DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Michael Frey trifft in Belgien nach Lust und Laune.
Michael Frey trifft in Belgien nach Lust und Laune.
bild: imago

Michi Frey, der Schweizer Stürmer, der gerade öfter trifft als Lewandowski und Haaland

20.09.2021, 11:1820.09.2021, 15:56

Robert Lewandowski und Erling Haaland liefern sich ein packendes Duell um die Torjägerkanone in der Bundesliga. Beide sind nach fünf Spielen bereits bei sieben Toren angelangt. Damit sind sie auch im europäischen Vergleich ganz weit vorne anzutreffen.

Bei den besten Torjägern im August und September in Europas Top-15-Ligen teilen sich die Knipser aber nur den dritten Rang. Den ersten Platz teilen sich zwei in der Schweiz bestens bekannte Gesichter: Einerseits wäre da Basels Arthur Cabral, andererseits Michael Frey.

bild: transfermarkt.ch

Auch bezüglich Minuten pro Tore liegen Cabral (trifft alle 49 Minuten) und Frey (54) noch vor Lewandowski (56) und Haaland (64). Natürlich kann man die Ligen nicht direkt vergleichen, in der Schweiz oder Belgien ist der Widerstand selbstverständlich kleiner als in einer Top-5-Liga. Dennoch sind die Werte von Cabral und Frey beeindruckend. Während über den Basler zuletzt viel geschrieben wurde, fliegt Michi Frey aber etwas unter dem Radar.

Der 27-jährige Berner spielt in der belgischen Jupiler Pro League bei Royal Antwerpen. Er wurde im Sommer für 2 Millionen Euro von Fenerbahce an die Belgier verkauft. Dass er es in dieser Liga kann, bewies der Mittelstürmer schon letzte Saison. In 27 Spielen für den späteren Absteiger Waasland-Beveren erzielte er 12 Tore. Und weil Frey bei Fenerbahce nie so richtig ankam (23 Spiele, 5 Tore), verkauften ihn die Türken nun an Royal Antwerpen.

Dort läuft es Michi Frey wie am Schnürchen. Für Aufsehen sorgte er vor allem mit seinen fünf Toren beim 5:2-Sieg gegen Standard Lüttich. Doch Frey hatte nicht nur diesen einen goldenen Match, zuletzt traf er in drei Spielen in Serie. An diesem Wochenende erzielte er gegen RFC Seraing nach 75 Minuten mit einem Kopfball nach einem Einwurf den 1:1-Ausgleich, in der 88. Minute bereitete er den Siegtreffer von Pieter Gerkens überragend vor.

Die Highlights der Partie – ab 1:54 beginnt die Frey-Show.

Noch nicht nach Wunsch lief es Frey mit Antwerpen in der Europa League. Das bisher einzige Spiel ging gegen Olympiakos Piräus mit 1:2 verloren und der Schweizer blieb ohne Torerfolg. In der attraktiven Gruppe warten noch Eintracht Frankfurt und Freys Ex-Klub Fenerbahce Istanbul.

Und vielleicht kommen ja noch weitere internationale Einsätze dazu. Dann, wenn Frey für die Nati aufgeboten werden sollte. In den beiden Spielen unter Murat Yakin hat die Schweizer Nati nämlich kein Tor erzielt. Gut möglich, dass für die nächste Länderspielpause im Oktober Michi Frey nominiert wird und er zu seinem ersten Länderspiel kommt. Die Form dazu hätte er zumindest. (zap)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Sie waren «Golden Boys»: Zum besten Talent der Welt gekürt

1 / 20
Sie waren «Golden Boys»: Zum besten Talent der Welt gekürt
quelle: keystone / gregorio borgia
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

FCB-Stürmer Dimitri Oberlin sprintet um sein Leben

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

Die laufende Saison entlarvt die Reformnarren in der National League

Im letzten Sommer wollten Reformnarren um SCB-Manager Marc Lüthi unser Hockey neu erfinden. Nun entlarvt die Wirklichkeit dieses ganze Reform-Theater als den grössten und teuersten Unsinn, den unser Hockey je erdulden musste. Eine Polemik.

Am Anfang stand im letzten Sommer Marc Lüthis Idee, die Ausländerbeschränkung ganz aufzuheben. Dann kam die schrittweise Reduktion auf zwölf, sieben und nun ab nächster Saison auf fünf oder sechs Ausländer. Je nach Liga-Grösse. Nun zeigt sich nach der Rückkehr zur Normalität in der laufenden Meisterschaft: Selbst die moderate Erhöhung auf fünf oder sechs Ausländer ist barer Unsinn.

Als Begründung für die unsinnige Erhöhung der bisherigen Anzahl Ausländer (vier) werden zwei Gründe genannt. …

Artikel lesen
Link zum Artikel