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epa07873332 (FILE) - US President Donald J. Trump (L) hands over the podium to US Attorney General William Barr (R) while participating in an announcement on US citizenship and the census, in the Rose Garden of the White House in Washington, DC, USA, 11 July 2019 (reissued 27 September 2019). An impeachment inquiry against US President Donald J. Trump has been initiated following a whistleblower complaint over his dealings with Ukraine. The whistleblower alleges that Trump had in a phone conversation with Ukraine President Zelensky demanded Ukrainian investigations into US Presidential candidate Joe Biden and his son Hunter Biden's business involvement in Ukraine. In the telephone call, Trump refers to his personal lawyer Rudy Giuliani and US Attorney General William Barr several times.  EPA/MICHAEL REYNOLDS *** Local Caption *** 55331680

Das Ende einer Männerfreundschaft: Trump und sein Justizminister Barr. Bild: EPA

Analyse

William Barr geht auf Distanz zu Donald Trump

Der Justizminister will nichts mit der Ukraine-Affäre zu tun haben – und noch weniger mit Rudy Giuliani.



Eine Faustregel in Washington in der Trump-Ära lautet: Je häufiger und wütender der Präsident gegen einen Artikel tweetet, desto wahrer ist dessen Inhalt. So gesehen stimmt die jüngste Enthüllung der «Washington Post» mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit.

Das renommierte Blatt hat enthüllt, dass Justizminister William Barr sich geweigert hat, an einer Pressekonferenz den Präsidenten von jeder Schuld in der Ukraine-Affäre freizusprechen.

Trump hat auf diesen Artikel mit einer wahren Flut von wütenden Tweets reagiert. «Reine Erfindung», so der Präsident «Wir beide bestreiten diese Story. Eine Müll-Zeitung.» Inzwischen haben jedoch andere Medien den Befund bestätigt.

President Donald Trump shakes hands with Attorney General William Barr before Trump signed an executive order creating a commission to study law enforcement and justice at the International Association of Chiefs of Police Convention Monday, Oct. 28, 2019, in Chicago. (AP Photo/Charles Rex Arbogast)
Donald Trump,William Barr

Ein Bild aus vergangenen Tagen: Barr begrüsst Trump. Bild: AP

Die Weigerung des Justizministers, den Präsidenten in der Ukraine-Affäre weisszuwaschen, ist tatsächlich eine Sache von grosser Bedeutung. Bisher ist Barr nämlich vor keiner Schandtat zurückgeschreckt.

So hat er den Inhalt des Mueller-Reports grotesk verfälscht und eigenmächtig erklärt, der Präsident habe die Justiz nicht behindert, obwohl der Sonderermittler mehr als zehn Vorfälle aufgelistet hat, in denen er genau dies tat.

Barr hat stets vehement das «executive privilege» des Präsidenten verteidigt, ein Vorwand, mit dem Trump begründet, weshalb die Mitglieder seiner Regierung nicht zu den Hearings vor dem Intelligence Committees erscheinen.

Zuvor hatte der Justizminister öffentlich erklärt, gegen Trump sei «spioniert» worden, obwohl ein Bericht des Inspector General zu einem gegenteiligen Schluss gekommen ist. Barr ist sogar persönlich nach Rom und London geflogen, um diese Verschwörungstheorie zu erhärten.

Der Justizminister hat sich geweigert, aufgrund der Aussagen des Whistleblowers eine Untersuchung einzuleiten und wollte die Sache unter den Teppich kehren. Schliesslich hat Barr eine persönliche Party in das Trump Hotel in Washington verlegt und dafür 30’000 Dollar hingeblättert.

Schlechtes Omen für den Präsidenten

Dass Barr nun in der Ukraine-Affäre den Schwanz einzieht, ist ein schlechtes Omen für Trump. Schon nach der Veröffentlichung des Transkripts des Gesprächs des US-Präsidenten mit seinem Gegenpart in der Ukraine hat das Justizministerium Distanz signalisiert. Trump hat Wolodymyr Seleskyj darin aufgefordert, mit Barr Kontakt aufzunehmen. Das wurde umgehend vom Justizministerium dementiert.

Gar nichts zu tun haben will Barr mit Trumps persönlichem Anwalt Rudy Giuliani. Dieser gilt als Kopf eines Schattenkabinetts, das die Fäden in der Ukraine-Affäre in der Hand hielt. Das Justizministerium hat das Southern District of New York (SDNY), die härteste Strafverfolgungs-Behörde der USA, nicht daran gehindert, gegen Giuliani zu ermitteln. Dies, obwohl das SDNY dem Justizministerium unterstellt ist.

Für Giuliani wird diese Untersuchung zunehmend mehr als nur lästig. Er, der einst selbst Chef des SDNY war, muss nun befürchten, dass seine Nachfolger ihn in den Knast bringen. Giuliani hat erkannt, dass er echt in Gefahr ist und hat deshalb Anwälte zu seinem Schutz angeheuert.

Bild

Lev Parnas und Rudy Giuliani.

Er hat auch allen Grund dazu: Offenbar ist einer der beiden «Shreks», Lev Parnas, bereit, mit den Untersuchungsbehörden zusammenzuarbeiten. Sollte dabei herauskommen, dass Giuliani tatsächlich einen direkten Draht zu Dmytry Firtash, einem ukrainischen Oligarchen mit besten Beziehungen zur russischen Mafia, hatte, dann könnte dies weitreichende Folgen haben – auch für den Präsidenten.

Als ob Trump nicht schon genug Ärger hätte. Nächste Woche sollen die öffentlichen Hearings beginnen. Zudem werden die Aussagen der Zeugen, die bisher vor verschlossenen Türen über die Bühne gegangen sind, sukzessive veröffentlicht.

Sie zeigen ein unschönes Bild: Es hat tatsächlich ein quid pro quo gegeben. Immer deutlicher wird auch, dass hinter der Ukraine-Affäre weit mehr als ein Telefongespräch steckt. Es war vielmehr eine von Giuliani orchestrierte und von Trump abgesegnete weitreichende Aktion. Dabei sollte Dreck gegen Joe Biden gesammelt und «bewiesen» werden, dass nicht Russland, sondern die Ukraine hinter den Hackerangriffen während des Wahlkampfs 2016 gestanden hat.

Inzwischen ist auch der Prozess gegen Roger Stone angelaufen. Der ehemalige Kumpel von Trump wird beschuldigt, den Sonderermittler und das Intelligence Committee mehrfach angelogen zu haben.

epaselect epa07977603 Roger Stone, former advisor to US President Donald J. Trump, leaves for the day from his trial at DC Federal District Court in Washington, DC, USA, 06 November 2019. Stone as been charged with seven counts of obstruction of justice, making false statements and witness tampering.  EPA/ERIK S. LESSER

Steht vor dem Kadi: Trump-Kumpel Roger Stone. Bild: EPA

Auch das könnte Trump gefährlich werden. Der Ankläger hat in seinem einleitenden Referat sehr deutlich erklärt, worum es letztlich geht: «Roger Stone hat das House Intelligence Committee angelogen, weil die Wahrheit schlecht für die Trump-Kampagne aussieht und weil die Wahrheit schlecht für Donald Trump aussieht.»

Für die Republikaner wird es zunehmend schwieriger, ihren Präsidenten zu verteidigen. Sie meiden die TV-Kameras mittlerweile wie die Pest, oder sie machen auf Vogel Strauss. Lindsey Graham, Senator aus South Carolina und vehementer Trump-Verteidiger, erklärt nun, er weigere sich, die Transkripte mit den Zeugenaussagen zu lesen. Noch vor ein paar Tagen hatte er erklärt, sollte es handfeste Beweise für ein quid pro quo geben, dann sei dies eine ernsthafte Sache.

In ihrer Verzweiflung sollen einzelne Republikaner gar erwägen, Giuliani, Botschafter Gordon Sondland und Stabschef Mick Mulvaney zu opfern. Die drei hätten die ganze Ukraine-Affäre hinter dem Rücken des Präsidenten ausgeheckt, so der Kern dieses Plans. Trump selbst habe nichts davon gewusst und sei deshalb unschuldig.

Sen. Lindsey Graham, R-S.C., takes a question from a reporter in the Briefing Room of the White House in Washington, Sunday, Oct. 27, 2019, following an announcement from President Donald Trump that Islamic State leader Abu Bakr al-Baghdadi has been killed during a US raid in Syria. (AP Photo/Andrew Harnik)
Lindsey Graham

Steckt den Kopf in den Sand: Lindsey Graham. Bild: AP

Mit Schrecken müssen die Republikaner auch feststellen, dass Trumps Magie verblasst. Die Bundesstaats-Wahlen in Virginia und Kentucky sind trotz massiver Unterstützung des Präsidenten bös in die Hosen gegangen. Umfragen zeigen derweil, dass immer mehr Amerikaner nicht nur ein Impeachment befürworten, sondern auch die Absetzung des Präsidenten.

Besonders Schlaue haben noch vor kurzem behauptet, das Impeachment sei eine unverhoffte Wahlhilfe für den Präsidenten und die Republikaner. Diese Stimmen sind inzwischen verstummt. Dafür können wir mit einer weiteren Flut von wütenden Trump-Tweets rechnen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Quecksalber 09.11.2019 10:00
    Highlight Highlight Müsste es nicht statt „er zieht den Schwanz ein“ „er zieht den Kopf raus“ heissen? Ich weiss, etwas unappetitlich.
  • PurpleWasabi 09.11.2019 08:37
    Highlight Highlight Wer anderen eine Grube gräbt, blond und eine orange farbebner Gruselkürbis ist, fällt selbst in die eigene Scheisse.
    Richtig gutes Theater, da bei den Amis.
    Haben die noch Zeit vernünftig zu regieren???
    Nope ...
  • Wiedergabe 09.11.2019 07:43
    Highlight Highlight Es ist ein Trauerspiel.
    Die Demokratie liegt in den USA am Boden, vermöbelt vom durch Trump gesähten Hass.
    Es geht nicht mehr darum, was gesagt wird sondern von wem. Es geht nicht mehr darum was passiert, sondern nur noch welcher TV-Sender davon berichtet. Es geht nicht mehr darum was Trump getan hat, sondern nur noch welcher Partei man angehört.
    Die rep. Senatoren werden Parteitreue vor Landestreue stelle und Trump davonkommen lassen & damit gleich die Idee der Demokratie beerdigen.
  • dracului 09.11.2019 07:39
    Highlight Highlight This is Bill.
    Bill does not follow any leader.
    Bill loves his country and respects the constitution.
    Be like Bill! 😂
  • AdvocatusDiaboli 08.11.2019 23:53
    Highlight Highlight @Philipp Löpfe: Warum ist es nötig ist mit solchen extrem Voreingenommenen Quellen zu arbeiten? Gibt es sonst nicht genug Dinge die gegen Trump sprechen?

    Ich bin wirklich interessiert das zu wissen.
    • Schwar 09.11.2019 08:37
      Highlight Highlight Ja, er greift nach jedem Strohhalm, oft angeboten in Form von Behauptungen der Washington Post und NYT, um es so darzustellen, als sei juristisches Fleisch am Knochen. Tragisch, wie weit einen verbissenes Wunschdenken treiben kann. Beispiel. Zwei Wahlniederlagen von Reps bringt er in Verbindung mit der von absoluten Zahlen losgelösten und durch linke Zeitungen vor ca. 1 Monat verbreiteten Behauptung, "immer mehr" Wähler würden ein Impeachment befürworten... irgendwie herzig auch :)
    • ChlyklassSFI 10.11.2019 08:47
      Highlight Highlight Schwar, Satire?
  • SkippyTheMagnificent 08.11.2019 23:48
    Highlight Highlight Und wir sehen langsam, dass die Teflonschicht halt auch auf dieser alten Pfanne nicht unvergänglich ist...
    • Vanessa_2107 09.11.2019 08:26
      Highlight Highlight Also wer viel,oft,täglich mit der selben Teflonpfanne kocht, muss sie auch regelmässig auswechseln. Es gibt auch bei Teflonpfannen verschiedene Qualitäten. Auch die Grösse kann varieren. Ausser Teflon gibts noch andere Marialien.
  • alessandro 08.11.2019 22:44
    Highlight Highlight Seine Basis ist unerschütterlich mit ihm. Hoffe, dass der Rest auch langsam begreift. Aber das so fest im Artikel vorausgesagte Momentum ist nicht ganz so gross wie suggeriert. Hoffe die nicht ausdrücklich republikanisch Stimmenden können 2020 aus ihren Löchern geholt werden. Wahlmobilisierung ist das Stichwort.
  • Kramer 08.11.2019 22:37
    Highlight Highlight Die Zustimmung zum Impeachment ist momentan leicht rückläufig, aber immer noch positiv. Wie auch beim Approval für Trump bewegen sich die Fronten nur leicht.
    Was aber klar ist, für die GOP sieht die Zukunft nach Trump düster aus, ob in einem Jahr oder in 5 Jahren, aber von dem angerichteten Schaden wird sie sich nicht so schnell erholen.
  • Billy the Kid 08.11.2019 22:00
    Highlight Highlight Die Republikaner sind viel zu korrupt um Trump jetzt im Senat fallen zu lassen - . Never ever wird das passieren.
    Währenddessen versuchen sich die Demokraten wieder mal mit den lächerlichsten Gegenkandidaten in Stellung zu bringen. Sogar Bernie Sanders hat gewaltig an Strahlkraft verloren - von Biden oder Bloomberg ganz zu schweigen...
    Die Amerikaner sind Pragmatiker - wenn schon ein Mafiaboss an der Macht...dann wenigstens einer nach ihrem Geschmack..-
  • imposselbee 08.11.2019 21:21
    Highlight Highlight Trump ist ein notorischer Lügner, das sollte ja mittlerweile jedem klar sein, getragen wird er aber von Menschen die im vollen Bewusstsein die Demokratie verscherbeln, um die eigene Karriere zu schützen, ich bin mir nicht sicher, was schlimmer ist.
    • rodolofo 08.11.2019 22:25
      Highlight Highlight Was ist schlimmer:
      Russische Verhältnisse mit erzwungenen Putin-Fans, oder US-amerikanische Verhältnisse mit freiwilligen Trump-Fans?
      Schwierig zu beantworten!
      "Freiwillig" tönt zuerst einmal positiv und "erzwungen" negativ.
      Aber je länger ich nachdenke...
    • Juliet Bravo 09.11.2019 03:05
      Highlight Highlight Was willst du damit sagen, rodolofo?
    • rodolofo 09.11.2019 07:55
      Highlight Highlight Ich frage mich, was geschehen würde, wenn die RussInnen wirklich frei wählen dürften!
      Würden sie dann Putin's autoritär erzwungene Macht bestätigen, oder würden sie eine Art "russischen Trump", wie Boris Jelzin alias "Tanzbär Schnapsnase" zum Präsidenten wählen?
      Ach, jetzt hast Du mir mit Deinem Nachfragen wieder alle Zuversicht kaputt gemacht!
  • Magnum44 08.11.2019 21:03
    Highlight Highlight Nix Absetzung.
    Benutzer Bild
    • Pana 08.11.2019 21:36
      Highlight Highlight Weil er ein 42% approval rate hat, kann er nicht abgesetzt werden? Wenn ich dich wäre, würde ich mich von der 5th Ave. fernhalten.
    • Magnum44 08.11.2019 21:49
      Highlight Highlight Doch, aber es wird einfach nicht passieren. Kurze Erinnerung: gewählt wird der Präsi nicht in CA oder NY.
  • darkshadow 08.11.2019 19:29
    Highlight Highlight Jetzt merken die Republikaner, dass die Wähleranteile flöten gehen, jetzt fällt auch Trump.
  • Juliet Bravo 08.11.2019 19:08
    Highlight Highlight Jetzt liefern die Trumpstrategen sicher Giuliani ans Messer und versuchen zu zeigen, dass Trump selber davon nichts gewusst haben soll.
  • Eight5 aka Zäme aka Erklärbart 08.11.2019 18:56
    Highlight Highlight Jeder andere Mensch (nicht mal zwingend ein Präsident/in, Staatsoberhaupt oder wichtige Person) würde bei so vielen Ermittlungen, Anzeigen, etc. im Knast sitzen.

    Kann doch nicht sein dass im Jahr 2019 so ein Verhalten vom Präsidenten der USA einfach so geduldet wird. Während andere (z.B. Ex-CEO von McDonalds) wegen nichts zur Sau gemacht werden und ihre Posten räumen müssen.

    Weshalb lässt man Trump gewähren? Weshalb schauen alle zu?

    • Juliet Bravo 08.11.2019 20:10
      Highlight Highlight Es schauen ja nicht alle zu. Zur Erinnerung: Es laufen Ermittlungen für ein Impeachment. 😉
      Und dulden tun das auch nicht eifach alle. Es gibt ja auch eine grosse Opposition, die versucht, eine Gegenkandidatur für die Wahlen 2020 zu finden - diese müsste einfach mehrheitsfähig sein. Dann ist er weg und evtl. bald vor dem Richter.
    • Eight5 aka Zäme aka Erklärbart 08.11.2019 20:22
      Highlight Highlight Natürlich tut sich was. Aber stell dir vor, ein anderer Politiker oder generell öffentliche Person würde sich so viele Ausraster, Fehltritte, rassistische Tweets, etc. erlauben.. Leute wurden schon für weniger ihrem Amt/Job enthoben.

      Er hingegen hat intakte Chancen, weitere 4 Jahre zu "regieren".
    • lilie 08.11.2019 21:10
      Highlight Highlight @Eight5: Ich verstehs auch nicht. Ich war komplett Obamas Meinung, der mehr mals sagte: Dieser Mann ist komplett ungeeignet für dieses Amt. Warum unterstützt ihr ihn überhaupt?

      Ich verstehs auch nicht. Der hätte überhaupt nie so weit kommen dürfen. Jetzt kann man nur hoffen, dass das Impeachment erfolgreich ist. Lieber spät als nie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 08.11.2019 18:53
    Highlight Highlight Hmmm, Löpfe. In Virginia trat Trump schon gar nicht erst als Wahllokomotive auf. Und Kentucky wird er nächstes Jahr wieder gewinnen. Zu gross ist dort seine Anhängerschaft. Die haben bloss seinen Lakaien in die Wüste geschickt, weil dieser noch der grössere Depp ist. Daher: immer schön bei den Fakten bleiben.
    • cal1ban 08.11.2019 20:38
      Highlight Highlight Trump hat Bevin mit seiner Wahlkampfhilfe gerade noch vor einer Riesenblamage bewahrt. So ist es nur bei einer Blamage geblieben. Gespannt dürfen wir auf die Gouverneurswahl in Louisiana in ein paar Tagen sein, wo der dem. Governeur Edwards gegen den rep. Unternehmer Eddie Rispone antritt.
  • Unicron 08.11.2019 18:28
    Highlight Highlight Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte lass Löpfe mal recht haben. Beendet diesen Alptraum endlich.
    • Lokutus 08.11.2019 18:42
      Highlight Highlight Naja, sind wir mal ehrlich: das ganze Trump Debakel ist auch recht unterhaltsam. Es tut uns nicht wirklich weh und ein Ende ist abzusehen. Die verfluchte AfD und Bernd Höcke sind uns schon etwas näher und machen Angst. Dieser Spuk verschwindet nicht so schnell. Und ich glaube wir lassen das Popcorn im Schrank.
    • Juliet Bravo 08.11.2019 20:14
      Highlight Highlight Lokutus, es geht aber letztlich um etwas ähnliches. Die extreme Rechte. Alle Demokraten von Rechts bis Links müssen und werden ein Mittel finden gegen diese Populisten.
    • Bruuslii 08.11.2019 22:46
      Highlight Highlight lokutus: also mir tut's im herzen sehr weh, wenn ich sehe, wie eine der wichtigsten demokratieen von einem faschistischen, rassistischem, menschen- und frauenverachtendem psychophaten sabotiert wird.

      der wird von afd und co. noch so gerne als vorbild genommen. vergiss das nicht!

      und ja, es scheint uns zu unterhalten, weil uns hier kaum was anderes übrigbleibt, als den scheiss irgendwie mit humor und sarkasmus zu verarbeiten.

      man nehme den humor stets ernst und das ernste stets mit humor.
      (frei nach heinz erhardt)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 08.11.2019 18:11
    Highlight Highlight Wenn Trumps Lakaien nicht auf eine Glaubwürdige Abstreitbarkeit des Präsidenten hingearbeitet haben wie man es sonst in D.C. tut, sind sie als auch derjenige der sie Eingestellt hat (The Donald himself?) entweder absolute Vollidioten oder Grössenwahnsinnig, vermutlich sogar beides
  • Töfflifahrer 08.11.2019 18:07
    Highlight Highlight Irgendwann werden die republikanischen Politiker ihren 'Normalen' Wählern erläutern müssen, warum die Trump so lange unterstütz(t)en. Und das obwohl die Beweise sich anzuhäufen beginnen.
    Daher geht denen wohl langsam der Ars... auf Grundeis.
  • NumeIch 08.11.2019 18:01
    Highlight Highlight Und nicht zu vergessen, das neue Buch über Trump mit dem Titel „A Warning“. Ein Review gibt es in der NY Times.

    https://www.nytimes.com/2019/11/07/books/review/a-warning-anonymous-book-review-trump.html?searchResultPosition=1
  • Bruuslii 08.11.2019 17:54
    Highlight Highlight die ratten verlassen das sinkende schiff...
    • Gregor Hast 09.11.2019 01:12
      Highlight Highlight ja, die dämonischen Ratten!

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