Cristiano Ronaldo
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FILE - In this June 8, 2019, file photo, Portugal's Cristiano Ronaldo smiles when he arrives to a training session at the Bessa stadium in Porto, Portugal. Soccer star Cristiano Ronaldo won’t face criminal charges after a woman accused him of raping her at a Las Vegas Strip resort in 2009.  Prosecutor Steve Wolfson said in a statement Monday, July 22, 2019, that after reviewing a new police investigation, he determined that sexual assault claims can’t be proven beyond a reasonable doubt and no charge will be filed. (AP Photo/Martin Meissner, File)

Bild: AP

Vergewaltigungsvorwürfe: Staatsanwaltschaft erhebt keine Anklage gegen Cristiano Ronaldo



Cristiano Ronaldo muss wohl keine strafrechtliche Verfolgung in den USA mehr befürchten.

Wie das Büro des Bezirksstaatsanwalts in Las Vegas mitteilte, können die Anschuldigungen gegen den portugiesischen Star-Fussballer bezüglich eines sexuellen Übergriffs nicht zweifelsfrei bewiesen werden. Der Fall werde deshalb nicht nicht weiter strafrechtlich verfolgt.

Mayorga wirft Ronaldo vor, sie 2009 in Las Vegas vergewaltigt zu haben. Die Amerikanerin hatte bereits 2009 Anzeige erstattet und war ärztlich untersucht worden. Ronaldo wies den Vorwurf stets zurück. Was in Las Vegas zwischen den beiden vorfiel, sei einvernehmlich gewesen, erklärte sein Anwalt Peter Christiansen. Die Ermittlungen liefen seinerzeit ins Leere. Laut Polizei wurden sie nicht weiter verfolgt, weil Mayorga damals nicht den Namen des Beschuldigten nennen wollte.

Nach Darstellung Mayorgas lernte der damals 24-jährige Ronaldo sie in einem Nachtclub in Las Vegas kennen. Er lud sie demnach in seine Hotel-Suite ein und vergewaltigte sie dort. Danach habe er sich entschuldigt und erklärt, er sei «normalerweise ein Gentleman», heisst es in der Klageschrift.Im vergangenen Jahr räumte Mayorga ein, im Zuge einer finanziellen Einigung von rechtlichen Schritten abgesehen und einer Schweigevereinbarung zugestimmt zu haben. Ende September reichte sie dann doch eine Zivilklage ein. Wegen der neuerlichen Vorwürfe nahm die Polizei in Las Vegas die Ermittlungen wieder auf.

Ronaldos Anwalt Peter Christiansen und die Anwälte der Klägerin Kathryn Mayorga standen für eine Stellungnahme noch nicht zur Verfügung. (sda/ap)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Now 23.07.2019 11:36
    Highlight Highlight Wenn man das Verhalten der einzelnen Parteien betrachtet, ist der einzige sinnvolle Schluss bei der momentanen Informationslage, dass eine Handlung stattgefunden hat, die als Vergewaltigung angesehen werden kann.

    • PC Principal 23.07.2019 13:23
      Highlight Highlight Heute kann alles als Vergewaltigung angesehen werden. Die Frau fand den Sex im Nachhinein nicht mehr so gut? Dann war es "Fahrlässige Vergewaltigung".
  • geisit 23.07.2019 00:51
    Highlight Highlight Scheinbar ist die Schwere der Misshandlung doch eher finanziell bedingt. Aus Vergewaltigung wird für einen entsprechenden Betrag, heisse Luft. Diese Frau sollte angezeigt werden. Sie wurde geschädigt, also sollte sie auch alles daransetzen, dass niemanden dasselbe zustösst. Alles andere widerspricht jeglicher Logik
  • teXI 23.07.2019 00:30
    Highlight Highlight Ich denke jetzt wäre es Zeit für eine Gegenanzeige wegen Rufmords...
    • Gary Poor 23.07.2019 11:48
      Highlight Highlight Es kann nicht zweifelsfrei bewiesen werden, dass eine Vergewaltigung statt gefunden hat bedeutet nicht, dass er unschuldig ist.
  • victoriaaaaa 23.07.2019 00:16
    Highlight Highlight Das finde ich jetzt doch etwas komisch...gehen nicht viele Streitigkeiten vor Gericht, weil man eine Tat eben genau nicht zweifelsfrei bestätigen oder verwerfen kann?, was man sich vielleicht auch fragen muss, ist, ob nicht vielleicht Ronaldos Berühmtheit und sein Geld eine klitzekleine Rolle gespielt haben könnten...?
    • Milion M 23.07.2019 04:23
      Highlight Highlight Es kann doch nicht sein, dass die Reputation eines Mannes, anhand einer Aussage so einen Schaden nimmt. Der Spiegel hat dazu noch via Twitter, oder sonstigen Social Media Möglichkeiten verbreitet, dass Handfeste Beweise vorliegen. Wenn man dies Objektiv betrachtet ist hier Ronaldo das Opfer und nicht Die Klägerin. Hätte es belastende Beweise gehabt, könnte so ein Internationaler Fall nicht einfach aufgrund seiner Berühmtheit, fallengelassen werden und Spiegel hätte bereits ein Statement abgegeben, wie z.B die Beweise vorlegen, da diese ja anscheinend nicht Ilegal beschafft worden sind.

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