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Wie weiter mit der Blockchain? In 1, 5 und 10 Jahren? Drei Experten geben Auskunft



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bild: shutterstock

Wir stehen am Anfang von etwas ganz Grossem – sind Blockchainfans überzeugt. In Sachen Disruption stehe die Blockchain dem Internet in nichts nach, frohlocken Tech-Revoluzzer. Und doch besitzen die meisten Menschen noch immer keine Kryptos – und damit bezahlt haben noch weniger.

Wie wird sich das ändern? Und wann? Wir haben drei Experten angeschrieben und wollten wissen, wie sich die Blockchain in einem, fünf und zehn Jahren entwickelt. Das sind ihre fundierten Antworten:

Pascal Witzig

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Pascal Witzig ist Doktorand am Institut für Soziologie der Universität Neuenburg und beschäftigt sich im Rahmen seiner Dissertation mit Kryptowährungen, neuen Formen des Crowdfundings und den sich dadurch abzeichnenden wirtschaftlichen und regulatorischen Veränderungen. bild: Pascal witzig

Manche kritische Zeitgenossen sehen hinter Krypto-Währungen und der Blockchain-Technologie nicht viel mehr als einen Hype, der bisher kaum konkrete Anwendungsmöglichkeiten hervorgebracht hat. Und tatsächlich kamen gemäss Schätzungen bloss 0.5% der Weltbevölkerung schon einmal in Kontakt mit der Blockchain-Technologie und Bitcoin («das Schweizer Bankkonto für die Hosentasche») bleibt einer der wenigen ausgereiften Anwendungsfälle, die eine weitere Verbreitung gefunden haben. Aber kommt uns das nicht von irgendwo her bekannt vor? Genau: das Internet war im Jahre 1994, was die Blockchain-Technologie heute im Jahr 2018 ist – ein Sammelbecken für Nerds, Visionäre, Early Adopter und Betrüger. Das Internet benutzten damals nur gerade einmal 0,25% der Weltbevölkerung und Email war die einzige mehr oder weniger nutzbare Anwendung. Zwar hatten damals einige Visionäre schon rudimentäre Ideen von e-Commerce, aber niemand hätte zu seiner Zeit wohl gedacht, dass uns das Internet dereinst einmal Angebote wie Facebook, Netflix oder Amazon bescheren würde. Ähnlich schwierig sind daher Vorhersagen, die die Zukunft der Blockchain-Technologie betreffen. Nichtsdestotrotz lassen sich einige Trends erkennen, in welche Richtung es gehen mag.

Die Blockchain in einem Jahr

Mehr und mehr Länder werden ihren Standpunkt gegenüber Kryptowährungen generell und gegenüber ICOs im Speziellen klären. Die daraus entstehende Rechtssicherheit dürfte das gesamte Blockchain-Ökosystem stärken. Andererseits dürften viele Blockchain-Startups ohne tragfähiges Geschäftsmodell eingehen. Schätzungen zufolge sind 50% aller im Jahr 2017 durchgeführten ICOs bereits schon gescheitert. Viele Menschen werden gegenüber der Blockchain-Technologie kritisch eingestellt bleiben und können ihr Potential noch nicht erkennen, aber im Business-Bereich wird das Interesse weiterhin steigen. Firmen werden überprüfen, ob und wo sie Blockchain-Anwendungen gewinnbringend in ihr Geschäftsmodell integrieren können.

Die Blockchain in fünf Jahren

Der Grossteil der Staaten wird bis zu diesem Zeitpunkt eine Krypto/ICO-Regulierung ausgearbeitet haben. Dies wird unweigerlich zu einem Standort-Wettbewerb zwischen den Ländern und regulatorischer Arbitrage führen. Jüngst hat die chinesische Krypto-Handelsplattform Binance angekündigt, dass sie ihren Hauptsitz nach Malta verlegen wolle, da die dortige Regulation krypto-freundlicher sei. Start-ups mit einem innovativen Geschäftsmodell dürften mehr und mehr von traditionellen Unternehmen geschluckt werden. In technischer Hinsicht werden Skalierungsprobleme und Kinderkrankheiten gelöst sowie die Sicherheit der Anwendungen erhöht, um technisch nicht versierte Benutzer vor böswilligen Hackern zu schützen. Der einfache Mann auf der Strasse beginnt nun langsam Blockchain-Anwendungen zu vertrauen.

Die Blockchain in zehn Jahren

Bezahlen mit Kryptowährungen wird in zehn Jahren zu einem festen Bestandteil unseres täglichen Lebens geworden sein. Dank smart contracts werden viele Prozesse in Firmen und der urbanen Infrastruktur automatisiert werden. Maschinen werden untereinander kommunizieren und Bezahlungen auslösen. Bitcoin-Maximalisten wie Twitter-CEO Jack Dorsey sind der Meinung, dass es bis dann im Internet nur noch eine einzige Währung geben werde und dass dies der Bitcoin sei. Andere wiederum sind der Meinung, dass es für alle blockchain-basierten Dienstleistungen einen eigenen Coin geben wird. Wir dürfen gespannt sein, wer recht behalten wird. Bei aller Euphorie für die Blockchain-Technologie sollten wir aber auch für die Möglichkeit offen sein, dass die herkömmliche Blockchain von einer Technologie abgelöst wird, die heute noch gar nicht erfunden worden ist.

Daniel Gasteiger

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Daniel Gasteiger ist Blockchain-Unternehmer, Gründer von Procivis und Initiator des Trust Square Blockchain Hub. bild: Daniel gasteiger

Im Zuge des momentanen Hypes wird manchmal vergessen, dass die Blockchain-Technologie noch immer am Anfang ihrer Entwicklung steht. Innerhalb des kommenden Jahres wird die Blockchain für viele Personen erstmals real erlebbar werden, wenn Anwendungen, die sich zurzeit noch im Pilotbetrieb befinden, ihren Weg in den Alltag finden. Ein Beispiel ist Blockchain-gesichertes E-Voting, das zuerst für weniger kritische Bereiche, wie etwa Studentenratswahlen an Hochschulen, eingesetzt werden kann. Dass solche Anwendungen auf der Blockchain laufen, davon merkt der Nutzer letztlich wenig, denn die Technologie arbeitet im Hintergrund. Im Bereich der Krypto-Währungen erwarte ich Fortschritte bei der Skalierbarkeit. Der Energieverbrauch wird durch die Einführung neuer Prüfverfahren sinken, und die Krypto-Währungen können einfacher als Bezahlmittel eingesetzt werden.

Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden wir verschiedene neue Unternehmen sehen, die sich mit ihren Blockchain-basierten Dienstleistungen als vertrauenswürdige Anbieter etablieren können. Dieses Ziel verfolgen wir im E-Government- Bereich auch mit unserer Firma Procivis. Die Blockchain-Technologie wird bis dann als Grundlagentechnologie den nötigen Reifegrad erreicht haben, und der anfängliche Hype wird sich gelegt haben.

So richtig spannend wird es längerfristig, wenn die Ansätze einer dezentralen Gesellschaft in verschiedenen Bereichen zu greifen beginnen. Ich denke da zum Beispiel an komplett selbstverwaltete, digitale Identitäten. Hier arbeiten wir momentan mit unserem Projekt «VALID» an einer Lösung. Im Finanzbereich wird die technologische Umstellung bis in zehn Jahren genügend weit fortgeschritten sein, dass dezentrale, auf privaten Blockchains basierende Lösungen ein Real Time Settlement, also das Ausführen von Aufträgen in Echtzeit, ermöglichen. Dies wird ganz neue Formen der Kooperation und neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Krypto-Währungen sind bis dann definitiv dem Wild-West-Stadium entwachsen und nahtlos in den Geschäftsalltag integriert.

Isabella Brom

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Isabella Brom ist Industrie-Expertin Blockchain & DLT und Vorstandsmitglied der Bitcoin Association Schweiz. 

Im Vergleich zu punktuellen, disruptiven Innovationen ist Blockchain eine radikale Basisinnovation, die grundlegende Prozesse in unserer Wirtschaft und sozialen Interaktion verändern wird. Sie verspricht Dezentralisierung von jeglichen Geschäftsmodellen und Strukturen und damit resiliente und «Trust-less»-Systeme.

Um ihr Potential auszuschöpfen und in produktive Anwendungen umzusetzen, stehen der Blockchain–Technologie noch extensive Weiterentwicklung bevor, im Bereich Skalierung, Sicherheit, Funktionalität, Regularien, Gesetzgebung sowie Adoption. Sicher ist, dass die Blockchain technologische Hürden meistern wird.

Ein 10-jähriger Ausblick auf die Technologie ist sehr anspruchsvoll, wenn nicht unmöglich. Entwicklungen, welche aber mittelfristig erwartet werden können, sind folgende:

Venezuela setzt auf staatliche Kryptowährung

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schönbächler 14.05.2018 10:36
    Highlight Highlight Um was geht es hier eigentlich? Um Blockchain oder um Kryptowährungen? Das sind nämlich zwei unterschiedliche Schuhe. Blockchain (Idee) = Ja. Ist gut.
    Unkontrollierbare Kryptowährung die von Privatorganisationen kontrolliert werden können = Nein. Und jetzt fragt sich sicher jeder wie ich dazu komme.
    Wer den grössten anteil an einer Kryptowährung hat, der hat die Kontrolle und Macht darüber. Das scheint mir leider nicht die bessere alternative zur klassischen Währung zu sein. Und das wird den meisten früher oder später so oder so einleuchten.
    Sorry liebe Kryptofreaks.
  • Hupendes Pony 13.05.2018 14:43
    Highlight Highlight Blockchain im Titel, dann gehts nur noch um krypto... nix verstanden. Aber ja, sicher empfehlenswert in eine der 400 "Blockchain experten" Firmen zu investieren. Kommt bestimmt gleichviel rum wie damals ums 2001... aber wer bin ich schon...
    • Ueli der Knecht 13.05.2018 16:49
      Highlight Highlight Man soll nie in etwas investieren, das man nicht versteht. Schon gar nicht in "Blockchain-Experten-Firmen", die dir ihre Technik und ihr Geschäftsmodell nicht verständlich erklären können, so dass es auch du verstehst.
  • _kokolorix 13.05.2018 14:40
    Highlight Highlight Die 'Experten' tragen alle eine rosa Brille, da sie sich im direkten Umfeld dieser Technologie bewegen. Eine Technologie welche eine exponentielle Zunahme des Aufwands für die Überprüfung jeder einzelnen Transaktion nach sich zieht wird sich nie und nimmer im Massenmarkt durchsetzen können. Aber ohne die tiefe Überprüfung bis zur obersten Transaktion kann dezentral nichts sicher gewährleistet werden.
    Letztlich wird es also eine vertrauenswürdige Zwischenstelle brauchen, um die Effizienz und den Energieverbrauch in erträglichen Grenzen zu halten. Und damit hat es sich mit der Revolution
    • Ueli der Knecht 13.05.2018 17:46
      Highlight Highlight _kokolorix:

      "Eine Technologie, welche eine exponentielle Zunahme des Aufwands für die Überprüfung jeder einzelnen Transaktion nach sich zieht"

      Die Gültigkeitsprüfung einzelner Transaktionen ist einfach und braucht wenig Rechenleistung. Wenn man eine ganze Blockchain bis ins letzte Detail überprüfen will, steigt der Aufwand nicht exponentiell sondern linear (zur Anzahl Transaktionen).

      Uli404:

      "Der Miningaufwand steigt und fällt (...) aus ökonomischen Gründen und nicht aus technischen."

      Die Ursache ist technisch: Proof-of-Work und Difficulty-Anpassung an total im Netz vorhandene Hashpower.
    • Ueli der Knecht 13.05.2018 20:01
      Highlight Highlight Gut erklärt, Uli404 und theoretisch richtig. Aber die Wert-Difficulty-Korrelation ist zeitverschoben und erklärt nicht alles.

      Letzten Dezember stieg der Wert in Himmel. Die Difficulty nahm aber ab. Seither fiel der Kurs, die Difficulty nahm trotzdem zu.
      http://bitcoin.sipa.be/
      Erklärung?

      Wenn die Chinesen kurzum alle Miners abstellen würden, blieben nur noch 20% Hashrate. Bis die Difficulty angepasst wäre, wäre Bitcoin praktisch lahmgelegt.

      Interessanter der umgekehrte Fall: Wer in der Lage ist, die Hashrate kurzfristig um 400% zu heben, der kann die Blockchain rückwirkend "manipulieren".
    • _kokolorix 13.05.2018 22:26
      Highlight Highlight Das stimmt schlicht nicht. Der Überprüfungsaufwand steigt quadratisch, mit der Anzahl Transaktionen nimmt auch die Tiefe zu, da jede Transaktion von einer vorhergehenden abhängt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • marcog 13.05.2018 13:17
    Highlight Highlight Für viele Anwendungen möchte man eine Währung mit konstantem Wert. Also muss der Verkäufer den Entsprechenden Wert hinterlegen, damit dieser gesichert ist. So wie früher das Gold der Nationalbank. Dafür muss man dieser Institution aber trauen. Wenn man dieser schon traut, kann sie aber auch zentral alle Transaktionen speichern, die dezentrale, von der Allgemeinheit kontrollierte, Lösung wird also nicht mehr gebraucht. Dann tut es aber auch eine einfache Datenbank und braucht keine Blockchain. Und diese Institution wird sich sicher mit der Finma rumschlagen müssen.
    • Ueli der Knecht 13.05.2018 13:58
      Highlight Highlight Stimmt, marcog, solange Vertrauen von einer Institution ausgeht, braucht es keine Blockchain.

      Eine (zentrale) Institution beinhaltet aber immer auch ein enormes Risiko. Single Point of Failure.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Single_Point_of_Failure

      Dieses Risiko kann man mit byzantinischer Fehlertoleranz beseitigen.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Byzantinischer_Fehler

      Aktuell zB. ärgern sich Banken über die US-Macht bei der Abwicklung weltweiter Finanz-Transaktionen. Die Banken könnten das SWIFT-System (SPoF) mit Blockchain ersetzen.

      Statt einer Institution vertraut man dann einer Mehrheit.
    • Firefly 13.05.2018 15:18
      Highlight Highlight Vertrauen 7st gut, Kontrolle ist besser.
    • Ueli der Knecht 13.05.2018 17:11
      Highlight Highlight Stimmt Uli404, aber es gilt ja gerade bei Blockchains (resp. bei DLTs) zu vermeiden, dass sich das Vertrauen auf ein paar wenige konzentrieren kann, und die paar wenigen dann zB. die Regeln auf Kosten aller anderen zu ihren Gunsten ändern könnten. Wenn das möglich ist, ist die Blockchain korrumpiert und verliert das Vertrauen.

      Mit Mehrheit meine ich nicht die Mehrheit des Geldes sondern die Mehrheit der Teilnehmer. Die Mehrheit der Teilnehmer verdient nur dann Vertrauen, wenn alle gleichberechtigt teilnehmen können.

      Daher auch das Blockchain-Motto:

      Bank the unbanked - unbank the banked.
  • Der Tom 13.05.2018 13:06
    Highlight Highlight Ich verstehe das so: DIE blockchain gibt es nicht. Es gibt eine Technologie die man so bezeichnet. Bitcoin nutzt sie. Ethereum ist eine Blockchain die wiederum von anderen Tokens (Tron, Omisego, data streamr, shipchain usw...) genutzt wird. Es gibt aber auch noch cardano oder iota und die sind nochmal was anderes. Also es wird meiner Meinung zu viel in den selben Topf geworfen.
    • The IT Guy 13.05.2018 13:24
      Highlight Highlight Korrekt. :)
    • Ueli der Knecht 13.05.2018 13:45
      Highlight Highlight IOTA ist keine Blockchain im eigentlichen Sinne.

      Wir sollten vom Begriff "Blockchain" wegkommen, weil Blockchains irgendwie zu immer längerem, altlastigem Ballast verkommen werden. Das ist überhaupt nicht effizient, wird mit der Zeit immer unbeweglicher, und wird daher keine Zukunft haben. Wer will schon lange Ketten hinter sich herschleppen?

      Treffender wäre der Oberbegriff Distributed Ledger Techniken (DLT). Das würde dann zB. auch alternative DLTs abdecken, wie zB. DAG/Tangle (zB. IOTA), Hashgraph, Radix usw.

      IOTA ist aber keine echte DLT, weil es einen zentralen Koordinator braucht.
    • Evan 13.05.2018 16:57
      Highlight Highlight @Ueli Ich denke, IOTA braucht nur einen zentralen Koordinator, so lange das Netzwerk noch zu klein ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • swiss_stone 13.05.2018 11:43
    Highlight Highlight Was sind die 400 "BLOCKCHAIN FIRMEN" in der Schweiz? Gibt es dazu eine Quelle?
  • Loeffel 13.05.2018 11:25
    Highlight Highlight Ich bin ebenfalls aus der „Branche“ und für mich kam dieser Artikel eher hölzern, mechanisch und plakativ daher. Patrick Toggweiler macht in seinen eigenen Artikel jeweils einen Top-Job. Hier haben es die 3 „Experten“ aber verpasst, auf verständliche Weise die wohl grösste technische Revolution der letzten 30 Jahre einem breiten und interessierten Publikum zu erklären.
    • Freebee 13.05.2018 13:25
      Highlight Highlight Ich fans den Artikel nicht so schlecht, insbes. Mr. Witzig machete einen guten job.
    • Astrogator 13.05.2018 14:30
      Highlight Highlight Grösste technische Revolution der letzten 30 Jahre?
      Wohl eher das Internet...
    • Astrogator 13.05.2018 15:46
      Highlight Highlight Verstehe die Blitzer nicht ganz. Wie soll Blockchain ohne Internet funktionieren?
      Blockchain hat grosses Potential, wird aber kaum die Gesellschaft derart verändern wie das Internet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Evan 13.05.2018 11:00
    Highlight Highlight «Wir stehen am Anfang von etwas ganz Grossem – sind Blockchainfans überzeugt. In Sachen Disruption stehe die Blockchain dem Internet in nichts nach, frohlocken Tech-Revoluzzer. Und doch besitzen die meisten Menschen noch immer keine Kryptos – und damit bezahlt haben noch weniger.»

    Das disruptive an der Blockchain ist auch nicht die Blockchain als Bezahlsystem für den Durchschnittsmenschen, sondern die Effizienzsteigerung bei gewissen Prozessen.
    • Cisco 13.05.2018 11:57
      Highlight Highlight Genau. Leider werden gleich im ersten Satz die Blockchain-Technologie mit den darauf basierenden, aber viel weniger relevanten Kryptoassets (ich mag sie nicht Währungen nennen) in einen Topf geworfen. Der weit verbreiteten Verwechselung wird so erneut Vorschub geleistet. Schade im Rahmen eines Expertenartikels.
      Benutzer Bild
    • Evan 13.05.2018 13:34
      Highlight Highlight @Uli404, gewisse Abläufe können mithilfe der Blockchain effizienter gestaltet werden, in der Tat. Und wie du selber sagst, eine herkömmliche Datenbank bietet nicht die Vorteile einer Blockchain.
    • Ueli der Knecht 13.05.2018 14:07
      Highlight Highlight Evan: Hast du irgendwelche Beispiele von Abläufen, die mit Blockchains (oder DLTs) effizienter gestaltet werden können?

      Ich meine, solange man einer oder einer handvoll Institution/en vertrauen kann, wird ein zentrales Handling immer effizienter sein als ein verteiltes und dezentralisiertes.

      In diesem Sinne bezweifle ich deine Aussage, "gewisse Abläufe können mithilfe der Blockchain effizienter gestaltet werden". Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen, und frage darum nach konkreten Beispielen (Use-Cases).
    Weitere Antworten anzeigen

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