Sport
Schaun mer mal

Sadio Mané von Liverpool vergisst den Kniefall und sprintet los

Sadio Mané vergisst, dass er eigentlich niederknien sollte.
Sadio Mané vergisst, dass er eigentlich niederknien sollte.screenshot: twitter

Klassischer Fehlstart – Sadio Mané vergisst Protest-Geste und sprintet als einziger los

22.06.2020, 09:1722.06.2020, 13:36

Zum Restart der Premier League setzt sich der englische Fussball für die «Black Lives Matter»-Bewegung ein. Einerseits tragen die Spieler diese drei Wörter anstelle ihres Namens auf dem Trikot, andererseits knien in jedem Spiel beim Anpfiff alle nieder.

Allerdings konnten sich nicht mehr ganz alle Spieler an das Prozedere erinnern. Liverpool-Stürmer Sadio Mané vergass zu Beginn des Merseyside-Derbys gegen Everton den Kniefall und sprintete beim Anpfiff als einziger gleich los.

Nach wenigen Sekunden realisierte der Senegalese seinen Fehlstart. Mané hielt an, kehrte zurück zur Mittellinie und kniete ebenfalls noch nieder, ehe der Schiedsrichter mit einem erneuten Pfiff das Spiel dann freigab.

Für Mané und sein Liverpool endete der Restart danach in einer kleinen Enttäuschung. Die «Reds» mussten sich gegen Everton mit einem torlosen Remis begnügen und verpassten es so, einen weiteren grossen Schritt in Richtung Meistertitel zu machen. (dab)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Alle Spieler mit 100 und mehr Toren in der Premier League
1 / 37
Alle Spieler mit 100 und mehr Toren in der Premier League

Wer sind die erfolgreichsten Torschützen seit Gründung der Premier League 1992? Das sind alle mit 100 Treffern und mehr. (Stand 24.4.2025)

... Mehr lesen
quelle: keystone / neil hall
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Betrinken und Beklagen mit Quentin
Video: watson
«Lächerlich»: Barça wehrt sich gegen die 602-Euro-Strafe im Fall Alvarez
Der spanische Verband RFEF hat den FC Barcelona im Fall Julian Alvarez mit 602 Euro Busse bestraft – eine Summe, die für einen Klub mit Transferbudgets von rund 100 Millionen ein Witz ist. Trotzdem will Barça nicht zahlen, laut Medienberichten legt der Klub Rekurs ein.
Auslöser soll eine Beschwerde von Atlético Madrid sein, das Barcelona vorwirft, den Stürmer Julian Alvarez kontaktiert zu haben, ohne den Klub vorher zu informieren. Das Wettbewerbsreglement der RFEF verlangt von einem Klub, der einen Profi mit gültigem Vertrag verpflichten will, eine schriftliche Mitteilung an dessen Verein, bevor Gespräche beginnen. Alvarez ist bis Juni 2030 an Atlético gebunden.
Zur Story