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Basels Fabian Frei, links, und Valentin Stocker, rechts, nach dem Gegentreffer im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Thun im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Samstag, 15. Februar 2020. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Das Geschäftsjahr 2019 war für den FCB ein Horrorjahr. Bild: KEYSTONE

FCB macht Minus von 20 Millionen Franken – so versucht die Führung die Wogen zu glätten

Um die Lizenz für die kommende Saison zu erhalten, war der FC Basel gezwungen, wichtige Kennzahlen seines Geschäftsberichts für das Jahr 2019 bereits drei Monate vor der GV zu veröffentlichen. CEO Roland Heri versucht via Club-TV die Wogen zu glätten. Doch es sieht nicht gut aus.

Jakob weber / ch media



Es ist eine kleine Zahl am Ende des einseitigen Dokuments, das der FCB aufgrund der Lizenzbestimmungen der Swiss Football League und der UEFA für die Spielzeit 2020/21 veröffentlicht hat. -19,580 steht da hinter dem Jahresergebnis. Und weil diese Zahlen immer in Tausend angegeben werden, steht jetzt fest, was schon lange vermutet wurde: Der FCB hat im Jahr 2019 19,58 Millionen Verlust gemacht.

Einnahmen von rund 70 Millionen stehen Ausgaben von rund 90 Millionen gegenüber. Der Verlust ist so hoch, dass 18,7 Millionen Franken aus der Holding in die AG überführt werden mussten. Das bedeutet, dass die Reserven aus der Erfolgsära zwischen 2010 und 2017 mit acht Meistertiteln in Serie und zahlreichen Auftritten in der Champions League bereits Ende 2019 beinahe aufgebraucht sind.

Bernhard Burgener, Praesident des FC Basel, spricht an der Bilanzmedienkonferenz in Basel, am Donnerstag, 5. April 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Der Blick auf die Zahlen kann FCB-Präsident Bernhard Burgener nicht gefallen. Bild: KEYSTONE

Unter Bernhard Heusler und Georg Heitz waren die Einnahmen durch UEFA-Prämien und Transfererlöse meist deutlich höher als das ebenfalls immer grösser werdende strukturelle Defizit. Die Rechnung ging auf, es blieb gar etwas Geld auf dem Sparkonto. Doch weil der FCB in den letzten drei Jahren nur noch einmal Champions League spielte und deswegen deutlich weniger einnahm, zahlt Bernhard Burgener jetzt die teure Rechnung und ist gezwungen, das Sparkonto zu plündern.

Besonders gross sind weiterhin die Personalkosten, die 2019 immer noch über 50 Millionen Franken betrugen. Hier gelang es Burgener offenbar nicht, einen Grossteil der angestrebten 20 Millionen einzusparen. Weil auch bei den Transfererlösen deutlich weniger eingenommen wurde als im Champions-League-Jahr 2018, resultiert dieses grosse Defizit, durch das die Reserven in der Holding jetzt beinahe komplett aufgebraucht wurden.

Der FCB erklärt die Transaktion wie folgt: «Der FC Basel 1893 hat 2019 bewusst auf lukrative Transferangebote für mehrere Spieler verzichtet, um europäisch dabei zu sein und den Wert der Spieler zu steigern. Diese Entscheidung zu Gunsten der sportlichen Ziele führte zu einem negativen Geschäftsergebnis 2019, sodass eine Ausgleichszahlung von CHF 18.7 Mio. der FC Basel Holding AG notwendig wurde.»

Jetzt bleiben dem Verein neben den verbleibenden rund 2 Millionen Franken in der Holding noch die Reserven in der AG von knapp 16 Millionen. Auch der noch nicht mit eingerechnete 12-Millionen-Transfer von Noah Okafor gibt dem FCB aktuell noch etwas Spielraum, doch die Situation ist brenzlig. Vor allem da im Jahr 2020 auch noch das unvorhersehbare Coronavirus einen nur schwer abzuschätzenden finanziellen Schaden verursacht. CEO Roland Heri sagt im Club-TV: "Da hat die Coronakrise jetzt ein bisschen die Grätsche ausgepackt."

Die FCB-Zahlen im Vergleich

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bild: infogram/bzbasel

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bild: infogram/bzbasel

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bild: infogram/bzbasel

Trotzdem glaubt der FCB gemäss Heri, dass die Wertsteigerung auch in dieser Saison in einem allfälligen Viertelfinal der Europa League immer noch erzielt werden kann. Doch diesen Satz sagt Heri vermutlich nur, um die Wogen zu glätten. Denn auch er weiss, das es in Zukunft wohl eher weniger als mehr für FCB-Spieler mit Potenzial wie Omar Alderete oder Jonas Omlin geben wird. Und so sagt Heri dann auch noch: «Welche Einbrüche auf dem Transfermarkt eintreffen, ist ein Blick in die Kristallkugel.» Und dieser Blick ist trübe.

Zu den Horrorzahlen aus dem Geschäftsjahr 2019 bezieht der CEO im Video auf der Vereinswebsite keine Stellung. Im Bezug auf die finanziellen Sorgen wegen der Coronakrise sagt er aber: «Es haben Optimierungen stattgefunden, die uns helfen. Ausserdem haben unsere Partner uns zugesichert, dass leistungsbezogene Zahlungen eintreffen werden. So sind wir bis im Herbst sicher.»

CEO Roland Heri an einer Medienkonferenz des FC Basel 1893 in Basel, am Dienstag, 18. Juni 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

FCB-CEO Roland Heri und Präsident Burgener sind gehörig unter Druck geraten. Bild: KEYSTONE

Dann benötigt der FCB dringend Zuschauereinnahmen, um nicht doch sogar noch in diesem Jahr auf Bundesgelder angewiesen zu sein. Sollte sich der FCB nicht überraschenderweise für die Champions League qualifizieren, bleibt dem Verein nicht anderes übrig, als die Kosten drastisch zu senken. Das beträfe die 1. Mannschaft aber auch die Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle.

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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Günstiger 04.06.2020 08:44
    Highlight Highlight Ich kann mich noch daran erinnern, dass Basel in seinen Erfolgsjahren die direkten Konkurrenten geschwächt haben und ihnen die besten Spieler abgenommen haben. Danach jammerten sie, dass sie in der Schweiz zuwenig gefordert werden.

    Mein Mitleid hält sich stark in Grenzen was diesen Verein anbelangt.
    Ich hoffe zwar nicht, dass Basel Pleite geht, aber wiedermal kleinere Brötchen backen, würde diesen hochnäsigen Basler gut tun.

  • Amarillo 03.06.2020 22:28
    Highlight Highlight Dass es eigentlich nur aufgeht, wenn es mindestens alle 2 Jahre zu Überraschungserfolgen in der CHL reicht, war schon immer eine relativ gewagte Strategie. Immerhin, die Vorgänger von Burgener haben die Welle lange geritten. Man kassierte für die CHL und gleichzeitig auch für Transfers von Spielern, welche durch die CHL an Wert zulegen konnten. Einen längeren sportlichen Einbruch verträgt es aber nicht, wie Figura zeigt. Zudem hängen die CHL-Trauben mittlerweile höher. Ansonsten braucht es wieder grosszügige Geldgeber. Ob Burgener ein solcher sein will oder überhaupt sein kann ist die Frage.
  • Triumvir 03.06.2020 13:34
    Highlight Highlight Einfach tragisch, wie dieser tolle Verein in derart kurzer Zeit an die Wand gefahren wurde...
  • Der_Andere 03.06.2020 13:18
    Highlight Highlight Man kann Burgener vieles ankreiden. Aber die Probleme des Klubs sind zu grossen Teilen auch auf dem Mist der Vorgänger gewachsen.

    Eine Finanzierung die bereits den Bach ab geht, wenn man mal 2-3 Jahre nicht CL spielt, ist immer ein Spiel mit dem Feuer und es ist ein Konzept, das Misserfolge gar nicht zulassen kann, da man bei Misserfolgen sofort vor dem finanziellen Abgrund steht.
    Hinzu kommen die erhöhten Anforderungen für die CL Quali.

    Ein solches System mag für FCBs wie Bayern oder Barcelona Sinn machen. In Basel ist es wie investieren an der Wall Street. Klappt bis zum Kurseinbruch.
    • Switch_on 03.06.2020 18:06
      Highlight Highlight Das sehe ich anders. Die Vorgänger hatten einen realistischen Plan sportlichen Erfolg zu haben. Und sich in erster Linie in die Dienste des Clubs gestellt.

      Burgener will in erster Linie Profit und hat auch die Dividenden erhöht.

      Als FCB Fan hoffe ich, dass er bald zurücktritt.
  • Bruno Wüthrich 03.06.2020 13:14
    Highlight Highlight Mit der Übernahme durch Bernhard Burgener verordnete sich der FC Basel einen fundamentalen Strategiewechsel. Damit verbunden war, dass der sportliche Erfolg nicht mehr mit der gleichen Konsequenz gesucht wurde wie zuvor.

    Strategiewechsel kosten Geld. Manchmal sogar viel Geld. Dies ist nicht schlimm, wenn sich die neue Strategie nach ein oder zwei harten Jahren rechnet.

    Sollte sie nicht aufgehen, wird's bitter.

    Es ist wie im richtigen Leben: Abspecken ist ungleich schwieriger als sich den Speck anzufressen. Es ist wie eine eigene, interne Rezession. Sie kann, aber muss nicht heilsam sein.
  • dho 03.06.2020 13:08
    Highlight Highlight Ich wiederhole mich ungern (zum x.ten mal) 😉

    21.07.2018 23:11
    10.09.2017 00:31

    ... und sicher noch vier- oder fünfmal.

    "Das Projekt Streller / Wicky ist bereits gescheitert."

    Oder frei nach Trappatoni: ... Blasche leer. B für Berger an Stelle von F. oder wie er heisst

    FCB ist auf dem des EHC Arosa... runter in die dritte Liga oder ähnlich.

    • runthehuber 04.06.2020 08:26
      Highlight Highlight Hä? Bitte schreib doch so, dass auch ich verstege, was du sagen willst. Und EHC Arosa.... hei, es geht hier um Fussball.....
    • dho 04.06.2020 10:45
      Highlight Highlight Lieber runthehuber. Natürlich ist Fussball das Thema, aber Geschäftsmodelle und Management sowie die Qualität des Produkts (hier die Mannschaft und deren Leistung) halten die Firma über Wasser. Google, was mit dem EHC Arosa passiert ist, und wirst die Parallelen sehen.

      Ich garantiere dir, dass beim FC Basel (hinter geschlossenen Türen) bereits eifrig über einen Besitzerwechsel verhandelt wird.

      Der Preis dürfte bei etwa 5 Millionen liegen...
  • fidget 03.06.2020 11:47
    Highlight Highlight Was ist mit Bundesgelder gemeint? Meinen Sie damit Kurzarbeitsentschädigung? Bitte präzisieren.
    Wenn mit Bundesgelder quasi ein Rettungspaket gemeint ist, dann habe ich kein Verständnis dafür. Der FCB ist ein Fussballclub und in dieser Form sicher nicht durch den Steuerzahler zu finanzieren. Sollte der Club eines Tages kein Geld mehr haben, dann wird Konkurs angemeldet, wie bei jeder anderen AG auch.
    • Matthiah Süppi 03.06.2020 17:17
      Highlight Highlight Sie meinen die Kredite.
  • Eifach_öpis 03.06.2020 10:56
    Highlight Highlight Es ist schon sehr Eindrücklich wie schnell es Burgener geschafft hat die Gelddruckmaschine FCB an die Wand zu fahren
    • BöserOnkel 03.06.2020 11:34
      Highlight Highlight Burgener darf man sicherlich kritisieren, aber Häusler hat immer gesagt, dass in seinen Jahren praktisch alles am Optimum lief. Zudem hatte man eine äusserst spendable Mäzenin, was in Basel inzwischen gern vergessen wird. Hätte Oeri nicht dutzende von Millionen in den Klub gebuttert, wäre diese Erfolgsgeschichte gar nie möglich gewesen! Klubfussball in der Schweiz über längere Zeit rentabel zu betreiben, ist im Grunde ein Ding der Unmöglichkeit! Bei YB sieht man aktuell ja ganz ähnliches wie damals in Basel. Heute kann man die Früchte ernten, weil Rhis Millionen in den Klub gepumpt hat.
    • McStem 03.06.2020 11:59
      Highlight Highlight Also was den finanziellen Anteil betrifft kann man Burgener nicht die alleinschuld geben. Da ist auch ein Teil der Vorgänger mit drinn.
    • Fruchtzwerg 03.06.2020 15:11
      Highlight Highlight Ein Club, der jahrelang von den Spenden einer Mäzenin und teils unkalkulierbaren Einnahmen der CL lebte, "Gelddruckmaschine" zu nennen, halte ich für ehrlich gesagt für etwas gewagt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Black Cat in a Sink 03.06.2020 10:55
    Highlight Highlight Das Management um Burgener ist einfach inkompetent und hat den FCB innert 3 Jahren kaputt gemacht! Grossartige Leistung, meine Herren!
    • Filzstift 03.06.2020 11:26
      Highlight Highlight Das Management um Burgener hat nur einen Fehler gemacht: Nicht erkannt zu haben, dass sie die Bauernopfer sein werden.

      Häusler & co. sprangen ab, da sie wussten, was kommen wird.
    • Black Cat in a Sink 03.06.2020 13:10
      Highlight Highlight @Filzstift; kann durchaus sein und sich so über den Tisch ziehen, muss man auch erst können...
    • Fruchtzwerg 03.06.2020 15:13
      Highlight Highlight @Black Cat
      Herr Burgener wusste wohl ziemlich genau, was auf ihn zukommt. Deshalb sprach er ja von Beginn weg davon Kosten sparen zu wollen und z.B. den Kader zu verkleinern und vermehrt auf Nachwuchsspieler setzen zu wollen.
      Teure Spieler wurden verkauft und teils nicht ersetzt.
      U.a. deswegen ist ja auch der sportliche Erfolg ausgeblieben...
  • Randy Orton 03.06.2020 10:07
    Highlight Highlight FCB: Minus 19 Millionen
    YB: Plus 500 (zwar nicht Millionen, aber neuer Sponsor) 😆
  • Max Müsterlein 03.06.2020 09:44
    Highlight Highlight und YB hat Plus500.
    • Super8 03.06.2020 13:51
      Highlight Highlight Das macht YB unsymphatisch. Wollen wir doch mal schauen, wie schnell es YB schafft, unbeliebter als Basel zu werden. Ich tippe auf schnell, wenn sie so weiter machen.
    • konsterniert 03.06.2020 16:43
      Highlight Highlight @Super8: nö, absolut nicht.
      Momentansicht: YB macht alles richtig, Basel vieles falsch.
    • Günstiger 04.06.2020 08:48
      Highlight Highlight Super8... Unbeliebter als Basel kann in absehbarer Zeit niemand werden.
      Dieses grosskotzige getue über Jahre kann man nicht so schnell toppen.

  • monsieur_methusalix 03.06.2020 09:12
    Highlight Highlight Ohne die Millionen von Gigi Oeri läuft halt doch nichts mehr ... :D
    • Passierschein A38 03.06.2020 11:31
      Highlight Highlight Und seit der Karli Odermatt nicht mehr schuttet erst!
  • wasps 03.06.2020 09:00
    Highlight Highlight Häusler wusste genau, wann abtreten. Die fetten Jahre sind definitv vorbei.
  • Linus Luchs 03.06.2020 08:59
    Highlight Highlight Drei Jahre Burgener und zwei Jahre Streller haben genügt, um den FC Basel von einer Grösse im europäischen Clubfussball zum konkursgefährdeten Krisenclub zu verwandeln. Streller hat vor einem Jahr die Konsequenzen gezogen resp. ziehen müssen. So lange "Gschäftlimacher" Burgener weiterwurstelt, wird der Niedergang nicht enden. Dem FCB-Fan blutet das Herz.
  • Maragia 03.06.2020 08:58
    Highlight Highlight Bundesgelder? Wird die AG nicht einfach in ein Konkursverfahren überleitet? Warum Millionenlöhne zahlen und dann auf Staatsgelder angewiesen sein? Das kann es doch nicht sein!!
  • champedissle 03.06.2020 08:49
    Highlight Highlight Ich habe den Artikel zweimal durchgelesen. Aber etwas Neues konnte ich nicht entdecken. All die aufgeführten Fakten sind schon lange bekannt.
  • Nonchalant 03.06.2020 08:21
    Highlight Highlight Man korrigiere mich wenn ich falsch liege aber von Ausgleichszahlung kann keine Rede sein. Gemäss Übersicht der Eigenkapitalentwicklung wäre die FCB AG ohne Sanierungsmassnahmen der Holding wohl überschuldet gewesen und hätte die Bilanz deponieren müssen. Noch so ein Jahr und der Club kann in der 2. Liga Inter neu starten.
    • Christian Mueller (1) 03.06.2020 11:18
      Highlight Highlight Nicht soo schlimm. Dann könnte der Verein von den Fans übernommen werden. EIn FCB Fan ist man nicht wegen der Resultate!
  • ingmarbergman 03.06.2020 08:18
    Highlight Highlight Zuerst Zürich, dann GC, bald auch Basel - ab in die 1. Liga.
    Und sobald bei YB der Erfolg nicht mehr da ist, wird dort das gleiche passieren.

    Vielleicht sollten sich die Schweizer Vereine besser auf die Ausbildung von eigenem Nachwuchs konzentrieren. Dann wäre die Liga international vielleicht nicht mehr so stark. Dafür das Niveau innerhalb der Super League ansprechend und die Vereine müssen nicht die ganze Zeit Fahrstuhl zwischen Champions League Platz und Challenge League fahren.
    • Imfall 03.06.2020 09:12
      Highlight Highlight bitte was?
    • Randy Orton 03.06.2020 09:28
      Highlight Highlight Der FCZ steht und stand finanziell nie ao schlecht da wie GC. YB hat sich zudem in den letzten 20 Jahren komplett saniert, ebenso der FCB. Und alle 3 Vereine betreiben eine ausserordentlich gute Nachwuchsausbildung, man sieht es an den zig Schweizern die in Deutschland, Frankreich, England und Spanien spielen.
    • BVB 03.06.2020 09:43
      Highlight Highlight Dass die Vereine teilweise von Saison zu Saison so unterschiedlich platziert liegt vor allem daran dass die Super League nur 10 Teams hat.
  • Elpampa 03.06.2020 08:13
    Highlight Highlight D.h. Trotz Abgängen von Ajeti und Balanta noch -19 Mio. Harter Tobak...

    Wobei man ja sagen muss, die aktuellen Grossverdiener haben Ihre Verträge noch unter Heitz und Häusler abgeschlossen..
  • JackTheStripper 03.06.2020 08:11
    Highlight Highlight Als FCB-Fan weiss man gar nicht mehr, was man tun soll. Hoffen, dass es sportlich und wirtschaftlich gesehen wieder besser wird? Oder dass der Zustand noch schlimmer wird und Burgener endlich gehen muss?
    • Fruchtzwerg 03.06.2020 10:57
      Highlight Highlight Burgener kann nur beschränkt was dafür.
      Wenn du die Grafiken genau anschaust, siehst du, dass er den Verein bereits auf absteigendem Ast übernommen hat.
      Hinzu kommt, dass der Einzug in die lukrative CL durch zusätzliche Runden/weniger Plätze ungleich schwieriger ist als noch vor 3-4 Jahren.
      Dazu durfte er noch so “Kronjuwelen” wie Herrn Kuzmanovic übernehmen, der geschätzte 2 Mio./Jahr verdient und dafür etwa 5 Teileinsätze geleistet hat...
    • Amboss 03.06.2020 13:17
      Highlight Highlight @Jack: was heisst für dich "sportlich besser"? Träumst du von weiteren CL-Sternstunden oder würde es dir genügen, mal wieder Schweizer Meister zu werden und in der EL hin und wieder was zu reissen?

      Ersteres kannst du knicken. Dies war eine wunderbare Episode der Schweizer Fussballgeschichte, ist aber jetzt vorbei.
      Zweites wirst du sicher wieder erleben. Der FCB hat das gleiche Potential wie YB, aber YB arbeitet aktuell einfach besser. Aber das wird sich auch wieder ändern
    • db13 03.06.2020 17:47
      Highlight Highlight Es ist leider zu befürchten, dass es noch schlimmer wird, bevor es besser wird... Oder anders gesagt: Solange Burgener am Ruder ist, wird sich die Situation nicht zum Positiven verändern. Traurig, aber wahr!
    Weitere Antworten anzeigen
  • herrkern (1) 03.06.2020 08:00
    Highlight Highlight Mich beeindruckt die Geschwindigkeit des Zerfalls. Das hat so locker und logisch ausgesehen bei Heusler/Heitz. Erst jetzt sieht man, wie genial das alles war. Und dass es offenbar auf wenige, intelligente Köpfe an der Spitze ankommt.
  • Hades69 03.06.2020 07:52
    Highlight Highlight Bundesgelder? Und ich komm fast nicht ueber die Runde, weiss nicht wie ich meine Rechnungen bezahlen soll. Und diese Millionaere wollen auch noch von der Allgemeinheit abzocken?
    • bokl 03.06.2020 08:42
      Highlight Highlight Warum abzocken? Für den Profi-Sport gibt es nur rückzahlbare Kredite mit Solidarhaftung der anderen Vereine.
    • Imfall 03.06.2020 09:11
      Highlight Highlight du weisst, dass das Darlehen sind, die zurückgezahlt werden müssen?

    • Mia_san_mia 03.06.2020 10:10
      Highlight Highlight @Hades: Welche Millionäre? Wir reden hier über Schweizer Fussball, nicht über die Premier League.
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Kommentar

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