Leichtathletik
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Erstaunliche Vergleiche

Sie erraten nie, was fünf Flaschen Rivella, drei Smarts und eine Entenfamilie mit der Leichtathletik-EM in Zürich zu tun haben

Wir hören und lesen Zahlen, sehen strahlende Medaillengewinner. Doch wirklich beeindruckend wird die Leichtathletik vor allem dann, wenn man die Leistungen der Athleten in Relation zum Alltag setzt.

Citius, altius, fortius – schneller, höher, stärker. Das Motto der Olympischen Spiele trifft im besonderen Masse auf die Leichtathletik zu. Schliesslich geht es darum, schneller (in den Laufdisziplinen), höher (bei den Sprüngen) und stärker (bei den Würfen) zu sein als die Gegner.

Aber wie schnell ist schnell, wie hoch ist hoch und wie stark ist stark? Diese Beispiele aus unserem alltäglichen Leben zeigen, was Weltklasse-Leichtathleten zu leisten im Stande sind.

Hochsprung

Hochsprung

Weltrekordler Javier Sotomayor aus Kuba übersprang mit 2,45 m ein Fussballtor – ohne Goalie. Bilder: Keystone/Shutterstock

Weitsprung

Weitsprung

Der Weltrekord des Amerikaners Mike Powell steht bei 8,95 m – er sprang weiter als drei hintereinander parkierte Smarts. Bilder: Smart/shutterstock



100 Meter

100 Meter

Usain Bolt und seine Kollegen müssten in einer 30er-Zone den Ausweis abgeben, wenn sie geblitzt würden. Bei seinem Weltrekord über 100 m erreichte der Jamaikaner (rechts) eine Spitzengeschwindigkeit von 44,72 km/h. Bilder: Keystone/Shutterstock

Speerwurf

Speer

Der Tscheche Jan Zelezny schleuderte den Speer einst 98,48 m weit. Mit diesem Wurf kann er die Limmat bei der Zürcher Quaibrücke überqueren. Bilder: Keystone/shutterstock

Kugelstossen

Kugel

Kugelstoss-Legende Werner Günthör greift sich fünf 1,5-Liter-Flaschen, nimmt einen Schluck und schleudert sie dann locker an einem 18 Meter langen Gelenkbus vorbei – das ist Kugelstossen. Die Kugel ist 7,26 kg schwer, Günthörs Schweizer Rekord liegt bei 22,75 m, der Weltrekord gar bei über 23 m. Bilder: Keystone/Rivella/Stadtbus Winterthur

Gehen

Gehen

Beim Gehen schaffen es Athleten, sich wie Enten fortzubewegen – ein Triumph des Menschen über den Schöpfer. Bei allem Spott für die Geher: Wer sich 50 km weit im Entengang vorwärts quält und dabei auf ein Durchschnittstempo von 14 km/h kommt, verdient Respekt. Auch wenn es saudoof aussieht. Bilder: Keystone

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