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Nach dem Regenbogen-Filter gibt's einen neuen Facebook-Trend aus der Schweiz (und die Griechen fahren voll darauf ab)

So sieht die in Zürich gestaltete Facebook-Seite aus.
So sieht die in Zürich gestaltete Facebook-Seite aus.screenshot: facebook

Nach dem Regenbogen-Filter gibt's einen neuen Facebook-Trend aus der Schweiz (und die Griechen fahren voll darauf ab)

Eine Zürcher Webagentur hat eine Facebook-App entwickelt, mit der man das eigene Profilbild gratis in Nationalfarben erstrahlen lassen kann.
13.07.2015, 21:2214.07.2015, 08:07

Vergiss den Regenbogen-Filter! Seit dem Wochenende verbreitet sich im weltgrössten sozialen Online-Netzwerk ein neuer Trend. Immer mehr Profilbilder erscheinen im Griechenland-Look. Etwa so:

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Dafür verantwortlich ist die kostenlose Facebook-App «I am Proud Of» aus Zürich. Wir haben bei den Entwicklern nachgefragt.

Wer hat die App entwickelt?

Die Zürcher Webagentur Firegroup.ch.

Was war der Auslöser?

«Die Idee entstand innerhalb unserer Agentur als Bieridee und in Vorbereitung auf den 1. August, Weltmeisterschaften und sonstige Länderwettkämpfe wie den Eurovision Song Contest.»

Was ist dann passiert?

«Die App haben wir am Freitagabend online gestellt. Am Sonntag wurde sie dann offenbar von einigen Griechen entdeckt. Als Folge darauf verbreitet sich die App nun viral.»

Was ist der Zweck?

«Wir möchten gerne etwas Farbe auf Facebook bringen. Wir verfolgen dabei weder politische noch ökonomische Interessen.»

(Anmerkung des Redaktors: Ein bisschen Eigenwerbung darf sein.)

Sollte man – angesichts der aktuellen politischen Lage – nicht auch die EU-Flagge auswählen können?

«Die Grafikerin wird die gleich noch erstellen und integrieren. Besten Dank für den Hinweis (ist ja kein Land, aber gehört auch drauf).»

Es stehen an die 100 Länder zur Auswahl. Warum nicht mehr? 

«Das hat mit dem Aufwand der zu erstellenden Bilder zu tun. Wir sind aber bereits an der Erweiterung. Wir sind selber etwas überrascht über den Ansturm.»

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Und der Datenschutz?

«Wir legen grossen Wert auf Datenschutz. Wir fragen nur die nötigsten Daten ab. Die Daten werden ausschliesslich dazu verwendet, damit die App funktionieren kann. Ansonsten wäre es nicht möglich, das Profilfoto mit einem Klick zu verändern und auf der persönlichen Facebook Wall zu posten.»

Das Interview wurde per E-Mail geführt.

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