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Schule - Bildung

«Lehrer sind fair» und andere Schulmythen, die ganz und gar nicht stimmen – ein Insider-Bericht

«Lehrer sind fair» und andere Schulmythen, die ganz und gar nicht stimmen – ein Insider-Bericht

Am nächsten Montag fängt auch in Zürich für rund 130'000 Kinder die Schule wieder an. Für mich – als ehemalige Lehrkraft – zum ersten Mal seit vier Jahren nicht. Zeit, mit ein paar Vorurteilen über das Lehrer-Dasein aufzuräumen. 
12.08.2015, 14:2712.08.2015, 15:43

Während des Studiums hatte ich das Glück, als Lehrer arbeiten zu dürfen. Als Vertretung reingerutscht habe ich dann während vier Jahren an verschiedenen Schulen unterrichtet. Mittlerweile habe ich die Uni hinter mir und den Lehrerberuf musste ich an den Nagel hängen. Denn so ganz ohne pädagogische Ausbildung geht das halt doch nicht. Die Zeit als Lehrer hat allerdings allemal gereicht, um einige Mythen zu zerstören ...

Mythos 1: Die Gespräche im Lehrerzimmer sind ernsthafter Natur

Vorstellung:

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Bild: watson / shutterstock

Realität: 

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Bild: watson / shutterstock

Mythos 2: Lehrer machen alles, um dich beim Rauchen zu erwischen

Vorstellung:

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Realität: «Ich hab nichts gesehen, also muss ich auch nichts melden» 

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Mythos 3: Lehrerinnen kommen gerne in die Schule

Vorstellung:

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Realität:

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Mythos 4: Lehrer lassen gerne Prüfungen schreiben 

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Realität: Nein, da muss man immer so viel korrigieren
:(

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Mythos 5: Lehrerinnen wandern total gerne auf Schulreisen 

Vorstellung: «Yeah, waaandeeern!»

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Realität: «Nope! Aber irgendwie muss man ja die Rasselbande beschäftigen und müde machen»

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Mythos 6: Lehrer haben 13 Wochen Ferien

Vorstellung:

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bild: imgur

Realität: Ein Lehrer in den «Sommerferien». Am Korrigieren.

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Mythos 7: Lehrerinnen mögen es, schlechte Zeugnisse zu verteilen

Vorstellung: «Ha! Eine 2, Dummkopf»

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Realität: «WTF? Ach, komm, eine 4. Er wird's schon noch lernen. Irgendwann. Vielleicht ...»

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Mythos 8: Film schauen ist eine Belohnung für die Schüler

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Mythos 9: Lehrer behandeln alle Schüler gleich

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Realität: Nein. Lehrer lieben die einen – und hassen die anderen. Fairness ist (wie überall im Leben) auch hier nicht vorhanden

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Auch damit müssen sich Lehrer herumschlagen: Kreuzfalsche Prüfungsantworten, die so lustig sind, dass sie die Bestnote verdienen:

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Diese kreuzfalschen Prüfungsantworten verdienen die Bestnote
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Die Affäre Nina: Spionage im Genf der 1930er-Jahre
Eine Tänzerin, ein Genfer Kabarett und geheime Pläne für eine Waffe: Unter dem Namen «Nina» bewegte sich die Italienerin Virginie Rota zwischen Bühne, Diplomatie und Nachrichtendienst. Ihre Geschichte spielte im Genf des Völkerbunds, einer Stadt, in der internationale Politik und Spionage eng beieinanderlagen.
Virginie Rota wurde am 28. April 1907 in Lugano oder möglicherweise in Bergamo als Tochter von Albert Rota und Marie Arrigoni geboren. Schön, intelligent und abenteuerlustig trat Virginie in den 1930er-Jahren in den Dienst des faschistischen Italiens. Sie soll für die erste Abteilung des militärischen Nachrichtendienstes Servizio informazioni militari (SIM) tätig gewesen sein. Zwischen 1934 und 1935 wurde sie von ihren Vorgesetzten auf eine Mission nach Genf entsandt, wo sie in der Pension Clermont in Champel eine Unterkunft fand. Da sie von Beruf Tänzerin war, fiel es der jungen Frau nicht schwer, in einem Kabarett vor Ort engagiert zu werden, wo sie sich «Nina» nannte.
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