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Auf dem Gelände von Andreas Glarners Firma (links) kam es zum Unfall – rechts die «Privatschule am Mutschälle». bild: az

Andreas Glarner fährt 13-Jährigen an: «Plötzlich sprang mir ein Jugendlicher vors Auto»

Auf seinem Firmenareal kollidierte der SVP-Nationalrat mit dem Auto mit einem Schüler – dieser wurde leicht verletzt.

13.12.17, 16:34 14.12.17, 09:52

Fabian Hägler / Aargauer Zeitung



Es war eine unscheinbare Polizeimeldung: «Gestern Abend ereignete sich in Oberwil-Lieli ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Jugendlichen. Der Schüler eilte vom Schulhaus her in Richtung Bushaltestelle. Dabei touchierte ein herannahendes Auto den 13-Jährigen. Dieser musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.» Das teilte die Kantonspolizei am vergangenen Freitag mit. Nun zeigen Recherchen der AZ: Am Steuer des Unfallautos sass Nationalrat und Gemeindeammann Andreas Glarner.

Die «Privatschule am Mutschälle» in Oberwil-Lieli liegt unmittelbar neben der Careproduct AG, der Firma von Glarner. Dieser bestätigt auf Anfrage: «Ich hatte am Donnerstagabend eine Sitzung in meiner Firma, gleichzeitig fand bei der ‹Privatschule am Mutschälle› ein Elternabend statt.»

Mehrere Kinder hätten draussen gespielt, dies auch noch, als die geschäftliche Sitzung fertig war und er nach Hause fahren wollte. «Als ich den Parkplatz mit dem Auto schon verlassen hatte, bemerkte ich, dass auf dem Areal nochmals das Licht anging, offenbar ausgelöst durch den Bewegungsmelder», sagt Glarner.

«Ich bin rund um das Gebäude gefahren und wieder auf das Areal eingebogen, als mir plötzlich ein Jugendlicher vor das Auto sprang. Obwohl ich sehr langsam fuhr, praktisch im Schritttempo, stürzte der Junge zu Boden. Ich stieg aus, fragte ihn, wie es ihm gehe, er lief darauf zurück zum Schulhaus. Kurze Zeit später kamen dann Eltern und Lehrpersonen aus der Schule und riefen die Ambulanz.»

«Ich hoffe, dass es dem Jungen inzwischen wieder gut geht, und wünsche ihm ansonsten weiterhin gute Besserung.»

Andreas Glarner

Die Eltern des Jungen waren nicht anwesend, sie hatten nicht am Elternabend teilgenommen.*

Die Sanitäter untersuchten den Jungen, nahmen ihn zur Kontrolle mit und brachten ihn ins Kinderspital Zürich. «Zudem informierten sie die Polizei», so Glarner weiter, «kurz darauf traf dann die Regionalpolizei ein und nahm bei mir eine Alkoholkontrolle vor. Diese ergab ein Ergebnis von 0.0 Promille.» Nach Eintreffen der Kantonspolizei schilderte Glarner bei der Befragung den Ablauf des Unfalls aus seiner Sicht. Dabei habe sich herausgestellt, dass der Junge von der Schule zur Bushaltestelle rannte, und offenbar knapp dran war.

Opfer im Spital besucht

Am Freitag besuchte Glarner den Jungen im Kinderspital in Zürich. Dieser konnte noch am Freitag wieder nach Hause. «Wie die genaue Diagnose lautet, weiss ich nicht, mein Eindruck war, dass er allenfalls eine leichte Hirnerschütterung und Prellungen davongetragen hatte, sonst aber hauptsächlich geschockt war», sagt der SVP-Nationalrat. Glarner hält fest, gegen ihn sei kein Verfahren eröffnet worden und er sei der Meinung, sich nicht pflichtwidrig verhalten zu haben. «Ich hoffe, dass es dem Jungen inzwischen wieder gut geht, und wünsche ihm ansonsten weiterhin gute Besserung.»

Glarner wird nochmals befragt

Bernhard Graser, Sprecher der Kantonspolizei Aargau, sagt auf Anfrage, der Junge habe beim Unfall eine Prellung am Knie und Schrammen im Gesicht davongetragen. Die Kollision sei wegen der tiefen Geschwindigkeit zum Glück glimpflich abgelaufen, der Junge nur zur Kontrolle über Nacht im Spital behalten worden. «Wie üblich hat die Polizei auf der Unfallstelle den Sachverhalt aufgenommen und erste Befragungen durchgeführt», sagt Graser.

Inzwischen habe man auch mit dem Jungen und dessen Eltern nochmals gesprochen, eine weitere Befragung von Andreas Glarner werde noch dieses Jahr stattfinden. «Die Eltern des verunfallten Jungen könnten einen Strafantrag stellen, haben dies bisher aber nicht getan», sagt der Polizeisprecher. Ob es für Glarner dennoch eine Strafe wegen Verstosses gegen das Strassenverkehrsgesetz gebe, werde die Staatsanwaltschaft entscheiden. «Nach der Befragung von Herrn Glarner werden wir einen Rapport erstellen, dieser bildet dann die Grundlage für den Entscheid der Staatsanwaltschaft.» (aargauerzeitung.ch)

*In der ursprünglichen Fassung dieses Abschnitts war die Religion des angefahrenen Jugendlichen erwähnt. watson hat den Passus aus Relevanzgründen nachträglich gelöscht.

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73
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73Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • RETO1 13.12.2017 21:18
    Highlight Wenn der Name des Fahrers und dessen Parteizugehörigkeit genannt werden dann darf sicher auch auf die Religionszugehörigkeit des Kindes hingewiesen werden
    19 16 Melden
  • räuber hotzenplotz 13.12.2017 20:56
    Highlight Als ich las „Die Eltern des Jungen, der muslimischen Glaubens ist, waren nicht anwesend, sie hatten nicht am Elternabend teilgenommen.“ machte es zu erst keinen Sinn. Aber nachdem ich sah ,das es von der aargauer zeitung publiziert wurde, machte es wieder Sinn.
    20 1 Melden
  • Fischra 13.12.2017 20:22
    Highlight Für mich ist dieser Beitrag ein wenig Stimmungmache in die falsche Richting. Der Unfall ist etwas wirklich unwichtiges. Das kann jedem passieren und das sage ich obwohl ich Herrn Glarner nicht mag. Ebenfalls der Passus das die Eltern (vermutlich auch das Kind) muslimischen Glaubens sind. Hat das etwas mit dem Unfall zu tun? Also lasst solche Beträge. Es gibt spanne deres zu berichten.
    31 0 Melden
  • raisma 13.12.2017 20:07
    Highlight Ebenfall bin ich erstaunt, dass die Religionszugehörigkeit des Jungen in diesem Fall von Belangen für IRGENDJEMANDEN ist...
    52 5 Melden
    • Flötist 13.12.2017 21:20
      Highlight Wieso erstaunt dich das? Wir leben einer Gesellschaft, wo das tagtäglich thematisiert wird, ob sinnvoll oder nicht. Mich erstaunt das überhaupt nicht.
      9 1 Melden
    • Juliet Bravo 14.12.2017 01:24
      Highlight Die Polizei soll ja immer mitteilen, was die Nationalität, Religion etc. des Täters sei – nun auch des Opfers 😉
      1 1 Melden
  • DJ77 13.12.2017 20:05
    Highlight Was wäre passiert wenn der Glarner einen von ihm gehassten Menschen angefahren hätte?
    2 26 Melden
  • TanookiStormtrooper 13.12.2017 20:03
    Highlight Erst Philipp Müller, jetzt Andreas Glarner. Die Aargauer können einfach nicht Autofahren. *duckundweg* 😜
    51 8 Melden
    • amore 13.12.2017 21:00
      Highlight AG = Alles Gut
      LU = Lausiges Ungeziefer
      ZH = Zum Heulen
      Noch was gegen die Aargauer Autofahrer?
      4 20 Melden
    • silver*star 13.12.2017 22:18
      Highlight Wir sollten dies nicht ins lächerliche ziehen.
      Es sind nicht nur die Aargauer, es sind auch die Freiburger die des Fahrens nicht mächtig sind.
      1 0 Melden
    • Darth Unicorn 13.12.2017 22:50
      Highlight Hirn benutzen und laufen können wir auch nicht ;) funktioniert in zürich top und kaum Zuhause gehen mir alle auf den Wecker da sie es effektiv nicht begreifen wie man anderen nicht in weg steht.. In lenzburg zum Beispiel führt das zu Passanten stau 🤦
      0 0 Melden
    • Makatitom 14.12.2017 09:26
      Highlight AG hinter dir = Achtung Gefahr
      ZH = zweni Hirni
      0 0 Melden
  • N. Y. P. 13.12.2017 19:05
    Highlight Sorry @Fabian,
    Du hast den Artikel für 20 Minuten geschrieben, aber dann aus Versehen an watson geschickt.
    Ich gehe jetzt gleich auf 20 Minuten schauen, wo Dein sauber recherchierter und fundierter Artikel sich befindet.
    44 6 Melden
  • road¦runner 13.12.2017 18:47
    Highlight Careproduct AG? Herr Glarner scheint einfach sehr um neue Kunden bemüht, hat diesmal offenbar nicht ganz geklappt.
    7 27 Melden
  • ATHENA 13.12.2017 18:32
    Highlight Find nur ich das grad bedenklich, dass das vom Leiter des Bereiches Aargau der Aargauer Zeitung geschrieben wurde? ... Journalistisch jetzt nicht eine Meisterleistung aus den unten genannten Gründen anderer Kommentierender.
    54 4 Melden
  • Fabio74 13.12.2017 18:30
    Highlight Warum braucht es hier, die Info über die Religionszugehörigkeit?
    62 9 Melden
    • Flötist 13.12.2017 21:20
      Highlight Damit es emotionaler wird.
      8 1 Melden
  • recto 13.12.2017 18:23
    Highlight Ich hab's geprüft, in der URL oben steht wirklich watson.ch. Bin ja wahrlich kein Freund von Glarner, aber das ist jetzt echt seichte Boulevard-Kost.

    Watson, Ihr dürft uns auch um 18.00 Uhr noch ein bisschen mehr kognitive Belastungen zumuten. Gaaaaanz sicher ....
    125 3 Melden
    • redeye70 13.12.2017 20:41
      Highlight Aber es stand doch Andreas Glarner drauf! Echt jetzt watson, ich mag diesen Knallfrosch auch nicht aber was sucht dieser Provinzzeitungsartikel hier?
      6 0 Melden
  • Magnum44 13.12.2017 18:23
    Highlight Der Junge wird hoffentlich bald ausgeschafft.
    43 8 Melden
  • stadtzuercher 13.12.2017 18:14
    Highlight Muslim vs SVPler... das war dann offensichtlich eine politische Konfrontation. Danke Watson, dass ihr die Relevanz dieses Ereignisses sofort erkannt habt.
    93 2 Melden
  • 96m_fur 13.12.2017 17:40
    Highlight Liebes Watson Team

    Wieso wird die Religion des Jungen sowie die Anwesenheit der Eltern thematisiert?

    Dies hat mit dem Kern dieses Artikels genau nichts mehr gemeinsam und ist aus meiner Sicht komplett überflüssig.
    64 6 Melden
    • Saraina 13.12.2017 20:15
      Highlight Der ganze Artikel ist komplett überflüssig. Ein Erkenntnisswert ergibt sich daraus jedenfalls nicht.
      38 1 Melden
  • kobL 13.12.2017 17:32
    Highlight Da hat wohl Herr Glarner einen Kollegen bei der AZ angerufen um so einen Artikel zu verbreiten, bevor der Shitstorm losgeht. Wäre nicht so super PR gewesen, wenn der Herr Glarner ein muslimisches Kind anfährt und dann negativ berichtet wird ;)
    Darum wird wohl auch erwähnt, dass die Eltern nicht am Elternabend waren. Stinkt schon recht nach Stimmungsmache gegen die Eltern und damit gegen Ausländer. Was ja zu Herr Glarner passt..
    30 54 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 13.12.2017 19:58
      Highlight Gebe dir 9/11 Punkten für diese gelungene Verschwörungstheorie.

      Aber mal im Ernst: Du und die Herzler, ihr wisst schon wie sich die az allgemein so gegenüber Glarner positioniert hat? (ansonsten einfach mal nach "site:azonline.ch Glarner" suchen)
      23 1 Melden
    • kobL 13.12.2017 21:56
      Highlight Danke für die Verschwörungspunkte :D
      War überspitzt formuliert, aber so einseitig wie der Artikel geschrieben und mit völlig irrelevanten Angaben ergänzt wurde, war meine Verschwörungstheorie für mich nicht so abwegig. Die Position der AZ war mir nicht bekannt, danke für den Hinweis.
      1 1 Melden
  • 262d 13.12.2017 17:23
    Highlight Und morgen im Blick dann so: "SVP-Politiker überfährt mit Firmenwagen muslimischen Schüler".
    43 14 Melden
    • redeye70 13.12.2017 20:45
      Highlight Und in der Weltwoche: „Muslimischer Schüler attackiert Andreas Glarner – der SVP-Politiker überlebt nur dank seines Firmenwagens“ 😂
      13 3 Melden
    • Tobias K. 14.12.2017 09:44
      Highlight Und in der woz: "Mordversich von Glarner misslingt. Muslimischer Junge überlebt."
      1 1 Melden
  • Hashtag 13.12.2017 17:23
    Highlight Ich würde vorschlagen, dass dieser mysteriöse Fall aus Oberwil-Lieli als Vorlage für die zweite Staffel von Wilder verwendet wird. Sind schon noch einige offene Fragen zu klären und Glarner würde als Gemeindepräsidenten dem von Oberwies auch das Wasser reichen können.
    20 9 Melden
  • gas_wookie 13.12.2017 17:16
    Highlight Ist der Täter aus einem fremden Kulturkreis spielt das keine Rolle aber wenn er Opfer ist plötzlich schon?
    41 3 Melden
  • N. Y. P. 13.12.2017 17:12
    Highlight fabian hägler / aargauer zeitung

    Ein schlechter Artikel. Hier wird etwas konstruiert. Aber es kommt bestimmt nicht mehr vor. Siehe die Kommentare.
    40 3 Melden
  • Randy Orton 13.12.2017 17:05
    Highlight Wie sich hier alle aufregen, dass der Glaube der Familie des Opfers erwähnt wird. Sonst sind immer alle für „Transparenz“ wenn es um die Täter geht. Man könnte hier ja auch die Schlagzeile schreiben: Schweizer verletzt Jugendlichen mit Migrationshintergrund.
    11 32 Melden
  • Anded 13.12.2017 17:04
    Highlight Sorry, aber das hätte man noch besser ausschlachten können...
    "Amokfahrt von Glarner: Flüchtlingsjunge überlebt Attacke von SVP Hardliner wie durch ein Wunder!"
    -- oder ---
    "Heldentat! Politiker (55) verhindert Terroranschlag von jugendlichem Islamisten an Bushaltestelle."
    66 4 Melden
  • Hugo Wottaupott 13.12.2017 16:58
    Highlight Bei Schrittempo hätte er doch anhalten sollen,müssen,täten,tun,dingsen?
    19 17 Melden
  • Ökonometriker 13.12.2017 16:54
    Highlight Ich wurde auch als Kind einmal angefahren. Mein Velo wurde dabei zerstört, ich kam mit ein paar Schürfungen davon. Das kam natürlich nirgend gross in der Zeitung - es ist nämlich vollkommen unwichtig.
    Aber der Unterschied zum vorliegenden Fall war eben: ich war nicht Muslim und die Autofahrerin war eine alleinerziehende Mutter, kein SVP Exponent.

    Das ist wieder einmal ein Beispiel für billige Provokation durch eine Zeitung, um mehr Klicks zu kriegen... ist ja auch "toll" so ein Fall, es hat für jeden etwas dabei worüber er sich aufregen kann...
    46 5 Melden
  • Dharma Bum(s) 13.12.2017 16:51
    Highlight Sorry, ich hab den Glarner-Witz nicht begriffen. Wo ist die Pointe?
    10 6 Melden
  • RozaxD 13.12.2017 16:49
    Highlight Ich finde, der Fahrer hat da keine Schuld. Wäre völlig unnötig, da ne Anzeige zu machen.
    17 14 Melden
  • Raemy 13.12.2017 16:48
    Highlight Was für eine Geschichte!
    13 2 Melden
  • Ominoreg 13.12.2017 16:47
    Highlight "Die Eltern des Jungen, der muslimischen Glaubens ist, waren nicht anwesend, sie hatten nicht am Elternabend teilgenommen."

    Könnte man bitte noch Infos zu seinen Schuhen liefern? Ist für mich bei einem Unfall so relevant wie die Religion des Verunfallten.
    41 6 Melden
    • redeye70 13.12.2017 20:49
      Highlight Welchem Glauben gehört eigentlich Glarner an? Ist er Christ könnte da ein Eventualvorsatz vorliegen.
      2 4 Melden
  • silver*star 13.12.2017 16:47
    Highlight Willkommen in Zeitalter der Hysterie.
    29 8 Melden
  • Chääschueche 13.12.2017 16:45
    Highlight Wie es scheint ist ja nichts schlimmes passiert. Es zeigt aber auch, dass Kinder besser geschult und sensibilisiert werden sollen.

    Das Problem geht aber viel weiter: Velofahrer in der Stadt. HORROR!

    Ich boffe das es bald eine Gesetzesänderung geben wird. Zumindest für mündige Velofahrer und Passanten.
    Es darf nicht sein das immer der Autofahrer Schuld ist auch wenn er grundsätzlich NICHTS dafür kann. (In Zeiten von Sensoren und Kameras sollte so ein Schritt bald mal kommen).

    Vielleicht würden Passanten und Velofahrer dann besser Aufpassen.

    9 29 Melden
  • Trasher2 13.12.2017 16:43
    Highlight Und was bitte tut es zur Sache, dass der Junge „muslimischen Glaubens“ ist?

    Währe er als Atheist oder Christ nicht vors Auto gesprungen? Hat Glarner nicht gebremst weil er wusste, dass er muslimischen Glaubens ist? Wie hätte sich der Vorfall angespielt, wenn der Bub Hindu gewesen wäre??

    So wenig wie ich den Autofahrer seine Partei mag, soviel tut es mir für beide leid. Dem Buben und dem Glarner. Ich denke, das war für beide ein Schock. Gute Besserung und gute Erholung!
    35 3 Melden
  • Mitsch 13.12.2017 16:42
    Highlight Komplett bahnbrechend ist der Passus "Die Eltern des Jungen, der muslimischen Glaubens ist, waren nicht anwesend, sie hatten nicht am Elternabend teilgenommen."

    Absolut irrelevant - sowohl an was oder wen er glaubt, als auch dass seine Eltern nicht am Elternabend waren, aber Hauptsache man kann dann am Stammtisch und vor seinen Parteifreunden sagen das sei halt "wiedermal so einer" gewesen.
    538 70 Melden
    • silver*star 13.12.2017 16:51
      Highlight Mitsch
      Der Passus, das die Eltern nicht teilgenommen haben, ist leider genaso so irrelevant, wie der gesammte Artikels selbst, komplet irrelevant ist.
      34 6 Melden
    • Hans Jürg 13.12.2017 17:11
      Highlight Ist mir im Bericht in der Aargauer Zeitung aus gleich aufgefallen.

      Die Frage ist nur, wer denn diese - absolut unwichtige und nichts zur Sache gehörende - "Information" dem Journalisten gesteckt hat.

      Auf jeden Fall sehr entlarvend. Angeblich im Schritttempo gefahren und plötzlich springt jemand vors Auto. Und dann noch so ein Moslem. Also - in den Augen gewisser Leute - nicht so schlimm. Im Gegenteil, das wahre Opfer ist Glarner. Bald wird dann noch behauptet, dass das ein fieses Attentat auf ihn gewesen sei.
      22 20 Melden
    • piranha 13.12.2017 17:31
      Highlight Wenn ich die Anführungs- und Schlusszeichen richtig deute, so handelt es sich hierbei um eine Anmerkung von Watson, nicht um ein Zitat von Glarner. Erhöht eben die Quote!
      18 3 Melden
    • What’s Up, Doc? 13.12.2017 18:33
      Highlight @Mitsch, du hast vollkommen recht, es tut wirklich nichts zur Sache, habe mir das gleiche gedacht.

      Deinen letzten Satz kann man aber auch von der anderen Seite sehen, im Stile, der böse SVP-ler hat einen Muslimisch gläubigen über den Haufen gefahren und das sicher absichtlich.
      17 4 Melden
    • Tartaruga 13.12.2017 18:58
      Highlight Man könnte noch erwähnen, dass die Eltern vielleicht abends Büros putzen o.ä. ist bei vielen ausländischen Familien der Fall, damit man sich über Wasser halten kann. Aber eben. Hart arbeitende Leute will er nicht hervorheben.
      8 12 Melden
    • silver*star 13.12.2017 19:22
      Highlight Hans Jürg
      Eben genau solche schrecklichen Kommentare wie eben deiner, sollen doch mit solchen Artikeln provoziert werden.
      4 5 Melden
    • Scott 13.12.2017 20:57
      Highlight "Man könnte noch erwähnen, dass die Eltern vielleicht abends Büros putzen o.ä."

      Oder dass die muslimischen Eltern wegen der Lehrerin (Frau) nicht teilgenommen haben...
      6 4 Melden
    • Saraina 13.12.2017 22:08
      Highlight Im Ernst jetzt? Wieso sollten muslimische Eltern wegen einer Lehrerin nicht am Elternabend teilnehmen? Woher wissen wir denn, ob das wirklich religiöse Leute sind, oder halt einfach aus der Türkei stammen? Wie religiös sind sie genau?

      Und wie fühlt es sich an, Leute deren Kind unglücklich vor ein Auto gelaufen ist, noch wegen ihrer (angenommenen) Religion versuchen zu zu verunglimpfen? Das ist doch einfach krank.
      6 2 Melden
    • silver*star 13.12.2017 22:11
      Highlight @Scott
      Was mir (4 Jahre Erfahrung als Lehrer an einer Oberstufe) wahrscheinlicher klingt.
      2 3 Melden
  • Howard271 13.12.2017 16:41
    Highlight Jetzt mal ganz ehrlich... braucht es dazu wirklich einen dermassen langen, ausführlichen Artikel? „Der Junge ist muslimischen Glaubens“? Was hat denn das damit zu tun?
    Man hat fast den Eindruck, dass einfach auf Teufel komm raus über diesen Herr ln Glarner berichtet werden muss...
    286 15 Melden
    • flying kid 13.12.2017 18:03
      Highlight Logo, bringt ja Klicks, wenn Glarner im Titel steht.
      20 1 Melden
  • gnagi 13.12.2017 16:40
    Highlight Ein Steilpass für Satiriker. Aber gut ist nicht mehr passiert und es bleibt beim Sturm im Wasserglas
    104 3 Melden
  • Karl Müller 13.12.2017 16:40
    Highlight "Es war eine unscheinbare Polizeimeldung"

    Aber wenn man den Fall genauer betrachtet, ist er tatsächlich ... so unscheinbar wie es den Anschein macht.
    600 9 Melden
    • Kunibert der fiese 13.12.2017 17:18
      Highlight Danke.
      17 1 Melden
  • Makatitom 13.12.2017 16:37
    Highlight darf ich raten? Der Jugendliche kam sicher von Links
    540 20 Melden
    • Darth Unicorn 13.12.2017 17:06
      Highlight *Badumtsss*
      14 2 Melden
    • Theor 13.12.2017 17:09
      Highlight Made my day.

      Auch wenn der Tag ereignistechnisch schon beinahe vorbei ist. 🤔
      10 1 Melden
    • Eltriangoli 13.12.2017 17:37
      Highlight 😂
      5 1 Melden
  • Nosgar 13.12.2017 16:37
    Highlight Eine sehr relevante Meldung. Vor allem, dass der Junge muslimische Glaubens ist, ist für die Leserschaft von grosser Bedeutung.
    186 12 Melden
    • silver*star 13.12.2017 16:55
      Highlight Die Empörungsarchitekten hofften wohl, das sich darob ein Shitstorm entfachen würde.

      Ist doch der Wunsch vieler journalisten, mal selbst einen richtigen medialen Shitstorm auslösen zu können.
      18 3 Melden