Coronavirus
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Ein mit Corona infizierte Person ging trotz Corona an Parties. Das hat jetzt Folgen. bild: Keystone

Grenchen: Infizierte Person ging trotz Isolation in Ausgang – 280 Personen in Quarantäne

Am Donnerstagabend wurden rund 280 Personen im Umfeld zweier Veranstaltungen in Grenchen unter Quarantäne gestellt. Eine positiv auf Corona getestete Person hatte trotz Isolation an Veranstaltungen teilgenommen. Der Kanton prüft nun rechtliche Schritte.



Eine positiv auf COVID-19 getestete Person hat vergangenes Wochenende die Isolationsmassnahmen missachtet und zwei Veranstaltungen im Raum Grenchen besucht, teilt der Kanton am Freitag mit. Die Isolationsmassnahme der betreffenden Person sei im Vorfeld kontrolliert worden und es habe kein Anhaltspunkt für ein unkooperatives Verhalten bestanden.

«Am Donnerstagabend hat jedoch das Contact-Tracing-Team des Kantons Solothurn in Erfahrung gebracht, dass die Isolationsmassnahme einmalig missachtet wurde», heisst es weiter. Noch am gleichen Abend hat deshalb der Kantonsärztliche Dienst die Präsenzlisten von den Veranstaltern eingefordert und sofort für rund 280 Besuchende und Mitarbeitende eine zehntägige Quarantäne verordnet. Da nur Telefonnummern verfügbar baren, wurden die Personen per SMS-Nachricht informiert. Im persönlichen Umfeld der Person stehen laut Kanton bereits seit längerem zwei Personen unter Quarantäne.

Noch keine weitere Person positiv getestet

Ob sich Personen an den betreffenden Veranstaltungen infiziert haben, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen. Stand Freitag ist keine weitere Person positiv getestet worden. Wie aus zuverlässiger Quelle zu erfahren war, liess sich am Freitag ein grosser Teil der betroffenen Personen im Bürgerspital Solothurn testen.

Bei einer der Veranstaltungen soll es sich um eine private Party im Parktheater Grenchen mit rund 280 Anwesenden gehandelt haben, wie der Grenchner Polizeikommandant Christian Ambühl auf Anfrage sagt. Unter den Gästen sollen auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung gewesen sein.

Der Kanton weist daraufhin, dass Verstösse gegen die vom Kantonsärztlichen Dienst angeordneten Quarantäne- und Isolationsmassnahmen in strafrechtlicher Hinsicht mit Busse bestraft werden. Er wird rechtliche Schritte gegen die entsprechende Person prüfen.

Am Dienstagabend war bereits ein grösserer Quarantänefall aus Olten bekannt geworden. Eine Person, die nachträglich positiv auf das Virus getestet worden ist, hatte sich am Wochenende in verschiedenen Bars und Restaurants und einem Club aufgehalten. Bisher wurde für 340 Personen eine Quarantäne angeordnet. (ldu/bz-basel.ch)

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