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Rund jedes achte Bienenvolk hat den Winter nicht überlebt



ZUM ZUNEHMENDEN BIENENMANGEL IN EUROPA STELLEN WIR IHNEN FOLGENDE BILDER ZUR VERFUEGUNG.
Honeybees of apiculturist Benedict Reinhardt, pictured on April 29, 2010 in Therwil in the canton of Basel-Land, Switzerland. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Bienen des Baselbieter Imkers Benedict Reinhardt, aufgenommen am 29. April 2010 in Therwil im Kanton Basel-Landschaft. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Bild: KEYSTONE

Rund 13 Prozent der Bienenvölker in der Schweiz sind im vergangenen Winter zugrunde gegangen. Die Verluste blieben damit im dritten Jahr in Folge stabil auf niedrigem Niveau.

Nach dem Winter haben sich ausserdem 12.6 Prozent der Völker nicht zu einem Wirtschaftsvolk entwickeln können. Dies hat eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage von Apisuisse, dem Dachverband der Schweizer Bienenzüchtervereine, bei rund 1400 Imkerinnen und Imkern in der Schweiz ergeben. Die Teilnehmenden der Umfrage betreuen 2174 Bienenstände mit 23'075 Völkern.

Die Bienensaison 2019 war durch eine rekordtiefe Honigernte geprägt. Geschuldet war dies im Mittelland einem sehr kühlen und nassen Frühjahr, auf das ein trockener und heisser Sommer ohne nennenswerte Honigerntemenge folgte.

Gemäss früheren Angaben von Apisuisse ist der Ertrag der Bienenvölker in der Schweiz 2019 im Schnitt um mehr als zehn Kilo Honig pro Bienenvolk gesunken. (aeg/sda)

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