Deutschland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07090275 Chairman of the Alternative for Germany party (AfD) faction Alice Weidel drinks from a glass of beer during an election campaign rally in Taufkirchen (Vils), Bavaria, Germany, 13 October 2018. Approximately 9.5 million Bavarian voters are called to elect a new state parliament on 14 October.  EPA/ANDREAS GEBERT

Bitterer Nachgeschmack: Hat AfD-Chefin Alice Weidel eine illegale Spende aus der Schweiz erhalten? Bild: EPA/EPA

Das ist die Zürcher Firma, die 150'000 Franken an AfD-Weidel spendete



Gut 150'000 Franken sind gemäss am Sonntag publizierten Recherchen von WDR, NDR und der «Süddeutschen Zeitung» von einer Schweizer Pharmafirma an den Kreisverband Bodensee der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) geflossen. Überwiesen wurde die Summe zwischen Juli und September 2017 in mehreren Tranchen von meist 9000 Franken. Gemäss Kontoauszügen war als Zweck «Wahlkampfspende Alice Weidel» angegeben. Die Co-Vorsitzende der AfD trat bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 im Wahlkreis Bodensee an.

Jetzt hat der Blick den Urheber der Spenden ausfindig gemacht. Laut Kontoauszug der AfD handle es sich um die Firma PWS Pharma Whole Sale International AG mit Sitz im Zürcher Quartier Fluntern. Das Unternehmen stellt pharmazeutische, chemische und kosmetische Produkte her und handelt mit diesen. Ausserdem kann es sich laut Handelsregistereintrag «an Unternehmen beteiligen».

«Von einer Spende weiss ich nichts»

Doch sämtliche vom «Blick» angefragten Vertreter des Unternehmens wollen nichts von der Spende für AfD-Chefin Weidel gewusst haben. 

Das einzige Verwaltungsratsmitglied von PWS ist der als Liquidator bekannte Balz Jegge. Gegenüber dem «Blick» sagt er: «Von einer Spende an die AfD weiss ich nichts.» Jegge gibt an, keinen Kontakt zur Firma zu haben, da es «schlicht nichts zu tun» gebe. Jegge will nun abklären, wie es dazu gekommen sei. Er und der Geschäftsführer des Unternehmens hätten politisch das Heu nicht auf derselben Bühne wie die AfD.

Der fachtechnische Leiter von PWS, Milan Mihailovic, sagt gegenüber dem «Blick»: «Ich habe keine Kenntnis von einer Spende an die AfD.»

Der auf der Website des Unternehmens als Geschäftsführer aufgeführte Kurt Häfliger habe sich gemäss seinem Umfeld schon lange aus dem Unternehmen zurückgezogen, schreibt der «Blick». Häfliger wollte die Zahlung gegenüber der Zeitung nicht kommentieren.

Auf Kurt Häfligers Name sind am Domizil der PW Pharma Whole Sale International AG laut Handelsregister zwei GmbH und drei Aktiengesellschaften eingetragen: eine Apotheke, ein Treuhand- und Buchhaltungsbüro, eine Gesellschaft für Liegenschaftenhandel, eine Investmentgesellschaft sowie die PWS Pharma Whole Sale GmbH. Sie ist in einem ähnlichen Gebiet wie die fast gleichnamige AG tätig: «Die Gesellschaft bezweckt den Pharma-Grosshandel und kann Lizenzen, Patente sowie Wertschriften erwerben», heisst es im Handelsregister.

Weidel wehrt sich

Derweil schloss AfD-Chefin Alice Weidel persönliche Konsequenzen wegen der Spende aus. «Bei dem Konto, auf dem die Spende einging, handelt es sich um das ordentliche Konto des Kreisverbandes des Bodenseekreises», erklärte sie am Montag. «Die Spende ist nicht an meine Person gegangen.» Weidel reagierte damit auf Rücktrittsforderungen und zunehmende Kritik wegen der Spenden.

Weidel sagte, sie habe keine Informationen über die Firma, deren Besitzer oder die Motivation des Spenders. Sie selbst sei davon ausgegangen, dass die Überprüfung der Rechtmässigkeit beim Landesschatzmeister in guten Händen sei. «Ich habe daher zunächst keine Notwendigkeit gesehen, in dieser Angelegenheit aktiv zu werden.» Die gesamte Summe sei schliesslich an das Unternehmen zurücküberwiesen worden. Die Rückzahlung der Spenden erfolgte aber erst im April 2018.

Auch der AfD-Kreisverband Bodensee wies die Vorwürfe zurück. «Das Geld ging auf einem Konto des Kreisverbandes ein. Wir haben es nie verwendet, zunächst, weil es explizit für den Wahlkampf von Frau Weidel gespendet wurde», sagte Kreisverbandssprecher Christoph Högel der «Schwäbischen Zeitung».

Der Kreisverband habe aber ebenso wie Weidel Zweifel an der Legalität der Spende bekommen. Nach Abschluss der Prüfung habe man das Geld umgehend an den Spender zurücküberwiesen. «Es hat mich schon überrascht, dass das jetzt wieder hochkommt», so Högel weiter.

Unverzügliche Rückgabe ist Pflicht

Parteispenden aus Ländern ausserhalb der Europäischen Union dürfen grundsätzlich nicht angenommen werden, wie ein Sprecher der Bundestagsverwaltung erklärte. «Unzulässige Parteispenden müssen entweder unverzüglich zurückgeleitet oder an den Bundestagspräsidenten abgeführt werden.»

Deutsche Parteien dürfen nach dem Gesetz keine Zahlungen aus dem Nicht-EU-Ausland annehmen – es sei denn, der Unternehmensbesitzer ist EU-Bürger. Spenden von mehr als 50'000 Euro müssen Parteien zudem sofort der Bundestagsverwaltung melden, und sie müssen umgehend veröffentlicht werden. Die Stückelung hatte womöglich das Ziel, diese Regel zu umgehen. (cbe/sda/dpa)

Cem Özdemir von den Grünen hat die Schnauze voll von der AfD

Play Icon

Video: srf

Abonniere unseren Newsletter

59
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sheez Gagoo 12.11.2018 22:57
    Highlight Highlight Nichts von dem schrägen Zeug, das die verticken (Zahnputzpulver?), habe ich jemals benötigt. Deswegen macht ein Boykott nicht viel Sinn.
  • Juliet Bravo 12.11.2018 22:57
    Highlight Highlight Ein schöner Vorschuss für den Bundestagswahlkampf. Frau Weidel konnte das dafür verwenden und als später das Geld der öffentlichen Parteienzuschüsse hereingekommen ist, wieder zurückzahlen.
    • Lowend 12.11.2018 23:55
      Highlight Highlight In der Schweiz und unserer hochgelobten halbdirekten Demokratie sind halt solche zinslosen Darlehen und Gefälligkeitszahlungen Gang und Gäbe und gäbe es nicht das viel strengere deutsche Parteienfinanzieungsgesetz wären solche Schmierereien auch völlig legal und sogar von den Steuern absetzbar und wenn man sieht, wie viel Geld da für nichts und wieder nichts bezahlt und auch angenommen wird, wundert es gar nicht mehr, dass sich die bürgerlichen und wutbürgerlichen Parteien seit Jahrzehnten gegen transparentere Regeln und Gesetze wehren! ;-)
  • Benjmi 12.11.2018 21:35
    Highlight Highlight Googelt man das Unternehmen, findet man eine Bewertung von 1,3/5. Alle 12 Reviews in den letzten 2h.
    Das nenne ich erflogreiches Marketing.
  • Zauggovia 12.11.2018 21:22
    Highlight Highlight Das hört sich eher nach einer Briefkasten- oder Mantelfirma als nach einer richtigen Pharmafirma.
  • Magnum44 12.11.2018 20:38
    Highlight Highlight Ist das ein "echtes" Unternehmen oder kann man tatsächlich vom Verkauf von 10 dubiosen, überteuerten Produkten überleben?
  • PPP 12.11.2018 19:43
    Highlight Highlight „PWS Pharma Whole Sale International AG“

    WTF ?

    So doof...!
    Nicht gerade der Ideale Name für eine grosse Empörungsbewirtschaftung oder einen, den man easy mit flammenden Boyktaufrufen eindecken könnte.

    😁😅
    Na ja, Shit happens.
    • Fabio74 12.11.2018 20:21
      Highlight Highlight geht nicht um Boykott sondern ums Aufdecken von Illegalen Aktionen
      Mich ekelt das Verteidigen von kriminellen Aktivitäten an.
    • FrancoL 12.11.2018 20:34
      Highlight Highlight Nicht verstanden worum es geht?

      Eine Partei, die AfD, die bei jeder Gelegenheit, ähnlich der SVP auf die Politiker-Elite schiesst, schiesst sich selbst ab mit einer mehr als nur laienhaften Handhabung einer Spende, die mehr als nur stinkt:
      Aus dem Ausland,
      in Tranchen unter 10'000,
      Rücksendung erst nach mehr als 6 Monaten!

      Hast Du da wirklich den Mut dies zu stützen, dann musst Du wirklich ein ganz hart gesottener Fan der AfD sein.
    • The oder ich 12.11.2018 20:39
      Highlight Highlight So ein stümperhaftes Englisch lässt den Verdacht aufkommen, dass es sich da um eine Bemäntelungskonstruktion ging.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Göschene-Eirolo 12.11.2018 19:29
    Highlight Highlight So gefällt mir Journalismus! Kampf gegen die Verlogenheit!
  • Freilos 12.11.2018 19:13
    Highlight Highlight Grund? Name des Auftraggebers? Zusammenhang von Auftraggeber zu Weidel? Zusammenhang Auftraggeber zu PWS Pharma? Womit versient PWS Geld?

    Das stinkt alles zum Himmel.
    • Fabio74 12.11.2018 20:00
      Highlight Highlight ja es stinkt meilenweit
    • ArcticFox 12.11.2018 20:31
      Highlight Highlight Es ist in dem Zusammenhang anzunehmen, dass PWS etwas wirksameres als ZyklonB im Angebot hat und für dieses einen Absatzmarkt sucht. Was eignet sich da besser als eine zukünftige Vormacht der AfD in Deutschland ;-)
      Makaber, ich weiss. Aber wirklich so abwegig?
  • Lowend 12.11.2018 18:03
    Highlight Highlight Echt erfrischend, wie schnell nun die ersten empörten Kommentare eintrudeln, die andere Parteien als die hiesige Schwesterpartei der AfD bezichtigen, dubiose Gelder anzunehmen und darauf hinweisen, dass auch andere Politiker Dreck am Stecken haben.

    Als altgedienter Schelm macht man sich da aber trotzdem so seine Gedanken und manchmal hilft es auch, sich kurz mal zu überlegen, wem solche Spenden eigentlich nutzen und wer mit wem da eigentlich geschäftet.

    Da scheint auf der rechten Seite einfach viel zu viel Kohle rumzuliegen, von dem keiner mehr weiss, wem es gehört, oder gar, wozu es dient?
  • Bert der Geologe 12.11.2018 17:47
    Highlight Highlight Im moneyhouse-Auszug sind neben dem erwähnten Krt Karl Häfliger noch ein Hr. Adolphe Ernest Fischer (als Gesellschafter ohne Unterschrift) aufgeführt. Dieser wiederum ist in einer Firma namens Philomedica AG (Küsnacht) tätig. Ich hoffe, die FINMA untersucht mal gelegentlich diese Firmenkonstrukte.
    • Lichtblau550 12.11.2018 21:31
      Highlight Highlight Adolphe? Aha!
  • walsi 12.11.2018 17:25
    Highlight Highlight Zitat: «Unzulässige Parteispenden müssen entweder unverzüglich zurückgeleitet oder an den Bundestagspräsidenten abgeführt werden.»

    Das wäre dann Her Schäuble und der hat ja so seine Erfahrungen mit Spenden. Das ist reinste Realsatire. 🤣
    • Fabio74 12.11.2018 17:47
      Highlight Highlight Wie oft willst diesen Whataboutismus noch bringen?
      Erzähl doch mal was so toll ist an illegalen Spenden und warum wenn einer es tut es legitim sein soll, auch kriminell zu sein?
    • balzercomp 12.11.2018 19:04
      Highlight Highlight Zum Einen ist er es erst seit der Bundestagswahl, die Spenden waren vorher. Zum Anderen geht es nicht um die Person, sondern die Funktion. Aber das wissen Sie natürlich.
    • Fabio74 12.11.2018 19:12
      Highlight Highlight naja HAuptsache zum gefühlt 100. Mal den Schäuble erwähnen und Whataboutismus betreiben.
      Noch mal: wenn andere Mist bauen, dann legitimiert dies keinen, auch Sch.. zu bauen
  • suchwow 12.11.2018 17:23
    Highlight Highlight Danke fürs Aufdecken, watson!
    • weachauimmo 12.11.2018 20:28
      Highlight Highlight Blick hat es aufgedeckt, suchwow.
  • bcZcity 12.11.2018 17:23
    Highlight Highlight "Das einzige Verwaltungsratsmitglied von PWS ist der als Liquidator bekannte Balz Jegge. Jegge gibt an, keinen Kontakt zur Firma zu haben, da es «schlicht nichts zu tun» gebe"

    Verwaltungsrat ist oft der grösste Schoggijob der Schweiz! Kein Wunder sind viele Politiker noch "nebenbei" in Verwaltungsräten aktiv. Man geht ab und zu mal an eine Sitzung und kassiert ab. Martin Bäumle von der GLP kann ein Lied davon singen, tanzt er doch auf vielen Hochzeiten in dieser Sache.

    Zur Sache: Das Geld ist nicht aus dem Nichts gekommen. Also entweder sagt jemand nichts, oder jemand schweigt.
    • Dr. oec. 12.11.2018 17:31
      Highlight Highlight "Also entweder sagt jemand nichts, oder jemand schweigt." Oder beides: jemand schweigt, indem er nichts sagt ...


      Frage: In welcher "Sache" denn tanzt Bäumle von der Grünliberalen auf "vielen Hochzeiten"? Du willst doch nicht etwa behaupten, er hätte etwas mit dieser illegalen Spende an die AfD zu tun?
    • bcZcity 12.11.2018 17:40
      Highlight Highlight Ich kann nichts sagen, auch wenn ich etwas sage. Oder ich schweige ;)

      Nein, aber der gute Herr Bäumle hatte neben seinem damaligen Amt als Präsident der GLP, noch ein paar Verwaltungsratsmandate. Geht anscheinend gut so nebenbei, wenn man ja keine Arbeit bei diesen Firmen hat.......und eben....nur, verwaltet.
    • Asmodeus 12.11.2018 18:05
      Highlight Highlight Deswegen hätten wir anstatt der Abzockerinitiative lieber eine Initiative lanziert die es verbietet bei mehr als 2 Firmen im Verwaltungsrat beteiligt zu sein (oder generell es verbietet mehr als 200% angestellt zu sein)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Redly 12.11.2018 17:19
    Highlight Highlight Goog bye Meinungsfreiheit, Willkommen Gesinnungspolizei.
    Würden alle gleich reagieren, wenn‘s eine Spende an die Grünen oder ein NGO wäre?
    Das hatten wir doch bei einigen (national-)sozialistischen Regimes.
    • Fabio74 12.11.2018 20:29
      Highlight Highlight Genau solche Whataboutismen regen mich nur noch auf!
      ILLEGAL ist illegal und es ist eine Sauerei ob diese Spende an GRüne, Rote, Gelbe oder eben Braune geht!
      Was hat Meinungsfreiheit mit illegalen Spenden zu tun?
      Was soll dein ekliges Opfergetue?
    • psylo 12.11.2018 20:36
      Highlight Highlight Ja, wobei ich mir nicht vorstellen kann, wie eine Spende an eine NGO illegal sein könnte. Und in der Schweiz ist auch bei Parteispenden fast alles erlaubt, was womöglich vor allem dem milliardenschweren Clan um Dr. iur. C. Blocher zugutekommt.
    • sowhat 12.11.2018 20:43
      Highlight Highlight Willst du damit ernsthaft sagen, dass du den Unterschied der AfD zu einem NGO nicht erkennen kannst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clife 12.11.2018 17:16
    Highlight Highlight Die AfD nutzt nicht nur hinterlistige, betrügerische, durchschaubare oder rassistische Wege, sie hat nicht mal Rückgrat, um zu dem zu stehen, was sie eigentlich verkörpert.
    • psylo 12.11.2018 20:14
      Highlight Highlight ... und ihre Spender auch nicht.
  • MrXanyde 12.11.2018 17:12
    Highlight Highlight Das Geld wurde zurückbezahlt...wo liegt hier das Problem?
    • Fabio74 12.11.2018 20:01
      Highlight Highlight ja aber nicht sofort sondern Monate später, nachdem die Weidel ihren Wahlkampf finanziert hatte.
      Das Annehmen von Spenden aus dem nicht-EU-Ausland ist illegal
      Gilt auch für die braune Front
      Das Problem liegt im Relativieren und Verharmlosen
    • psylo 12.11.2018 20:29
      Highlight Highlight Beitrag gelesen? Die Spende, die ja aus der Schweiz kommt und somit illegal ist, müsste gemeldet werden. Ausserdem müsste das Geld sofort zurückbezahlt werden, nicht erst ein halbes Jahr nach den Wahlen. Zudem ist der Umstand, dass es sich um wiederholte kleine Zahlungen handelt, etwas seltsam.
    • weachauimmo 12.11.2018 20:32
      Highlight Highlight Es ist halt so schön, wenn alle Gesinnungsgenossen sich über die deutsche Lieblingsbuhmannpartei empören können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ebony 12.11.2018 17:05
    Highlight Highlight Solche Firmen ab sofort boykottieren
    • Til 12.11.2018 20:17
      Highlight Highlight Wie boykotiert man eine Scheinfirma?
  • Echo der Zeit 12.11.2018 17:05
    Highlight Highlight "Die Gesellschaft bezweckt den Pharma-Grosshandel und kann Lizenzen, Patente sowie Wertschriften erwerben», heisst es im Handelsregister" und -
    "Der auf der Website des Unternehmens als Geschäftsführer aufgeführte Kurt Häfliger habe sich gemäss seinem Umfeld schon lange aus dem Unternehmen zurückgezogen"

    Ja das ist doch eine Seriöse sache, das Geld kommt von irgendwo her, Hauptsache es kommt. Ein Armutszeugnis für die AfD - und für diese Parma Firma die alles andere als Seriös wirkt und die angeblich nicht mal wissen wo die Kohle hin geht - muss da auch mal an Klopfen wegen einer Spende.
  • #Technium# 12.11.2018 17:01
    Highlight Highlight Ja klar, die Verantwortlichen dieser Firma wollen von nichts gewusst haben. Bin gespannt, wer noch mit solchen Faschisten Geschäfte machen will. Die sind nun erledigt.
  • Roterriese 12.11.2018 16:58
    Highlight Highlight " Ausserdem kann es sich laut Handelsregistereintrag «an Unternehmen beteiligen»."

    Wow was für eine Erkenntnis.. Das können gefühlt 90% der Gesellschaften im Handelsregister.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

Artikel lesen
Link to Article