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In this Oct. 10, 2018 photo released by China's Xinhua News Agency, Apple CEO Tim Cook, center, talks with Qu Zhangcai, left, and Liu Zhipeng, right, founders of the Xichuangzhu software app, during a visit to the Confucius Tempe in Beijing. Cook's visit to China, where many of Apple's products are manufactured, comes amid rising trade tensions between China and the United States. (Cai Yang/Xinhua via AP)

Letzten Oktober war Tim Cook in China auf PR-Tour. Da hatte er seinen Bonus bereits im Trockenen ... Bild: AP/Xinhua

Darum hat der Apple-Chef letztes Jahr massiv mehr kassiert



Apple-Konzernchef Tim Cook hat im vergangenen Geschäftsjahr gut ein Fünftel mehr Gehalt bezogen. Der Top-Manager bekam 15.7 Millionen Dollar und strich damit 22 Prozent mehr Geld ein als im Vorjahr, wie Apple am Dienstag (Ortszeit) mitteilte.

Damit steigerte er seine Einnahmen das zweite Jahr in Folge. Grund war vor allem ein zwölf Millionen Dollar schwerer Bonus, der mit dem Erreichen bestimmter Finanzziele verknüpft war.

Dazu sollte man wissen, dass Apples Geschäftsjahr 2018 am 29. September 2018 endete, mit Rekordzahlen. Den Jahresumsatz konnte das Unternehmen um 16 Prozent auf 266 Milliarden Dollar steigern, begleitet von einem Gewinnwachstum von 23 Prozent auf stolze 60 Milliarden Dollar, wie die NZZ schrieb.

«Produkt-Pipeline» noch nie besser, verspricht Cook

Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres, den Monaten Oktober, November und Dezember 2018, lief es dem iPhone-Hersteller weniger gut als prognostiziert. Apple hat Anfang Januar die Aktionäre mit einer seltenen Senkung der Umsatzprognose nervös gemacht.

Insbesondere die Sorge vor schwächeren iPhone-Verkäufen in China, die auch mit dem Handelsstreit zwischen den beiden weltweit grössten Volkswirtschaften zu tun haben könnten, brachten Apple an der Börse zeitweise stark unter Druck.

In einem am Dienstag ausgestrahlten Interview des US-Finanzsenders CNBC bemühte sich Cook nun, grössere Bedenken zu zerstreuen. Die Märkte reagierten kurzfristig «recht emotional», antwortete er auf eine Frage nach den jüngsten Kursverlusten der Aktie. Apples «langfristige Gesundheit» und die «Produkt-Pipeline» seien jedoch nie besser gewesen, so Cook. Auch hinsichtlich der Gespräche zwischen den USA und China im Handelsstreit sei er «sehr optimistisch».

Am Dienstag kündigten die Konkurrenten Samsung und LG Electronics noch massivere Gewinnrückgänge an.

Der 58-jährige Apple-Chef, der sich als erster CEO eines grosses US-Unternehmens als Homosexueller geoutet hatte, will grosse Teile seines privaten Vermögens für wohltätige Zwecke spenden, wie er schon früher ankündigte.

(dsc/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • TheDoctor 09.01.2019 10:08
    Highlight Highlight Tim Cook ist ein Held und Apple geht es gut. Ich bin mir sicher, dass Apple auch heute ein leuchtender Stern in Sachen Nachhaltigkeit, Innovation und Sicherheit ist. Die Aktie wird sich erholen und Apple wird uns auch in Zukunft mit giftfreien, mit Ökoenergie und aus wiederverwerteten Teilen hergestellten Geräten ausstatten, sowie mit erneuerbaren Energien betriebenen Dienstleistungen versorgen, deren Zweck nicht wie bei Alphabet und Amazon das Abgreifen von Kundendaten, sondern das Interesse des Kunden. Das sind zumindest die Gründe, wieso ich mir die teuren iPhones tatsächlich noch kaufe.
    • infomann 09.01.2019 10:35
      Highlight Highlight Das klingt ja nach einem richtig schönen Wetbespruch für Apple.
    • redeye70 09.01.2019 13:18
      Highlight Highlight Ich als langjähriger Appleuser sehe das nicht so rosig wie du. Cook ist zu fest fixiert auf Zahlen, hat das Gespür für die Technologie nicht. Deshalb ist alles inzwischen nur noch Aufguss was aus dem Hause Apple kommt und noch dazu zu viel zu hohen Preisen. Apple hat den Zenit überschritten.
    • derfuchs 09.01.2019 22:05
      Highlight Highlight ***ironie off***
  • Flötist 09.01.2019 07:33
    Highlight Highlight Der Tim Cook hat ja wahrhaftig einen Turleneck, gemäss Foto 😂
    • @schurt3r 09.01.2019 07:47
      Highlight Highlight ...
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