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epa08222024 A boy wades towards a flooded alleyway in Pontypridd, South Wales, Britain, 16 February 2020, after Storm Dennis hit the area last night bringing torrential rains, floods and landslides.  EPA/NEIL MUNNS ALTERNATIVE CROP OF epa08222014

Ein Bub watet durch die Fluten in Pontypridd, im Süden von Wales. Bild: EPA

Sturm «Dennis» sucht Grossbritannien heim – Strassen geflutet, Flüge gestrichen



Auf «Ciara» folgte «Dennis»: Das zweite Wochenende in Folge hat ein schwerer Sturm Grossbritannien heimgesucht. Hunderte Flüge wurden gestrichen, Soldaten mobilisiert, im Süden von Wales wurde wegen starker Regenfälle die höchste Warnstufe ausgerufen.

Bis Sonntagmittag zählte das Umweltamt eine Rekordzahl von fast 600 Flutwarnungen. Sturm- und Flutwarnungen gab es vom Süden Schottlands bis Wales im Südwesten von England. In Aberdaron, im südlichen Wales, wurden Windgeschwindigkeiten von 150 Stundenkilometern gemessen.

Powerful waves break on the shoreline around the small port of Porthleven, south west England, Sunday, Feb. 16, 2020. Storm Dennis roared across Britain on Sunday, lashing towns and cities with high winds and dumping so much rain that authorities urged residents to protect themselves from

Der Hafen von Porthleven im Südwesten Englands. Bild: AP

Wegen heftiger Regenfälle im Gefolge von «Dennis» rief der Wetterdienst für die Region Alarmstufe Rot aus. Dort fiel an einem Staudamm binnen 24 Stunden soviel Regen wie normalerweise in mehr als einem Monat.

Die Behörden appellierten an die Bewohner von Südwales, wachsam zu bleiben und sich gegen mögliche Überschwemmungen zu wappnen. Der Bahnverkehr wurde wegen überfluteter Gleise eingestellt. Im nordenglischen Yorkshire kamen Soldaten den Bewohnern zu Hilfe, die bereits am vergangenen Wochenende von den schweren Überschwemmungen im Gefolge von «Ciara» betroffen waren.

epa08220047 People struggle with umbrellas as they walk in Bournemouth, Britain, 15 February 2020. Storm Dennis is bringing heavy rain and strong winds across the UK.  EPA/NEIL HALL

Fussgänger trotzen dem Sturm. Bild: EPA

Die schottische Umweltschutzbehörde (Sepa) rief alle Bewohner an der Grenze zwischen Schottland und England auf, sich vor Überschwemmungen in Sicherheit zu bringen. Weitere Dörfer im walisischen Bezirk Gwent wurden evakuiert. Dort suchte die Polizei nach einem vermissten Mann.

British Airways und die Billigfluglinie Easyjet strichen am Sonntag hunderte Flüge. Am Vortag hatte Easyjet bereits rund 230 Flüge annulliert. Mehrere Sportveranstaltungen wurden ebenfalls vorsorglich abgesagt.

Möglicherweise Tote

Möglicherweise kamen mehrere Menschen wegen der Unwetter ums Leben. Ein Mann ertrank in einem Fluss im walisischen Ort Ystradgynlais. Die genauen Umstände waren zunächst unklar. Die Polizei geht aber nicht vom Sturm als direkte Ursache aus, wie sie später mitteilte. Bei einem weiteren Todesfall - ein Mann war an der Südostküste von einem Tanker gefallen - war der Grund ebenfalls nicht klar.

Im englischen Seebad Brighton suchten Polizisten nach einer jungen Frau, die Augenzeugen am frühen Sonntagmorgen am Strand gesehen hatten. (sda/afp/dpa)

Der Sturm Ciara in Grossbritannien.

«Oh, shit!» – watson am windigsten Ort der Schweiz

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