USA
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Trump relativiert tödliche Polizeigewalt gegen Schwarze



Der Tod des Afroamerikaners George Floyd hat in den USA zu grossen Protesten geführt. Präsident Trump hat mit die Proteste mit teilweise fragwürdigen Aussagen zusätzlich angeheizt. Nun, knapp zwei Monate nach dem Tod von George Floyd bei einer brutalen Festnahme hat Trump das Problem der Polizeigewalt gegen Schwarze relativiert.

Floyds Tod sei «schrecklich» gewesen, aber es würden in den USA «mehr Weisse» von der Polizei getötet als Schwarze, sagte Trump am Dienstag in einem Gespräch mit dem Sender CBS. Zur Frage der Journalistin, wieso Afroamerikaner in den USA immer noch von Polizisten getötet würden, sagte Trump: «Was für eine schreckliche Frage.»

Trump hat Floyds Tod als Einzelfall verurteilt. Ihm wurde jedoch vorgeworfen, sich trotz der landesweiten Proteste nicht klar gegen systematischen Rassismus und Polizeigewalt in den USA zu positionieren. Trump konzentrierte sich vor allem darauf, die Gewalt am Rande weitgehend friedlicher Demonstrationen zu kritisieren.

Es gibt in den USA keine landesweite amtliche Statistik zu Tötungen durch die Polizei. In absoluten Zahlen sind Weisse tatsächlich die grösste Opfergruppe, wie eine Auswertung der «Washington Post» zeigte. Die Wahrscheinlichkeit für Angehörige der schwarzen Minderheit, Opfer der Polizei zu werden, ist allerdings deutlich grösser.

Schwarze werden in den USA viel häufiger von Polizisten erschossen als Weisse

Bild

Die Auswertung wurde durch die Washington Post vorgenommen. Screenshot washington Post

Seit 2015 haben Polizisten in den USA der «Washington Post» zufolge rund 5400 Menschen erschossen, die zumeist bewaffnet waren. Davon waren 45 Prozent weisser Hautfarbe, obwohl Weisse rund 60 Prozent der US-Bevölkerung stellen. 23 Prozent der von der Polizei Getöteten waren Schwarze, die nur 13 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen.

Zudem gibt die Statistik der Schusswaffentode nur einen Einblick in das Handeln der Polizei: Im Fall Floyds etwa fiel gar kein Schuss. Auch Studien der Regierung zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Gewaltanwendung durch Polizisten gegenüber Schwarzen höher ist.

Der unbewaffnete Floyd (46) war am 25. Mai bei einer Festnahme in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota getötet worden. Ein weisser Beamter drückte sein Knie minutenlang auf Floyds Hals, während dieser flehte, ihn atmen zu lassen. Floyd verlor der Autopsie zufolge das Bewusstsein und starb an Ort und Stelle. Sein Tod führte im ganzen Land zu Massenprotesten gegen Polizeigewalt und Rassismus. (meg/sda/dpa)

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Tödliche Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA

Dieses Video zeigt die Ausschreitungen in den Strassen von Minneapolis

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179Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rabbi Jussuf 16.07.2020 09:48
    Highlight Highlight
    "Trump konzentrierte sich vor allem darauf, die Gewalt am Rande weitgehend friedlicher Demonstrationen zu kritisieren."
    Was ist mit den vielen Toten die BLM und ähnliche zu verantworten haben? Darunter Kinder!
    Die Schäden belaufen sich in dreistelliger Millionenhöhe, darunter mutwillige Zerstörung, Plünderung, Brandstiftung, etc. Ist das "weitgehend friedlich"?
  • Swen Goldpreis 15.07.2020 21:15
    Highlight Highlight Ich finde diese Statistiken schwer zu interpretieren. Es werden anteilsmässig mehr Schwarze erschossen als Weisse. Aber es gibt auch mehr Polizeieinsätze, in die Schwarze involviert sind. Nimmt man nicht die Bevölkerung als Grundlage, sondern die Zahl der Einsätze, werden mehr Weisse erschossen.

    Nun ist die grosse Frage: Sind Schwarze häufiger kriminell oder werden sie einfach häufiger von der Polizei schikaniert? Vermutlich liegt die Wahrheit dazwischen.

    Deswegen dürfte eine neue Ausrichtung der Polizei nicht genügen. Es braucht generell bessere Aussichten für Schwarze.
  • iudex 15.07.2020 13:25
    Highlight Highlight Nennenswert wäre auch die völlig wirre dringende "Pressekonferenz" ohne roten Faden von gestern. Absolute Shitshow.
    Play Icon
  • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 15.07.2020 13:21
    Highlight Highlight erfreulich differenzierte kommentare hier!

    das ist neu. bis anhin wurde jeder, welcher nicht das aktuelle narrativ mitpredigte, runtergeblitzt und beleidigt.

    argumente und diskussionen bringen uns weiter!

    so. jetzt könnt ihr mich blitzen ;-)
    • Rabbi Jussuf 15.07.2020 15:16
      Highlight Highlight just
      Die Anzahl unterschiedlicher Kommentare liegt aber auch an den Moderatoren. Manchmal lassen sie ein wenig mehr durch.
      Trotzdem werden noch zu viele gelöscht, ohne dass sie gegen die Regeln verstossen würden.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 15.07.2020 17:28
      Highlight Highlight ich weiss Rabbi Jussuf
  • landre 15.07.2020 12:16
    Highlight Highlight Dass mächtige Geschäftsleute und Politiker-innen schnell einmal zu Lug und Betrug tendieren, ist leider durch Eigenschaft gegeben...Dieser POTUS könnte aber wirklich das Nonplusultra sein.
  • SeboZh 15.07.2020 12:09
    Highlight Highlight Ich wil nichts relativieren. Aber PoC welche ja nur 13% der Bevölkerung ausmachen sind für gut 50% der Morde in den USA verantwortlich... Wenn man schon zahlen betrachtet, dann alle
    • Henzo 15.07.2020 14:34
      Highlight Highlight ...wollte das auch gleich schreiben. Das ein Verbrecher von der Polizei erschossen wird, ist wahrscheinlicher als das ein friedvoller Bürger zu Tode kommt. Gleichzeitig wäre es auch interessant zu sehen, wie es mit arm/reich aussieht. Bin mir sicher, dass deutlich mehr arme Leute als reiche erschossen werden (glaube, das ist sogar aussagekräftiger als schwarz/weiss). Die Fokusierung auf die Hautfarbe finde ich ehrlichgesagt kontraproduktiv. Die Farbe unserer Haut sollte gar keine Rolle spielen.
    • bbelser 15.07.2020 15:03
      Highlight Highlight Was hat die Fähigkeit unserer Haut, bestimmte Wellenlängen des Lichts zu reflektieren oder zu absorbieren, mit Kriminalität zu tun?
      Wieso wird das naturwissenschaftlich unsinnige Konstrukt von menschlichen Rassen überhaupt als Kriterium in Statistiken eingeführt?
    • Ritiker K. 15.07.2020 16:12
      Highlight Highlight Das ist so eine Sache mit Korrelation, Kausalität und Epiphänomenen. Wer mit (statistischen) Zahlen argumentiert, sollte da eigentlich sattelfest sein.

      Die freimütige Interpretation von Statistiken kennen wir hier in der Schweiz ja zu Genüge von der "Nennt die Nationalität (und den Migrationshintergrund) der Täter!" -Fraktion.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Ian Cognito 15.07.2020 11:48
    Highlight Highlight Klassiker! Trump bedient sich an den teils durchaus berechtigten Kritiken von linker Seite an dem Rassismus-Narrativ, erzählt aber nur die Hälfte. Was die Statistiken nämlich zeigen, ist dass arme Leute überdurchschnittlich von Polizisten getötet werden (und Dunkelhäutige sind wiederum überdurchschnittlich arm, absolut betrachtet gibt es jedoch mehr weisse Arme).
    Ich empfehle dazu die Betrachtungen von Adolph Reeds Jr.: https://nonsite.org/editorial/how-racial-disparity-does-not-help-make-sense-of-patterns-of-police-violence-2
  • Remus 15.07.2020 11:32
    Highlight Highlight Eine Doku die das Polizei Problem in den USA super aufgreift ist die Netflix Doku "Flint Town". Ist zwar von 2016 aber sehr empfehlenswert.
  • insert_brain_here 15.07.2020 10:41
    Highlight Highlight Warum invalidiert die Tatsache, dass Problem B exisitert Problem A.
    A: Polizei und Justiz in den USA haben ein Rassismus-Problem
    B: Die Polizei wendet viel zu häufig Gewalt in viel zu extremen Ausmass an wobei die fehlbaren Beamten gewohnheitsmässig nicht zur Rechenschaft gezogen werden.

    Die Kombination aus beidem führt dazu dass eine erschreckend hohe Anzahl PoC bei Polizeieinsätzen getötet werden.

    Sowohl die absoluten als auch die relativen Zahlen sind schockierend!
    • Rabbi Jussuf 15.07.2020 11:36
      Highlight Highlight Erschreckend hoch. Das ist wohl richtig. Aber die Zahlen zeigen trotzdem keinen Rassismus bei der Polizei, jedenfalls bei Tötungen nicht. Schaut man sich die Zahlen der WP genauer an, zeigt sich ein "ausgeglichenes" Bild.
    • Ian Cognito 15.07.2020 11:51
      Highlight Highlight Tut sie nicht. Sie hängen sogar zusammen. Mir scheint es Trump (bzw seine Berater) hat die (mE berechtigten) linken Kritiken an der Sache entdeckt, diese aber nicht ganz verstanden :)

      Siehe Adolph Reeds Jr.
      https://nonsite.org/editorial/how-racial-disparity-does-not-help-make-sense-of-patterns-of-police-violence-2
    Weitere Antworten anzeigen
  • bossac 15.07.2020 10:36
    Highlight Highlight Ich freue mich auf die Zeit wenn Trump hoffentlich nicht mehr Präsident ist und endlich wieder News zu effektiver Sachpolitik in den USA erscheint. Es ist so ermüdend ständig (auch in den USA) nur über Trump zu lesen, weil dieser Narzisst es perfekt beherrscht immer die Aufmerksamkeit auf skch zu ziehen, während das Land sich de facto seit Jahren im Stillstand befindet.
    • Glaedr 15.07.2020 12:47
      Highlight Highlight Ja Trump ist ein Narzisst und ja es ist ermüdend ständig über in zu lesen aber da sehe ich das Problem eher bei den Medien.
      Es sind die Medien die so extrem auf Trump fixiert sind, er muss ja gar nichts machen um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
      Im Titel Trump erwähnen und die Leute lesen es.
      War doch bei Obama genau das selbe, man legte den Fokus auf die Person und nicht auf die Sache
    • Henzo 15.07.2020 14:41
      Highlight Highlight Nein.... von Obama hat man alle paar Tage/Wochen etwas bei uns gelesen. Seit Trump Präsident ist, gab es etwa jeden einzelnen Tag eine oder mehrere Meldungen zu ihm. Ich glaube nicht, dass es seit dem 2. Weltkrieg keinen Politiker gegeben hat, der annähernd so viel Medienaufmerksamkeit generiert hat wie Trump. Trump ist ein gefundenes Fressen für Journalisten. Nach Trump wird es wieder ganz schön langweilig sein in den Gratiszeitungen. Was auch gut so ist.
    • bbelser 15.07.2020 15:22
      Highlight Highlight @Glaedr: bei Obama gings allerdings nie darum, dass er pausenlos unsäglichen Stuss verbreitet hätte.
      Wenns da zwar auch um die Person ging, wars immerhin eine intelligente, gebildete, interessierte und anregende Person. Was jetzt absolut befremdlich ist: dass ein dermassen leerer, nichtssagender und uncharismatischer Typ wie Trump diese Aufmerksamkeit bekommt. In so gut wie keinem Gemeinderat bei uns hätte so eine Nullnummer Typ "schwafelnder Gremiums-Clown" einen Stich. Als Präsident der brave and free aber ist jede seiner Dummheiten das pure Evangelium.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hier Name einfügen 15.07.2020 10:30
    Highlight Highlight Die meisten Schwarzen werden in den USA von anderen Schwarzen getötet, aber das scheint niemanden zu stören?
    • swisskiss 15.07.2020 12:57
      Highlight Highlight Hier Name einfügen: Das Thema Rassismus, das sich in höherer Kindersterblichkeit, kürzerer Lebenserwartung, tieferen Löhnen, höhere Arbeitslosigkeit, schlechtere Aufstiegschancen, tiefere Bildung, höhere Kriminalität höherer Drogen- und Alkoholmissbrauch bei Schwarzen offenbart, ist NICHT das Thema, aber wir können gerne über die Ursachen, statt die Symptome diskutieren. Besonders wenn Dich die Lebensumstände der Schwarzen stören.
    • bbelser 15.07.2020 13:45
      Highlight Highlight Und das gleicht jetzt irgendwie den Rassismus und die Gewalt durch Polizisten aus? Oder was genau möchtest du uns mitteilen?
    • Rabbi Jussuf 15.07.2020 15:21
      Highlight Highlight Hier Name einfügen
      So ist es. Da wundert es schon, dass dieser Umstand einfach ausser Acht gelassen wird. Es dürfte ja klar sein, dass dem entsprechend auch mehr Tötungen von Schwarzen durch die Polizei vorkommen, als es dem Bevölkerungsanteil entspricht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • solo31 15.07.2020 10:28
    Highlight Highlight Irreführend und falsch. Native Americans haben die höchste Chance bei einer Interaktion mit der Polizei zu sterben, gefolgt von Weissen und dann von African Americans. Absolute Fallzahlen zu verwenden ist mindestens so falsch, wie absolute Zahlen nur im Kontext der Bevölerungszusammensetzung zu betrachten, da hier Kontakt mit der Polizei komplett ignoriert wird. Weitere FBI Reports zeigen übrigens auch auf, dass schwarze Polizisten eher Gewalt gegen Schwarze ausüben und dass schwarze deutlich mehr Hate Crimes gegen Weisse begehen als visa versa.
    • Emil Eugster 15.07.2020 11:51
      Highlight Highlight Wenn sie dann noch ihre Quellen angeben würden für ihre komplett widersprüchlichen Aussagen zu den allgemein bekannte Quellen.
      Sind es aluhut.com oder so?
    • Ian Cognito 15.07.2020 13:08
      Highlight Highlight @Emil hier hat es ein paar der Zahlen https://nonsite.org/editorial/how-racial-disparity-does-not-help-make-sense-of-patterns-of-police-violence-2
      (und nein nicht Aluhut, sondern einfach nicht der neoliberale Narrativ)
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 15.07.2020 13:11
      Highlight Highlight @Emil Eugster

      "Wenn sie dann noch ihre Quellen angeben würden für ihre komplett widersprüchlichen Aussagen..."

      https://en.wikipedia.org/wiki/Police_brutality_against_Native_Americans#Prevalence

      "Sind es aluhut.com oder so?"

      nein.
      und können sie auch anständig kommentieren?

      das natives prozentual am meisten durch die polizei umkommt ist allgemein bekannt und reichlich dokumentiert (passt aber halt nicht so ins narrative im moment).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hillary Clinton 15.07.2020 10:16
    Highlight Highlight Ja, Amerika hat ein Polizeiproblem...

    Anderst als von gewissen Demokraten und Aktivisten gefordert der Polizei die Gelder zu streichen, sollte man die Gelder verdoppeln. Die Ausbildung der US Streifenpolizei ist lächerlich und nicht mit der Schweiz oder anderen 1. Weltländern vergleichbar.

    Das in den "urbaneren" Regionen weiterhin 1 Polizist alleine auf einen Notruf reagiert ist einfach fahrlässig! Wenn man sich diese Viedeos aus den USA ansieht, kann man locker sagen das jede Polizei in Europa nur jeden 3. oder 4. erschiessen würden. Wiso? Weil sie bereits am Anfang in Überzahl sind!!
    • Ian Cognito 15.07.2020 13:09
      Highlight Highlight Dafür müsste man aber nicht die Gelder verdoppeln, sondern vielleicht einfach ein bisschen weniger Militärmaterial bestellen ;)
      Aber grundsätzlich haste nicht unrecht
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 15.07.2020 13:15
      Highlight Highlight @Hillary Clinton 15.07.2020 10:16

      "Anderst als von gewissen Demokraten und Aktivisten gefordert der Polizei die Gelder zu streichen, sollte man die Gelder verdoppeln."

      da bin ich voll bei dir.

      "Wenn man sich diese Viedeos aus den USA ansieht, kann man locker sagen das jede Polizei in Europa nur jeden 3. oder 4. erschiessen würden. Wiso?"

      weil die allgemeine gewaltbereitschaft in den staaten deutlich höher ist als diejenige von europa.

      das sieht man auch deutlich an der anzahl toter polizisten in den staaten.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 15.07.2020 13:38
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass die Gelder für militärische Ausrüstung der Polizei verwendet werden, anstatt für eine solide Ausbildung.

      Wenn schon müssen die Budgets an klare Bedingungen gekoppelt werden, die dann eine bessere Ausbildung ermöglichen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Furioso 15.07.2020 10:00
    Highlight Highlight Die Statistik zeigt grundsätzlich wie hoch die Polizeigewalt in den USA ist. Da die Reporter aber explizit noch nach Ethnien aufgeschlüsselt haben wäre es interessant zu wissen ob bspw. die schweren Gewaltverbrechen aufgeschlüsselt nach Ethnien identische Relationen analog der Bevölkerungsanzahl aufweisen.
    Sprich: Gehen bspw. 13% aller Morde in den USA auf das Konto der schwarzen Bevölkerungsgruppe oder sind es weniger, oder mehr? In meinen Augen fehlt der Parameter und schmälert so die Aussagekraft der Statistik.
    • Bündn0r 15.07.2020 13:07
      Highlight Highlight 1980 - 2008 waren es 52.6% aller unter homicide zusammengefassten Taten (Mord, Totschlag etc)
      Der Anteil Afroamerikaner war damals ausserdem noch leicht tiefer.

      Cooper, Alexia D.; Smith, Erica L. (November 16, 2011). Homicide Trends in the United States, 1980-2008 (Report). Bureau of Justice Statistics. p. 11. NCJ 236018

      Ganz unbegründet ist es nicht.
    • Furioso 15.07.2020 14:45
      Highlight Highlight Hallo Bündn0r - Vielen Dank fürs Nachschlagen. Ich gehe mal davon aus, dass die Werte sich in den letzten 10 Jahren nicht massivst verändert haben. Falls doch, lasse ich mich gerne belehren.

      Das heisst, dass sich eine Gruppe welche 13% der Bevölkerung stellt für mehr als die Hälfte aller schweren Straftaten verantwortlich zeigt?
      Und die Autoren des Artikels halten dies nicht mal für erwähnenswert, legen jedoch im Gegensatz viel Wert darauf eine überproportionale Polizei-Gewaltanwendung bei der schwarzen Bevölkerung zu verorten? Wow!

    • Ian Cognito 15.07.2020 15:15
      Highlight Highlight @Furioso Hier aktuellere Untersuchungen dazu, die zeigen, dass es vor allem um Armut geht, wo die Dunkelhäutigen geschichtlich bedingt halt übervertreten sind...
      https://nonsite.org/editorial/how-racial-disparity-does-not-help-make-sense-of-patterns-of-police-violence
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 15.07.2020 09:55
    Highlight Highlight Da erwartet man schon „ein bisschen“ viel von ihm: sich gegen systematischen Rassismus positionieren... wäre ja so als ob er sich von seiner Wählerschaft distanzieren müsste... und vom eigenen Gedankengut...
  • no-Name 15.07.2020 09:40
    Highlight Highlight Schwarze sind auch mehr von Armut betroffen, was auch die Hauptursache für Kriminalität ist. Idioten werden also Argumentieren, dass es unter 1000 Schwarzen mehr Kriminelle gibt und das relativiert die Statistik.

    Statistiken helfen überhaupt nichts in solchen Diskussionen. Es ist die Vorgehensweise der Polizei. Die Ungleichbehandlung in Schulen und Gesellschaft, sei dies offener, struktureller oder gar paradoxer Rassismus. Es ist die Chancenungleichheit und leider sogar z.T der Umgang der Betroffenen selbst.

    Unmenschlichkeit lässt sich nicht Messen. Da braucht es Herz und Verstand.
    • Ian Cognito 15.07.2020 13:14
      Highlight Highlight Ääääahm sollte man aus dem ersten Abschnitt nicht gerade schliessen, das Statistiken unglaublich wichtig wären, man aber die Gesamtsituation beleuchten sollte und nicht nur eine kleine Ecke....

      Es gibt ganz viele Soziologen und andere Akademiker die genau das gerade mittels Statistiken untersuchen und dies einfach auszublenden, wäre mit Verlaub doch sehr bescheuert
      https://nonsite.org/editorial/how-racial-disparity-does-not-help-make-sense-of-patterns-of-police-violence-2
    • no-Name 15.07.2020 18:42
      Highlight Highlight Eine Statistik beantwortet genau eine Frage. Man müsste tausende Statistiken zusammenfassen und in den RICHTIGEN Kontext stellen. Dazu noch statistisch erfassen in wie Fern der einzelne Einflusfaktor zu Gewichten ist und dann noch die Prägung, Herkunft, epigenetische Veranlagung usw. berücksichtigen und und und...

      Oder man kann sich auf Grundwerte berufen. Aufklärung betreiben. Wieder mehr Mensch sein....
  • Stefan Morgenthaler-Müller 15.07.2020 09:35
    Highlight Highlight Zum Glück haben wie in der Schweiz kein Problem bei der Polizei. Erschossen wird niemand einfach so. Bei uns ist die Polizei der Wahrheit stärker verpflichtet, als dem Korpsgeist. Das sieht man z.B. am Verhältnis der Anzahl Anzeigen gegen die Polizei und der Anzahl der Fälle, die dann vor Gericht behandelt und in denen die Polizei schuldig gesprochen wird.

    Auch wird genauestens geprüft die Psyche geprüft, wer bei uns Polizist/in werden kann, und da haben Anwärter, die Machtwünsche hegen, autoritätshörig, fremdenfeindlich oder rechtsextrem sind, keine Chance, die Aufnahme zu bestehen.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 15.07.2020 13:18
      Highlight Highlight @Stefan Morgenthaler-Müller

      "Zum Glück haben wie in der Schweiz kein Problem bei der Polizei. Erschossen wird niemand einfach so..."

      das hat mehr mit der tieferen gewaltbereitschaft gegen die polizei zu tun.

      aber das ist im begriff sich zu ändern:

      https://www.watson.ch/schweiz/polizeirapport/672039569-teenager-greift-in-bulle-polizisten-und-busfahrer-an

      sobald das bei uns auch normal ist, wird auch die polizei entschiedener reagieren.
    • Asmodeus 15.07.2020 13:57
      Highlight Highlight Es ist tragisch dass ich mir bei diesem Kommentar nicht sicher bin ob er sarkastisch gemeint war.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 15.07.2020 15:19
      Highlight Highlight @Asmodeus. Es ist leider schon so, dass der Polizeiberuf einen bestimmten Charaktertyp anzieht. Bei den Anzeigen gegen die Polizei, landet ein kleiner Bruchteil vor Gericht, der Rest wird eingestellt. Polizei ermittelt gegen Polizei, irgendwie scheint das ein Problem zu sein. Was meinst du?
  • Mike the Bike 15.07.2020 09:30
    Highlight Highlight Sie Statistik ist völlig irreführend. Es geht um Kriminalität. Die Polizei erschiesst doch nicht wahllos Leute nach der Hautfarbe. Das ist lächerlich! Ein solcher Vorfall ist immer eine absolute Ausnahme- und Stressituation für die Beamten. Schaut was in Städten wie Baltimore, St.Louis oder Chicago los ist. Das ist nicht Züri...
    • bbelser 15.07.2020 13:58
      Highlight Highlight Wenn 4 Polizisten auf einem gefesselten Menschen knien bis er tot ist, dann ist das für diese keineswegs eine absolute Ausnahme- und Stressituation. Im Fall George Floyd kann von Stress keine Rede sein, wenn die Polizisten gemütlich die Hände in die Taschen nehmen und zynische Kommentare zum Sterbenden abgeben.
      Sollte diese Situation Polizisten dennoch überfordern, dann sind sie schlecht ausgebildet oder schlicht im falschen Beruf.
    • Asmodeus 15.07.2020 14:04
      Highlight Highlight "Die Polizei erschiesst doch nicht wahllos Leute nach der Hautfarbe"

      Sag das mal Breonna Taylor, Atatiana Jefferson, Stephon Clark, Botham Jean, Philando Castille, Akai Gurlay, Tamir Rice, Tanisha Anderson....
    • Ian Cognito 15.07.2020 15:18
      Highlight Highlight @Asmo ganz unbegründet ist die Aussage aber nicht, Armut ist nämlich mE das bessere Kriterium, um das Ganze zu betrachten: https://nonsite.org/editorial/how-racial-disparity-does-not-help-make-sense-of-patterns-of-police-violence
    Weitere Antworten anzeigen
  • Autokorrektur 15.07.2020 09:17
    Highlight Highlight Trump hat sich mehrfach unterstützend gegenüber Rassisten ausgedrückt, und zwar deutlich. Der wird sich nicht davon distanzieren, wozu auch. Mir ist lieber ich weiss, wer rassistisch denkt, dann kann ich die Person meiden.
    • Dean I. Muétr 15.07.2020 14:17
      Highlight Highlight @Schnarchnase

      hast du ein beispiel?
      so als basis für eine diskussion?
  • rodolofo 15.07.2020 09:14
    Highlight Highlight Ob dieser Polizisten (immerhin ALLE in dieser Kleingruppe, die Floyd zu Boden drückte, bis zu seinem Tod an Ersticken...) tatsächlich nur bedauerliche Einzelfälle sind, werden wir dann wirklich sehen, wenn das Strafmass für dieses grausame Verbrechen durch "Verbrechensbekämpfer" bekanntgegeben wird (voraussichtlich nächstes Jahr).
    Aus der Vergangenheit wissen wir, dass solche Prozesse meist straffrei ausgingen.
    Und von Trump's Begnadigungen wissen wir, dass sie dem "Organisierten Verbrechen" dienen, mit dem er bekanntlich engste Beziehungen unterhält...
    (Die Fäden reichen bis in den Kreml)
  • Frankygoes 15.07.2020 09:05
    Highlight Highlight Der Trump ist schon ein Spezieller.. "Wir haben zwar einen Polizeistaat, aber beim Erschiessen berücksichtigen wir alle Bevölkerungsgruppen"

    Äh.. nein. Die USA hat ein Polizeiproblem.. und die Polizei zusätzlich noch ein Rassismusproblem.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 15.07.2020 09:24
      Highlight Highlight Um es mit den Worten des Innenministers aus Deutschland zu sagen: Rassismus ist verboten, also gibt es bei der Polizei keinen Rassismus und darum muss man da keine Nachforschungen machen.
  • Sir Albert 15.07.2020 09:04
    Highlight Highlight Typischer whataboutism.
  • JoeThrasher 15.07.2020 08:57
    Highlight Highlight Statt sich darum zu kümmern das niemand, egal welcher Hautfarbe, durch willkürliche Polizeigewalt zu Schaden kommt, hetzt er munter weiter die Leute gegeneinander. Das ist keine Problemlösung sondern das schaffen von Problemen. Soll wohl von anderen Missständen in seiner Regierung ablenken?
  • Füürtüfäli 15.07.2020 08:51
    Highlight Highlight Na gut, wir halten fest....nicht mehr das Erschießen ist das Problem, sondern welche Hautfarbe der Erschossene hat.
    • walsi 15.07.2020 09:06
      Highlight Highlight Aus der Sicht der Reporterin definitiv. Sonst würde sie nicht so explizit fragen warum immer noch schwarze Menschen erschossen werden.
    • no-Name 15.07.2020 09:46
      Highlight Highlight ....wenn Diskussionen wo es um Menschlichkeit, Gesellschaftsstruktur, Aufmerksamkeit, Empathie, Angst, Entschlossenheit usw. ginge mit Zahlen und Fakten geführt wird, entsteht nicht unbedingt mehr Nähe zum Menschen...

      Stell sich einer vor es hätte geheissen:
      „I have some Numbers“ anstatt „I have a Dream“
    • Emil Eugster 15.07.2020 11:59
      Highlight Highlight Schwarze Eltern in den USA geben ihren Kindern als Teil der Erziehung spätestens im Alter von 10 Jahren ganz genaue Verhaltensregeln an und Trainieren sie sie, für den Fall, dass sie von Uniformierten angehalten werden. Das um ihre Überlebenschancen zu steigern. Das ist wichtig, denn ca. 100% der schwarzen Jugendlichen werden regelmässig angehalten wegen nichts.
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  • Quo Vadis 15.07.2020 08:50
    Highlight Highlight 2/2 vs. 235 Schwarze (hier aber die wichtige Zahl!: Nur 9 von den Schwarzen waren UNbewaffnet)

    Nein! Ich verharmlose Polizeigewalt nicht - au contraire, aber es muss das gesamte Bild dargestellt werden - ansonsten könnte man tatsächlich den falschen Eindruck gewinnen den die Medien auf biegen und brechen zu vermitteln versuchen!

    Die USA haben gewisse Probleme mit der Auswahl und Ausbildung von Polizisten, auch was nachträgliche Untersuchungen und Konsequenzen bei falschem Verhalten der Polizei anbelangt wird eindeutig zu wenig gemacht -> Gegen Chauvin gab es 18!!! Beschwerden.. 😳
    • eddie_c 15.07.2020 12:16
      Highlight Highlight Anstatt Qualified Immunity, No Knock Warrants, Gangkultur, Polizeiausbildung und -gewerkschaften, 3 Strike Law, Drogenepidemie uvm gänzlich zu untersuchen, ist es viel einfacher die Gesellschaft und Polizei als rassistisch abzustempeln.
    • Jake Peralta 15.07.2020 12:24
      Highlight Highlight Vielen Dank. Das nervt mich schon länger.
      Wenn man schon die Todesfälle in relation mit den Einwohnern setzt, muss man das zweifelsohne auch bei der Kriminalität machen.

      Es gäbe ein ganz anderes Bild!

      An die vielen Blitzer: Ich warte gerne auf ein Gegenargument - das meine ich im Ernst. Wie kann man es befürworten, Statistiken zu manipulieren?
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 15.07.2020 12:30
      Highlight Highlight da stimme ich dir voll zu.
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  • Quo Vadis 15.07.2020 08:40
    Highlight Highlight 1/2 Diese Statistik ist, wie so viele andere, bewusst aus dem Kontext gerissen - quasi ein Rosinenpicken unter den Statistiken. Passt aber zum Narrativ welches die Medien hier pushen wollen!

    Und es wird bereits so plump gemacht dass es schon fast ein bisschen nervt. Anscheinend soll es die konstante Wiederholung bringen.

    - Schwarze machen 13% der US Bevölkerung aus, stellen aber 33% der Gefängnisinsassen -> ergo ist von eine höheren Kriminalitätsrate auszugehen.
    - Schwarze widersetzen sich knapp 8x häufiger der Festnahme als Weisse
    - Letztes Jahr starben 370 Weisse durch Polizeigewalt vs. https://www.statista.com/statistics/585152/people-shot-to-death-by-us-police-by-race/
    • bbelser 15.07.2020 14:15
      Highlight Highlight Mal ne Frage: macht die schwarze Hautfarbe die Schwarzen krimineller, renitenter, gewalttätiger? Oder ist eine Statistik, die zwischen Schwarz und Weiss unterscheidet nicht einfach bullshit? Welche massgebliche Variable stellt die Hautfarbe dar?
      Mit Statistiken kann ich Korrelationen zwischen allem Möglichen herstellen. Für eine erfolgreiche Bearbeitung von Kriminalität helfen aber nur Kausalzusammenhänge.
    • Ian Cognito 15.07.2020 16:01
      Highlight Highlight @bbelser Du hast es begriffen! Ich weiss ich habs schon mehrfach gepostet hier, aber ich finds halt wirklich wichtig zum Thema:
      https://nonsite.org/editorial/how-racial-disparity-does-not-help-make-sense-of-patterns-of-police-violence
    • Quo Vadis 15.07.2020 16:16
      Highlight Highlight bbelser: Zahlen sind Farbenblind, sie kümmern sich nicht um Hautfarben. Zahlen wiedergeben einzig die Anzahl Straftaten / Verbrechen / Verhaftungen etc.

      Im Artikel geht's aber nicht um Kausalzusammenhänge, sondern darum, dass uns eine äusserst abenteuerlich ja beinahe tragikomisch interpretierte Statistik unter die Nase gehalten und als Wahrheit verkauft wird.

  • JadeLinor 15.07.2020 08:33
    Highlight Highlight Einzellfall? Ernstahft?

    Die Polizisten die Breonna Taylor erschossen haben sind bis heute noch nicht angeklagt!
  • walsi 15.07.2020 08:21
    Highlight Highlight Trump hatte recht, die Frage war bescheuert. Wenn die Frage lautet: Warum sterben immer noch schwarze Menschen durch die Polizei? Suggeriert das, dass schwarze Menschen etwas besonderes sind. Dabei sind doch alle Menschen gleich, oder gilt das 2020 nicht mehr?
  • Rockabilly 15.07.2020 08:14
    Highlight Highlight Medien sollten neutral sein und nicht einseitig berichten. Gemäss Statistiken der US Behörden z.Bsp. verüben Schwarze 25x mehr Gewalttaten gegenüber Weissen als Weisse gegenüber Schwarzen. Auch Interessant dass in den Medien nie von Chad/Chop berichtet wurde, der okkupierten "polizeilosen, komunistischen Utopie in Seattle" im Juni wo "Schwarze und weisse Liberale" die Macht annahmen und sofort Menschen unterdrücken, verprügelten und gar ein Schwarzes Kind erschossen. Die USA hat ein Problem auf beiden Seiten. Die Gewalt der Polizei aber auch die Gewalt der Zivilisten gegenüber der Polizei.
    • Borki 15.07.2020 11:11
      Highlight Highlight Quellen?
    • SeboZh 15.07.2020 12:22
      Highlight Highlight @borki


      Damits genehm ist, extra von cnn. Sonst wäre es wieder eine Falschinformation

      https://www.cnn.com/2020/06/20/us/seattle-capitol-hill-chop-chaz-shooting/index.html

      Und Chop oder Chaz kannst du gerne auf Youtube suchen. Da verteilt der selbsternannte chef der autonomen Zone AR 15 Gewehre aus dem Kofferraum an Jugendliche 🤷‍♂️
    • Ian Cognito 15.07.2020 13:21
      Highlight Highlight 1. war Chop/CHAZ ganz klar anarchistisch. Zumindest in meiner "Kommunisten"-Bubble haben wir das ganze eher kritisch betrachtet.

      2. Müsste man sich dann aber fragen, weshalb Schwarze soviel mehr Gewalttaten verüben. In erster Linie würde ich aber gerne die Statistik sehen, denn 25x mehr ist dermassen viel, dass ich das nicht ganz glauben kann.

      Hier noch die marxistische Sicht auf das Thema der Polizeigewalt (auch wenn dus wahrscheinlich eh nicht liest, weil igitt Kommunismus):
      https://nonsite.org/editorial/how-racial-disparity-does-not-help-make-sense-of-patterns-of-police-violence-2
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  • Autokorrektur 15.07.2020 08:12
    Highlight Highlight Von Trump zu erwarten dass er sich klar von Rassissmus abgrenzt ist wie Schnee im August zu erwarten; kann man machen, wird nicht passieren. Zumal er sich schon oft genug deutlich für Rassismus ausgesprochen hat; man erinnere sich an die beiden Tweets zu den "very fine people" versus "those thugs".
  • Borki 15.07.2020 08:03
    Highlight Highlight Die ganze Statistik bringt ja nichts, wenn die "berechtigten" Toten (z.B. Täter hat Waffe auf Polizei gerichtet) mitgezählt werden. Die Aussage kann nämlich mit Zahlen aus der Kriminalitätsstatistik einfach relativiert werden.

    Wichtig wäre doch zu sehen, ob und wieviel höher die Wahrscheinlichkeit als Schwarzer ist, beim Wegrennen, in Gewahrsam oder unbewaffnet durch die Polizei getötet zu werden.


  • KoSo 15.07.2020 07:59
    Highlight Highlight hmm, ich habe mal irgendwo ein Video eines Afroamerikanischen Papas gesehen, der davon gesprochen hat, wie er seine Kinder auf die Situationen bei der Begegnung mit der Polizei vorbereitet.
    Tatsächlich war es auch für mich als Schweizer ein grosses Thema, als ich 2000 meine Honeymoon ind den USA verbracht habe. wie verhalte ich mich bei einer Polizeikontrolle

    Rassismus ist ein Problem, ein grosses das angegangen werden muss!
    die Ausbildung der Polizisten und der Umgang mit Waffen gehört aber auch mal auf den Tisch!!

    Trump wischt mit seiner Aussage gerade alles unter den Teppich! gruuselig
  • α Virginis 15.07.2020 07:54
    Highlight Highlight Angesichts der bevorstehenden Wahlen sieht Trump wohl seine Felle davonschwimmen, oder er wird von der GOP zu solchen "relativierungen" gezwungen, da ja schwer zu befürchten ist, dass der Lügner bald vom Fenster weg ist.
    Auf jeden Fall glaube ich ihm kein Wort. Da müsste er sich schon eindeutig gegen solche Exzesse stellen und nicht einfach mit weiteren Lügen seine früheren Äusserungen ein wenig zu lindern, ohne Konsequenzen oder irgendwelchen Reformen.
    Ich hoffe nur, dass immer mehr Amerikaner endlich gemerkt haben, dass Trump die USA zum rückständigsten Staat der westlichen Hemisphäre macht.
    • wasps 15.07.2020 09:55
      Highlight Highlight Trump wird von der GOP zu nichts gezwungen. Die kriechen ihm alle in den A....
  • Prometheuspur 15.07.2020 07:45
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Emil Eugster 15.07.2020 11:48
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Joe 'Barack America' Biden 15.07.2020 07:38
    Highlight Highlight Wie sieht denn die Anzahl begangener Straftaten pro Einwohner nach Rasse aus?
    • benn 15.07.2020 10:15
      Highlight Highlight Ui diese frage ist zwar zentral darfst du hier aber nicht stellen, zu kritisch und zu differenziert! Dann wirst du sofort als rassist bbetitelt!
    • Shabbazz 15.07.2020 10:28
      Highlight Highlight Verbrechen sollte man keiner Rasse, sondern eher einer Klasse zuordnen. Es ist bewiesen, dass Menschen mit tiefem Einkommen, welche in Armut Gross wurden mehr Verbrechen begehen als Menschen die genug haben...
      zB auch Kids aus weissen Trainerparks, welche in Armut Gross wurden, begehen statistisch gesehen deutlich mehr Verbrechen als Kinder aus der Mittelschicht oder gar Oberen Schicht!
    • Zyniker haben es leichter 15.07.2020 10:59
      Highlight Highlight Wenn man die Toten durch Polizeigewalt nach "Rasse" trennt und daraus "Rassismus" ableitet, dann ist die Kriminalität nach "Rasse" sehr entscheidend. @shabbazz
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  • Alice36 15.07.2020 07:29
    Highlight Highlight Und ich dachte bis jetzt er käme wenigstens mit Grafiken zurecht. Falsch gedacht.
  • Joe 'Barack America' Biden 15.07.2020 07:23
    Highlight Highlight "In absoluten Zahlen sind Weisse tatsächlich die grösste Opfergruppe"

    Ich finde die generell verwendete Bezeichnung "Opfer" hier in diesem Artikel sehr speziell, zumal viele dieser Betroffenen bereits heisse Schusswaffen trugen, bevor die Polizei auftauchte.
  • -thomi- 15.07.2020 07:21
    Highlight Highlight Die Graphik finde ich etwas irritierend dieses (total) bei den Schwarzen, was heisst das und wieso fehlt es bei den anderen Gruppen? Man hätte das auch einfacher formulieren können: Wenn Du schwarz bist und in den USA lebst, hast Du das höchste Risiko, durch Polizeigewalt zu sterben. So wärs wohl verständlicher. Dass das Problem nicht nur der Rassismus ist, sondern auch die Polizeigewalt per se, müsste auch mal adressiert werden. Polizisten sind keine Richter und haben sich eigentlich an den due process zu halten.
    • blueberry muffin 15.07.2020 07:55
      Highlight Highlight Biden wird das ja ändern. Anstatt auf die Brust sollen sie lieber ins Bein schiessen...
    • voni2 15.07.2020 08:09
      Highlight Highlight Total heisst insgesamt wurden 1301 Schwarze getötet und 2499 Weisse.
      Es leben aber 197 Mio. Weisse und nur 42 Mio. Schwarze in den USA (Zahlen unten an der Grafik).
    • Ana64 15.07.2020 08:13
      Highlight Highlight Das Problem ist auch dass niemand jetzt in den USA wagt das Problem der Gewaltbereitschaft oder Verbrechensrate bei Schwarzen anzusprechen. Wenn man Polizeigewalt gegen Schwarzen und weissen vergleicht sollte man auch die Zahl der Straftaten unter schwarzen und weissen , prozentuell zu Bevölkerungszahl, vergleichen.
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  • Meinung 15.07.2020 07:20
    Highlight Highlight Warum spricht man eigentlich von Präsidentschaft, wenn eine offenbare Diktatur gelebt wird?
    Oder wie sonst kann es möglich sein das 1 Trump soviel Macht hat?
    • SeboZh 15.07.2020 12:27
      Highlight Highlight Hatten Clinton, Bush oder Obama weniger Macht als Präsident? Das ist halt die Krux an einem Präsidialsystem
  • Zyniker haben es leichter 15.07.2020 07:18
    Highlight Highlight In Relation zu schweren Verbrechen sind schwarze nicht übervertreten, das sollte man vielleicht auch nicht auslassen? Diese höhere Kriminalität führt zu mehr Interaktionen = mehr möglichkeit zur Eskalation. Diese Zahlen einfach als Rassismus abzutun entbehrt jeder Logik, schwarze begehen nicht wegen Rassismus der Polizei mehr verbrechen, paar rassistische Polizisten drehen das nicht um 180°. Zudem sollte man die Zahlen ev. auch demografisch aufteilen, der Anteil der weissen in den USA sinkt schnell, bei den kleinkindern sind nur noch 50% weiss, in der relevanten Altergruppe wohl so ca. 55%.
    • Q anon = B annon 15.07.2020 11:28
      Highlight Highlight Das problem ist doch das wenn wenn ein Weisser, ein Latino und ein Afro beim Kiffen erwischt werden, der Weisse mit einer Buse, der Latino mit einer Verwarnung und der Afro mit Gefägnis Bedingt bestraft wird. Das ist das grosse Problem.
      Die Ungleichbehandlung. Gerade gestern in der Anstalt wurde das für Deutschland Thematisiert und es war erschreckend!
    • SeboZh 15.07.2020 23:32
      Highlight Highlight https://ucr.fbi.gov/crime-in-the-u.s/2017/crime-in-the-u.s.-2017/tables/table-43

      Nicht übervertreten? 13% Bevölkerung begeht 53% der Morde? Aber nein, das ist nicht überdurchschnittlich... 🤷‍♂️
  • CaptainLonestarr 15.07.2020 07:04
    Highlight Highlight Ist ja auch gemein, man erwartet doch tatsächlich von Trump zwischen absoluten und relativen Zahlen zu unterscheiden.
    Er ist unser Stallgenie mit den besten Wörtern und den höchsten Zahlen, niemand hatte je bessere Zahlen!
    • Zyniker haben es leichter 15.07.2020 07:31
      Highlight Highlight Man kann auch einfach Fakten wie die Kriminalität ausblenden um andere Fakten verzerrt und als besonders dramatisch dazustellen. Trickfrage für dich: Ausländer füllen 70% unserer Gefängnisplätze, das ist ja dann auch alles nur Rassismus? Wenn in der Schweiz jährlich 100 Verdächtige bei auseinandersetzungen getötet würden, würde die Zahl der Ausländer dann eher bei 25% oder bei 70% liegen? Wäre sie auch überproportional zum Bevölkerungsanteil? Wäre das Rassismus?
    • Kanuli 15.07.2020 07:35
      Highlight Highlight Ich mag Ihren Kommentar. Er zeigt genau die Problematik, hat auch eine gewisse Satire und Humor. Man kann sich alles hindrehen, wenn man möchte. Allerdings kenne ich das von Narzisten aus meinem Umfeld schon: Wenn anderes auch schlimm ist, ist das eigene nicht mehr schlimm. Geniale Logik. Solange alle anderen Fehler machen, brauch ich mich selbst nicht ändern oder an meinen Fehlern arbeiten, geschweige denn, meine eigenen Fehler einsehen.
    • Unicron 15.07.2020 07:49
      Highlight Highlight Lustigerweisebtut er aber genau das bei seinen Corona Zahlen 😂
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  • Thomfrey 15.07.2020 06:50
    Highlight Highlight Er verwendet die absoluten Zahlen und nicht die pro Million.
    Ich weiss gerade nicht wo das auch passiert...ah ja immer wenn Nichtexperten Statistiken interpretieren wollen.
    • -thomi- 15.07.2020 10:12
      Highlight Highlight Das Dumme dabei ist nur, dass Statistiken allgemein ja kein Selbstzweck sind, sondern einen Sachverhalt numerisch illustrieren sollen. Das Schwierige sind nicht die Daten, sondern die Interpretation derselben und die Vermittlung dieser Interpretation. Ich empfehle als Literatur Darrell Huff, How to Lie With Statistics.

«Niemand mag mich»: So beklagt Trump seine tiefe Popularität

Trump hat ein Problem. Seine Umfragewerte sind im Keller. Auch wenn sich Beobachter einig sind, dass bis zu den Wahlen im November noch einiges passieren kann, so scheint dies Präsident Trump doch langsam einigermassen nervös zu machen. Oder – auch nicht ganz unwahrscheinlich – stark an seinem Ego zu kratzen.

An einer Pressekonferenz gestern Mittwoch jedenfalls sagte er in einem seltenen Moment der Selbstreflexion: «Niemand mag mich». Der Präsident beschwerte sich dabei vor allem darüber, …

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