DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kein Rekurs gegen Moutier-Abstimmung – doch rechtskräftig ist sie noch nicht



Gegen die kommunale Abstimmung von Ende März über die künftige Kantonszugehörigkeit von Moutier BE ist beim Regierungsstatthalteramt des Berner Juras keine Beschwerde eingegangen. Nur eine Formalität verhindert noch, dass das Resultat der Abstimmung bereits rechtskräftig ist.

Wie die Regierungsstatthalterin des Verwaltungskreises Berner Jura, Stéphanie Niederhauser, am Freitag mitteilte, geht es um eine bereits vor der Abstimmung eingereichte Beschwerde. Sie drehte sich um Aussagen einer Berner Grossrätin und wurde von Separatisten eingereicht.

Les pro-jurassiens celebrent le oui devant l' Hotel de Ville ou a ete dresse un drapeau du canton du Jura apres l'annonce du resultat du vote ce dimanche 28 mars 2021 a Moutier. Les citoyens de Moutier doivent decider de l'appartenance cantonale de leur ville et ainsi quitter le canton de Berne pour rejoindre celui du Jura. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Nach der Abstimmung am 28. März jubeln die Pro-Jurassier in Moutier. Bild: keystone

Zwar haben die Urheber dieser Beschwerde Niederhauser aufgefordert, ihren Rekurs als zurückgezogen zu betrachten, wenn von berntreuer Seite keine Beschwerde eingeht. Doch muss Niederhauser die Urheber laut ihren Aussagen noch offiziell benachrichtigen und kann erst in etwa einer Woche die Beschwerde löschen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Moutier sagt Ja zum Kantonswechsel und wird jurassisch

1 / 19
Moutier sagt Ja zum Kantonswechsel und wird jurassisch
quelle: keystone / jean-christophe bott
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Wenn die ganze Welt für ein Dorf abstimmt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Agrarinitiativen haben im Juni mobilisiert – und das CO2-Gesetz gebodigt

Wegen der beiden Agrarinitiativen sind am 13. Juni überdurchschnittlich viele Personen an die Urne gegangen. Die starke Mobilisierung der beiden Initiativen in ländlichen Regionen hat auch dazu beigetragen, dass das CO2-Gesetz abgelehnt wurde.

Dabei war der finanzielle Aspekt der Haupttreiber für die Ablehnung des CO2-Gesetzes, wie die am Freitag publizierte Nachwahlbefragung des Forschungsinstitut gfs.bern zeigt. Die Mehrheit derjenigen, welche das CO2-Gesetz ablehnten, fühlen sich demnach der …

Artikel lesen
Link zum Artikel