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Studie des Bundesamts für Gesundheit

Alkoholmissbrauch kostet die Schweiz 4,2 Milliarden Franken

Le rayon d'alcool d'un magasin est photographier avec un panneau interdisant la vente d'alcools aux jeunes ce mardi 7 janvier 2014 a Lausanne. Le le Conseil d'Etat vaudois propose de modifier la loi concernant la vente de biere et d'alcool fort. La vente a l'emporter aux jeunes personnes sera interdite dans le canton de Vaud entre 20h00 et 6h00 du matin. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Wer zuviel trinkt, kostet die Gesellschaft viel Bild: KEYSTONE

Wer übermässig Alkohol konsumiert, stellt nicht nur sich selbst vor Probleme. Alkoholmissbrauch ist für die gesamte Gesellschaft eine Belastung – auch finanzieller Art. Im Jahr 2010 beliefen sich die gesellschaftlichen Kosten des Alkoholkonsums in der Schweiz auf 4,2 Milliarden Franken. 

Diese Summe entspricht etwa 0,7 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) – oder 632 Franken pro Kopf, wenn man sie auf alle in der Schweiz lebenden über 15-jährigen Personen (6,7 Millionen) verteilt. Die Zahlen entstammen einer neuen Studie, die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) in Auftrag gegeben wurde. 

Schweiz schneidet im Vergleich gut ab

Den grössten Teil der Kosten trägt die Wirtschaft, nämlich 80 Prozent oder 3,4 Milliarden Franken. Wer zu viel trinkt, fehlt manchmal am Arbeitsplatz und bringt dort nicht immer die volle Leistung. Allein für die Unternehmen hatte der Alkoholkonsum im Jahr 2010 deshalb Verluste von 1,7 Milliarden Franken zur Folge. 

Im internationalen Vergleich liegen die Alkoholkosten für die Gesellschaft in der Schweiz mit einem Anteil von 0,7 Prozent am BIP am unteren Ende der ausgewiesenen Bandbreite. Die meisten Länder weisen laut Studie Werte zwischen 1 und 2 Prozent aus, teilweise gingen sie bis zu 5.5 Prozent. Darüber, welche Länder die höchsten Werte aufweisen, schweigen sich die Autoren allerdings aus. (jas/sda)



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