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unfälle auf der piste

Immer wieder das Knie: Wo sich Wintersportler am meisten verletzen

Während bei Skifahrern das Knie besonders gefährdet ist, verletzen sich Snowboarder meist an Schultern, Armen oder Händen. Das zeigt eine Auswertung der Verletztentransporte der Wintersaison 2012/2013 der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) und der Seilbahnen Schweiz.

Pro Jahr verletzen sich insgesamt etwa

66'000 

in der Schweiz wohnhafte Ski- und Snowboardfahrer derart, dass eine medizinische Behandlung notwendig wird, wie die bfu schätzt.

Viele Knieverletzungen wegen Skibindungen

Die bfu sieht Handlungsbedarf bei den Knieverletzungen. Eine wichtige Rolle spiele dabei die Skibindung: Bisher habe sich noch keine Technologie am Markt etablieren können, die wesentlich zur Reduktion von Kniegelenkverletzungen beitrage. Die bfu beteiligt sich nach eigenen Angaben seit Jahren an Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet.

Davon verletzen sich

acht von zehn

auf der Piste. Die Verletzungen in Funparks, Halfpipes und anderen speziell präparierten Flächen machten in der Saison 2012/2013

sieben Prozent

aus. Dieser Prozentsatz hat in den vergangenen Jahren zugenommen, weil immer mehr Schneesportgebiete Snowparks anbieten. 

Diese Körperteile* sind bei Skifahrern am meisten gefährdet

skifahrer skifahren wintersport bfu schneeunfälle

Quelle: bfu, Bild: watson/Shutterstock

Diese Körperteile* sind bei Snowboardern am meisten gefährdet

snowboarder snowboarden wintersport bfu schneeunfälle

* Da bei Unfällen mehrere Körperteile betroffen sein können, ergibt die Summe der Prozentzahlen mehr als 100.  Quelle: bfu Bild: watson/Shutterstock

16 Prozent

aller Sportunfälle in der Schweiz sind Unfälle von Ski- und Snowboardfahrern. Das Verletzungsrisiko ist dabei deutlich geringer als bei anderen populären Sportarten, wie es in der Auswertung heisst. Besonders hoch ist die Verletzungsgefahr beim Fussball und Eishockey. (egg/dhr/sda)



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