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Bürgenstock: Alle News zu Verhandlungen zwischen USA und Iran live

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Der Bürgenstock ist Schauplatz der internationalen Diplomatie.Bild: zvg
Liveticker

Iran verlässt Verhandlungen auf Bürgenstock + USA sollen laut Iran auf Äusserungen achten

Auf dem Bürgenstock treffen sich Delegationen aus den USA und dem Iran zu Verhandlungen rund um die Lage im Nahost. Alle News dazu gibt es im Liveticker.
21.06.2026, 09:1521.06.2026, 19:28
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19:27
Iran: USA sollen besser auf ihre Äusserungen achten
Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Ghalibaf hat sich wenig erfreut über die neuen Bombendrohungen von US-Präsident Donald Trump gezeigt. Er hat den USA am Sonntag auf dem Bürgenstock NW geraten, «besser auf ihre Äusserungen zu achten».

«Unsere Streitkräfte sind bereit, ihnen auf eine andere Weise zu antworten», verbreitete er in den sozialen Netzwerken. «Es ist egal, was sie sagen», fügte er hinzu. Zudem bekräftigte er, er nehme die US-amerikanischen Drohungen nicht ernst. (sda)
18:54
Iran verlässt Verhandlungen auf Bürgenstock
Wegen Drohungen von US-Präsident Donald Trump hat die iranische Delegation die Verhandlungen mit den USA abgebrochen. Das berichtet die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim und beruft sich dabei auf einen Insider aus dem Verhandlungsteam. (val)

Update folgt...
16:55
Cassis: «Der beste Weg, um zu Frieden beizutragen»
Aussenminister Ignazio Cassis hat sich nach seinem Gespräch mit US-Vizepräsident JD Vance auf X geäussert. Sie hätten sich über die laufenden Gespräche zur Umsetzung des Abkommens zwischen den USA und dem Iran und deren Bedeutung für Frieden und Stabilität im Nahen Osten ausgetauscht. Die Aufnahme der Gespräche in der Schweiz sei ein entscheidender erster Schritt.

«Als Schutzmacht für die US-Interessen im Iran seit fast einem halben Jahrhundert unterhält die Schweiz vertrauensvolle Beziehungen zu beiden Parteien», schreibt Cassis. «In einer unruhigen Welt nützlich zu sein, ist der beste Weg, um zu Stabilität und Frieden für die Schweiz und die Welt beizutragen.» (hkl)


16:22
Trump droht dem Iran auf Truth Social
Während sein Vize JD Vance versucht, die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran zu kitten, teilt US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social aus. «Der Iran muss seine hochbezahlten Stellvertreter im Libanon unverzüglich davon abhalten, Unruhe zu stiften», schreibt er. «Wenn er das nicht tut, werden wir den Iran erneut sehr hart treffen, genau wie letzte Woche – nur noch härter!»

Trump deutet auf die Angriffe im Libanon hin, die trotz Waffenruhe anhalten. Dabei bombardiert Israel, Verbündeter der USA, vor allem den Südlibanon, wo sich die Hisbollah-Miliz aufhält. Israel ist nach Worten des Verteidigungsministers Israel Katz nicht bereit, Einschränkungen beim Vorgehen seiner Armee im Südlibanon zu akzeptieren. (hkl)

14:51
Iran-USA-Gipfel auf dem Bürgenstock NW hat offiziell begonnen
Der pakistanische Premierminister Muhammad Shehbaz Sharif und US-Vizepräsident JD Vance haben den Gipfel am Bürgenstock mit einer kurzen Pressekonferenz offiziell eröffnet.

Vance sprach in seiner Eröffnungsrede von einem «historischen Treffen». Er rief dazu auf, im Nahen Osten «eine neue Seite aufzuschlagen». (hkl)

14:35
Polizeiposten im Kanton Luzern wegen Gipfel teils geschlossen
Wegen des Iran-USA-Gipfels auf dem Bürgenstock bleiben im Kanton Luzern am Montag und Dienstag mehrere Polizeiposten geschlossen. Die Einsatzbereitschaft der Luzerner Polizei sei dadurch nicht eingeschränkt.

In allen Regionen des Kantons bleibe weiterhin ein Polizeiposten in der näheren Umgebung geöffnet, teilte die Luzerner Polizei am Sonntag mit. Die Gespräche auf dem Bürgenstock erforderten auch die Unterstützung der Luzerner Polizei.

Von der Schliessung betroffen seien lediglich Schaltergeschäfte. Für diverse Anzeigen stehe der Onlineposten www.suisse-epolice.ch zur Verfügung.

Ansonsten laufe der Betrieb regulär. Die Luzerner Polizei sei nach wie vor rund um die Uhr erreichbar und einsatzbereit. In dringenden Fällen könne der Notruf 117 gewählt werden. (sda)
14:18
Irans Präsident signalisiert USA schriftlichen Verzicht auf Atombombe
Der iranische Präsident Massud Peseschkian zeigt sich bereit, den USA auch schriftlich zu garantieren, dass der Iran künftig kein Atomwaffenprogramm verfolgen werde. «Falls notwendig, können wir schriftlich festhalten, dass wir nicht beabsichtigen, eine Atombombe zu bauen», sagte Peseschkian laut Nachrichtenagentur Irna. Ob eine solche Zusicherung Teil der laufenden Gespräche mit den USA in der Schweiz sein wird, liess er offen.

Peseschkian verwies erneut darauf, dass bereits der frühere oberste Führer Ali Chamenei aus religiösen Gründen die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen abgelehnt habe. Chamenei war bei den militärischen Angriffen der USA und Israels am 28. Februar getötet worden und wurde anschliessend von seinem Sohn Modschtaba beerbt. Die politische Führung der Islamischen Republik beteuert stets, sie strebe nicht nach Atomwaffen.

Zu den anstehenden Verhandlungen mit dem politischen Erzfeind USA äusserte sich Peseschkian zuversichtlich. Die bisherigen Vereinbarungen lägen «wesentlich im Interesse des Irans». Unter anderem erhoffe sich Teheran finanzielle Vorteile. Als ersten Schritt könnten die sechs Milliarden US‐Dollar – umgerechnet mehr als 5,2 Milliarden Euro – die von den USA in Katar eingefroren wurden, wieder freigegeben werden, so der Präsident. (sda/dpa)

13:57
Trilaterales Treffen zwischen den USA, Iran und Katar begonnen
Auf dem Bürgenstock hat laut dem iranischen Staatsfernsehen ein trilaterales Treffen zwischen den USA, dem Iran und Katar begonnen. Auf der Tagesordnung standen der andauernde Krieg im Libanon und die eingefrorenen iranischen Gelder.

Dieses Gespräch ging der formellen Eröffnung des Bürgenstock-Gipfels voraus. Der Iran wolle nach den jüngsten israelischen Angriffen Garantien für einen Waffenstillstand im Libanon, bevor er ein endgültiges Abkommen mit Washington aushandle.

Das Land wünsche zudem die Freigabe von sechs Milliarden Dollar, die beschlagnahmt wurden. (sda)

11:23
Cassis trifft sich mit seinem iranischen Amtskollegen
Aussenminister Ignazio Cassis hat sich am Sonntagmorgen in Bürgenstock NW mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi getroffen. Der Beginn des Gipfeltreffens selbst ist laut Teheran für den Nachmittag vorgesehen.



Das eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hatte zuvor auf seiner Webseite mitgeteilt, dass die Gespräche zwischen den Parteien bereits im Verlaufe des Vormittags starten sollen.

Cassis und Araghtschi führten vor dem offiziellen Beginn des «Vierwaldstättersee-Gipfels» zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran ein etwa 45-minütiges Gespräch. Die iranische Delegation, die am Samstagabend in der Schweiz eintraf, wird vom neuen starken Mann des Regimes, Parlamentspräsident Mohammed Ghalibaf, angeführt.

Laut dem Sprecher des iranischen Aussenministeriums, Esmail Baghaei, der von der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA zitiert wurde, soll das Treffen nur einen Tag dauern. Nach bilateralen Gesprächen zwischen dem Iran und den beiden Vermittlern, Katar und Pakistan, soll das Vierer-Treffen zwischen den USA, dem Iran, Katar und Pakistan am Nachmittag beginnen, fügte er hinzu.

Die Schweiz vertritt die amerikanischen Interessen im Iran. Und sie sorgt für die Sicherheit des Treffens in Nidwalden, unter anderem mit bis zu 2000 Soldaten und Polizisten. (sda)
10:16
Iran-USA-Gespräche starten im Verlauf des Vormittags
Nach tagelangem Hin und Her sollen die Gespräche zwischen den USA und dem Iran im Verlauf des Sonntagvormittags auf dem Bürgenstock NW starten. Das teilte das Schweizer Aussenministerium mit. Die Delegationen werden angeführt von US-Vizepräsident J.D. Vance und dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf. (sda)
9:37
Pakistans Premier in der Schweiz gelandet
Der pakistanische Premierminister Muhammad Shehbaz Sharif ist für Gespräche zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz eingetroffen. Das teilte das Büro des Premierministers am Sonntagmorgen auf dem Kurznachrichtendienst X mit. Auch der pakistanische Armeechef, Asim Munir, sei in der Schweiz. Munir gilt als der Hauptvermittler in den Gesprächen zwischen Teheran und Washington. Er und Sharif nähmen an den Verhandlungen auf dem Bürgenstock teil, schrieb das Büro des Premierministers auf X weiter.


9:24
JD Vance zeigt sich vorsichtig optimistisch
JD Vance zeigte sich noch vor dem Abflug vorsichtig optimistisch: «Ich denke, wir werden hoffentlich Fortschritte in der Atomfrage erzielen und auch in der Frage der Waffenruhe im Libanon vorankommen.» Vance sagte zudem, dass sich der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, sowie der US-Sondergesandte Steve Witkoff um technische Aspekte dieser Verhandlungen kümmern würden.

Vance bei der Ankunft auf dem Bürgenstock
9:12
Verhandlungen beginnen am Sonntag
Die Verhandlungen auf Expertenebene sollen nach ihrer Verschiebung vom Freitag am Sonntag beginnen. Ziel ist es, das am Mittwoch von Washington und Teheran unterzeichnete Grundsatzabkommen in eine endgültige Vereinbarung zu überführen. Bis zu einer abschliessenden Einigung dürfte der Prozess rund zwei Monate dauern. Auf der Traktandenliste steht unter anderem das iranische Atomprogramm.
9:11
Delegation aus Iran seit Samstagabend vor Ort
Die Delegation aus Teheran ist bereits am Samstagabend im Hotel Bürgenstock eingetroffen. Unter den Vermittlern war auch Katar, Eigentümer des Hotels, seit Freitag hochrangig vertreten.
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115 Kommentare
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Zorbaz
21.06.2026 16:11registriert Oktober 2025
Ein vergleichbares Abkommen mit Iran hatte Obama damals auch erreicht.
Trump hat es in seiner ersten Amtszeit gekündigt.
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Der Lette
21.06.2026 18:41registriert Juni 2024
Während die Gespräche laufen, droht Trump erneut. Sorry Mr. Präsident, haben Sie ein kleines minimales Gespür für Diplomatie? Wenn man Freunde wie Sie hat, braucht man keine Feinde mehr.. Ohne Sie wäre die Welt ein viel besserer Ort.
F*** Y**
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ursus3000
21.06.2026 16:51registriert Juni 2015
"Trump droht dem Iran erneut "
Und ich habe die Iraner lachen gehört
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