EU
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Orban für Klimaschutz? Er will für Neugeborene zehn Bäume in Ungarn pflanzen lassen



Ungarns Regierungschef Victor Orban hat eine ungewöhnliche Klimaschutzmassnahme angekündigt: Der rechtskonservative Politiker sagte am Sonntagabend in seiner Rede zur Lage der Nation, künftig werde er für jedes Neugeborene in Ungarn zehn Bäume pflanzen lassen.

Hungarian Prime Minister Victor Orban arrives for sessions of the second day of the NATO Summit, in Warsaw, Poland, Saturday, July 9, 2016. US President Barack Obama and leaders of the 27 other NATO countries are taking decisions in Warsaw on how to deal with a resurgent Russia, violent extremist organizations like the Islamic State, attacks in cyberspace and other menaces to allies' security. (AP Photo/Alik Keplicz)

Victor Orban will für jedes Neugeborene zehn Bäume pflanzen lassen – als Klimaschutzmassnahme. Bild: AP/AP

Durch diese Massnahme würden Ungarns Waldflächen bis zum Jahr 2030 um 27 Prozent wachsen, sagte er.

In Orbans Nationalem Energie- und Klimaplan ist das Ziel festgehalten, bis 2030 die Energie des Landes zu 90 Prozent klimaneutral zu erzeugen. Dafür sollen insbesondere Atomkraft und Sonnenenergie genutzt werden. Ab 2022 sollen in Ungarns Städten nur noch Busse fahren, die einen Elektroantrieb haben. Ausserdem sollen Umweltschutzmassnahmen in kleinen und mittleren Betrieben staatlich gefördert werden.

In der Vergangenheit hatte Orbans Regierung die Notwendigkeit von Klimaschutzmassnahmen wiederholt in Frage gestellt. (mim/sda/afp)

Rechtspopulisten in Europa

EU-kritischer Ministerpräsident – Orban wiedergewählt

Play Icon

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Das «Corona-Paradies»: Eine Pflegerin, ein Helfer und ein Politiker berichten aus Lesbos

Während sich Europa zu Hause verschanzt, droht an der griechischen Grenze eine humanitäre Katastrophe. 42'000 Menschen befinden sich dort in improvisierten Flüchtlingslagern. Nur noch wenige NGO's, Helfer und Politiker sind vor Ort – watson hat mit drei von ihnen gesprochen.

Während sich Europas Bevölkerung angesichts der rapiden Ausbreitung des Coronavirus in ihren Wohnungen und Häuser zurückzieht, die Empfehlungen der Regierung befolgt und hofft, die Coronakrise so schnell wie möglich zu überstehen, droht in Griechenland einmal mehr eine humanitäre Katastrophe.

In den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln Lesbos, Chios und Samos leben insgesamt 42'000 Flüchtlinge in prekären Bedingungen – und es ist nur eine Frage der Zeit, bis der erste Coronafall …

Artikel lesen
Link zum Artikel