Schweiz
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Zu teuer – Nationalrat lehnt bezahlte Elternzeit ab



Der Nationalrat ist gegen eine bezahlte Elternzeit. Er hat am Montag eine parlamentarische Initiative von Rosmarie Quadranti (BDP/ZH) abgelehnt, mit 112 zu 71 Stimmen bei 5 Enthaltungen.

Quadranti hatte vorgeschlagen, zusätzlich zum 14-wöchigen Mutterschaftsurlaub einen Elternurlaub von maximal 14 Wochen einzuführen. Dabei wäre festzulegen, zu welchen Teilen dieser vom Vater bezogen werden kann oder muss.

Die Gegner machten vor allem finanzielle Gründe geltend. Die Sozialwerke seien bereits stark belastet, zusätzliche Leistungen von bis zu 1.4 Milliarden Franken seien nicht zu finanzieren.

Die Initiantin argumentierte, die Elternzeit würde die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Es sei an der Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen. Elternzeit koste, räumte sie ein. Wenn Frauen nach einem Studium im Beruf blieben, lohne sich das aber.

Die Gegner machten vor allem finanzielle Gründe geltend. Die Sozialwerke seien bereits stark belastet, zusätzliche Leistungen von bis zu 1.4 Milliarden Franken seien nicht zu finanzieren, fanden sie. Verena Herzog (SVP/TG) gab ferner zu bedenken, Männer könnten keine Kinder austragen. Wenn sich das ändere, könne man wieder über das Anliegen diskutieren.

Vor einem Jahr hatte der Nationalrat bereits einen Vorstoss für einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub abgelehnt. Die Kosten dafür wurden auf 200 Millionen Franken veranschlagt. Voraussichtlich wird sich aber das Stimmvolk noch zum Thema äussern.

Der Gewerkschaftsdachverband Travail Suisse und weitere Organisationen sammeln seit vergangenem Mai Unterschriften für eine Volksinitiative, die einen vierwöchigen bezahlten Vaterschaftsurlaub verlangt. Im Initiativkomitee sitzt auch Rosmarie Quadranti. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • tipsi 16.03.2017 10:47
    Highlight Highlight https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/abstimmungen/wer-hat-wie-abgestimmt-im-nationalrat
    Bei den meisten wars ja klar, trotzdem schade, denn die "Familienpartei" hätte das Resultat ändern können. Ausserdem interessant: Gleichberechtigung für Männer scheint mehr Unterstüzung bei den Frauen zu finden, als von Männern.
  • lichtler 14.03.2017 16:56
    Highlight Highlight Ja es ist einigermassen erstaunlich in der Schweiz... Ich bin vor zwei Jahren nach Deutschland ausgewandert und wir haben hier unser zweites Kinder bekommen. Wir hatten eine 14 Monatige Elternzeit zu Gute und wir haben es aufgeteilt ich nahm zwei meine Frau 12 Monate. Die Elternzeit ist ja kein Urlaub wo man sich ans Meer setzt und ein wenig chillt sondern, man findet sich als Familie neu und baut eine Beziehung auf zu seinem Kind. Das war eine super Zeit. Es wäre schön wenn in der Schweiz das Vater sein auch mehr wertgeschätzt würde. Auch der Mutterschaftsurlaub ist ja ein Witz
    • Asalato 15.03.2017 09:42
      Highlight Highlight Genau wie die Türken die hier wohnen und in der Türkei mitreden wollen. Kümmern Sie sich bitte um die deutsche Gesetzgebung, hier wollen Sie ja nicht leben. Danke.
    • lichtler 15.03.2017 22:27
      Highlight Highlight Kann mich leider nicht um die deutschen Gesetze kümmern, da ich schweizer bin... darf man seine Meinung jetzt nicht mehr äußern nur weil man im Ausland wohnt? Lustiges Demokratieverständnis... abgesehen hinkt der Vergleich mit den Stärken ziemlich... ich will ja keine Diktatur einrichten, sondern über Elternzeit reden...
  • sherpa 14.03.2017 16:27
    Highlight Highlight Was auch noch zu teuer ist, sind die NR und SR mit ihren Sitzung-, Spesen-, Kommission- und Pauschalgeldern, welche der Steuerzahler jährlich auszurichten hat. Aber offenbar lassen sich viele dieser sog. Politiker auch noch das Zeitungslesen während den Debatten bezahlen. Hier liegt noch viel Sparpotential drin.
  • anonymer analphabet 14.03.2017 14:00
    Highlight Highlight Der durchschnittliche jährliche Beitrag an stipendienberechtigte Personen beträgt rund 6400.- Franken pro Jahr. Viele studierte Frauen gehen nach der Geburt nicht mehr arbeiten oder nur ganz wenig, weil es sich nicht vereinbaren lässt. Die staatlichen Subventionen werden also sozusagen nicht zurückbezahlt. Wollen die bürgerlichen PolitikerInnen es nicht sehen, dass eine gute Familienpolitik eine Win-Win Situation ist..?
    • Capitan 14.03.2017 18:36
      Highlight Highlight Phipsli meint wohl nicht verkehrt:
      Frauen wieder an den Herd!
      Sein Erfolg damit ist ungewiss.
      Glaub' er kriegt Zusammenschiss.
    • Menel 15.03.2017 07:16
      Highlight Highlight @böserweisserMann, das Nutzen von eigenen Fachkräften würde unter dem Strich rote Zahlen verursachen? Gibt es dazu Zahlen?

      Was kostet den Staat mehr; Fachkräfte ausbilden und nicht nutzen oder Fachkräfte nutzen und die Betreuung ihrer Kinder mitfinanzieren?
    • anonymer analphabet 15.03.2017 08:27
      Highlight Highlight @böswemann,dazu muss man zwei Schritte weiter denken.1.Schritt Stipendien werden bezahlt-->die Frau bildet sich gut aus, 2.Schritt die Frau hat einen guten Job ihrer Ausbildung entsprechend-->Frau/Mutter hat einen höheren Lohn zahlt höhere Steuern und zahlt somit ihre Stipendien zurück,der Kreis schliesst sich.Weitere Nebeneffekte Fachkräfte müssen nicht im Ausland geholt werden,die Zufriedenheit der Frauen und Familien steigt. Das Einkommen der Familien ist höher, dadurch steigt die Kaufkraft. Leider endet das Denken bei vielen schon bei Schritt 1 was mich vor allem bei Politikern sehr stört.
  • Biindli 14.03.2017 12:50
    Highlight Highlight Kinder haben ist nichts Privates, denn die Gesellschaft auch jene die keine Kinder haben, sind angewiesen darauf, dass eine junge Generation nachkommt. (AHV, PK, etc.). Deshalb fände ich es auch angemessen, wenn der Staat die Familien dementsprechend unterstützen würde. Aber in der Schweiz ist es aktuell so, dass sich manche Paare aus finanziellen Gründen gegen Kinder oder gegen weitere Kinder entscheiden und das darf nicht sein. Ausserdem sollte gerade die Partei mit dem Sünneli, doch Schweizer Familien unterstützen. Denn die Wirtschaft holt sich in Zukunft die Fachkräfte sonst im Ausland.
  • Spi 14.03.2017 12:45
    Highlight Highlight Die SVP-Frauen zeigen sich wieder einmal von der rückständigen Seite.
  • Makatitom 14.03.2017 10:18
    Highlight Highlight Komischerweise ist für die SVP nie etwas zu teuer, wenn es darum geht, Blocher, Frey und Co. die Taschen zu füllen. Hoffentlich ist das bei den nächsten Wahlen noch im Gedächtnis, und nicht schon durch Fremdenhassparolen verdrängt
  • Skip Bo 14.03.2017 08:47
    Highlight Highlight Ich möchte mich an dieser Stelle beim Steuerzahler bedanken. Wir bekommen ohne eine materielle Gegenleistung zu erbringen für zwei Kinder 400 Fr./Mt. Kinderzulagen, eine Gratisbildung für die Kinder und dazu noch Abzüge bei den Steuern. Danke.
    Ohne die genannten finanziellen Zugaben hätten wir trotzdem Kinder, wir würden uns einfach danach richten.
  • RETO1 14.03.2017 07:45
    Highlight Highlight nichts Neues im Westen, der obligate Ruf nach dem Staat
  • Bouz 14.03.2017 07:39
    Highlight Highlight In der Schweiz sind kinder luxus. nur die elite kann sich das leisten
    • RETO1 14.03.2017 18:09
      Highlight Highlight da haben wir aber viel Elite
  • VileCoyote 14.03.2017 06:08
    Highlight Highlight Ich nehme mal an, dass stattdessen das nächste Steuersenkungspaket für die Wirtschaft wird bald kommen. Die werden der Gesellschaft nie teuer sein.
  • rodman 14.03.2017 05:24
    Highlight Highlight Im Endeffekt kann man sich immer die Frage stellen, wie stark der Staat Familien subventionieren soll. Bereits heute wird eine ganze Menge - zurecht - subventioniert: z.b. Mutterschaftsurlaub, viele Steuerabzüge für Eltern, Subventionierung Kinderkrippen/ Betreuungsgutscheine/ Krankenkasse/ FAK/ Dispensation von Arbeit wenn Kind krank etc.

    Wenn wir uns weitere Goodies wünschen, werden wir für diese auch wieder zahlen müssen. Ich persönlich habe das Gefühl, dass beim Thema Familiengründung Eltern finanziell in die Pflicht genommen werden sollen, nicht nur Staat und Arbeitgeber.
    • iNDone 14.03.2017 06:32
      Highlight Highlight Sie sind ein Scherzkeks. Die Eltern werden schon finanziell sehr stark in die Pflicht genommen. Haben Sie Kinder?
    • Menel 14.03.2017 08:33
      Highlight Highlight Ja, es sind so viele Goodies, dass Kinder-haben in der Schweiz eines der grössten Armutsrisiken darstellt.
    • rodman 14.03.2017 14:21
      Highlight Highlight Kinderwunsch vorhanden. Leider gabs bis jetzt noch keine. Ich spreche eine staatliche Unterstützung der Eltern keineswegs ab. Ich frage nur offen, wie hoch diese sein soll. Darüber lässt sich diskutieren.

      Alle diese Leistungen kosten Geld und irgendjemand muss das finanzieren. Es ist m.e. halt einfach, jemanden unbekannten dazu zu verdonnern. Solange man selber davon profitiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jason84 14.03.2017 01:49
    Highlight Highlight "Verena Herzog (SVP/TG) gab ferner zu bedenken, Männer könnten keine Kinder austragen. Wenn sich das ändere, könne man wieder über das Anliegen diskutieren."

    Soso die Frau Herzog. Wenn es um gleichgeschlechtliche Elternschaft geht, ist ihr das Vater, Mutter, Kind sooo wichtig.
    Geht es darum den Vater mehr Anteil zu verschaffen ist das überflüssig.
    Interessant :)
    • who cares? 14.03.2017 06:53
      Highlight Highlight Ich kenne Verena Herzog nicht genauer, aber normalerweise sind SVP-Frauen nicht die aggressiven Emanzen. Ihre Motive sind eher, dass die Frau traditionell für das Kind schauen soll und der Mann arbeitet.
    • philosophund 14.03.2017 07:09
      Highlight Highlight LooooL... "traditionell" heisst bei der SVP Frau an den Herd. Herzog kann froh sein, dass sie überhaupt im Rat sitzen darf. Sie vergisst wohl, dass sie für eine frauenverachtende Partei politisiert..
    • Menel 14.03.2017 08:32
      Highlight Highlight Ja, 9 Monate Brutkasten spielen macht einen unglaublich kompetent, sich danach um die weitere Aufzucht zu kümmern *lol*

      Darum: Emanzipation für Alle!!!!
  • Menel 14.03.2017 00:09
    Highlight Highlight Wieso nimmt man eigentlich nicht die Arbeitgeber in Verantwortung?
    • FrancoL 14.03.2017 01:06
      Highlight Highlight Weil wir sie selten in die Verantwortung nehmen und durch unser Verhalten erpressbar wurden.
    • philosophund 14.03.2017 07:06
      Highlight Highlight Schau nur wer die Arbeitgeber in Bern vertritt..
    • Menel 14.03.2017 08:30
      Highlight Highlight Ja, ich merke immer wieder, dass meine Vorstellung von Gerechtigkeit sich oft mit der von vielen anderen beisst.

      Wenn ich meine besten, gesunden Jahre meines Lebens Unternehmen widmet, sie Gewinne durch meine Arbeit erlangen (wohl auch dadurch, dass ich für meine Arbeit weniger Lohn bekomme, als diese Wert ist) und mit meinem Lohn auch noch mein Alter vor-finanziere, dann sehen die Unternehmen keine Verantwortlichkeit, ihre ex-Mitarbeiter im Alter - so als Dank - unter die Arme zu greifen?

      Aber ich übersehe wohl wichtige Fakten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 13.03.2017 23:33
    Highlight Highlight Vielleicht keine Steuergeschenke zwecks "Standortförderung" die kaum jemanden etwas bringt ausser den multinationalen Konzerne , dann wäre so etwas sinnvolles durchaus finanzierbar.
  • Karl33 13.03.2017 23:33
    Highlight Highlight wennschon 14 wochen mehr, dann sollen sie dem vater zugute kommen.
    • Menel 14.03.2017 00:04
      Highlight Highlight Nein, es sollte einfach jede Familie selber entscheiden können, wie sie die Zeit aufteilt.
    • Maracuja 14.03.2017 07:49
      Highlight Highlight @Menel

      Als Frau hätte ich nichts dagegen, wenn Männer exakt die gleiche Zeit wie Frauen bekämen, obwohl sie weder stillen können noch sich von einer Geburt erholen müssen. Dann wären Männer auf dem Arbeitsmarkt mit dem gleichen Stigma (könnte bald wegen Elternschaft längere Zeit fehlen) behaftet wie jüngere Frauen.
    • Menel 14.03.2017 08:38
      Highlight Highlight @Maracuja, ich finde einfach, dass jede Familie selber entscheiden soll, wie es für sie am besten passt. Was ich aber gerne für Väter hätte, wäre zwei Wochen Vaterschaftsurlaub nach der Geburt des Kindes und nach dem Mutterschaftsurlaub 14 Wochen, die sich die Eltern selber einteilen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Selbst-Verantwortin 13.03.2017 22:49
    Highlight Highlight Ich wollte und habe Kinder.
    Keine Ahnung, wieso andere mir meinen Wunsch bezahlen sollen.

    Andere fahren gern Auto oder haben sonst ein teures Hobby. Dort habe ich keine Lust, deren Wünsche zu zahlen.

    Wie wär's mit Selbstverantwortung?

    Nun regnet Blitze. Wer keine Selbstverantwortung übernimmt, soll aber auch als unmündig bevormundet werden.
    • Menel 14.03.2017 00:06
      Highlight Highlight Solidaritätsgemeinschaft!? Kinder sind kein Hobby und auch keine Luxusobjekte, sie sind die Basis einer Gesellschaft.
    • will.e.wonka 14.03.2017 00:24
      Highlight Highlight Allerdings ist es deine natürliche und biologische aufgabe, kinder zu haben, zudem hat auch der staat ein interesse daran.
    • FrancoL 14.03.2017 01:09
      Highlight Highlight Lebst Du ganz alleine tief im Wald?
      Wir sind in einer Gemeinschaft die mitunter auf die Kinder zählen soll, die Kinder sind die Zukunft und in die Zukunft kann man auch ganz am Anfang etwas investieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dewar 13.03.2017 22:44
    Highlight Highlight Es wäre unter vielen anderen Gründen auch deswegen wünschenswert, weil das Argument, (angehende) Mütter seien ein grössere Risikofaktor bzgl. Lohngleichheit dann so definitiv nicht mehr gültig wäre.
  • Hochen 13.03.2017 22:27
    Highlight Highlight Überall um uns Herum geht das nur bei uns nicht! Können den Skandinavische oder Deutsche Männer Schwanger werden und wie können die das bitte finanzieren? Hauptsache die Privatwirtschaft das kleine zarte ding nicht verängstigen sonnst wandert es noch aus!
    • FrancoL 14.03.2017 01:10
      Highlight Highlight @Hoppla; Und geht es den Skandinaviern schlechter als uns?
    • Martin ZH(2) 14.03.2017 02:25
      Highlight Highlight @Hoppla: Du schreibst Mist.
      1) Mehrwertsteuer in Schweden 6% resp. 12%
      2) Steuerniveau ebenda liegt für tiefe und mittlere Einkommen bei 31%, für höhere (ab 167% des Durchschnittlohnes ) bei 51%, für höchste bei 56%. Kompensierend dafür liegen die Steuern für Aktiengewinne, Liegenschaften, Unternehmenessteuer usw. deutlich unter dem OECD-Mittel.
      3) Sind in diesen Steuern neben ganzen 18Mt. Elternzeit noch Arbeitslosenkasse, Krankenkasse, 100% Kinderbetreuung, Integration, Gleichberechtigung und eine fette Portion Work-life Balance inbegriffen.

      https://sv.wikipedia.org/wiki/Skatt_i_Sverige
    • Charlie Brown 14.03.2017 08:08
      Highlight Highlight Nun, die Staatsschuldenquote in Skandinavien ist recht uneinheitlich. Norwegen, Schweden und Dänemark haben weniger Stattsschulden als die Schweiz (gemessen am BIP), Finnland hat mehr.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Staatsschuldenquote

      Keine Ahnung was uns Stipps mit seiner Aussage beweisen wollte...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pius C. Bünzli 13.03.2017 22:22
    Highlight Highlight Eins der reichsten Länder der Welt. Trozdem hört man bei jeder Abstimmung zu teuer bla blupp...
    • philosophund 14.03.2017 06:05
      Highlight Highlight @stipps: Gründe sind zahlreich: geiz, bünzlitum, borniert, "schwizzer" halt eben..
      failkapitalist.
    • Froggr 14.03.2017 06:43
      Highlight Highlight Man muss halt denen, welche das Gefühl haben, dass wir Geld haben, dass wir zum Fenster rauswerfen können zeigen dass es nicht so ist. Sparen hat uns hierher geführt, wo wir heute sind.
    • Pius C. Bünzli 14.03.2017 07:01
      Highlight Highlight Klar, wie haben uns das Nazigold und die 3. Welt Millarden zusammengespart :thinking:
    Weitere Antworten anzeigen
  • huerlio 13.03.2017 22:17
    Highlight Highlight Mein Gott, ist das rückständig!
  • Pasch 13.03.2017 22:11
    Highlight Highlight Naja solange das so staubig gehandhabt wird, ist für mich die Sache mit der Lohngleichheit etcetc vom Tisch. Frauen ab in die RS. ( Möchte jetzt der Kleingeist in mir skandieren)
    In Wahrheit weis ich es ja selbst das es uns alle Männlein wie Weiblein betrifft und im Sinne einer guten Erziehung es durchaus Sinn macht.
    Wieso da aber ausgerechnet eine Frau, dazu nennt sie sich noch irgendwie politisch ambitioniert, auf Kindergarten-Niveau argumentiert bleibt mir ein Rätsel...
    • who cares? 14.03.2017 06:59
      Highlight Highlight Es hat eine IntiantIN den Vorschlag gebracht also eine Frau. Un ich nehme an, dass es von rechts abgelehnt wurde, wo der Männeranteil höher ist (bis auf die paar SVP Frauen).
      Also haben mehrheitlich Männer gegen ein von einer Frau inizierten Vorschlag zu mehr Gleichberechtigung der auch die Männer stärkt gestimmt. Wieso sollten Frauen wieder den Nachteil daraus haben?
  • Süffu 13.03.2017 21:22
    Highlight Highlight Die Initiative wird zustandekommen und angenommen werden.

    So ein veraltetes und engstirniges Familienbild wie diese Dame der "Volks"Partei haben zum Glück nicht mehr viele.
    • Amboss 13.03.2017 21:48
      Highlight Highlight Die Initiative wird zustande kommen und hochkant abgelehnt werden.
      Schweizer sind sehr vorsichtig bei zusätzlichen, nicht unbedingt erforderlichen Ausbauten beim Sozialstaat. Insbesondere dann, wenn die Wirkung (Frauen bleiben im Arbeitsleben) mehr als fraglich ist
      Man mag das gut finden oder auch nicht. Es ist einfach so
    • Süffu 13.03.2017 22:04
      Highlight Highlight Ich bleibe guter Hoffnung. Mit guter Werbung und vielleicht mal etwas wenigr Angstmache kommt das gut.
      Diese Partei, aus der diese vorhin schon erwähnte Dame/Partei soll man mal verstehen - wer A sagt muss auch B sagen. Fachkräfte fordern, auf der andern Seite importierte Fachkräfte verbieten wollen...
    • Amboss 13.03.2017 23:11
      Highlight Highlight Nee, so einer Initiative wird es so ergehen wie den x linken Initiativen, die glorios gescheitert sind (zB 6 Wochen Ferien).

      Und zwar darum, weil es nichts bewirkt. Es ist ein schönes Geschenk für Familien, wer es sich leisten kann wird noch eine schöne Familienreise machen, mehr aber nicht. Keine einzige Frau wird deswegen wieder arbeiten gehen. Kein Mann deswegen Teilzeit arbeiten. Kein einziger Zuwanderer weniger deswegen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Capitan 13.03.2017 20:55
    Highlight Highlight Der Nationalrat weiss es ganz genau:
    Vaterschaftsurlaub ist nicht ganz geheuer,
    Und vor allen Dingen auch richtig teuer.
    D'rum Nein er sagt, ist das denn schlau?
  • JaxxxHollah 13.03.2017 20:17
    Highlight Highlight Die Schweiz steckt im tiefen Mittelalter was dieses Thema angeht. So Familienunfreundlich....!
  • Howard271 13.03.2017 20:09
    Highlight Highlight "Verena Herzog (SVP/TG) gab ferner zu bedenken, Männer könnten keine Kinder austragen. Wenn sich das ändere, könne man wieder über das Anliegen diskutieren."

    Erster Preis für die dämlichste Aussage der Session im Nationalrat?
    • Süffu 13.03.2017 21:20
      Highlight Highlight Sie belegt auf jeden Fall einen der Ränge..
    • Ursus ZH 14.03.2017 02:27
      Highlight Highlight Ja dann Frau Verena Herzog, dann fangen wir doch gleich an über dieses Anliegen zu diskutieren. Wir Männer tragen nämlich auch Kinder aus! Im Tragegurt!
      Benutzer Bild
    • Froggr 14.03.2017 06:47
      Highlight Highlight Ihr seid doch Rassisten. Vielleicht ist sieja ein Transgender?! Und es ist sowieso höchst diskrimminierend, dass Mönner keine Kinder bekommen können.

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