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Die 18-jährige Emma Raducanu begeisterte das Publikum in Wimbledon.
Die 18-jährige Emma Raducanu begeisterte das Publikum in Wimbledon.
Bild: www.imago-images.de

«War wohl zu viel für mich» – Wimbledon-Wunder meldet sich nach Atemnot

06.07.2021, 19:0806.07.2021, 19:47

Nach ihrer Aufgabe im Wimbledon-Achtelfinal meldet sich das britische Tennis-Talent Emma Raducanu auf den sozialen Medien und gibt Entwarnung: «Es geht mir deutlich besser.» Die 18-Jährige hatte am Montagabend mit Atemnot zu kämpfen und musste ihr Spiel gegen Ajla Tomljanovic beim Stand von 4:6 und 0:3 vorzeitig beenden. «Am Ende des ersten Satzes, nach einigen sehr intensiven Ballwechseln, hatte ich Atembeschwerden und fühlte mich schwindlig. Ich war nicht in der Lage weiterzuspielen.»

Raducanu war völlig überraschend bis in den Achtelfinal des traditionsreichen Grand-Slams vorgestossen und konnte das Publikum in London begeistern. Die Weltnummer 338 spielt hauptsächlich auf der ITF-Tour und nahm bis zu dieser Rasensaison an keinem WTA-Turnier teil. Für Wimbledon mit einer Wild Card ausgestattet, gewann sie gegen zwei Top-50-Spielerinnen und zog so in den Achtelfinal ein, wo sie auf die Australierin Ajla Tomljanovic traf.

Im zweiten Satz musste die Britin beim Stand von 0:3 das medizinische Personal zu Hilfe rufen, welches sie zu beruhigen versuchte. Wie der «Guardian» berichtet, war zu hören wie diese sagten: «Atme tief durch, du schaffst das.» Raducanu musste das Feld verlassen und wenig später aufgeben.

Emma Raducanu wird vom medizinischen Personal untersucht – dieses rät ihr davon ab, weiterzumachen.
Emma Raducanu wird vom medizinischen Personal untersucht – dieses rät ihr davon ab, weiterzumachen.
Bild: keystone

Es sei die härteste Entscheidung ihres Lebens gewesen, da sie das Spiel unbedingt hätte beenden wollen, doch es ging nicht mehr. «Ich habe das beste Tennis meines Lebens gespielt und durfte vor einem fantastischen Publikum auftreten. Das ganze Erlebnis war wohl etwas viel für mich.»

Für Raducanu war es ein besonderes Turnier. Die Tochter eines Rumänen und einer Chinesin wurde zwar in Toronto geboren, begann aber mit fünf Jahren in London Tennis zu spielen. Nun konnte sie vor heimischem Publikum ihren ersten Grand Slam bestreiten und direkt in den Achtelfinal einziehen. Diese Erfahrung will sie nun erst einmal verarbeiten und dann stärker zurückkommen: «Gestern Abend war mir eine Lehre dafür, was es braucht, um auf dem höchsten Level zu performen.» (nih)

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