Wissen
Klima

Wälder speichern im Winter bis 30 Prozent der Schneemenge

Wälder speichern im Winter bis 30 Prozent der Schneemenge

08.04.2026, 13:5808.04.2026, 13:58

Der Wald speichert im Winter 20 bis 30 Prozent der Schneemenge und beeinflusst dadurch die Verfügbarkeit von Wasser. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung ist diesen Zusammenhängen auf den Grund gegangen.

12.12.2021, Brandenburg, Sieversdorf: Mit Schnee bedeckt sind L
Der Wald speichert im Winter Schnee.Bild: keystone

Der Wald speichert gemäss des am Mittwoch veröffentlichen Untersuchungsberichts nicht nur den Schnee, er beeinflusst auch die Schneeschmelze. Dabei spielten die Waldstruktur und die Topografie eine massgebliche Rolle.

So kommt die Untersuchung zum Schluss, dass der Schnee nicht etwa an bewaldeten Südhängen, sondern an Nordhängen schneller schmilzt. Das sei besonders in schneearmen Wintern der Fall. Auf offenem Gelände ist dies umgekehrt.

Ein Grund für die raschere Schneeschmelze an Nordhängen liege in der Tatsache, dass es dort weniger Schnee zu schmelzen gebe, heisst es im Bericht. An Südhängen sorge die Beschattung der Bäume wiederum zu einer langsameren Schmelze, sodass der Schnee in den dortigen Wäldern meist später wegschmelze. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Tiktok-Frage: Im Wald mit einem Bären oder einem Mann?
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Erdbeben-Experte: «Nachbeben können verheerende Folgen haben»
Zwei schwere Erdbeben haben Venezuela erschüttert. Ein Experte vom Schweizerischen Erdbebendienst erklärt, warum weitere Nachbeben gefährlich werden können.
Am Mittwochabend um 18.05 Uhr Ortszeit bebte die Erde im Norden Venezuelas. Der Seismologe Xavier Borgeat vom Schweizerischen Erdbebendienst an der ETH Zürich erklärt, was sich abspielte.
Zur Story