58
      Highlight Highlight Schön gesagt Matthiah!

      Das ist einer der grössten Denkfehler in Zusammenhang mit diesem Gesetz. "Homophobe werden nicht weniger homophob, also sollte man das Gesetz ablehnen." Was für ein Blödsinn. Da könnte man auch sagen, das Gesetz verhindert nicht alle Morde, also bitte Mord legalisieren.

      Zudem ignoriert es komplett, dass öffentlich geäusserter Hass einen "Werbeeffekt" hat. Weitere werden angestachelt und gegenseitig im Hass bestätigt. Gilt insbesondere bei Social Media.

      Wer also die Verbreitung des Hasses eindämmt, erzielt Wirkung. Auch wenn sich die bereits infizierten nicht ändern.
  • Neruda 20.01.2020 16:36
    Highlight Highlight Übrigens hat das Referendumskomitee in der Westschweiz Passanten angelogen, um Unterschriften zu bekommen. Lustigerweise wurde das von den Medien nicht gross beachtet. Nur SRF 4 News hat kurz darüber berichtet. Wie kamen denn die innert eines Monates sonst von 15'000 plötzlich auf die benötigten 50'000 Unterschriften?
  • DaniSchmid 20.01.2020 15:18
    Highlight Highlight Vielleicht möchte der weisse Mann mittlerweile gerne auch vor Stereotypen, Verurteilungen und Diskriminierung geschützt werden...? 🤷🏼‍♂️
    • meerblau 20.01.2020 17:13
      Highlight Highlight Dann das Referendum ablehnen und er ist geschützt. Die Erweiterung sieht nämlich genau das vor.
    • Hoci 20.01.2020 17:17
      Highlight Highlight Finde es echt krass, als wenn viele anderfarbige und Frauen nicht mindestens genauso schlimm wören.

      Würde mir wünschen die Leser und Kommentatoren würden weniger auf Suggestive, subjektive und hetzerische, faktisch unsinnige oder unbegründete Titel und Texte rein fallen, etwas kritischer sein und mehr hinterfragen.
    • Lucida Sans 21.01.2020 16:43
      Highlight Highlight Ganz ehrlich, mich hat der Titel auch gestört. Wir sind schliesslich keine Amis und der Hautfarbe wird kein so grosses Gewicht zugemessen, weil hier die meisten Leute weiss sind.
  • Makatitom 20.01.2020 15:17
    Highlight Highlight Dieser weisse, heterosexuell, nicht mehr ganz junger Mann hat sein dickes fettes JA bereits in den Gemeindebriefkasten geworfen. Man muss sich nur die Gegner anschauen, wie bspw. den Zürcher Kantonsrat und Freikirchler der einen sexistischen Post gegenFrau Neubauer liked. Oder gewisse Pfaffen Und Bischöfe. Da gibt es für mich nichts anderes als ein JA
    • Hoci 20.01.2020 17:20
      Highlight Highlight Auch zu dir, die meisten farbigen und leider viele Frauen, hautfarbe egal sind genauso schlimm.
      Was soll die kranke Hetze? Leser fangen?
      Watson macht teils gute Texte aber die faktenferne nervt zusehends.
  • Tikvaw 20.01.2020 15:07
    Highlight Highlight Immerhin kann man, wie auch früher bei solchen Themen, auf die vielen Ja-Stimmen der Frauen hoffen um das knappe Ja bzw. allfällige Nein der Männer auszugleichen.

    1. Tamedia Umfrage (Ja/eher Ja):
    Frauen: 76%
    Männer: 55%
    • Magnum44 20.01.2020 22:53
      Highlight Highlight Oder die Jungen (<34): 77%
  • Lacando 20.01.2020 14:53
    Highlight Highlight Ich finde es spannend, dass man über ein Gesetzt diskutieren muss, welches kaum einen Veränderung schafft und 100% sicher keinen Schwulenhasser zum umdenken bringt. Ich finde das Gesetzt auch nicht nötig. Denn ich habe weder etwas gegen Schwule, Lesben, Heteros, Transen usw. Für mich ist jeder einfach ein Mensch. Jedes neue Gesetzt zieht auch immer negative Veränderung nach sich, welche im Vorfeld nicht bedacht wurden. Und zudem werden Verheiratete Kinderlose Paare seit Jahren diskriminiert und das nicht nur verbal, sondern auch finanziell. Das schein aber kaum jemand zu Stören.
    • Tragain 20.01.2020 15:15
      Highlight Highlight whataboutism: nur weil eine andere Gruppe auch diskriminiert wird heisst das nicht, dass eine weitere Gruppe nicht geschützt werden soll. Nur weil verheiratete kinderlose Ehepaare finanziell diskriminiert werden, heisst das nicht, dass wir Rassismus (als Beispiel) nicht verbieten sollen💁🏽‍♂️
    • Schon gegangen 20.01.2020 15:22
      Highlight Highlight Ja das ist sehr schlimm wie die DINKs diskriminiert werden, ich leide mit Ihnen! 😉
    • Makatitom 20.01.2020 15:24
      Highlight Highlight Welches verheiratete, kinderlose Paar wurde denn an Silvester in Zürich zusammen geschlagen? Welches dieser Paare wird beschimpft und bespuckt wenn sie Händchen haltend draussen sind? Es ist traurig dass diese Erweiterung nötig ist, aber das ist sie
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kanischti 20.01.2020 14:43
    Highlight Highlight "Die Gegner der Vorlage haben eine Gemeinsamkeit: Sie wissen nicht, wie sich Homophobie anfühlt."
    Sie sollten es besser wissen Herr Blunschi: Es stehen nicht alle Schwul-Lesbischen Oranisationen hinter dieser Vorlage. Und die sollten doch wissen, wie sich Homophobie anfühlt, oder?
    Die Aussage, nur wer homophob ist, ist gegen diese Vorlage, ist einfach zu billig.
  • memebomber 20.01.2020 14:27
    Highlight Highlight Ein Gesetz, welche ALLE schützt ist viel effektiver als für jede Gruppe ein eigenes Gesetz. Mit einem solchen Gesetz würden auch weisse Männer geschützt werden vor latentem Rassismus und der offensichtlichen Diskriminierung. Hört auf immer dem weissen Mann für alles die Schuld zu geben und ihm immer mehr den Mund zu verbieten. Damit wird genau das betrieben was man eigentlich bekämpfen möchte, als heutiger Gutbürger.
    • Kiro Striked 20.01.2020 15:11
      Highlight Highlight @memebomber

      Aber genau das ist doch das Gesetz?

      Es geht um die Diskriminierung der "Sexuellen Orientierung". Heterosexuelle, Homosexuelle, Bisexuelle, Transsexuelle und was es sonst noch alles gibt. Alle Gruppen werden Gleichermassen geschützt.

      Man darf ja öffentlich (z.b. im Fernsehen) auch nicht sagen "Schwarze, die können kaum anständig sprechen wegen ihren Mündern", ohne dass man eine Anzeige wegen Rassismus hat. Politiker dürfen aber öffentlich Aussagen tätigen wie "Hirnlappen verkehrt" gegen Homosexuelle, ohne dass dies Anzeigbar ist, Shitstorm ja, anzeigbar nein.
    • Antinatalist 20.01.2020 15:37
      Highlight Highlight @Kiro Striked: Nein, das ist nicht korrekt. Die Rechtssprache ist ein Sonderfall. Da muss jedes Wort und die entsprechenede Bedeutung auf die Waagschale gelegt werden.

      "Sexuelle Orientierung (auch Sexualorientierung oder Geschlechtspartner-Orientierung) erfasst die nachhaltigen Interessen einer Person bezüglich des Geschlechts eines potentiellen Partners auf der Basis von Reproduktionsinteresse, Emotion, romantischer Liebe, Sexualität und Zuneigung."

      Transpersonen sind da per Wortlaut nicht geschützt, weil die sogenannte Transsexualität eben kein "Interesse am Geschlecht der Partners" ist.
    • Dr. Unwichtig 20.01.2020 15:54
      Highlight Highlight Kiro: Du verwechselst „anzeigbar“ mit „Wahrscheinlichkeit der Feststellung einer Schuld“. Anzeigbar ist die Aussage heute schon, z. B. wegen übler Nachrede. Zu 99% wird sie aber abgewiesen, weil kein spezifisches Individuum beleidigt wurde. Aber auch nach der Gesetzesrevision wird sie zu 99% abgewiesen, weil kein klarer Aufruf zu Diskriminierung oder Gewalt vorliegt. Auch Aussagen wie „Schwule sind krank“ werden mit grosser Wahrscheinlichkeit NICHT zu einer Verurteilung führen. Dafür braucht es stärkere, andersgelagerte Aussagen. Und das ist auch gut so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 20.01.2020 14:26
    Highlight Highlight Wenn ich mir den Artikel so durchlese fühle ich mich teilweise in die 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück versetzt.
    Hier wird so getan, als wäre Diskriminierung von Schwulen und Lesben selbstverständlich und in großem Umfange an der Tagesordnung.
    Und es erinnert mich irgendwie an einige Rechtsnationale die behaupten, alle Migranten wären kriminell.
    • _Qwertzuiop_ 20.01.2020 14:38
      Highlight Highlight Das Jahr ist noch nicht 21 Tage alt und schon wurde wieder ein homosexuelles Paar in Zürich verprügelt. Es fühlt sich an wie 60er, aus dem einfachen Grund, dass gewisse in ihrer Mentalität dort steckengeblieben sind...
    • Antinatalist 20.01.2020 15:46
      Highlight Highlight Ich habe eine Challenge für dich, Locutus70.

      Du gehst ab nächster Woche äusserlich als Frau zur Arbeit und ziehst das Ding durch. Wahrscheinlich, oder nein, bestimmt wirst du dich in den 50ern des letzten Jahrhunderts wiederfinden.
    • bbelser 20.01.2020 15:53
      Highlight Highlight Politiker und Wähler der äussersten Rechten in Europa wollen genau dorthin zurück. 50er-60er Jahre.
      Denn dann wird alles "great again" sein.
      Das Aufheizen dieses gesellschaftlichen Klimas gilt es zu bekämpfen. Demokratisch, rechtsstaatlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 20.01.2020 14:21
    Highlight Highlight Vielleicht müsste man den Begriff: «Alte, weisse Männer» auch der Rassismusstrafnorm unterstellen, wenn ich hier lese, wie sehr sich die alten, weissen Männer von diesem Ausdruck diskriminiert fühlen.
    • Golew 20.01.2020 15:05
      Highlight Highlight Auch wenn ich mich an diesem Begriff enorm störe, ist das doch genau der falsche Ansatz.
      Nur weil sich ein paar Weicheier über etwas aufregen, soll man es doch nicht gleich verbieten. Wenn man das so macht, dann bestimmen einfach die Lauten anstatt Fairness und Gerechtigkeit.
    • Nevermind 20.01.2020 15:33
      Highlight Highlight Alte weisse Männer sind ein Thema das mittelfristig auf natürliche Art von selbst ausstirbt.

      Was bleibt sind die Füdlibürger die genau wissen wie der Nachbar zu leben hat.
    • bbelser 20.01.2020 16:03
      Highlight Highlight Ich würde das noch mehr spezifizieren. Z. B. "Frustierter, alter, weisser Hetero-Stammtischhocker ohne Migrationshintergrund in 5. Generation".
      Wer dies sagt; anathema sit!
      Auspeitschen und ab in den Genfersee!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 20.01.2020 14:14
    Highlight Highlight Keine Kuscheljustiz für boshafte oder hasserfüllte Menschen!

    Nur Menschen ohne Anstand lassen ihrem Hass freien Lauf. Für zivilisierte Menschen bräuchte es dieses Gesetz nicht, aber leider leben wir in keiner perfekten Welt.

    Darum «JA» zur Verschärfung der Rassismusstrafnorm, weil nur boshafte oder hasserfüllte Menschen von dieser Verschärfung betroffen sind.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 20.01.2020 23:22
      Highlight Highlight LoveEnd.
      Du gehörst leider auch dazu. Nur zu oft lässt du hier deinem Hass freien Lauf. 🤷🏾‍♂️
  • IchIstEinAnderer 20.01.2020 14:05
    Highlight Highlight Ich verabscheue Diskriminierung (und Hassrede sowieso) zutiefst. Trotzdem will ich, dass die Ignoranten weiterhin Stumpfsinn von sich geben dürfen. So hat man im besten Falle die Chance mit ihnen in einen Diskurs zu treten, wenistens aber weiss man mit wem man es zu tun hat. Übergriffiges Verhalten in der Öffentlichkeit gehört auf anderem Wege verhindert und bestraft. Nicht mit Identitätsgruppen spezifischen Gesetzesartikeln.
    • Jaklar 20.01.2020 14:41
      Highlight Highlight das dürfen sie auch weiterhin. aber eben nicht öffentlich. sogar am stammtisch ist es erlaubt. dort einfach nur in normaler lautstärke
  • Maracuja 20.01.2020 14:05
    Highlight Highlight <«Es muss erlaubt sein, auch dumme Sachen zu sagen.»
    Andrea Caroni. FDP-Ständerat>

    Den Spruch kann Anwalt Caroni ja mal bringen, wenn er einen Klienten verteidigt, der wegen Ehrverletzung angeklagt wird. Bei Art. 261bis und der gewünschten Erweiterung geht es nicht einfach um dumme Sachen (Herr Bortoluzzi dürfte auch in Zukunft irgendwelchen Hirnlappenschwachsinn ungestraft von sich geben). Als Jurist sollte Herr Caroni den genauen Wortlaut von Art. 261bis eigentlich kennen.
  • Enzian034 20.01.2020 13:59
    Highlight Highlight Was für eine Intelligenz - Prothese hat sich diesen Titel ausgesucht, respektive zusammen gereimt, oder hat ihm/ihr jemand geholfen?
    • Peter 20.01.2020 14:19
      Highlight Highlight Das habe ich ganz allein geschafft.
    • bbelser 20.01.2020 16:07
      Highlight Highlight Peter weiss, wie man fruchtbare und rege Diskussionen lanciert. Jedenfalls nicht mit Kuschel-Titeln...
    • 044 508 39 39 het sie gseit 20.01.2020 23:24
      Highlight Highlight Peter ist aber auch in einem Alter, wo er es eigentlich besser wissen (und machen) müsste.
  • Perpetual 20.01.2020 13:30
    Highlight Highlight Montag, solch ein Artikel und ne Kommentarspalte voller Snowflakes und Doomer. Made my day.
    • bbelser 20.01.2020 16:52
      Highlight Highlight Vor allem die Doomer! 😂
    • Relativ Subjektiv 21.01.2020 00:53
      Highlight Highlight Sehr wertvolle Beiträge. Mou. Muss schon sagen! Diese Argumentation! Da kann man schlicht nicht mehr widersprechen...🤦‍♂️
  • Ohniznachtisbett 20.01.2020 13:29
    Highlight Highlight Ich bin klar für die Ehe für alle. Warum? Weil dies alle in ihren Rechten gleichstellt. Ich bin jedoch gegen die Erweiterung dieser Strafnorm (und gegen die Strafnorm insgesamt). Warum?
    - Keine Sonderrechte für niemand schafft "Normalität"
    - Die Meinungsfreiheit ist nur dann eine Freiheit, wenn "dummen" Meinungen argumentativ begenet werden kann, statt mit einer Klage.
    - die Liste in Strafnorm ist Willkür.

    Ist eigentlich das dauernde gebashe des hetero-weissen Mannes (btw eine sehr inhomogene Gruppe und Minderheit) das einzige was man darf?
    • Rim 20.01.2020 15:04
      Highlight Highlight "Echte" kluge, aufgeklärte, weisse, heterosexuelle Männer wissen wofür das Synonym "weiss, hetero- Mann" - steht. Sie fühlen sich dadurch weder gemeint, noch betroffen, noch müssen sie sich weinerlich darüber beschweren. Sie fühlen und sind nicht Teil dieser "reaktionären Schwarmintelligenz". ;-)Sehr aufschlussreich, wieviele Schreiber sich offensichtlich dadurch irgendwie "betroffen" fühlen. Tja
    • Ohniznachtisbett 20.01.2020 15:34
      Highlight Highlight Rim: Ich fühle mich keinswegs weinerlich betroffen. Es fällt nur auf, dass man gerne mit Intoleranz, Verallgemeinerung und Stereotypenbedienung genau dies zu bekämpfen versucht. Das hilft doch niemandem weiter. Jeder der gegen dieses Gebahren ist, wird als reaktionärer Depp verunglimpft, jeder der Gegen dieses Gesetz ist wird als homophober Ewiggestriger abgestempelt. Das ist es was mich stört. Und wenn man sich dagegen wehrt, heisst es: Hör auf mit dem Mimimi. Ich finde wenn man schon so moralisch überlegen tut, sollte man diesen Massstab wenigstens selbst anwenden.
    • Makatitom 20.01.2020 15:34
      Highlight Highlight Ist halt wie mit dem Stein, den man in eine Herde, Schafe wirft. Es schreit auch immer das welches getroffen wird 😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • Faceoff 20.01.2020 13:27
    Highlight Highlight Dieses fehlkonstruierte Gesetz ist bei nächster Gelegenheit durch eine allgemein formulierte Norm zu ersetzen.

    Trotzdem sage ich zur aktuellen Änderung Ja. Die Überlegungen zum grundlegenden Prinzip des Gesetzes und seiner (fehlgeleiteten) Konstruktion sollten in Ruhe geführt werden – bis dahin nimmt die Änderungen sehr viel Druck aus der öffentlichen Diskussion und (ob echten oder gefühlten) Leidensdruck von den Betroffenen (wie mir).

    Im Grunde also ein unschönes, aber taktisch geschicktes Ja.
    • Fritz N 20.01.2020 13:40
      Highlight Highlight Und genau das nervt mich so sehr! Abstimmungen sollten nie "taktisch" sein. Deshalb: leer einlegen!

      Und zur allgemein formulierten Norm, das hilft dem Strafrechtler, aber eher noch weniger. Schon jetzt ist die Norm mit Blick aufs Legalitätsprinzip sehr fragwürdig. Im Gegenteil sollten endlich genaue Tatbestände formuliert werden
    • bbelser 20.01.2020 16:13
      Highlight Highlight Demokratie und Rechtsstaat entwickeln sich nie "pfannenfertig", sondern immer bruchstückhaft und schrittweise. Diese Erweiterung ist ein unvollkommener, nicht abschliessender, aber heute notwendiger Schritt. Morgen siehts hoffentlich schon ganz anders aus.
    • Faceoff 20.01.2020 21:16
      Highlight Highlight Politik ist IMMER taktisch!
  • Golew 20.01.2020 13:22
    Highlight Highlight Nur bei watson: Ein Artikel gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Ausrichtung der jedoch selbst Menschen aufgrund ihrer sexuellen Ausrichtung und Geschlecht diskriminiert.
    • Makatitom 20.01.2020 15:38
      Highlight Highlight Ich bin ein Mann, weiss, heterosexuell und fühle mich überhaupt nicht diskriminiert. Hat das vielleicht etwas mit den getroffenen Hunden zu tun?
    • bbelser 20.01.2020 16:18
      Highlight Highlight Ich habe gerade die "Seid-nett-zu-alten-weissen-Männern" - Initiative lanciert. Wehret den Anständigen! Oder so...
    • 044 508 39 39 het sie gseit 21.01.2020 07:04
      Highlight Highlight Makatikom

      Dies ist, weil du es selbst nicht merkst.
      Du glaubst, du seist besser. In Tat und Wahrheit meinen sie aber genau Leute wie dich.
      Warts nur ab.
  • stookie 20.01.2020 13:21
    Highlight Highlight Zitat: "Was mich am meisten an denen stört? Denen gehts nur ums provozieren."
    Play Icon
  • Golew 20.01.2020 13:11
    Highlight Highlight "«Luxus» eines weissen heterosexuellen Mannes. Also jener Art Mensch, die Rassismus, Sexismus und Homophobie in der Regel nur vom Hörensagen kennt und praktisch nie damit konfrontiert ist"

    Mutig sowas zu schreiben, Im Angesichts dessen, dass jeder zweite Presse-Artikel über den weissen, heterosexuellen Mann herzieht, als ob er für alles schlechte persönlich verantwortlich ist.
    • Duscholux 20.01.2020 13:50
      Highlight Highlight Ich bin bi, bin ich jetzt trotz meiner weissen Hautfarbe und meinem Riemen wieder cool?
  • Toerpe Zwerg 20.01.2020 13:07
    Highlight Highlight Als weisser liberaler Mann lehne ich dieses Gesetz ab, ich lehne auch das ARG ab.

    Es sind prinzipielle und praktische Gründe, welche mit überzeugt mit nein stimmen lasen.

    Alle Menschen in einem Land sollten die gleichen Rechte und Pflichten haben. Sonderrechte oder -pflichten aufgrund von Rasse oder sexueller Orientierung sind in jedem Fall immer abzulehnen. Ein Bezug auf Rasse oder auf sexuelle Orientierung hat in keinem Gesetz etwas verloren. Alle sind gleich.

    Meinungsfreiheit? Ja, auch betroffen. Das ist auch schlecht.

    • Faceoff 20.01.2020 13:26
      Highlight Highlight 100% einverstanden, das Gesetz ist bei nächster Gelegenheit durch eine allgemein formulierte Norm zu ersetzen.

      Trotzdem sage ich zur aktuellen Änderung Ja. Die Überlegungen zum grundlegenden Prinzip des Gesetzes und seiner (fehlgeleiteten) Konstruktion sollten in Ruhe geführt werden – bis dahin nimmt die Änderungen sehr viel Druck aus der öffentlichen Diskussion und (ob echten oder gefühlten) Leidensdruck von den Betroffenen.

      Im Grunde also ein unschönes, aber taktisch geschicktes Ja. Ich versuche daher nie «aus Prinzip» zu stimmen, Prinzipien versperren die Sicht auf das Leben.
    • Pointer 20.01.2020 13:27
      Highlight Highlight Warum lehnst du das Arbeitsgesetz ab?
    • Maracuja 20.01.2020 13:38
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg: Alle Menschen in einem Land sollten die gleichen Rechte und Pflichten haben

      Mutterschaftsschutz auch für Männer, Steuerpflicht für Kinder? Ganz so einfach ist nun auch wieder nicht. Auch der Grundsatz, dass alle gleich sind, schützt Minderheiten nicht vor Angriffen. Leider braucht es Art. 261bis, weil andere Artikel des Strafrechts Lücken offen lassen.
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  • Smeyers 20.01.2020 13:00
    Highlight Highlight Heterosexuell, verheiratet, Kinder. Specia rara im 2020.
    • H. L. 20.01.2020 13:27
      Highlight Highlight Nein.
    • Schreimschrum 20.01.2020 13:29
      Highlight Highlight ok, boomer.
    • Duscholux 20.01.2020 13:52
      Highlight Highlight In meinem Umfeld gibt es immer noch einige Heteropaare mit Kinder/wunsch. Ich selbst bin aber absolut kein solcher, es ist also nicht meine "Bubble".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Silent_Revolution 20.01.2020 12:57
    Highlight Highlight Die ganze Rassismus- Ehrverletzungs - Beleidigungsstrafnorm ist sowas von lachhaft. Was sind wir nur für eine empfindliche Sissygesellschaft.

    Ein erwachsener Mensch der beleidigt wird rennt zu Mami oder in dem Fall Vater Staat um heulend zu berichten : "Der da hat imfall ganz böses Zeug gesagt - Bestraft ihn"
    Eine Horde von Kleinkindern steckt in den degenerierten Köpfen dieser Masse an ängstlichen Lohnsklaven.

    Alles soll ins Gesetzbuch, bis mir der Staat vorschreibt, wie fest ich beim kacken drücken darf. Hört mal auf immer neues Zeug da rein zu schreiben und nehmt endlich unnötiges raus.
    • Vergugt 20.01.2020 13:59
      Highlight Highlight
      Benutzer Bild
    • Rim 20.01.2020 14:17
      Highlight Highlight Wowe! Welch ein Statement! Sie sind offenbar ein ganz gesundes, mutiges, unabhängiges Individuum ! Oder so.
      Vielleicht kann mir so eine Geistesgrösse erklären, was Menschen fehlt, die es nötig haben über Minderheiten (also hier Homosexuelle) Witze zu reissen, dumme Sprüche zu machen oder sie gar zu bedrohen/körperlich an zu greifen. Mir ist das ein Rätsel. Haben die nichts bessers zu tun, zu bereden oder fehlt es ihnen einfach an Ihrem "Selbstbewusstsein"?
    • Silent_Revolution 20.01.2020 14:19
      Highlight Highlight Welche Privilegien wären das?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 20.01.2020 12:57
    Highlight Highlight Ich tendiere eher zu JA. Allerdings, wie von Teilen der Befürworter weiße heterosexuelle Männer stigmatisiert werden, das finde ich einfach daneben und auch diskriminierend.
    Leute - so können wir auf Dauer miteinander nicht umgehen.
    • bbelser 20.01.2020 13:25
      Highlight Highlight Wenn es tatsächlich so wäre, dass ältere weisse Heteros sich nun einmal in ihrem Leben stigmatisiert und diskriminiert fühlen, würde ich das begrüssen. Es ist nämlich u. a. der Mangel an eigener Erfahrung von Diskriminierung, der uns so lässig und "tolerant" über die Rechte von Minderheiten hinwegsehen lässt und es unnötig erscheinen lässt, diese zu schützen.
      Aber ehrlich: ich bin ein älterer Hetero-Mann und erlebe keinerlei Stigmatisierung. Bin sogar froh, dass die Mainstream-Herrenwitz-Etage endlich mal mit der Verantwortung für ihr Reden konfrontiert wird.
    • maude 20.01.2020 13:30
      Highlight Highlight ich werde jetzt wohl gleich gegen das Gesetz verstossen (werd aber dafür stimmen btw finds wichtig) aber ist es denn wirklich zu 90,35% der 0815 weisse- impliziert schweizer- heterosexuelle Mann der Homosexuelle auf der Strasse verprügelt? So und jetzt auf mich mit Gebrüll.
    • Locutus70 20.01.2020 14:21
      Highlight Highlight @maude - Ich denke nach der nächsten großen Migrationswelle (die zweifellos innerhalb der nächsten 5 Jahre kommen wird), wird man dies eindeutiger als heute mit NEIN beantworten können
  • wieso? 20.01.2020 12:56
    Highlight Highlight Herr Blunschi wie wäre es, Ihren sicherlich gut bezahlten Job, den Sie sicherlich nur inne haben können, weil Sie ein alter weisser Mann sind, endlich an eine junge farbige Dame abzutreten?
    • Peter 20.01.2020 13:15
      Highlight Highlight Sie dürfen diesen Vorschlag gerne dem Chefredaktor unterbreiten:

      maurice.thiriet@watson.ch

      Bin selber gespannt, was er zu Ihrer Argumentation zu sagen hat.
    • wieso? 20.01.2020 13:52
      Highlight Highlight Es braucht nicht meine Argumentation, sondern die konsequente Fortführung Ihrer Ansichten. Sie schreiben unten ja selber, dass Sie privilegiert sind. Wieso halten Sie an diesen Privilegien fest wenn Sie für eine "gerechte" Welt eintreten?
    • Locutus70 20.01.2020 14:23
      Highlight Highlight @wieso? - Er ist auf Redaktionslinie und schreibt reisserische Artikel, die offensichtlich gut geklickt werden - das gleicht das falsche Geschlecht und das Alter vielleicht aus :xD
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 20.01.2020 12:55
    Highlight Highlight "Sie zeigen, dass man bald 80 Jahre nach der «Legalisierung» nach wie vor ein Risiko eingeht, wenn man sich öffentlich als homosexuell zu erkennen gibt. Es reicht von abschätzigen Bemerkungen bis zu körperlichen Übergriffen." - das ist auch heute schon strafbar, dazu braucht es keine Zusatzgesetze.
    • Daniel Caduff 20.01.2020 20:42
      Highlight Highlight Das stimmt so eben nicht ganz. Beleidigungen sind nur gegenüber Einzelpersonen oder klar umrissenen Gruppierungen einklagbar. Sie sind auch kein Offizialdelikt.

      Allgemein formuliert (ohne klaren Adressat), sind diskriminierende oder beleidigende Aussagen aufgrund der sexuellen Orientierung nicht strafbar.

      Deswegen war zB. die Aussage des SVP-Politikers Daniel Regli im Gemeinderat ZH ("Schwule begehen Selbstmord, weil der Analmuskel nicht mehr hält was er verspricht.") nicht strafbar, obwohl sich sehr viele Homosexuelle davon sehr stark beleidigt gefühlt haben.
  • wieso? 20.01.2020 12:51
    Highlight Highlight Teil 2:
    Punkt 4: Der Begriff "Minderheit" wird viel zu wenig kritisch betrachtet. Jeder Mensch ist mit irgendwas/irgendwie/irgendwo in der Minderheit. Was wird geschützt und was nicht? Wer hat hier die Deutungsmacht?
    Punkt 5: Solche Gesetze übertragen immer die Verantwortung des Individuums an den Staat und implizieren das dieser es besser weiss.
    Punkt 6: Jeder sollte sagen können, was immer man auch will und somit das Recht haben, sich selber lächerlich zu machen.
    Die Idee der Initiative ist sicher gut gemeint, aber kann in einer wahrlich liberalen Gesellschaft nicht angenommen werden.
    • Kiro Striked 20.01.2020 14:43
      Highlight Highlight @Wieso
      Es ist doch aber nur eine Erweiterung der Momentanen Rassismusstrafnorm. Sprich es wird nur "sexuelle Orientierung" dazugeschrieben. Da "Herkunft, Rasse, Glauben, Aussehen" u.s.w bereits geschützt ist, im Gesetz. Warum sind Herkunft, Rasse, Glauben und Aussehen schützenswert, die Sexuelle Orientierung aber nicht?

      Es geht ja nicht nur um "Homopobie" es geht auch um, das ganze "die bösen Heterosexuellen weissen Männer" was so gesehen ja auch schon diskriminierung ist.
  • wieso? 20.01.2020 12:46
    Highlight Highlight Teil 1:
    Punkt 1: Weltweit geht es den Homosexuellen dort am besten, wo es am meisten "weisse heterosexuelle Männer" hat.
    Punkt 2: Diskriminierung ist subjektiv und darf darum keinem Gesetz unterliegen.
    Punkt 3: Falls die Erweiterung angenommen wird, nehmen wir uns das Recht zuzuhören (auch wenn die Ansichten noch so schlimm sind). Die Gesellschaft nimmt sich aus der Verantwortung dort hinzuschauen, wo Homophobe Ansichten geteilt werden und kann diese somit immer weniger kanalisieren.
    • Renzo 20.01.2020 14:43
      Highlight Highlight Punkt 1 ist ja wohl ein Witz? Wie kommst du darauf?
    • guby 20.01.2020 16:21
      Highlight Highlight @Renzo
      Gehe mal davon aus, dass er damit auf islamische Länder anspielt wo Homosexualität teilweise drakonisch bestraft wird.
  • Toerpe Zwerg 20.01.2020 12:40
    Highlight Highlight Und die Zustimmung zu dieser Strafnorm ist unter nichtweissen heterosexuellen Männern grösser als unter weissen heterosexuellen Männern?
    • Rim 20.01.2020 13:12
      Highlight Highlight Naja Zwerg: Ich finde auch, die Pauschalisierung "weisse, heterosexuelle Männer" ist etwas zu kurz gegriffen. Aber es muss erlaubt sein, dumme Sachen zu sagen/schreiben, finden Sie nicht? Also: ich kenne sehr viele weisse, heterosexuelle, aufgeklärte, liberale Männer die selbstverständlich der Strafnorm zustimmen werden. Und auch einige einfach weisse, heterosexuelle Männer, die das nicht tun werden. Zufrieden?
  • John Henry Eden 20.01.2020 12:39
    Highlight Highlight Offenheit und Toleranz kann logischerweise nicht durch mehr Gesetze erreicht werden. Mehr Regeln bedeuten immer weniger Freiheit.

    Redeverbote sind immer der erste Schritt einer totalitären Entwicklung, das zeigt die Geschichte mehr als deutlich.

    Stimmt ruhig unlogisch und totalitär, öffnet unbeschwert die Büchse der Pandora. Wundert euch einfach nicht, wenn euer Denken eines Tages die totalitäre Ruhe gefährdet. Am besten besorgt ihr euch schon mal Prozium II.
    • Fritz N 20.01.2020 14:08
      Highlight Highlight Es kommt hierbei natürlich auf die Gesetze an. So könnte ich mir zum Beispiel ein (funktionierendes) Gesetz zur Förderung von Offenheit und Toleranz vorstellen, das zuerst durch ein paar nette Finalnormen umrissen wird und dann den Kantonen konkrete Instrumente in die Hand gibt, um dies zu Fördern (zB Arbeitsgruppen, Evente etc).

      Was, aber NIE was nützt, ist wenn man einfach eine ungenaue Strafnorm dazu schreibt
  • Butch Cassidy & Sundance Kid 20.01.2020 12:29
    Highlight Highlight Herr Blunschi, wenn sie so oft in den Kommentaren wegen dem reisserischen Titel angesprochen werden, sollten Sie das vielleicht als Kritik sehen und nicht mit den immer selben verallgemeinernden Phrasen antworten..

    Ansonsten gefällt mir der Artikel..
    • Peter 20.01.2020 12:51
      Highlight Highlight Ich räume ja ein, dass der Titel pauschalisierend ist. Im übrigen sprechen die gereizten Reaktionen für sich. Vielleicht verstehen diese Leute nun ein wenig, wie sich "echter" Rassismus und reale Homophobie anfühlen. Ich selbst habe mit der Bezeichnung "alter weisser Mann" keine Probleme, weil ich genau weiss, dass ich immer noch einer privilegierten Gruppe angehöre.
    • Maracuja 20.01.2020 13:20
      Highlight Highlight @Peter Blunschi: Im übrigen sprechen die gereizten Reaktionen für sich. Vielleicht verstehen diese Leute nun ein wenig, wie sich "echter" Rassismus und reale Homophobie anfühlen

      Interessant wie Sie sich gegen Kritik immunisieren. Ich habe Sie sachlich und nicht aus persönlicher Betroffenheit (bin eine Frau und habe durchaus Erfahrung mit Rassismus) darauf hingewiesen, dass ich die Verwendung von solchen Verallgemeinerungen schlecht finde. Wenn Sie meinen wegen Ihrer Privilegien Abbitte leisten zu müssen, ist das Ihre Sache, aber Ihr Bashing weisser heterosexueller Männer wirkt anbiedernd.
    • Renzo 20.01.2020 14:44
      Highlight Highlight Anbiedernd an wen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 20.01.2020 12:29
    Highlight Highlight Eine Welt ohne Gruppen-Verallgemeinerungen in alle Richtungen und bei allen Gruppen und auch in Clickbaiting-Überschriften wäre wirklich schön.
    • Fritz N 20.01.2020 14:12
      Highlight Highlight Und eine Welt in der wir nicht einfach nur nachplappern, was in unserer Gruppe gerade geplappert wird, sondern auch mal der anderen Gruppe zuhören... Leider scheint mir ja das Phänomen der Eigengruppe vs Fremdgruppe eher gerade zunimmt

      https://de.wikipedia.org/wiki/Eigengruppe_und_Fremdgruppe
  • Der Soziale 20.01.2020 12:25
    Highlight Highlight @Watson
    Die Verallgemeinerung mit
    weisser heterosexueller Mann ist ein wenig rassistisch.
    Ich gehöre auch zu diesen drei Adjektiven und habe nichts gegen homosexuelle Menschen.
    Sonst aber super Bericht. 👍🏼
  • Vecchia 20.01.2020 12:22
    Highlight Highlight "weisser heterosexueller Mann", "LGBT-Gemeinschaft", "Boomer", "Millenial", "Regenbogenkind"....

    Neue Ausdrücke, die meiner Meinung nach trennen
    und im Gebrauch mit nachhaltiger Wirkung negativ besetzt werden...
    Ich würde gerne hören, was Fachleute dazu sagen.

    Ignoranten und Idioten sind aber in allen Geschlechtern und Generationen gleichermassen vertreten und genau ihretwegen ist mein JA bereits bei der Gemeinde.
    • bbelser 20.01.2020 13:38
      Highlight Highlight Naturgemäss fehlt es in Kommentarspalten und schriftlichen sozialen Medien an Nuancierung in der Kommunikation. Mein Neffe und ich flachsen uns gerne als "Flöckli" und "Boomer" an. In unserer direkten Kommunikation ist die Ironisierung klar und es führt immer zu interessanten inter-generationellen Gesprächen und Erkenntnissen.
      Soziale Medien vermögen dies nur äusserst eingeschränkt zu leisten.
    • Vecchia 20.01.2020 15:45
      Highlight Highlight Exakt bbelser. Wenn Mimik und/oder Tonfall mitspielen sind eben die wichtigen Nuancen erkennbar, die Kommunikation somit klar.
      Wenn die Worte allein in den Social Medias eingesetzt werden,kann es ohne Massen von Emojis schon heikel werden.
      Wenn die Presse - online oder Druck - aber anfängt, die Ausdrücke als Schlagworte einzusetzen, wirds richtig schwierig...
  • Saerd neute 20.01.2020 12:20
    Highlight Highlight "Wir wollen keine Zensur!» ruft der weisse heterosexuelle Mann"


    Ich kenne eine junge farbige Frau die gegen das Gesetz ist, nur dass das auch mal gesagt ist.
    • ChlyklassSFI 20.01.2020 13:12
      Highlight Highlight Auch religiös bedingt wie du?
  • Cédric Wermutstropfen 20.01.2020 12:20
    Highlight Highlight Der böse „alte, weisse Mann“ mal wieder: Die Linken mit ihrem bescheuerten Flagellantentum. Ihr gefallt euch doch selbst in der Rolle der Privilegierten, die ihre “unrechtmässigen“ Privilegien erkannt haben und jetzt den „Schwachen“ helfen wollen, am besten. Ja, dem Geist tut es eben gut, wenn man den grosszügigen Grossgrundherren spielt. Dummerweise seid ihr vor allem grosszügig im Verteilen von Allgemeingütern, da gibt es nämlich das gute Gewissen fast gratis für einen selbst. Geistige Schnäppchenjäger seid ihr.
    • El Vals del Obrero 20.01.2020 12:51
      Highlight Highlight Du spielst hier aber genau das selbe Spiel.
    • Satan Claws 20.01.2020 13:05
      Highlight Highlight @Cédric Wermutstropfen

      Echt schlimm wenn Allgemeingüter gerecht verteilt werden...oder so.

      Könnten Sie das Geschwurbel nicht einfach sein lassen und nur noch auf 20min.ch schreiben?
    • Astrogator 20.01.2020 13:29
      Highlight Highlight Nicht diskriminiert zu werden ist für dich ein Privileg?


      Ich dachte eigentlich es sei ein Recht.

      Und liebe Mitleser, weil es immer noch Leute gibt die Menschen in Kategorien mit mehr oder weniger Rechten einteilen müssen wir die schützen, die Schutz nötig haben.

      Mein "Ja" ist bereits in der Post.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 20.01.2020 12:19
    Highlight Highlight <ist der «Luxus» eines weissen heterosexuellen Mannes. Also jener Art Mensch, die Rassismus, Sexismus und Homophobie in der Regel nur vom Hörensagen kennt>

    Herr Blunschi gibt es in Ihrer Bubble keine weissen heterosexuellen Männer, die Juden sind oder z.B. aus dem Balkan stammen? Rassismus ist längst nicht so verpönt wie Sie in Ihrem Artikel behaupten und es gibt auch weisse heterosexuellen Männer, die Rassismus erleben mussten. Wieso können Sie nicht für ein berechtigtes Anliegen eintreten, ohne auf dämliche Klischees aus der Identitätspolitik zurückzugreifen?
    • Satan Claws 20.01.2020 12:47
      Highlight Highlight @Maracuja

      Sie wissen aber schon was der Text den Sie kopiert haben bedeutet?

      "in der Regel nur vom Hörensagen kennt"

      Besser, was in der Regel bedeutet?
    • Fritz N 20.01.2020 15:01
      Highlight Highlight @Maracuja Danke!
  • herrkern (1) 20.01.2020 12:19
    Highlight Highlight der Titel "ruft der weisse heterosexuelle Mann" diffamiert eine Bevölkerungsgruppe aufgrund von Hautfarbe und sexueller Präferenz. In Zukunft also strafbar, ja?
    • Satan Claws 20.01.2020 12:50
      Highlight Highlight @herrkern (1)

      Schwarzer homosexueller Radfahrer ist auch nur eine Feststellung und weiterhin nicht strafbar.
    • Kiro Striked 21.01.2020 07:55
      Highlight Highlight @herrkern Der Ausdruck "Heterosexueller weisser Mann" Ist wahnsinnig Provokant.

      Der "HSWM" ist genauso ein diskriminierender "Ausdruck" wie "Homosexuelle haben einen Hirnschaden" oder "Der Analmuskel von schwulen hält ab 30 nicht mehr was er verspricht".

      Nur wie du hier siehst, empören sich mache HSWM Extremst darüber mit den "Hirnschaden" Rufern pauschalisiert zu werden. Sind aber scheinbar dafür, dass die "Hirnschaden" sache zwar nicht okay ist, aber erlaubt bleiben soll, wärend dem sie vor dem Begriff HSWM geschützt werden sollen, weil er auch Diskriminieren ist.

      Weggli und Batze quasi
  • Clank 20.01.2020 12:18
    Highlight Highlight Wenn ihr mir fragt, braucht es keine Strafnorm (-ausweitung).
    Was viel mehr Sinn machen würde, ist dass, man jeweils Fälle von Ehrverletzung (Beschimpfung, Verleumdung, übler Nachrede) klassifizieren würde nach Motiv (zb. rassistisch, homophob, sexistisch, persönlich, etc).
    Damit irgend ein privater Streit zwischen zwei Zivilisten nicht gleich gewertet wird wie ein gezielter Angriff von Extremisten.
    Denn Opfergruppen von Diskriminierung gibt es unendlich. Mit den gleichen Argumente könnte man die Strafnorm auch für Behinderte, Geschlechter, politische Orientierung, etc ausweiten.
    • Magnum 20.01.2020 13:05
      Highlight Highlight Den auch strafrechtlich relevanten Unterschied zwischen der Herabsetzung von ganzen Kollektiven versus der Beleidigung eines Individuums hast Du noch immer nicht begriffen? Hast noch etwas Zeit, bis am 9. Februar.
    • stookie 20.01.2020 13:28
      Highlight Highlight >Mit den gleichen Argumente könnte man die
      >Strafnorm auch für Behinderte, Geschlechter,
      >politische Orientierung, etc ausweiten.
      Warum auch nicht?
      Im Artikel wird das gut zusammengefasst finde ich. Es braucht kein solches Gesetz wenn man sich in würdevoller Art miteinander umgehen würde.
      Wenn das nicht möglich ist -> Gesetz.... Leider
  • Livia Peperoncini 20.01.2020 12:18
    Highlight Highlight Da offenbar das normale Strafgesetz nichts taugt wäre ich dafür das man auch noch weitere "Rassen" in diese Strafnorm presst. Kleine Dicke, grosse Dünne, zu hässliche und zu schöne Menschen, ( schöne Menschen sind dumm ), Motorrad fahrende Grossmütter, alte weisse Männer usw. Und niemand denkt an die Tiere, ich denke da z.B. an die Schweine die ständig als dummes Schwein abgestempelt werden. In meinem Bekannten-kreis gibt es auch ein paar LGBTI-Freunde/innen und die ärgern sich fürchterlich das sie als "Rasse" abgestempelt werden. Ihnen würde das normale Strafgesetz reichen.
    • nur Ich 20.01.2020 13:13
      Highlight Highlight Was soll das mit den Rassen hier? In der Gesetesänderung geht es rein um die sexuelle Orientierung. Vielleicht mal einen Blick in die Abstimmungsunterlagen werfen, bevor man komplett am Thema vorbeischreibt.
  • Dominik Treier 20.01.2020 12:15
    Highlight Highlight Die Begründung mit der Einschränkung der Meinungsfreiheit ist einfach sehr, sehr schwach und billig!
    Natürlich ist es unschön wenn das Gesetz vorschreiben muss, was man sagen darf, aber das Gesetz ist nunmal dazu da dafür zu sehen, dass die Rechte eines jeden Individuums durch unüberlegte, ja dumme Aktionen einer anderen Gruppe nicht unnötig beschnitten werden.
    Wenn wir das nicht anerkennen können wir auch Mord legalisieren und den guten Ton als Gegner anführen...
    Hass und Vorurteile sind und bleiben keine Meinung, sondern ein Katalysator für Gewalt!
  • Botti 20.01.2020 12:11
    Highlight Highlight
    Play Icon


    So viel zur homophobie, die gemäss Titel von den weissen ausgeht.
    • Magnum 20.01.2020 13:02
      Highlight Highlight Tipp: Mehr als den Titel lesen. Braucht etwas mehr Zeit, als einen Satz und ein Filmchen zu posten.

      Und nein: Homophobie ist kein importiertes Problem, sondern in der Schweiz, ja in allen christlichen Ankern tief verankert.
  • Queen C 20.01.2020 12:09
    Highlight Highlight Wo ist der Unterschied:

    Der weisse, alte Mann
    Der kriminelle, schmarotzende Ausländer
    • Asmodeus 20.01.2020 13:39
      Highlight Highlight Ersteres besitzt die ganze Macht in der Schweiz.
      Zweiteres wird von Ersterem als Sündenbock genutzt für dumme Menschen die darauf reinfallen.
    • Toerpe Zwerg 20.01.2020 14:02
      Highlight Highlight Ausländer ist keine Rasse
    • Satan Claws 20.01.2020 17:36
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg

      Der Weisse aber schon? Klasse wie vor achzig Jahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Botti 20.01.2020 12:08
    Highlight Highlight Einen Artikel gegen Diskriminierung und zugleich ein solch sexistischer und diskriminierender Titel? Eine solche stereotypisierung ist nicht angebracht.
    Im übrigen ist er auch noch unrichtig, da Nicht-Weisse weitaus homophober sind. Fragt mal den Schwulen im Bekanntenkreis oder schaut euch den Umgang mit Homosexuellen in Afrika, südamerika und Asien an...
  • hutti 20.01.2020 12:05
    Highlight Highlight Sein geliebtes Blasphemiegesetz zensiert ja auch. Würde gerne dieses Gesetz aufgehoben sehen und ab da nur noch gegen Christen vettern. Mal sehen wer als erstes nach Zensur ruft.
  • hutti 20.01.2020 11:58
    Highlight Highlight Die meisten User die sich nun "fälschlich" angegriffen fühlen, vom Ausdruck weisser heterosexueller Mann, sehe ich zum ersten Mal. 😂 Ist bei 20min oder Blick die Kommentarfunktion deaktiviert worden? Oder was tun die alle hier?
    • The Destiny // Team Telegram 20.01.2020 16:02
      Highlight Highlight Ich sehe dich auch zum ersten Mal...
  • Rim 20.01.2020 11:57
    Highlight Highlight "Es muss erlaubt sein, auch dumme Sachen zu sagen" meint Herr Caroni.
    Diese Begründung, im Zusammenhang mit der Gesetzesänderung, ist so eine "dumme Sache" und Herr Caroni ist es selbstverständlich auch erlaubt, dumme Sachen zu sagen. (Wenn gleich es zumindest für mich, sehr enttäuschend ist, dass er solch "dumme Sachen" sagt.)
  • Clank 20.01.2020 11:56
    Highlight Highlight ... Irgendein Trend nach unten, ist nicht zu erkennen. Gleichzeitig sind die Verstösse gegen der Strafnorm, nicht einmal die halbe Wahrheit, bestensfalls ein Prozentteil. Die meisten diskriminierende Verbrechen werden als Ehrverletzung oder Verleumdung (pro Jahr etwa 3000 Fälle) zivilrechtlich angezeigt. Zum Vergleich: in 23 Jahre gab es nur 910 Strafnorm Fälle. Davon wurden nur 60% verurteilt. Oft reicht nämlich der Tatbestand nicht für eine strafrechtliche Klage.
    Es fehlen einfach Argumente, warum heute schon strafbaren Aussagen ins Strafrecht gehören.
  • leu84 20.01.2020 11:54
    Highlight Highlight Eine persönliche Meinung haben ist das eine. Anderen Menschen direkt zu diffamieren aufgrund einer Sache, einer Krankheit/Behinderung oder Lebensweise geht gar nicht. Es werden bestimmte "Gruppen" von Menschen angegriffen. Meistens ist es nur verbal, oft wird es auch tätlich. Eigentlich ist es schade, dass es in der heutigen Zeit solche Gesetze braucht.
    • Dr no 20.01.2020 13:07
      Highlight Highlight Warum Leu ? Lebensweise ist genau der springende Punkt. Ich kann doch gewisse Lebensweisen einfach scheisse finden oder ? Mit Betonung auf Lebensweise. Die kann man ändern, im Gegensatz zur Hauptfarbe z.B. Ich meine jetzt nicht die Schwulen. Aber wenn eine Lebensweise darin besteht, z.B. Frauen als minderwertig anzusehen, zu verschleiern und Ehebrecherinnen zu steinigen, dann muss ich das nicht zwingend gut finden oder ?
    • guby 20.01.2020 16:31
      Highlight Highlight @Pisti
      Kennst du jemanden der den Islam praktiziert? Deine stark verallgemeinernde Aussage könne eher unter die Strafnorm fallen da bei weitem nicht alle Moslems gegen Andersgläubige hetzen. Nur so am Rande.
    • Pisti 20.01.2020 21:29
      Highlight Highlight Guby das habe ich so nie geschrieben. Aber da mein Kommentar ja noch nachträglich zensiert wurde, gehe ich jetzt nicht mehr darauf ein.
  • Luzi Fair 20.01.2020 11:54
    Highlight Highlight Xenophobie ist keine Meinung.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 21.01.2020 16:25
      Highlight Highlight Oikophobie aber auch nicht !
  • Satan Claws 20.01.2020 11:53
    Highlight Highlight Keine Angst, man darf auch weiterhin Homosexuelle-schwarze-jüdische-Rollstuhlfahrer beschimpfen wenn es Ar***lö**** sind, nur eben nicht der Religion, Sexualität oder Hautfarbe wegen. Diskriminierung ist doch keine Meinung, sondern Wort gewordene Dummheit, welche durch kein Gesetz geschützt werden darf. Wo leben wir hier denn eigentlich?
    • Duscholux 20.01.2020 14:00
      Highlight Highlight Mehr Arschloch, weniger N-wort. Find ich gut.
  • Mijasma 20.01.2020 11:52
    Highlight Highlight Was ist eigentlich mit den dicken werden die auch geschützt? Ich kenne welche die wurde dermassen gequält, dass sie sich das leben nehmen wollten. Von allgemeinen Hohn und Spott will ich gar nicht reden.
    • Miracoolix 20.01.2020 12:59
      Highlight Highlight Dicke sind aber meistens selbst Schuld für ihr Problem, oder sie können zumindest etwas dagegen unternehmen, Homosexuelle oder auch jemand mit anderer Herkunft oder Hautfarbe kann das nicht, also hinkt ihr Vergleich gewaltig.
    • Mijasma 20.01.2020 13:46
      Highlight Highlight Ich habe zwar erwartet, dass der Kommentar kommt. Aber wie immer muss man so was zuerst mal verdauen.

      Sie gehen 1. davon aus wenn jemand an seiner Lage selber Schuld ist darf man ihn verspotten und verhöhnen. Jeder Motoradfahrer, jeder Snowboarder der durch einen selbstverschuldeten Unfall querschnittgelähmt ist darf man verspotten? Jeder der eine Sicherheitsmassnahme zu wenig ernst genommen hat und eine offensichtliche Behinderung hat darf man verspotten und verhöhnen? Jede Frau die abgetrieben hat und dabei gelitten so, dass man es bemerkt darf man verspotten und verhöhnen?

    • Mijasma 20.01.2020 13:47
      Highlight Highlight Jedes Kind, dass in seiner Kindheit, missbraucht wurde geschlagen oder sonst misshandelt und dass davon eine Essstörung bekommen hat. Jedes dieser Kinder darf man verhöhnen und verspotten, und sie und diejenigen die so denken wie sie, sagen die darf man verspotten und verhöhnen sie sind ja selber schuld. Was wissen sie von diesen Menschen und von ihrem Leben. Woher nehmen sie die Sicherzeit über diese Menschen zu urteilen und zu richten? Wer sind sie, dass sie zu glauben wissen wie sehr Menschen etwas selber verschuldet haben und wie sie leiden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 20.01.2020 11:43
    Highlight Highlight 1. Das ist keine Analyse, sondern wenn schon ein Kommentar, dafür ist es zu wenig sachlich.
    2. Schon allein der Titel ist verallgemeinernd und fast schon rassistisch (verstösst möglicherweise heute schon gegen Strafnorm, ja auch Weisse werden von der Norm beschützt).
    3. Gerade wenn es um die Vorlage geht, hinkt die Argumentation komplett. So wird die Strafnorm rechtfertigt, da sie möglicherweise die Sensibilität erhöht. Zu dieser Erkenntnis kommt ihr, weil es geringe Anzahl Verurteilungen gibt. Fakt ist, die Anzahl Verurteilungen ist sein Einführung konstant klein geblieben. [1/2]
    • Peter 20.01.2020 11:58
      Highlight Highlight Vielleicht hat die heftige Diskussion vor der Abstimmung 1994 die Sensibilisierung erhöht und die Anzahl Verurteilungen war deshalb stets klein. Aus genau diesem Grund begrüsse ich auch das aktuelle Referendum. Und sonst können Sie mich gerne anzeigen. Ich wäre in dieser Hinsicht sehr gelassen.
    • Clank 20.01.2020 12:37
      Highlight Highlight Vielleicht... vielleicht auch nicht. Wäre es nicht die Aufgabe in einer journalistischen Analyse solche Thesen irgendwie zu überprüfen anstatt diese ungeprüft als Hauptargument zu verkaufen.
    • Fritz N 20.01.2020 15:17
      Highlight Highlight Schön, dass sich hier sonst noch jemand herumtreibt, den richtige juristische Argumente interessieren, anstatt nur Symbolpolitik :)
  • DäPublizischt 20.01.2020 11:43
    Highlight Highlight Nun, ich kann nachvollziehen, wieso einige Menschen und Politiker gegen Asylanten, Ausländer, Sozialleistungen oder was auch immer sind. Ich verstehe das Ganze nicht, aber immerhin sind für mich die Gründe wie Angst, Neid oder Ungewissheit teils nachvollziehbar.

    Aber wie... WIE UM HIMMELS WILLEN kann man für sich selbst IRGENDWIE begründen, dass man gegen den Schutz vor Dismriminierung ist.

    Das Einzige, was mir dazu einfällt, ist der Stammtischspruch zu einem anderen Thema: "Wer nichts zu verbergen hat, sollte kein Problem mit der Ünerwachung haben."
    Nur dieses Mal halt anders rum.
    • Nkoch 20.01.2020 11:59
      Highlight Highlight Die meisten Menschen sind nunmal egoistisch, verbohrt und ein bisschen dumm.
      Unbetreute Blitze bitte zu mir.
    • René Gruber 20.01.2020 13:29
      Highlight Highlight Wenn man gegen dieses Gesetz ist ist man nicht automatisch gegen Schutz vor Diskriminierung. Man kann aber gegen den Schutz nur einzelner Gruppen vor Diskriminierung sein. Warum sollen die einen "Minderheiten" besser geschützt werden als andere? Auch Dicke, Dünne, zu Kurz geratene, Behinderte usw können als Gruppe diskriminiert werden und sollen die 100%ig gleichen Rechte haben wie zum Beispiel Homosexuelle.
    • Fritz N 20.01.2020 15:21
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass es hier nicht um Schutz geht, wie alle sagen, sondern um Strafrecht. Strafrecht kann NIE schützen, denn Strafrecht ist von Natur aus stets "zurückblickend". Das heisst hier wird REINE Symbolpolitik betrieben.

      Das enttäuscht mich als eigentlich Linken sehr sehr fest, da diese dumme Masche bis jetzt eher von ganz rechts Aussen betrieben wurde: man schreibt komische Strafgesetze und flucht dann über die Richter, die diese nicht anwenden können.
      Nun ist mein "Team" auf dem selben Pfad, ich könnte kotzen
  • soulcalibur 20.01.2020 11:43
    Highlight Highlight Ich mag das nicht, dass man für Toleranz aufruft, indem man andere Bevölkerungsgruppen diskreditiert. Aber jeder wie er mag. Auf das Abstimmungsresultat bin ich gepannt, alles andere als ein deutlicher Sieg wäre ja eine traurige Überraschung.
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    • Matti_St 20.01.2020 13:26
      Highlight Highlight 😹 der ist genial
    • bbelser 20.01.2020 17:27
      Highlight Highlight Ich finde den Titel von Blunschi genial. Mit einem kleinen (schmunzelnden?) Trigger eine Mega-Diskussion zu generieren: mission accomplished!
      So viele Argumente, juristischer Background, politische Überlegungen, so viel engagierte Rede und Widerrede... Wie oft gelingt das schon?
  • Bruno Wüthrich 20.01.2020 11:42
    Highlight Highlight Ich bin weiss, ein Mann und heterosexuell, und Herr Blunschis Zeilen sind purer Unsinn, wenn er vom weissen heterosexuellen Mann schreibt.

    Allerdings halte ich die Ausweitung der Anti-Rassismus-Strafnorm auf schwule, lesbische und bisexuelle Menschen durchaus für sinnvoll, auch wenn ich bezweifle, dass sie dazu geeignet ist, die Denkweise der Homophoben zu verändern. Das sieht man allein schon an den Übergrifen, die bereits heute strafbar sind.

    Herr Blunschis Zeilen sind deshalb Unsinn, weil sie ausser Acht lassen, dass Homophobie nichts mit Hautfarbe, Ethnie oder Geschlecht zu tun haben.
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 20.01.2020 12:13
      Highlight Highlight Nun, das Gesetz ist nicht in erster Linie dazu da, die Denkweise von homophoben Menschen zu ändern, sondern die Opfer vor deren öffentlicher Diskriminierung zu schützen.

      Dies trifft übrigens auf jedes Gesetz zu. Gewalt gegen andere Menschen anzuwenden ist nicht in erster Linie verboten, um aus rachsüchtigen, gierigen, aggressiven, gewaltbereiten Menschen gute, liebe, nachsichtige, vernünftige Menschen zu machen, sondern die Opfer (präventiv) vor deren Taten zu schützen.
    • Bruno Wüthrich 20.01.2020 12:59
      Highlight Highlight Da gabe ich Ihnen recht. Das ist ja auch der Grund, weshalb ich bei dieser Abstimmung Ja stimmen werde. Mein Einwand bezog sich auf folgende zwei Sätze von Herr Blunschi:

      "Die erweiterte Strafnorm wird keine Wunder bewirken. Aber sie könnte die Sensibilität für den Umgang mit LGBTI-Menschen erhöhen."

      Genau dies glaube ich eben nicht. Sie wird weder an der Denkweise noch an der Sensibilität etwas ändern. Aber es geht um den Schutz der Betroffenen. Das ist Grund genug.
    • Fritz N 20.01.2020 15:21
      Highlight Highlight ABER: Strafrecht schützt nie! Strafrecht bestraft!
  • Macaco 20.01.2020 11:29
    Highlight Highlight Ach... ich frage mich, wie man gegen ein gesetz gegen diskriminierung und hass sein kann. Was sind das für traurige tropfen :(
    Für mich sowas von logisch, für was ich abstimmen werde.
    • michiOW 20.01.2020 11:57
      Highlight Highlight Naja ich kann deren Argument schon nachvollziehen, ich gewichte deren Argument einfach geringer.
    • Herr J. 20.01.2020 12:05
      Highlight Highlight Das ist das Problem der Befürworter: Dass sie die Gegner immer mit Homophobie in Verbindung bringen oder als "traurige Tropfen" herabsetzen müssen.
      Ich halte jede Diskriminierung für eine Dummheit. Aber ich halte noch manches für dumm, ohne dafür ein neues Gesetz zu verlangen, das jene bestraft, die Blödsinn rauslassen. Das ist alles nicht zu Ende gedacht.
    • Qui-Gon 20.01.2020 13:35
      Highlight Highlight @Herr J. (stellvertretend für viele) Es geht eben nicht einfach darum, ein bisschen homophoben Blödsinn zu verzapfen. Man lese mal den Gesetzestext. Und das soll man wirklich dürfen? Hier nur ein Auszug des bestehenden Texts:

      Wer öffentlich gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion zu Hass oder Diskriminierung aufruft,

      wer öffentlich Ideologien verbreitet, die auf die systematische Herabsetzung oder Verleumdung der Angehörigen einer Rasse, Ethnie oder Religion gerichtet sind,
  • Matti_St 20.01.2020 11:28
    Highlight Highlight Der Titel stimmt nicht. Ich bin männlich, weiss und hetero, aber die vertreten nicht meine Einstellung.

    Wäre schön, wenn ihr den Titel zu homophobiee Menschen ändern würdet. Alles andere ist sexistisch und plakativ.
    • Clank 20.01.2020 11:34
      Highlight Highlight Wäre eigentlich ein Verstoss gegen die Rassismus-Strafnorm von watson und somit ein Fall für die Strafbehörde.
    • Peter 20.01.2020 11:39
      Highlight Highlight Ich gehe eigentlich davon aus, dass man nicht nur den Titel lesen sollte, sondern den gesamten Text. Dann erschliesst sich, wie der Titel gemeint ist und auf wen er genau zielt.
    • Troll Mc Clur formerly known as Harvey Dent 20.01.2020 11:48
      Highlight Highlight Es ist und bleibt ein reisserischer Titel. Bin auch weiss (was kann ich dafür???) und hetero (nicht gewaehlt) und fuer das Gesetz. Dieses Zuspitzen auf Geschlecht und Hautfarbe der Provokation willen nervt
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  • P. Saulus 20.01.2020 11:28
    Highlight Highlight was soll das eigentlich werden mit dem Narrativ das konstruiert wird über den alten, weissen Mann.
    Es wird ein Stereotyp aufgebaut, ein Feindbild, ein Sündenbock auf den die "Schuld" projiziert werden soll....

    Wer sich von den Karren spannen lässt, ist mitverantwortlich.

    Selbstdenken statt Ideologie !
    • wintergrün 20.01.2020 12:10
      Highlight Highlight Gut erkannt - es wird ein (wirklichkeitsfremdes) narrativ aufgebaut - wie bei anderen Gruppen auch.
      Willkommen im Club.
  • Atlantar 20.01.2020 11:23
    Highlight Highlight "Also jener Art Mensch, die Rassismus, Sexismus und Homophobie in der Regel nur vom Hörensagen kennt und praktisch nie damit konfrontiert ist."

    Setzten Sie die Brille des intersektionellen Feminismus ab und kommen Sie mit mir auf einen Schulhof einer beliebigen CH-Stadt. Fragen Sie die Kinder von Migranten, was Sie von typischen Schweizern halten und staunen Sie.

    Oder gehen Sie mit mir und einem weiteren Mann in den Ausgang und hören Sie dem Türsteher zu, wenn er erklärt, warum er uns nicht rein lässt.

    Von Wehrpflicht, Sozialversicherungen, affirmative actions ganz zu schweigen...



    • Magnum 20.01.2020 11:28
      Highlight Highlight Ach so. Schweizer Männer sind die wahren Opfer von Diskrminierung und Hetze. Alles klar. Da bin ich ja gottenfroh, dass ich ein in der Schweiz geborener Ausländer bin, der regelmässig in Diskussionen zu hören bekommt, dass ich doch zurückgehen solle, wenn es mir hier nicht passe.

      Aber eigentlich geht es in diesem Artikel nicht um Selbstmitleid, sondern um den Schutz von Minderheiten, die leider auch im 21. Jahrhundert noch Anfeindungen - verbal wie handfest - ausgesetzt sind.
    • Adumdum 20.01.2020 11:40
      Highlight Highlight Und deshalb bist du gegen Diskriminierung und für die Initiative?
    • hutti 20.01.2020 11:51
      Highlight Highlight Jajaja wieder mal die arme Mehrheit wird von der Minderheit schikaniert xD komm schon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 20.01.2020 11:22
    Highlight Highlight Ich bin ja (als weisser, alter, hetero Mann) auch nicht dafür, alles per Gesetz einzuschränken. Aber wenn es die Menschheit (in der Schweiz) offenbar nicht schafft, sich freiwillig einigermassen anständig auszudrücken und zu benehmen, braucht es eben ein Gesetz dafür! Da müssen wir uns selber an der Nase nehmen. Da hilft es nicht, wegen der Zensur zu jammern!
  • JamSam 20.01.2020 11:22
    Highlight Highlight Ich binn schockiert wie salonfähig Rassismus hier geworden ist. Schon nur bei der Überschrift bekomme ich das kalte Kotzen.
    Herr Plunschi, sie alls weisser Heteromann sollten doch (hoffentlich von sich selbst) wissen das man trozdem für die Rechte von Minderheiten einstehen kann.
    Die Schuld einzelner homphoben individuen auf eine Gruppe auszbreiten deren geimeinsamkeit lediglich die Hautfarbe ist mehr als abstossend.
    Oder würden sie einen Artikel mit folgender Überschrift nicht auch schockierend finden?; Wir wollen keine Meinungsfreiheit! Ruft der schwarze Homomann.
    Freue mich auf die Antwort
    • Peter 20.01.2020 11:41
      Highlight Highlight Man sollte nicht nur den Titel lesen, sondern den gesamten Text. Dann wird klar, wie der Titel gemeint ist und dass er nicht alle heterosexuellen weissen Männer meint, sondern nur jene, die sich auf ihre liberale Gesinnung berufen. Ein Titel ist immer ein wenig plakativ.
    • just sayin' 20.01.2020 11:54
      Highlight Highlight "Man sollte nicht nur den Titel lesen, sondern den gesamten Text."

      genau!
      titel dürfen locker unwahrheiten beinhalten und ganze gruppen von menschen defamieren.

      seltsame einstellung für einen journalisten.
    • JamSam 20.01.2020 11:55
      Highlight Highlight Das ist mir durchaus bewusst.
      Als journalist ist es jedoch ein abwägen ob eine plakativer Überschrift dem Inhalt dient oder das gegenteil. In diesem Falle ist Ihnen die provokative Wirkung also wichtiger (ergo clicks durch leute wie mich die sich aufregen) als der Inhalt. Dies ist in diesem Artikel besonders spannend da sie für Gleichberechtigung schreibe, die Überschrift aber offen rasistisch ist. Sehen sie die Ironie nicht?

      (Und diese Antwort macht es krineswegd besser, nur weil Ihnen diese Liberale Argumentation nicht passt macht es diese Leute noch lange nicht zu rassisten.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stambuoch 20.01.2020 11:15
    Highlight Highlight So wenig, wie es "den Ausländer" oder "der Schweizer" oder andere Stereotypen gibt, so wenig gibt es "Den alten, weissen Mann".

    Gerade von Linken, welche gerne gegen Stereotypisierung iher Lieblingsklientel kämpfen, erwarte ich etwas Anderes. Aber wenn es gerade dem linken Weltbild passt, dann ist Stereotypisierung und Verpauchalisierung erlaubt. Das ist wie bei der SVP, hat die Linke gut gelernt. Peinlich.

    Zum Gesetz: Alles ausser eine deutliche Annahme wäre peinlich und irritierend!
    • bbelser 20.01.2020 17:53
      Highlight Highlight Stereotype Pauschalisierungen tun weh. Das wissen nun auch stereotype Pauschalisierer. Gottseidank gabs hier das tägliche Brot diskriminierter Minderheiten nur im Titel.
  • Basti Spiesser 20.01.2020 11:15
    Highlight Highlight Es gibt auch Homosexuelle die gegen das Gesetz sind.

    https://sonderrecht-nein.ch/
    • Oigen 20.01.2020 11:31
      Highlight Highlight es gibt auch moslems und juden die afd wählen... was willst du uns damit sagen?
    • Magnum 20.01.2020 11:32
      Highlight Highlight Genau, Basti. Es gibt immer abweichende Meinungen. Und das ist durchaus willkommen in einer Demokratie (in Herrliberg weniger, aber item).
      Man sollte aber nicht den Eindruck erwecken, dass diese eine Mehrheit darstellen. Oder dass die Mehrheitsmeinung darum fanatisch sei. Genau letzteres Ziel verfolgt die SVP mit Frauchiger, und das ist selbst für diese Partei eine ziemlich üble Nummer. Schon fast, als ob Fiechter und Spahr vor Gericht einen Fahrenden aufgeboten hätten, der versichert hätte, dass ihr Grüselplakat nicht hetzerisch und antiziganistisch gewesen sei.
    • Sandro Lightwood 20.01.2020 11:38
      Highlight Highlight Ja gibt es. Es gibt auch Schweizer, die pro Trump sind. Es gibt Frauen, die nicht für eine Verschärfung des Sexualstrafrechts sind. Es gibt SVP-ler, denen Umweltanliegen wichtig sind. Es gibt Linke, die eine härtere Gangart mit kriminellen Ausländern fordert.

      So what?

      🍪
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  • Adi E. 20.01.2020 11:13
    Highlight Highlight Wann haben eigentlich alle angefangen, Angst vorm alten weissen Mann zu haben? Ojee.
    • Adumdum 20.01.2020 11:43
      Highlight Highlight Seit wir uns angeschaut haben wie über Jahrtausende Entscheidungen getroffen wurden. Jetzt haben wir ja keine Angst mehr vor ihm.
    • Mate 20.01.2020 11:49
      Highlight Highlight Früher spielten wir noch: "wer hat Angst vom scharzen mann?"
      Wie sich die Zeiten doch ändern.
    • hutti 20.01.2020 11:54
      Highlight Highlight Erst seit 2-3 Jahre. Nötig wäre es ab 1933 oder so gewesen ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 20.01.2020 11:10
    Highlight Highlight «Wir wollen keine Zensur!» ruft der weisse heterosexuelle Mann

    Komisch, weder ich noch Personen in meinem Bekanntenkreis denken so, und es sind alles böse weisse Männer.

    Diese Verallgemeinerung ist einfach dumm! Was kommt als nächstes? Alle Rothaarigen sind faul, alle mit blauen Augen rassistisch und jeder der im Januar geboren ist ein Sozialschmarotzer?
    • Peter 20.01.2020 11:15
      Highlight Highlight Der Titel mag verallgemeinernd sein, aber im Text steht klar, dass damit jene Gegner des Gesetzes gemeint sind, die sich auf ihre liberale Gesinnung berufen. Bei diesen handelt es sich überwiegend um heterosexuelle weisse Männer.
    • Ferd Blu 20.01.2020 11:24
      Highlight Highlight Nein Peter sehe ich nicht so, Homophobe sind meistens Secondos wie Balkaner (wobei das sich mit der Zeit deutlich bessert), oder die krassesten die allermeisten Nordafrikanischen oder Nahöstlichen Muslime oder Muslime im allgemeinen. Gerade letztere deren Anteil Homophob sind sind gefährlich da sie einfach viel eher zur Gewalt neigen. Als grösste Gefahr „Alte Weisse Männer“ hinzuweisen macht uns blind vor der wirklichen Gefahr.
    • Morgan Wlan 20.01.2020 11:25
      Highlight Highlight ...ändert nichts daran dass es hauptsächlich weisse heterosexuelle Männer sind, die gegen die Erweiterung der Strafnorm sind. Du hörst dich an wie einer der "Not all men" ruft, wenn sich eine Frau über sexuelle Belästigung ärgert. Klar, nicht alle Männer belästigen Frauen, es sind aber trotzdem überwiegend Männer. Verdächtig, dass du dich von solchen Sachen gleich angegriffen fühlst.
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  • Gubbe 20.01.2020 11:10
    Highlight Highlight Ich bin ein weisser, heterosexueller Mann. Dies scheint hier etwas negatives zu sein. Dazu kommt, dass ich über weisse Heterosexuelle lache, wenn sie sich in meinen Augen etwas komisch und unbeholfen benehmen. Das Gleiche will ich tun, wenn sich Schwule, Lesben und all die anderen 'Vorlieben' so anstellen. Diese Bezeichnung mit dem 'Weissen Mann' ist übrigens so blöd, wie der 'Schwarze Mann'. Auch sind die sexuellen Arten keine Rassen, die man diskriminieren könnte. Hier wird in eine vollkommen falsche Richtung mit Gesetzen geworfen.
    • Morgan Wlan 20.01.2020 11:26
      Highlight Highlight Witzeln wird nicht verboten.
    • Magnum 20.01.2020 11:35
      Highlight Highlight Über etwas lachen konstituiert wohl kaum den Tatbestand von Herabsetzung, Diskriminierung, Hetze oder Aufruf zur Gewalt. Lachen Sie ruhig weiter, dafür wird Sie kein Richter belangen.

      Dass sich angehörige der konformen Mehrheit anmassen zu bestimmen, welche Minderheiten wie viel Schutz benötigen: Dahinter setze ich ein dickes Fragezeichen. Und zwar genau wegen der mangelnden Betroffenheit, auch wenn manches Broflake sich als Cis-Hetero-Männlein für eine bedrohte und von allen Seiten angefeindete Spezies hält.
    • Adumdum 20.01.2020 11:46
      Highlight Highlight Sexuelle "Arten" sind genauso wie Hautfarben aber nix das man sich aussucht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ferd Blu 20.01.2020 11:09
    Highlight Highlight Als nicht Homophober Gegner sage ich, kein Gesetz der Welt wird Homophobie einschränken, schlimmer die Rassisten und Homophoben werden sich dann im Untergrund organisieren und fühlen sich unterdrückt. Idioten stellt man am besten bloss wenn man sie reden lässt, denn dann stellen sie sich selbst bloss und kaum einer würde denen folgen. Ich merke das „Untergrund„ Gruppen mehr Anhänger holen können als offene, weil sie dann einen auf verfolgt machen können, das zieht Menschen an. Am besten schlägt (Argumentativ natürlich) man sie Idioten in der Öffentlichkeit.
    • Balikc 20.01.2020 11:24
      Highlight Highlight Genau, darum sollten wir auch Mord legalisieren, weil ja ein Gesetz das Töten offensichtlich nicht verhindern kann und Mörder so nur aus dem Untergrund agieren?!
    • Satan Claws 20.01.2020 11:59
      Highlight Highlight @Ferd Blu

      Unsinn. Je mehr den Mist hören umso mehr glauben es. Ist bei Nazis und allem anderen Gesindel nicht anders. Wenn einer gut reden kann glauben ihm viele so einfach ist das. Gebt Idioten keine Plattform.
    • Herr J. 20.01.2020 12:28
      Highlight Highlight @ Balikc
      Schiefer Vergleich - Mord ist eine Tat, keine Meinung oder Ideologie.

      Vielleicht würde das Gesetz schon einige wenige Leute davon abhalten, doofen Käse zu verbreiten. Aber rechtfertigt das eine Ausweitung der Strafnorm? Ich glaube nicht. Was wird als nächstes verboten? Zum Beispiel die Herabsetzung von Leuten aufgrund ihres Alters in Kombination mit ihrer Hautfarbe? Dann müsste sich die halbe Watson-Redaktion vorsehen :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Safster 20.01.2020 11:02
    Highlight Highlight Danke für den Beitrag. Ich habe genau denselben Weg durchlaufen. Ich war lange der Meinung, die vorhandene Gesetzgebung müsste genügen, um Übergriffe oder Beleidigungen zu sanktionieren. Wenn jemand aber den Nährboden für Gewalt ebnet, indem er öffentlich Schwule mittels Schlägen oder Lesben mit ein paar Schwänzen zu kurieren gedenkt, dann ist das oft nicht ein Aufruf zur Gewalttätigkeit (Art. 259 StGB), sondern eben schlicht eine geschützte "Meinung". Wir müssen mit dem Diskriminierungsartikel vorsichtig umgehen, aber das Hinzufügen der sex. Orientierung ist hier gerechtfertigt.
    • Team Insomnia 20.01.2020 11:31
      Highlight Highlight „Lesben mit ein paar Schwänzen zu kurieren“ 😳
    • Chris Olive 20.01.2020 11:56
      Highlight Highlight @Team Insomnia

      Das nennt sich Corrective Rape (Korrekturvergewaltigung) und ist beispielsweise in Südafrika gang und gäbe. Dabei sind meistens lesbische oder bisexuelle Frauen die Opfer.
    • Baccaralette 20.01.2020 12:42
      Highlight Highlight ja und auch hierzulande hören Lesben immer und immer wieder - hättest du nur mal einen richtigen Schwanz gehabt..

      Jaja, der böse weisse Mann, hä..
  • Passierschein A38 20.01.2020 11:01
    Highlight Highlight Es WÄRE also in deren Augen OK, wenn ich sie als "homophobe Arschlöcher" betiteln würde.
    • hutti 20.01.2020 12:02
      Highlight Highlight Ich weiss wqs du sagen willst, aber leider tut es denen nicht mal halb so weh wie es der anderen Seite tut. Die werden nicht in Film und Serie als was "komisches" gesehen und durch die Beschimpfung quasi emblösst.

      Die sind vom seltenen Typ Mensch dem man solche Sachen reinprüggeln muss, da die Ohre und der Verstand für Worte nicht zugänglich sind.
  • Kiro Striked 20.01.2020 10:59
    Highlight Highlight «Die Freiheit besteht darin, dass man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet»

    Hach ja meine Grösste Lebensregel.
    Ich versuche dies immerzu zu leben, weil es so wichtig ist.

    Finde es aber bissi Problematisch, dass man hier die "weissen Hetrosexuellen" als Buhmänner hinstellt. Homophobie ist EXTREMST weit verbreitet, Schwarze akzeptieren Homosexualität unter Freunden auch meist nicht.

    Als Schwuler kenne ich den Satz "Ich habe nichts dagegen, aber schwule sollen mich in Ruhe lassen" das sagen extremst viele, nicht nur weisse heteros. Blos weil diese öffentlicher sind damit.
  • Dong 20.01.2020 10:58
    Highlight Highlight Dass man die Rassismus-Strafnorm auch auf sexuelle Orientierung ausweitet ist eigentlich nur logisch, schliesslich wurden im 3. Reich auch tausende homosexuelle ermordet, ich werde also "JA" einwerfen.

    Grundsätzlich geht mir dieser Toleranz-Hardliner-Politik (die dann selber gerne mal in Intoleranz umschlägt) aber genauso gegen den Strich wie jede ander Hardliner-Politik, und das mit dem "weissen Hetero-Mann" kann ich inzwischen nicht mehr hören, numesozomsäge.
  • FrancoL 20.01.2020 10:57
    Highlight Highlight «Es muss erlaubt sein, auch dumme Sachen zu sagen», sagte der Ausserrhoder FDP-Ständerat Andrea Caroni dem «Blick». Er stellt sogar die Anti-Rassismus-Strafnorm an sich in Frage. Das beste Rezept gegen eine dumme Meinung sei eine gescheite Gegenmeinung.

    Dann lieber Herr Carotin könnte man eine Vielzahl von Gesetzen stornieren, einfach dem der eine Verfehlung macht den richtigen Weg zeigen und gut ist es.

    Kann man wirklich so blind sein und liberal so auffassen? Nein denn die Freiheit hat auch Grenzen, nämlich dann wenn sie die Freiheit eines anderen Individuum eingrenzt.
  • mrmikech 20.01.2020 10:56
    Highlight Highlight Zensur? Gewalt gegen homosexuelle ist keine meinungsäusserung. Es ist gewalt.
    • Herr J. 20.01.2020 12:34
      Highlight Highlight Es geht hier nicht um Gewalt, höchstens um verbale.
      Die handfeste Gewalt ist durchs Strafrecht abgedeckt und dürfte übrigens durchaus verschärft werden, indem "Hassverbrechen" egal welcher Art schärfer sanktioniert werden. Das würde dann Schwulenprügler genau so betreffen wie z.B. Linksfanatiker, die missliebige Journis attackieren.
    • Dr no 20.01.2020 13:18
      Highlight Highlight du hast nichts verstanden. Gewalt gegen jeden, nicht nur schwule ist heute schon strafbar. darum geht es nicht.
  • I don't give a fuck 20.01.2020 10:53
    Highlight Highlight diese zensurpolitik verletzt die meinungsfreiheit, sprich sind diese befürworter gegen eine demokratie? erinnert mich an dunkle zeiten, diese zensur... 😉
    • Magnum 20.01.2020 11:40
      Highlight Highlight Genau. In welchen dunklen Zeiten war es denn verboten, Minderheiten öffentlich herabzusetzen oder anzufeinden? Da wird wieder sehr vieles vermischt.

      Die Meinungsfreiheit wird NICHT angetastet - reaktionäre Penner können weiterhin verachten, wen oder was sie wollen.
      Die Meinungsäusserungsfreiheit wird präzisiert, um sie in Deckung mit allgemeinen Anstandsregeln zu bringen.
      Dass dies notwendig ist: Das ist das eigentliche Elend und erinnert uns daran, dass die dunklen Zeiten für gewisse Minderheiten noch nicht komplett überwunden sind.
    • I don't give a fuck 20.01.2020 12:44
      Highlight Highlight ich glaube, wir missverstehen uns.
  • tomatoe 20.01.2020 10:53
    Highlight Highlight Danke für diese treffende Analyse!!
  • Rim 20.01.2020 10:52
    Highlight Highlight Ja, wir sollten Minderheiten vor Diskriminierung schützen. Keiner kann etwas dafür als "Primitivling" geboren worden zu sein und damit unfähig, zivilisatorische und kulturelle Werte in seine Persönlichkeit zu "integrieren". Wenn wir dieser Minderheit nun auch noch "verbieten", sich über Schwule "diskriminierend" zu äussern/verhalten, bleibt den "Primitivlingen" gar nichts mehr, womit sie ihre "gottgegebene Behinderung" aus-leben/sprechen und sich damit irgendwie einer "Gruppe" "überlegen" fühlen können. Wollen wir wirklich diesen armen Seelen noch den Rest ihrer "Menschenrechte" nehmen? ;-)
  • wildi blotere 20.01.2020 10:51
    Highlight Highlight Entweder man darf niemanden beschimpfen oder alle. Weshalb einige Gruppen, die klar definierbar und öffentlich diskutierbar sind eine Sonderbehandlung erhalten verstehe ich nicht.
    • Satan Claws 20.01.2020 12:05
      Highlight Highlight Beschimpfen und diskriminieren ist nicht dasselbe.

      Man darf alle Beschimpfen wenn es Idioten sind.
    • Pafeld 20.01.2020 12:28
      Highlight Highlight Weil "alle oder niemand" eine Form von Fairheit ist, die man sich nur leisten kann, wenn man keine Minderheit darstellt. Dieses Gesetz wird nicht aus Spass eingeführt. Sondern weil viele mit der Möglichkeit alle zu diskriminieren überfordert waren und dies den betroffenen Minderheiten nicht länger zuzumuten ist.
    • bbelser 20.01.2020 18:20
      Highlight Highlight Es werden Menschen JEGLICHER sexuellen Orientierung geschützt. Ungeschützt bist du nur, falls gänzlich ohne sexuelle Orientierung! Oder gänzlich ohne jede Orientierung...
  • Steibocktschingg 20.01.2020 10:51
    Highlight Highlight Wäre ja schön, ginge es ohne Gesetz, aber ist leider nicht so. Daher muss man nun mal mit einem Ausbau des Art. 261bis reagieren, wenn man dem Grundsatz, dass ein Rechtsstaat seine Minderheiten zu schützen hat, beachtet.

    Online brabbeln die Gegner ja gerne was von "Zensur" und "Bevormundung". Frage: Seid ihr alle so primitiv, dass ihr eure Meinung nicht anständig ausdrücken könnt und stattdessen zu Beschimpfungen greifen müsst, um die fehlende Meinungsäusserung zu ersetzen?

    Und was genau hat es mit "Freiheit" zu tun, wenn eine Gruppe Menschen straflos unterdrückt werden darf?
    • bbelser 20.01.2020 18:30
      Highlight Highlight Was so unsägliche Angst macht: es könnte quasi eventuell vielleicht auf eine mögliche Verhaltensänderung bei einigen alten, weissen Heteros hinauslaufen. Das tut den paar Nasen, die es mit dem Diskriminieren einfach nicht lassen können, im Herzen weh. Ganz tief drinnen. Und drum hört man gerade ihr Wehgeschrei ganz laut und deutlich. Derweil legen die ungetriggerten alten weissen Heteros ein Ja in die Urne, ohne davon gleich das Paradies auf Erden mit Vollkasko zu erwarten.
  • baba1906 20.01.2020 10:49
    Highlight Highlight Hätte ich als Kind und Jugendlicher Gesetze gekannt die mich als Homosexueller Mann schützen, dann hätte ich sicherlich schneller zu mir gefunden und nicht das Gefühl bekommen ich müsse mich umbringen, weil etwas nicht mit mir stimmt. Noch heute sagt mit das CH-Gesetz, dass ich nicht gleich viel Wert bin wie andere. Für viele sind diese Gesetze sinnlos, für uns betroffenen sind es oft lebensrettende Massnahmen. Es wäre so schön gewesen hätte ich mit dem Gedankengut aufwachsen können, dass ich ok bin. Deshalb bitte Ja stimmen.
    • nukular 20.01.2020 11:02
      Highlight Highlight fühle voll und ganz mit dir.. ich glaube auch, dass wenn die welt vor nicht mal allzulanger zeit offener gewesen wäre, ich mich auch anders verhalten hätte und mehr hätte ausleben können...
    • Rabbi Jussuf 20.01.2020 14:35
      Highlight Highlight baba
      Sehr verständlich, deine Geschichte.
      Aber das gilt nicht nur für Homosexuelle, sondern für viele andere Gruppen und Einzelschicksale auch. Z.B. Scheidungskinder.
      Da du ja jetzt zu dir gefunden hast (wie so viele andere auch, auch Scheidungskinder), wofür dann noch ein Gesetz? Dafür ist es jetzt doch zu spät, die gesellschaftliche Entwicklung hat das doch bereits überholt?
      Wenn es aktuell Probleme mit Diskriminierung (von Unterdrückung kann man kaum mehr sprechen) Homosexueller gibt, dann doch wohl nicht von seiten der Mehrheitsgesellschaft und irgendwelcher öffentlicher Aufrufe.
    • bbelser 20.01.2020 18:46
      Highlight Highlight Das "Ja" liegt schon im Kasten, auch wenn ich von der Erweiterung keineswegs das Paradies auf Erden erwarte, sondern "nur" eine überfällige und unvollkommene Korrektur. Und lass dich bitte nicht triggern von all den salbungsvollen Beiträgen, die jetzt neben dir eine Überfülle an schützenswerten Minderheiten entdecken, deren Existenz es leider unmöglich macht, dich vor Diskriminierung wegen der sexuellen Orientierung wirksam zu schützen. Viele von denen fühlen sich dabei schon völlig überfordert und diskriminiert vom Titel dieses Artikels.
  • René Obi (1) 20.01.2020 10:45
    Highlight Highlight Homophobie, Rassismus oder auch Klimaleugnen sind keine Meinungen. Es geht also nicht um Meinungsfreiheit. So einfach ist das.
    • Bündn0r 20.01.2020 11:17
      Highlight Highlight Insbesondere bei Letzterem würde mich interessieren wie du darauf kommst.
      Nicht, dass es eine sinnvolle Meinung ist. Aber auch Impfgegner, Flatearther, streng Religiöse und Kommunisten haben in unserer offenen Gesellschaft Platz. Nein, müssen Platz haben.
    • I don't give a fuck 20.01.2020 12:01
      Highlight Highlight flatearther und impfgegner auch? nein danke.
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 20.01.2020 12:22
      Highlight Highlight Klimaleugnen ist durchaus eine Meinung. Eben bloss eine Meinung.
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  • Raddadui 20.01.2020 10:44
    Highlight Highlight Bin mit der Analyse ja grundsätzlich einverstanden, aber die Aussage:

    "Die Gegner der Vorlage haben eine Gemeinsamkeit: Sie wissen nicht, wie sich Homophobie anfühlt."

    ist einfach zu pauschal und viel zu plakativ. Wie erklärt sich Herr Blunschi sonst, dass es auch Homosexuelle im gegnerischen Komitee hat? Oder waren genau diese aus welchen Gründen auch immer bis jetzt immer vor Homophobie verschont?

    Sorry, aber das ist unsauber.

    • Peter 20.01.2020 11:19
      Highlight Highlight Homosexuelle sind nicht automatisch "links". Es gibt auch rechtsbürgerliche, und die sind halt gegen das Gesetz. Allzu viele sind es meines Wissens nicht. Und kein heterosexueller Mensch weiss wirklich, wie sich Homophobie anfühlt. Das gilt selbst dann, wenn er oder sie entsprechend beschimpft oder beleidigt wird.
    • Raddadui 20.01.2020 11:28
      Highlight Highlight Das ist nicht das Thema, Sie schreiben:

      "Die Gegner der Vorlage haben eine Gemeinsamkeit: Sie wissen nicht, wie sich Homophobie anfühlt."

      Mit "Die Gegner" erfassen Sie sprachlich selbstbewusst die totale Menge aller Gegner. Dies impliziert, dass es im Komitee der Gegner eben keine Homosexuellen hat, und das ist nachweislich falsch. Nicht mehr und nicht weniger.

      Den zweiten Teil ihrer Antwort bestreite ich nicht, das ist sicherlich richtig.
    • Peter 20.01.2020 11:46
      Highlight Highlight Die Formulierung ist in dieser Form ein wenig pauschal, das stimmt. Aber die vereinzelten Homosexuellen unter den Gegnern betrachte ich als Ausnahme, die die Regel bestätigt. Die überwiegende Mehrheit der