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Postauto brennt in Kerzers FR – alle News live im Ticker

Am Dienstagabend kam es zu einem Brand eines Postautos.
Am Dienstagabend kam es zu einem Brand eines Postautos.bild: brk news
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Postauto-Brand: 3 Schwerverletzte im Spital +++ Parmelin: «Hintergründe werden geklärt»

11.03.2026, 03:3811.03.2026, 09:19
  • Beim Brand eines Postautos im Zentrum von Kerzers FR sind am frühen Dienstagabend sechs Menschen ums Leben gekommen.
  • Weitere vier Passagiere und ein Rettungssanitäter wurden verletzt, wie die Kantonspolizei Freiburg am Dienstagabend vor den Medien erklärte.
  • Derzeit geht die Polizei davon aus, dass der Brand durch eine Person mutwillig verursacht worden ist.
  • Die Identifikation der Toten steht nach Polizeiangaben noch aus.
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8:03
Postauto-CEO äussert sich
Stefan Regli, CEO von Postauto, äusserte sich am Donnerstagmorgen in einem LinkedIn-Beitrag. «Der tragische Brand in unserem Postauto in Kerzers am Dienstagabend hat uns zutiefst erschüttert», schreibt er. Unter den Todesopfern befindet sich auch der Postautofahrer – «ein geschätzter Kollege und Teil der PostAuto-Familie».

Regli spricht den Angehörigen sein tief empfundenes Beileid aus, auch im Namen der Konzernleitung, des Verwaltungsrats und aller Mitarbeitenden der Schweizerischen Post. «Unsere Gedanken sind bei der Familie, der wir in dieser schweren Zeit nahe stehen und unsere Unterstützung zusichern», schreibt der CEO.

Der «unfassbare Vorfall» habe nicht nur Menschenleben gefordert und Verletzte hinterlassen, sondern auch die «Organisation tief getroffen». (hkl)
21:35
Alle Opfer offiziell identifiziert, darunter 16-Jähriger
Einen Tag nach dem Brandanschlag auf einen Bus in Kerzers im Kanton Freiburg sind noch am Mittwoch alle Opfer identifiziert worden, darunter die sechs Toten wie auch die fünf Verletzten. Das gab die Kantonspolizei Freiburg bekannt. Auch der mutmassliche Täter ist tot.

Bei diesem handelt es sich laut dem Generalstaatsanwalt um einen sozial isolierten und psychisch instabilen Mann im Alter von 65 Jahren, einen Schweizer mit Wohnsitz im Kanton Bern, der sich – so der Ermittlungsstand – vorsätzlich selber angezündet hat.

Auch der Busfahrer kam bei dem Brand ums Leben, wie die Kantonspolizei Freiburg am Mittwochabend bekannt gab. Es handelt sich um einen 63-jährigen Mann portugiesischer Herkunft. Bei den weiteren Todesopfern handelt es sich um zwei Frauen im Alter von 25 und 39 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 16 und 29 Jahren, alle Schweizer Staatsangehörige und in der Region wohnhaft.

Auch die Verletzten wurden identifiziert. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 34 und 61 Jahren sowie zwei Frauen im Alter von 27 und 56 Jahren, alle Schweizer Staatsangehörige, und einen 32-jährigen, kosovarischen Staatsangehörigen. Zwei Personen, die 56-jährige Frau und der 34-jährige Mann, befanden sich am Mittwochabend noch im Spital. Alle Opfer sind in der Region wohnhaft. (sda)
16:44
Hunderte Menschen in absoluter Stille bei Gedenkmoment
In Kerzers FR versammeln sich zunehmend Menschen für den Gedenkmoment für die Opfer.



Bundespräsident Guy Parmelin legt Blumen nieder. Auch Vertreter der Rettungskräfte legen Blumen nieder und erhalten Applaus.

15:17
26-jährige Energy-Moderatorin unter den Opfern
Bei dem Postauto-Brand in Kerzers ist eine Moderatorin von Radio Energy ums Leben gekommen. Dies verkündete der Radiosender am Mittwochnachmittag auf seinem Instagram-Kanal; zuvor hatte der Blick darüber berichtet. Dabei handelt es sich um die 26-jährige Lara Baumgartner, die unter anderem das Midday- und Wochenend-Programm moderierte.




Die Identität der anderen fünf Opfer ist der Öffentlichkeit weiterhin nicht bekannt. (cpf)
14:28
Die Pressekonferenz ist nun zu Ende
Nach der Fragerunde wurde die Pressekonferenz beendet.
14:27
Wie geht es den Verletzten?
Zwei der verletzten Personen seien bereits nach Hause gegangen, da sie nur leicht verletzt waren. Die anderen Verletzten bräuchten noch Pflege.
14:26
Gehört der Buschauffeur zu den Todesopfer?
Der Polizeikommandant sagt, zuerst würden die Familien informiert und erst dann würden Informationen über die Opfer veröffentlicht.
14:26
Warum hat sich das Feuer so schnell verbreitet?
Es sei viel Brennstoff und Sauerstoff vorhanden gewesen. Daher hätten sich die Flammen so schnell verbreitet, erklärt der kantonale Inspektor. Mehr sei noch nicht bekannt.
14:25
Wurden die Türen geöffnet?
Der Polizeikommandant bestätigt, dass die Türen aufgegangen sind. Ob durch die Explosion oder weil jemand den Knopf gedrückt habe, sei unklar.
14:23
Wie viele Personen waren im Bus?
Der Polizeikommandant verweist erneut darauf, dass sie die Videos aus dem Bus analysieren würden. «Wir kennen noch nicht alle Personen, die auf der Route ein- oder ausgestiegen sind.»

Die Personen im Bus seien zwischen 1961 und 2009 geboren. Der Täter sei etwa 60 Jahre alt.
14:22
Was weiss man zum Täter?
Die Person sei noch nicht formell identifiziert worden. «Er ist eher im Bereich der Medizin bekannt, als im Bereich der Strafverfolgung», heisst es. Der mutmassliche Täter wird erneut als «randständig» bezeichnet.
14:21
Gab es im Bus Videoüberwachung?
Man sei dabei, alle Videoaufnahmen der Kameras zu sammeln und zu analysieren. Nun versuche man Schritt für Schritt herauszufinden, was genau passiert sei.
14:20
Weiss man, weshalb die Opfer nicht aus dem Bus gekommen sind?
Der Polizeikommandat antwortet, dass die genauen Umstände noch nicht bekannt seien. «Ich kann diese Frage noch nicht beantworten. Wir untersuchen das und überprüfen die Informationen, die wir haben.»
14:19
Fragerunde beginnt
Journalistinnen und Journalisten dürfen nun Fragen stellen.
14:17
Psychologische Unterstützung für Angehörige
Die Angehörigen der Opfer und die Bevölkerung würden psychologische Unterstützung erhalten. Solche Ereignisse könnten teils dauerhafte psychische Auswirkungen haben.
14:13
Gemeinsamer Gedenkmoment um 16.45 Uhr
Christoph Wieland, Oberamtmann Seebezirk, sagt, dass ein gemeinsamer Moment des Gedenkens um 16.45 Uhr in Kerzers stattfinde. Alle Menschen seien dazu eingeladen.

Das Oberamt sei bereits gestern Abend vor Ort gewesen. Es gehe nun darum, der Bevölkerung Unterstützung und Betreuung in der Trauer zu geben.
14:13
Mann aus dem Kanton Bern habe sich selbst angezündet
Der Vertreter der Staatsanwaltschaft sagt, dass laut einem Zeugen ein Mann aus dem Kanton Bern in den Bus eingestiegen und sich selbst angezündet habe. Diese Person gehöre anscheinend zu den Todesopfern.

Der mutmassliche Täter wird beschrieben als eine Person, die am Rande der Gesellschaft gelebt habe. Er sei gestört gewesen. Die Polizei forsche auch in den sozialen Netzwerken, um mehr über das Motiv herauszufinden.
14:11
Polizeikommandant: «Gestern hat sich eine Tragödie ereignet»
Polizeikommandant Philippe Allain sagt: «Gestern hat sich eine Tragödie ereignet. Es war ein grosser Rettungseinsatz vonnöten.»
14:10
Opfer wurden identifiziert
Heute seien die Opfer identifiziert worden. Man wolle erst die Angehörigen informieren, bevor die Informationen über die Toten im Verlauf des Nachmittags öffentlich bekannt gegeben werden.
14:08
10 Ambulanzen im Einsatz
Manuela Spicher, Leiterin der Sanitätszentrale 144 Freiburg-Jura, berichtet, dass insgesamt 10 Ambulanzen im Einsatz gestanden seien, sowie ein Helikopter der Rega und weitere Mittel.

«Insgesamt wurden 5 Personen verletzt, davon 2 leicht. Die Rettungskette hat gut funktioniert. Danke an die internen und externen Rettungskräfte», sagt Spicher.
14:06
Täter war psychisch instabil
Die neuesten Erkenntnisse der Polizei:

- Die Polizei spricht von einer «vorsätzlichen Tat ohne ideologisches Motiv.»
- Der mutmassliche Täter hat alleine gehandelt.
- Der mutmassliche Täter war vermutlich Schweizer und im Kanton Bern wohnhaft.
- Der verstorbene mutmassliche Täter war psychisch instabil und galt als vermisst.
14:04
Dank für Einsatzkräfte
Staatsrat Romain Collaud dankt den Feuerwehrleuten, dem medizinischen Personal sowie weiteren Einsatzkräften.

Die Polizei habe jetzt sehr viel zu tun. Es gehe darum, die Opfer zu identifizieren und herauszufinden, was sich am Dienstagabend abgespielt hat.

« Es ist ein düsterer Tag für unseren Kanton», so Collaud.
14:02
Solidarität für Betroffene und Familien
Präsident des Staatsrats Philippe Demierre ergreift das Wort. Zunächst spricht er den Betroffenen sowie den Familienangehörigen Solidarität aus. «Wir alle hier sind zutiefst betroffen und wollen unser tiefes Mitgefühl den Familien und Angehörigen ausdrücken.»

Er bestätigt erneut, dass sechs Personen bei dem Postauto-Brand ums Leben gekommen sind und fünf Personen verletzt wurden.
13:59
Medienkonferenz beginnt
Die Behörden wollen nun eine Bilanz zur Lage ziehen.
13:49
In Kürze informieren die Behörden
Um 14 Uhr wollen die Behörden vor die Medien treten und die neuesten Erkenntnisse zum Brand in Kerzers präsentieren. Wir halten dich im Liveticker und im Livestream auf dem Laufenden.
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Grosse Anteilnahme in Kerzers
von Yann Lengacher
Bei der Unfallstelle halten immer wieder Menschen inne, jung wie alt. Die Anteilnahme ist gross. Da ist etwa die Drogistin von gegenüber, die in der Mittagspause kurz Blumen niederlegt. Auch ein Techniker in Arbeitshosen hat sich spontan dazu entschieden, einen Rosenstrauss hinzulegen - um den Vorfall zu verarbeiten, wie er sagt.
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Traueranlass am Nachmittag in Kerzers
von Kilian Marti
Gemäss dem Gemeindeschreiber findet um 17.00 Uhr vor Ort ein Gedenkanlass für die Opfer und Verletzten statt. Bereits jetzt liegen zahlreiche Blumensträusse beim Kondolenzzelt.

12:38
Mutmasslicher Täter den Behörden bekannt
Nach Angaben von RTS ist der mutmassliche Täter «den Behörden wegen psychischer Instabilität bekannt». Er wohnte im Kanton Bern. Weitere Angaben zur Person sind bisher nicht bekannt.
11:41
«Hier kennt man jeden um vier Ecken»
Augenzeugin Alessia ist gestern Abend am Brandort vorbeigejoggt. Sie habe sofort Freunde und Familie angerufen, um zu schauen, ob bei ihnen alles in Ordnung sei. Der Vorfall hinterlasse grosses Unverständnis.
10:54
Italienischer Aussenminister bekundet Beileid nach Postautobrand
Nach dem Postautobrand in Kerzers hat der italienische Aussenminister Antonio Tajani der Schweiz sein Beileid bekundet. Italien stehe der Schweiz nahe, schrieb Tajani in einer Nachricht auf dem sozialen Netzwerk X.



«In diesem Moment der Trauer sind meine Gedanken bei den Menschen, die ihr Leben verloren haben, und ihren Familien», schrieb Tajani weiter. Der Minister wünschte den Verletzten gute Genesung. Dem «befreundeten Schweizer Volk» versicherte er «die Zuneigung und Solidarität aller Italiener». (sda/ask)
10:42
Eine Person nach Postautoband in Kerzers aus Spital entlassen
Nach dem Brand eines Postautos in Kerzers konnte eine Person aus dem Spital entlassen worden. Der Terrorverdacht scheint vom Tisch zu sein. Die Freiburger Kantonspolizei geht jedoch von einer vorsätzlichen Tat aus.

«Wir verfolgen die Spur einer vorsätzlichen Tat, die Ermittlungen und Untersuchungen werden fortgesetzt, erklärte Martial Pugin am Mittwochmorgen im Westschweizer Radio RTS. «Derzeit gib es jedoch keine Hinweise auf einen terroristischen Akt», fügte er an.

Fragen zur Täterschaft sind weiterhin offen. Die Identifizierung der sechs Todesopfer läuft laut Pugin. Wie lange diese dauert, liess er gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA offen.

Bei dem Brand wurden auch vier Passagiere und ein Rettungssanitäter verletzt. Die Identität der Verletzten konnte am Dienstagabend geklärt werden. Genauere Angaben zu den Personen, etwa zu Alter oder Geschlecht, machte die Polizei nicht.

Drei der Verletzten wurden ins Spital eingeliefert, zwei davon mit schweren Verletzungen. Eine Person «konnte in der Nacht entlassen werden», wie Pugin ausführte.

Zwei weitere Personen waren noch am Dienstagabend vor Ort von Rettungssanitätern kontrolliert worden. Sie brauchten keine Spitalpflege. (sda)
Grosses Medieninteresse am Brand in Kerzers
Das mediale Interesse am Busfeuer ist gross. Vor Ort sind Medienschaffende aus der ganzen Schweiz, auch ein Team von RTL ist aus Deutschland angereist. Die Polizei ist mit zwei Personen präsent.
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Augenzeugin erzählt: Plötzlich sah sie Rauch und Feuer
von Yann Lengacher
Beim Unfallort trifft watson eine Augenzeugin: Linda, die in der Nähe der Unfallstelle ein Spezialitätengeschäft für portugiesische Produkte betreibt. Sie habe plötzlich Rauch und Feuer gesehen. Die Polizei sei schnell eingetroffen und habe dann den Bereich um den Bus abgesperrt. «Ich machte mir zuerst wenig Sorgen, ehrlich gesagt. Ich dachte, die Leute sind sicher aus dem Bus entkommen», sagt sie auch. Heute ist aber die traurige Gewissheit, dass der Brand Menschenleben gefordert hat.
9:44
Gemeinde Kerzers betroffen über Postautobrand
Die Gemeindebehörden von Kerzers zeigten sich am Mittwochmorgen betroffen über den Postautobrand, bei dem am Dienstagabend sechs Personen Personen ums Leben kamen und fünf verletzt wurden.

Die Behörden bekundeten auf der Internetseite der Gemeinde ihr Betroffenheit mit den Familien und Angehörigen der Opfer. «Wir sind in Gedanken mit allen Personen, die vom Ereignis betroffen sind», heisst es in dem kurzen Statement. (sda)
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Strasse wieder befahrbar, aber der Brand hat Spuren hinterlassen
von Yann Lengacher
Vom Postauto blieb nach dem Feuer nur das ausgebrannte Chassis zurück. Das haben die Einsatzkräfte mittlerweile weggeräumt, die Strasse ist wieder befahrbar. Doch der Vorfall hat Spuren hinterlassen. Auf dem Trottoir bei der Brandstelle bleibt ein schwarzer Fleck. Dort hat bereits jemand Blumen niedergelegt.
8:29
Parlament legt Schweigeminute ein
Der Nationalrat und der Ständerat haben am Mittwochmorgen vor ihren Debatten der Opfer des Brandes in einem Postauto in Kerzers FR gedacht. Die Ratsmitglieder erhoben sich für eine Schweigeminute.

«Mit grosser Bestürzung haben wir vom Brand eines Postautos in Kerzers im Kanton Freiburg erfahren. Dieses tragische Ereignis erschüttert nicht nur eine Region, einen Kanton, sondern weit darüber hinaus», sagte der Freiburger Nationalratspräsident Pierre-André Page (SVP).

«Im Namen des Nationalrats und in meinem eigenen Namen möchte ich den Familien und Angehörigen der Opfer unser Mitgefühl und unser aufrichtiges Beileid aussprechen und den Verletzten eine gute Genesung wünschen», fuhr Page fort. (leo/sda)
8:03
Keine Anhaltspunkte für Terrorismus
«Derzeit gibt es keine Anhaltspunkte für einen terroristischen Hintergrund», sagt Martial Pugin, Kommunikationschef der Kantonspolizei Freiburg, am Mittwoch in der Sendung «La Matinale» bei RTS. Die Ermittlungen dauerten jedoch noch an.
7:46
So sieht es am Morgen danach aus
Die Spuren des Brandes sind auch am Morgen nach der Katastrophe sichtbar.



Der Vorfall ereignete sich mitten in Kerzers.

7:40
Identifizierung der Toten nach Postauto-Brand dürfte länger dauern
Die Identifizierung der sechs Toten des Postauto-Brands in Kerzers FR wird nach Angaben der Polizei womöglich mehrere Tage in Anspruch nehmen. Die dazu notwendigen forensischen Arbeiten laufen, wie ein Sprecher der Kantonspolizei Freiburg sagte.

Wie lange die Identifizierung genau dauern wird, könne er nicht mit absoluter Sicherheit abschätzen, sagte Martial Pugin, Chef der Abteilung Kommunikation und Prävention der Kantonspolizei Freiburg, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am frühen Mittwochmorgen.

Bei dem Brand wurden zudem vier Passagiere und ein Rettungssanitäter verletzt. Ihre Identität war am Dienstagabend geklärt. Genauere Angaben, etwa zu Geschlecht und Alter der Personen, konnte Pugin am Mittwochmorgen nicht machen.

Die Freiburger Behörden werden am Mittwoch um 14 Uhr bei einer Pressekonferenz über die aktuelle Lage informieren. (sda)
3:49
Die wichtigsten aktuellen Informationen
Die wichtigsten Informationen, die aktuell zum tragischen Ereignis in Kerzers FR bekannt sind, findest du hier zusammengefasst:
3:44
Erneute Medienkonferenz am Mittwoch um 14 Uhr
Die Fribourger Behörden haben in der Nacht auf Mittwoch eine weitere Medienkonferenz zum schwerwiegenden Vorfall angekündigt. Diese findet am Mittwoch um 14 Uhr statt. Neben der Einsatzleitung der Kantonspolizei wird auch die politische Führung des Kantons Stellung nehmen, die Staatsräte Philippe Demierre (Präsident des Staatsrats) und Romain Collaud (Fribourger Sicherheitsdirektor) werden zugegen sein. Ebenfalls die Justiz in Person von Generalstaatsanwalt Raphaël Bourquin. (con)
1:39
Hast du Informationen zum Brand in Kerzers?
Warst du vor Ort in Kerzers, hast du den Brand des Postautos beobachtet oder hast du gesicherte Informationen zum Vorfall? Dann melde dich unter redaktion@watson.ch. Du kannst dich auch direkt via Whatsapp melden. Hinweise behandeln wir auf Wunsch vertraulich und anonym.
23:09
Bundespräsident Guy Parmelin zeigt sich bestürzt
Bundespräsident Guy Parmelin zeigte sich über den Vorfall bestürzt. Es mache ihn traurig, dass erneut Menschen in der Schweiz bei einem schweren Brand ums Leben gekommen sind, schrieb Parmelin - wohl in Gedenken an die Brandkatastrophe in Crans-Montana VS in der Silvesternacht - auf der Onlineplattform X.



Den Angehörigen der Verstorbene von Kerzers sprach der Bundespräsident sein Beileid aus. Seine Gedanken seien auch bei den Verletzten und den Rettungskräften. «Die Hintergründe werden geklärt», versprach Parmelin. (sda)
22:50
Genaue Anzahl Tote noch unbekannt
In der Medienmitteilung der Freiburger Kantonspolizei heisst es ausserdem, dass die genaue Anzahl der aufgefundenen Toten noch nicht bestätigt ist. Zuvor hatte die Polizei von sechs Toten gesprochen.
22:47
Schweizerische Post stellt Mitarbeitenden Care-Team zur Verfügung
Die Schweizerische Post hat sich am Dienstagabend in einer ersten Reaktion auf den Postauto-Brand in Kerzers FR betroffen von der tragischen Nachricht gezeigt.

«Unsere Gedanken sind bei den Verletzten und den Angehörigen der Verstorbenen», liess die Post auf Anfrage verlauten. Ein Care-Team stehe ab Mittwoch für Mitarbeitende zur Verfügung.

Die Post stehe in engem Kontakt mit der Kantonspolizei Freiburg, die für die Untersuchung des Vorfalls unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Freiburg zuständig sei. (sda)
22:46
Drei Verletzte im Spital
Drei der fünf Verletzten wurden mit verschiedenen Fahrzeugen ins Spital gebracht, schreibt die Kantonspolizei Freiburg in einer Medienmitteilung. Die anderen beiden Verletzen wurden vor Ort behandelt.
22:45
Verletzte Person im Universitätsspital Zürich
Die Rega transportierte eine verletzte Person mit dem Helikopter von Kerzers ins Universitätsspital Zürich. Das teilte BRK News mit.
22:32
Die Pressekonferenz ist vorbei
Es wurde eine Hotline zum Fall eingerichtet. Die Nummer lautet 0800 261 700.
22:27
Brand auf Strecke von Düdigen nach Kerzers ausgebrochen
Der Bus sei von Düdigen nach Kerzers unterwegs gewesen. Zur Anzahl der Passagiere konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Der Brand sei auf der Strecke ausgebrochen.
22:27
Drei der Verletzten in kritischem Zustand
Drei der Verletzten befinden sich laut Polizeiangaben in einem kritischen Zustand, einer wurde mit dem Helikopter ins Spital geflogen.
22:26
Verbleib des mutmasslichen Verursachers unklar
Die Polizei macht bislang keine Angabe darüber, ob die Person, die den Brand ausgelöst hat, noch am Leben ist.
22:22
Tote noch nicht identifiziert
Die Verletzten seien identifiziert worden. Die Identifikation der Toten stehe jedoch noch aus.
22:21
Polizei macht keine Angaben zu Terroranschlag
Es sei möglich, dass sich ein Mann im Bus selbst angezündet habe. Bestätigt wurde dies jedoch nicht. Zur Frage nach einem möglichen Terroranschlag heisst es: «Dazu können wir zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen noch nichts sagen.»
22:16
Eine Person am Vorfall beteiligt
Zwar seien die Ursachen noch unklar, doch es scheint, dass eine Person am Vorfall beteiligt war und den Brand gelöst haben könnte. Es solle sich um «eine freiwillige Handlung» handeln. «Wie das genau geschehen ist, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen», so die Polizei.
22:14
Mindestens 6 Tote
Beim Brand eines Postautos im Zentrum von Kerzers FR sind am Dienstag sechs Menschen ums Leben gekommen. Weitere vier Passagiere und eine Person wurden bei der Intervention verletzt, wie die Kantonspolizei Freiburg am Dienstagabend vor den Medien erklärte. (sda)
22:08
Die Medienkonferenz beginnt
Die Kantonspolizei informiert jetzt die Medien – Kameras sind allerdings verboten.
21:50
Die Medienkonferenz verzögert sich
Eigentlich wollte die Freiburger Kantonspolizei um 21.30 Uhr informieren. Die Medienkonferenz verzögert sich allerdings. Laut SRF warten die Journalistinnen und Journalisten vor Ort noch auf Informationen.

Beim Brand eines Postautos am späten Dienstagnachmittag im Zentrum von Kerzers FR sind sechs Passagiere ums Leben gekommen, fünf weitere wurden verletzt, drei davon schwer.

Die Fribourger Kantonspolizei nahm an einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz Stellung zum Vorfall. Sie bestätigte, dass der Brand absichtlich ausgelöst wurde. Die Frage, ob es sich um einen Terroranschlag handelt, wollte die Polizei nicht kommentieren. Die Hintergründe sind noch unklar.

The rear of the charred shell of a postal bus pictured after catching fire in Kerzers, Switzerland, Tuesday, March 10, 2026. According to the Fribourg cantonal police, several passengers were killed a ...
Die Rückseite der verkohlten Hülle des Postautos.Bild: keystone

Hier sind die wichtigsten bekannten Informationen zum Vorfall im Überblick:

(hkl/con)

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64 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
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Rivka
10.03.2026 23:33registriert April 2021
Was bitte habe ich gerade gelesen?!?! Da hat sich ein Irrer im Bus selbst verbrannt und hat unschuldige Menschen, die nach einem Arbeitstag/Schultag einfach nach hause wollten, mit in den Tod mitgenommen? Was stimmt nicht mit der Menschheit?
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Diego de la Vega
10.03.2026 23:36registriert Februar 2026
Ich bin wütend. Noch ist nicht alles offiziell bestätigt, deshalb bleibt es eine vorsichtige Hypothese. Aber falls sich die Hinweise verdichten, war ein Bus im Feierabendverkehr kaum Zufall. Das ist ein Ort, an dem unschuldige Menschen kaum ausweichen können. Genau deshalb wirkt es eher wie bewusst gewählte Opferlage als wie blosse Selbstschädigung.
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Dr. Rodney McKay
10.03.2026 23:34registriert September 2024
Für mich ist das Terror! Egal was die Behörden sagen werden.

Mein Beileid den Hinterbliebenen.
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Drohungen nehmen auch gegen Bergbahnpersonal immer mehr zu
Nicht nur gegenüber dem Zugpersonal, auch gegenüber Kontrolleuren der Bergbahnen wird der Ton immer schärfer. Nun ist ein runder Tisch geplant.
Erst kürzlich haben die SBB Alarm geschlagen, dass Angriffe gegenüber dem Zugpersonal immer brutaler würden. Wie das SRF nun berichtet, beschränkt sich das Problem aber nicht nur auf Personal in Zügen, sondern wird vermehrt auch bei den Bergbahnen beobachtet.
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