DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
National League A, diverse Spiele
Genf-Servette – Bern 4:1 (2:1,1:0,1:0)
Biel – Lugano 6:2 (3:2,3:0,0:0)
Ambri – Zug 3:2 nV (2:1,1:0,0:0)
Für SCB-Coach Lars Leuenberger wird die Situation immer ungemütlicher.<br data-editable="remove">
Für SCB-Coach Lars Leuenberger wird die Situation immer ungemütlicher.
Bild: KEYSTONE

Katerstimmung beim SC Bern, die Mutzen rutschen nach der Niederlage in Genf unter den Strich – Ambri neu auf einem Playoffplatz

Bern kassiert bei Genf-Servette eine 1:4-Pleite, es ist die vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen. Ambri-Piotta nutzt den Ausrutscher der Mutzen, bezwingt Zug nach Verlängerung und liegt neu in den Playoffrängen. Tabellenschlusslicht Biel vermöbelt derweil den HC Lugano.
19.01.2016, 22:2419.01.2016, 23:18

Genf-Servette - Bern 4:1

– Dem SC Bern gelingt der Befreiungsschlag auch in Genf nicht. Das Team von Trainer Lars Leuenberger verliert nach einem harmlosen Auftritt bei Genève-Servette 1:4 und fällt aus den Playoff-Rängen. Wie bereits in den Partien davor fehlte im Berner Spiel die letzte Konsequenz. Die Mannschaft präsentierte sich einmal mehr ohne Selbstvertrauen und war Servette in allen Belangen unterlegen. Dass sie nicht deutlicher verloren, hatten die Berner primär ihrem Torhüter Jakub Stepanek zu verdanken. Der Tscheche hielt seine Equipe mit mehreren ausgezeichneten Paraden einigermassen im Spiel.

– Die neuerliche Niederlage leitete mit Daniel Rubin ausgerechnet ein ehemaliger Berner ein. Dem 30-jährigen Stürmer gelangen erst zum vierten Mal in seiner Karriere (mindestens) zwei Treffer in einem Spiel. Rubin schoss Servette nach zehn Minuten in Führung. Und nach dem zwischenzeitlichen Berner Ausgleich erzielte er mit einem Shorthander auch das 2:1. Die Entscheidung fiel nach Spielmitte, als der Schwede Johan Fransson mit einem satten Weitschuss auf 3:1 erhöhte. Der SCB war in der Folge zu keiner Reaktion fähig. Zwar hatte der neue Berner Sportchef Alex Chatelain im Vorfeld des Spiels betont, dass die Impulse nun von der Mannschaft zu kommen hätten. So wie sich Bern derzeit präsentiert, erscheint es aber fast nicht möglich, dass sich Trainer Leuenberger noch lange halten kann.

– Während der SCB immer noch verzweifelt versucht, dem Strichkampf zu entkommen, reagierte Servette auf die ebenso unnötige wie vermeidbare 3:5-Niederlage gegen die SCL Tigers. Die Pleite hatte am Wochenende die Genfer Serie von zehn Heimsiegen in Folge beendet. Nun kehrte das Team mit einer durchschnittlichen Leistung auf die Siegesstrasse zurück.

SCB-Torhüter Radek Stepanek mag gar nicht mehr hinsehen.<br data-editable="remove">
SCB-Torhüter Radek Stepanek mag gar nicht mehr hinsehen.
Bild: KEYSTONE

Ambri – Zug 3:2 n.V.

– Ambri liess sich gegen Zug von einem 0:2-Rückstand nach zwei Dritteln nicht aus der Bahn werfen und wendete das Blatt nach zuvor vier Niederlagen in einen 3:2-Sieg nach Verlängerung. Cory Emmerton, der in der 50. Minute den Ausgleich durch Lukas Lhotak vorbereitet hatte, erzielte den Gamewinner in der 64. Minute.

– Ambri hatte am vorletzen Wochenende gegen Zug gleich zweimal den Kürzeren gezogen. Man verlor am 8. Januar auswärts 3:4 nach Verlängerung, einen Tag später vor heimischer Kulisse mit 2:4. Diese Scharte ist nun ausgewetzt.

– Die Leventiner liegen nach dem Sieg gegen Zug nun vor dem SC Bern auf einem Playoffplatz. Es wäre die erste Teilnahme seit der Saison 2013/14, damals scheiterte Ambri im Viertelfinal mit 0:4 Siegen gegen Fribourg.

Ambri bejubelt den Siegestreffer durch Cory Emmerton.<br data-editable="remove">
Ambri bejubelt den Siegestreffer durch Cory Emmerton.
Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Biel – Lugano 6:2

– Die Bieler erwachten mit einem regelrechten Knall aus ihrem Winterschlaf. Elf Minuten lang ging alles seinen in dieser Saison gewohnten Lauf, bis zur 12. Minute ging Lugano 2:0 in Führung. Die Seeländer brauchten jedoch nur zweieinhalb Minuten, um auszugleichen und gingen noch vor Ende des ersten Drittels in Führung.

– Im mittleren Abschnitt sorgte das Team von Trainer Kevin Schläpfer dann für bereits für Vorentscheidung. In regelmässigen Abständen erhöhten Fabian Sutter, Raphael Herburger und Mathieu Tschantré auf 6:2. Für einmal funktionierte auch das Powerplay nach Wunsch. Beim 2:2 sass Damien Brunner auf der Strafbank, beim 5:2 und dem 6:2 der Lugano-Captain Steve Hirschi. Zudem waren diesmal auch die Bieler Ausländer eine echte Verstärkung. Maxime Macenauer erzielte den Ausgleich, indem er nach einem eigenen Schuss energisch nachsetzte und der Topskorer Pär Arlbrandt schoss das Game-Winning-Goal, sein erster Treffer nach einer neun Spiele dauernden Flaute, und liess sich zwei Assists gut schreiben.

– Im Schlussdrittel brachten die Bieler den Sieg sicher über die Distanz. Sie feierten den ersten Dreipunkte-Erfolg seit dem 14. Dezember (5:2 in Davos) und schossen erst zum zweiten Mal in dieser Saison sechs oder mehr Tore. Zum Auftakt hatten sie in Kloten 7:3 gewonnen. Die heimischen Fans im neuen Stadion konnten erst zum sechsten Mal jubeln. (sda)

Pure Erleichterung beim EHC Biel nach dem klaren Sieg gegen Lugano.<br data-editable="remove">
Pure Erleichterung beim EHC Biel nach dem klaren Sieg gegen Lugano.
Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

Telegramme

Genève-Servette - Bern 4:1 (2:1, 1:0, 1:0) 6215 Zuschauer. - SR Kurmann/Wiegand, Küng/Mauron.
Tore: 11. Rubin (Lombardi, Antonietti) 1:0. 14. Roy (Rüfenacht, Conacher) 1:1. 17. Rubin (Jacquemet/Ausschluss Lombardi!) 2:1. 32. Fransson (Vukovic, Lombardi) 3:1. 60. (59:25) Riat (Simek, Antonietti) 4.1 (ins leere Tor). - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 4mal 2 Minuten gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Conacher.
Genève-Servette: Mayer; Vukovic, Fransson; Loeffel, Bezina; Antonietti, Iglesias; Romain Chuard; Wick, Pyatt, Rod; D'Agostini, Lombardi, Pedretti; Simek, Romy, Riat; Douay, Jacquemet, Rubin; Roland Gerber.
Bern: Stepanek; Krueger, Untersander; Jobin, Beat Gerber; Helbling, Flurin Randegger; Kousa, Gian-Andrea Randegger; Bodenmann, Plüss, Moser; Conacher, Roy, Rüfenacht; Alain Berger, Luca Hischier, Pascal Berger; Müller, Reichert, Nico Hischier.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bays, Slater, Kast, Traber, Mercier und Almond, Bern ohne Bergenheim, Blum, Bührer, Ebbett, Kobasew, Kreis, Ness, Smith (alle verletzt) und Scherwey (gesperrt). Pfostenschuss Plüss (55.). Timeouts Bern (51.) und Genève-Servette (58.). Bern von 59:10 bis 59:25 ohne Torhüter.

Ambri-Piotta - Zug 3:2 (0:0, 0:2, 2:0, 1:0) n.V.3772 Zuschauer. - SR Eichmann/Prugger, Bürgi/Wüst.
Tore: 31. Martschini (Suri, Holden) 0:1. 36. Sondell (Martschini, Bouchard/Ausschluss Zgraggen) 0:2. 42. Kamber (Bianchi) 1:2. 50. Lhotak (Emmerton) 2:2. 64. Emmerton (Mäenpää, Giroux) 3:2. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Pestoni; Bouchard.
Ambri-Piotta: Zurkirchen; Fora, Nordlund; Mäenpää, Berger; Trunz, Zgraggen; Birbaum; Lhotak, Emmerton, Monnet; Grassi, Kamber, Bianchi; Pestoni, Fuchs, Giroux; Duca, Bastl, Lauper; Stucki.
Zug: Stephan; Schlumpf, Sondell; Ramholt, Grossmann; Morant, Alatalo; Erni, Lüthi; Martschini, Holden, Suri; Lammer, Immonen, Bouchard; Bürgler, Peter, Zangger; Schnyder, Diem, Senteler.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Hall, Flückiger (beide verletzt) und Gautschi (krank), Zug ohne Blaser, Thibaudeau (beide verletzt) und Sieber (überzählig). Pfostenschuss Bürgler (50.).

Biel - Lugano 6:2 (3:2, 3:0, 0:0) 5343 Zuschauer. - SR Massy/Stricker, Kovacs/Tscherrig.
Tore: 3. Dal Pian (Kostner) 0:1. 12. (11:11) Pettersson (Martensson, Klasen/Ausschlüsse Fabian Sutter, Maurer; Brunner) 0:2. 12. (11:40) Jelovac (Joggi/Ausschlüsse Maurer, Brunner) 1:2. 14. Macenauer (Moss/Ausschluss Brunner) 2:2. 20. (19:32) Arlbrandt (Macenauer) 3:2. 24. Fabian Sutter (Herburger) 4:2. 33. Herburger (Arlbrandt, Tschantré/Ausschluss Hirschi) 5:2. 40. (39:13) Tschantré (Haas, Arlbrandt/Ausschluss Hirschi) 6:2. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Biel, 4mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Arlbrandt; Pettersson.
Biel: Rytz; Jelovac, Wellinger; Maurer, Dufner; Dave Sutter, Huguenin; Nicholas Steiner, Jecker; Tschantré, Joggi, Lüthi; Arlbrandt, Macenauer, Moss; Rossi, Haas, Spylo; Herburger, Fabian Sutter, Berthon.
Lugano: Merzlikins; Ulmer, Vauclair; Chiesa, Kparghai; Kienzle, Hirschi; Sartori; Pettersson, Martensson, Klasen; Walker, Sannitz, Bertaggia; Brunner, Filppula, Hofmann; Kostner, Dal Pian, Reuille.
Bemerkungen: Biel ohne Fey, Wetzel (beide verletzt), Olausson (krank), Daniel Steiner und Ehrensperger (beide überzählig), Lugano ohne Morini, Steinmann, Furrer (alle verletzt) und Stapleton (überzähliger Ausländer). Schweigeminute für ehemaligen Bieler Trainer Stu Cruikshank (86). Pfostenschüsse: Kparghai (1.), Klasen (12.). (sda)

Eishockey NLA – Alle Topskorer

1 / 22
Alle NL-Topskorer der Qualifikation seit 2002/2003
quelle: keystone / patrick b. kraemer
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Dan Tangnes – Zugs Antwort auf Jürgen Klopp
Zug ist nach 1998 und 2021 zum dritten Mal Meister geworden. Wie erwartet. Und einige mögen gar sagen: Na und? Kein Kunststück. Die Kombination aus Geld, Infrastruktur und Talent ist ja einfach meisterlich und der Triumph logisch. Und doch ist diese Titelverteidigung erstaunlich. Dan Tangnes ist der erste Trainer seit Alpo Suhonen, der mit der gleichen Mannschaft zweimal hintereinander Meister geworden ist. Der Finne holte 1995 und 1996 mit Kloten den Titel.

Der Trainer ist in dieser Zuger Erfolgsgeschichte die Schlüsselfigur. Natürlich hat er den Vorteil der formidablen Bedingungen. Aber entscheidend ist eben, was ein Trainer aus solchen Voraussetzungen macht. Lugano wartet in einem ähnlich guten Umfeld seit 2006 auf den nächsten Titel. Zugs Trainer hat ein Kunststück geschafft, das noch höher einzustufen ist als sein erster Titelgewinn vor einem Jahr.

Zur Story