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«Friends: Reunion» ist online, aber lohnen sich die 100 Minuten? Das sagen die Kritiker



Endlich startet die Nostalgie-Reise der TV-Serie «Friends». Seit Donnerstagmorgen kann die Reunion der Schauspielerinnen und Schauspieler in der Schweiz auf Sky gestreamt werden. Während sich die meisten Fans voller Vorfreude auf die Folge freuten, gab es bereits im Vorfeld kritische Stimmen.

Taugt ein Treffen der sechs Stars Jennifer Aniston, Matthew Perry, Matt LeBlanc, Lisa Kudrow, Courteney Cox und David Schwimmer, um die Zuschauer zurück in die 90er-Jahre zu katapultieren? «Friends»-Fans können beruhigt sein, die ersten Kritiken fallen fast alle positiv aus. Hier eine kleine Sammlung der ersten Reaktionen:

Die positive Seite

Viele Zuschauer schreiben, dass die fast 100-minütige Folge eine Vielzahl von Emotionen in ihnen hervorgerufen habe:

Und auch von der Presse gibt es viel Applaus:

«Das Special gibt den Zuschauern alles, was sie sich von Reboots ihrer Lieblingsserien wünschen».

«Vulture»

Sogar kritische Stimmen wurden überzeugt:

Was this 100-minute tribute to the world’s biggest sitcom as pointless as it was a total joy? Absolutely.

«The Independent»

Alles in allem also ein gelungener Abschluss:

Die negative Seite

Nun zu den eher negativen Reviews. Diese erscheinen besonders in der US-Presse. Diese drei Kritikpunkte kehren dabei immer wieder:

Zu viele Gastauftritte

«Nur diese sechs Menschen verstehen wirklich, worum sich ‹Friends› wirklich drehte. Warum müssen dann so viele andere Personen darüber reden?»

«RollingStone»

Viele wurden von den unzähligen Gastauftritten aus dem Konzept gebracht. Für «RollingStone» war das Special dann am stärksten, wenn es die sechs Freunde alleine liess.

Fehlende Selbstreflexion

«‹Friends› hatte notorisch wenige nicht-weisse Charaktere für eine Show, die in New York spielt. Alle diese negativen Dinge wurden in der Reunion absichtlich ausgeklammert.»

«Variety»

«Variety» kreidet an, dass die Reunion nur die positiven Aspekte der Show hervorhebt, aber kaum auf die Kritik eingeht. Millionen von Menschen hätten das «weisse» Bild New Yorks und die sexistischen sowie homophoben Witze konsumiert. Dabei sei es problematisch, dass man nun überhaupt nicht darauf eingegangen sei.

Nur einer unter Millionen Freunden

«Bei ‹Friends› fühlte man sich immer wie der siebte Freund. Die Reunion schafft es nicht, diese Magie aufzunehmen und zu reproduzieren. Man ist einfach nur Zuschauer.»

«Indiewire»

Bereits im Vorfeld waren viele Fans enttäuscht, dass es sich nicht um eine normale Folge «Friends» handelt. Zum Beispiel eine Folge «17 Jahre danach». Das Ausstellen der Schauspieler und die vielen Gastauftritte hätten dafür gesorgt, dass sich die Zuschauer eben nur wie Zuschauer und nicht wie Teil der Show fühlten, so «Indiewire». (leo)

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