Fussball
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FILE-In this June 14 file photo Mesut Oezil looks around during a training session of the German team at the 2018 soccer World Cup in Vatutinki near Moscow, Russia, Thursday, June 14, 2018. (AP Photo/Michael Probst,file)

Hat genug: Mesut Özil ist aus der Nationalmannschaft zurückgetreten. Bild: AP

Wie kam es zum Özil-Rücktritt? Diese 5 Akteure und Aussagen musst du kennen

Etwas mehr als zwei Monate nach seinem umstrittenen Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan tritt Mesut Özil aus der deutschen Nationalmannschaft zurück. Die wichtigsten Köpfe und Zitate in der Affäre.

23.07.18, 16:59 23.07.18, 17:10


Chronologie der wichtigsten Ereignisse:

epa06735493 A handout photo made available by the Turkish Presidential Press Office shows Turkish President Recep Tayyip Erdogan (2-R) posing with soccer players Everton's Cenk Tosun (R), Manchester City's Ilkay Gundogan (L) and Arsenal's Mesut Ozil (2-L) after their meeting in London, Brritain, 13 May 2018. Erdogan is on a three-days visit to Britain.
Turkish President Erdogan announced on 18 April 2018 that Turkey will hold snap elections on 24 June 2018. The presidential and parliamentary elections were scheduled to be held in November 2019, but government has decided the change the date following the recommendation of the Nationalist Movement Party (MHP) leader Devlet Bahceli.  EPA/TURKISH PRESIDENTAL PRESS OFFICE HANDOUT HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/TURKISH PRESIDENTAL PRESS OFFICE

Die wichtigsten Akteure – was haben sie wann gesagt?

Ilkay Gündogan (28), Mittelfeldspieler, Manchester City

Germany's national soccer player Ilkay Gundogan attends a news conference, in Berlin, Germany, Sunday, March 25, 2018. Germany will face Brazil in an international friendly soccer match on Tuesday.(Christian Charisius/dpa via AP)

Bild: AP/dpa

Reinhard Grindel (57), seit 2016 DFB-Präsident, 2002 – 2016 Bundestagsabgeordneter für die CDU

epa06900270 DFB President Reinhard Grindel gives a press statement after a meeting of DFB leaders with head coach Joachim Loew (not in picture) in Frankfurt, Germany, 20 July 2018  EPA/ALEXANDER BECHER

Bild: EPA

Oliver Bierhoff (50), seit 2004 Teammanger der deutschen Nationalmannschaft, Europameister 1996

epa06823796 Germany's soccer national team manager Oliver Bierhoff speaks during a press conference in Adler Sochi, Russia, 20 June 2018. Germany will face Sweden in the FIFA World Cup 2018 Group F preliminary round soccer match on 23 June 2018.  EPA/RONALD WITTEK

Bild: EPA/EPA

Joachim Löw (58), seit 2006 Bundestrainer, Weltmeistertrainer 2014

Germany head coach Joachim Loew shouts during the group F match between South Korea and Germany, at the 2018 soccer World Cup in the Kazan Arena in Kazan, Russia, Wednesday, June 27, 2018. (AP Photo/Lee Jin-man)

Bild: AP/AP

Mesut Özil (29), Mittelfeldspieler, FC Arsenal, Weltmeister 2014

FILE - In this June 14, 2018 file photo Mesut Ozil scratches his head during a training session of the German team at the 2018 soccer World Cup in Vatutinki near Moscow, Russia. (AP Photo/Michael Probst, file)

Bild: AP

(cbe)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Amboss 24.07.2018 06:24
    Highlight Was unbedingt auch in diese Aufzählung gehört:
    Dass Grindel am 8.7. von Özil eine Stellungnahme fordert, "weil die Fans dies erwarten"
    http://www.kicker.de/news/fussball/nationalelf/727105/artikel_grindel_oezil-sollte-sich-oeffentlich-aeussern.html


    Weil es so richtig das das dreckige Vorgehen des DFB zeigt. Erst erklärt man die Sache für beendet, schützt den Spieler.
    Und nach dem schlechten Abschneiden, wenn die Öffentlichkeit hässig ist, tritt man nach, ist es mit dem Schutz vorbei

    7 1 Melden
  • MaskedGaijin 23.07.2018 19:39
    Highlight Wow, mehr Özil als Trump Artikel!
    21 5 Melden
  • Clife 23.07.2018 19:27
    Highlight Was mich stört ist, dass nicht gegen Erdogan gegangen ist, dass er die integrierten „deutsch-türken“ in Ruhe lassen soll und mit ihnen keine Wahlpropaganda ausführen soll, sondern dass die „papierli“-deutschen in ihre Heimat zurückgehen sollen. Klarer Beweis dafür, dass Diskriminierung nach wie vor weiterbesteht...
    14 3 Melden
  • Jol Bear 23.07.2018 19:20
    Highlight Mit dem Rassismusvorwurf löst Özil jetzt eine grosse Debatte in Deutschland aus. Die Situation der Türken in DE ist zusätzlich brisant: Die derben, als Satire von Jan Böhmermann gäusserten Beleidigungen Erdogans haben Wirkungen, welche von vielen Türken anders wahrgenommen wurden als von Deutschen. Mit dem Ausspielen der Rassismus-Karte hat Özil sozusagen den "Anschlusstreffer" erzielt, ist zurück im Spiel.
    14 4 Melden
  • axantas 23.07.2018 18:52
    Highlight Ich ergreife mal Partei für ihn (anderswo auf Watson habe ich Kritik geübt): Er ist ein Opfer des machtgeilen Typen vom Bosporus. Beliebt, erfolgreich, ein Mann (keine Frau, die sind unerheblich...)

    Ein wertvoller Fahnenträger. Erdogan befiehlt, klein Özil muss antraben und lächeln. Tut er es nicht - ist er erledigt. Niemand schlägt ohne eine "Einladung" von Erdi aus. Die Schlägertrupps finden ihn überall...

    Dank der Kritik kann Erdi nun sogar noch ganz DE als diskriminierenden Abschaum an den Pranger stellen.

    Nächstes Mal einfach mit etwas weniger Enthusiasmus, dann ist das ok.
    12 16 Melden
  • N. Y. P. D. 23.07.2018 17:31
    Highlight Eigentlich wollen alle nur eine Frage beantwortet haben von Mesut Özil.

    Steht Özil hinter der Politik von Sultan Erdogan ?

    Ja oder Nein

    Da er diese Frage nicht beantworten will, ist der Fall für mich klar.

    Özil steht hinter der Politik von Erdogan. Das Einkerkern von Journalisten und die Massenentlassungen, all das befürwortet Özil.
    28 13 Melden
    • dä dingsbums 23.07.2018 21:37
      Highlight Nein, nein, nein!

      Wer sich nicht äussert, hat sich nicht geäussert. Punkt.

      Du kannst ihn nicht einfach in eine Ecke stellen deswegen. Das ist eine unfaire Unterstellung und nichts weiter.

      Gemäss Deiner Logik könnte ich sagen: Roger Federer hat sich nicht gegen die NP in Südafrika geäussert, also ist er dafür.

      Absurd.

      Die meisten Sportler äussern sich nicht zur Politik und das ist auch gut so. Vor allem wenn man sieht, was ein einziges Foto schon alles anrichten kann.
      6 3 Melden
    • N. Y. P. D. 24.07.2018 06:36
      Highlight Gut, ich lasse Deine Argumentation auch gelten.

      Dann sag mir aber, wie wir alle mit diesem Photo umgehen sollen.

      Du bist der Chefredaktor der Süddeutschen Zeitung.

      Deine Redaktoren fragen Dich, wie Sie mit diesem Photo umgehen sollen.

      Und Du sagst ?

      3 4 Melden
  • Timiböög 23.07.2018 17:25
    Highlight Und ich dachte der SFV wäre behandelt Doppelbürger unfair...
    4 10 Melden
  • fabsli 23.07.2018 17:23
    Highlight Da kann man nur sagen: Respekt Özil!
    14 28 Melden
  • PostFinance-Arena 23.07.2018 17:14
    Highlight Ich wiederhole mich, aber: Er war einfach nur schlecht. Dieser Rücktritt war sportlich längst überfällig, da er im DFB-Trikot seit Jahren nur noch Alibi-Fussball spielte. Wenn man Spieler wie Reus, Goretzka, Draxler, Gnabry oder Sané für das offensive Mittelfeld hat, soll/kann/darf Özil auch ohne Rücktritt kein Thema mehr sein!
    13 17 Melden
    • STERNiiX 24.07.2018 12:05
      Highlight Ich wiederhole mich ebenfalls: Özil war statistisch eher der beste Deutsche in der Offensive, sogar in ungewohnten Dingen wie defensiv Zweikämpfe.
      Es sind zwar drastische Worte aber wie kann man denn sein absolutes Unwissen nur so schamlos in die Tasten hauen? Das grenzt an Verleugnung. Özil mag zwar nicht die hellste Kerze sein, eine Diffamierung seiner sportlichen Leistungen hat er deshalb noch lange nicht verdient.
      Das ist auch gar nicht böse gemeint aber vielleicht reichen alle 2 Jahre Pussysport halt doch nicht für eine Meinung.
      4 1 Melden
  • Amadeus 23.07.2018 17:06
    Highlight Ich denke, die Medien waren auch ein wichtiger Akteur. Es wurden ja Dutzende Kommentare, Meinungen und Artikel zum Thema verfasst
    17 8 Melden

Nati-Debütant Mvogo «musste leiden, aber es war für mich ein Supermatch»

Die Schweiz ist zum Siegen zurückgekehrt. Nach zuletzt zwei Niederlagen gewann die Nati in Reykjavik nach einer hektischen Schlussphase das dritte Spiel der Nations League gegen Island 2:1.

In den Schlussminuten mussten die Schweizer doch noch zittern. Alfred Finnbogason hatte in der 81. Minute mit einem herrlichen Weitschuss den starken Debütanten Yvon Mvogo bezwungen, womit die Isländer plötzlich wieder an sich glaubten.

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