Bern
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Überschüssige Menus landen immer öfter nicht im Kübel, sondern auf der App «Too Good to Go». bild: zvg

In der Schweiz hat eine App gerade 330'000 Menus gerettet – bald sollen es 1 Million sein



Es sind erschreckende Zahlen: Jedes Jahr landet ein Drittel unserer Lebensmittel im Abfall. Das entspricht 300 Kilogramm pro Kopf – oder insgesamt 140'000 Lastwagenladungen.

Die App «Too Good To Go» gibt Gegensteuer. Seit der Lancierung im Juni 2018 konnten bereits unzählige Lebensmittel vor dem Abfallkübel gerettet werden, wie die Betreiber am Dienstag mitteilten. In Zahlen:

So funktioniert die App

Nach dem Download der App werden dem User Restaurants und Shops in der Nähe angezeigt. Dort kann das Essen eine halbe Stunde vor Betriebsschluss abgeholt werden. Bezahlt wird das Essen via App. Eine Mahlzeit kostet durchschnittlich 6.90 Franken.

«Das erste Jahr war ein überwältigender Erfolg. Unser Ziel ist es nun, bis Ende 2019 eine Millionen Mahlzeiten zu retten», sagt Lucie Rein, die den Schweizer Ableger der App gegründet hat.

So viel Food Waste produzieren Schweizer Haushalte jährlich

abspielen

Video: srf

Doch auch Rein betont, dass damit noch lange nicht alles getan ist. Um Food Waste zu verhindern, müsse man bei sich selbst beginnen: «Richtig einkaufen, optimal lagern und kreativ mit Überresten sein sind extrem wichtig».

«Too Good to Go» wurde 2016 in Dänemark gegründet und ist inzwischen in 11 europäischen Ländern aktiv.

Mehr zu Food Waste in der Schweiz

Bild

(amü)

ECHT jetzt? Diese Restaurants haben in Sachen Dekoration den Vogel abgeschossen

So viel Food Waste produzieren Schweizer Haushalte jährlich

Play Icon

Food! Essen! Yeah!

7 Gründe, weshalb Jamie immer noch der Grösste ist

Link zum Artikel

Wie Food-besessen bist du? Wir sagen es dir!

Link zum Artikel

Stimmen diese 9 Koch-Mythen wirklich?

Link zum Artikel

Das sind sie: Baronis Basic-Tipps für einen besseren Pasta-Alltag

Link zum Artikel

Sorry, liebe Vegetarier, Parmesan ist nun mal NICHT vegetarisch

Link zum Artikel

Meine Tochter (10) hat den superveganen Gutmenschburger getestet und meint ...

Link zum Artikel

Leute, spart euch eure Diät! Und euer Detox erst recht

Link zum Artikel

Käse aus der Sprühdose und Co. – wenn Schweizer US-Snacks probieren

Link zum Artikel

Superfood ist gar nicht so super wie ihr alle tut

Link zum Artikel

12 Salate, die du diesen Sommer über essen solltest

Link zum Artikel

Guck – hier sind 8 Sandwiches, die du dir mal gönnen solltest. Gern geschehen!

Link zum Artikel

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link zum Artikel

So machst du aus deiner Instant-Suppe ein Gourmet-Menu

Link zum Artikel

Zum World Vegetarian Day: 8 Vegi-Rezepte, die ich immer wieder koche 

Link zum Artikel

Und NUN: 6 Rezepte mit ordentlich viel Koriander, Babes!

Link zum Artikel

Fertig jetzt! Wir machen nun Street Tacos – und zwar RICHTIG 🌮🌮🌮

Link zum Artikel

Ich war am Cooper's Hill Cheese Rolling ... und OMG, WAR DAS GEIL

Link zum Artikel

Ich habe das hipsterigste Gericht der Welt gekocht und bin begeistert

Link zum Artikel

Tel Aviv Fusion Food: Fünf superfeine Rezepte zum Nachkochen

Link zum Artikel

Schweizer Gerichte, die die Welt nicht versteht

Link zum Artikel

Du achtest auf Kalorien? Schön. Möchtest du nun Avocado oder Nutella?

Link zum Artikel

Wissenschaftlich bewiesen: Englisches Frühstück ist besser als alle anderen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

36
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Flügu 19.06.2019 18:11
    Highlight Highlight Die Idee an und für sich ist sicher gut. Vor allem für Betriebe mit Auslage, Buffet und vorbereiten Gerichten. So wird es auch auf der Webseite erklärt. Bei frisch zubereiteten Gerichten für mich nicht mehr so nachvollziehbar. Da sind es dann vielleicht noch einzelne Zutaten die sonst weggeworfen würden.
    Und klar, man bekommt etwas vergünstigt, hat aber keinen Einfluss was es genau ist, und sollte es auch nicht abweisen. Da frage ich mich, wieviel dann später davon vom Käufer trotzdem noch weggeworfen wird?
    Warum nicht einfach frühzeitig im Laden/Restaurant eine Vergünstigung anbieten?
  • Sihlwahn 19.06.2019 01:17
    Highlight Highlight Die App gibts in der Schweiz schon seit 2016. Zumindest in Zürich gabs dann schon Geschäfte..
  • Team Insomnia 18.06.2019 23:43
    Highlight Highlight Gibts das auch in Aarau/Olten?
    • Niiki 19.06.2019 05:47
      Highlight Highlight Ja gibt es, es machen einfach noch nicht viele Geschäfte mit.
  • neutrino 18.06.2019 21:18
    Highlight Highlight Diverse Geschäfte produzieren extra für die App. Wird wohl als Tool gesehen, um Neukunden zu gewinnen. Aber im Grundsatz eine gute Sache.
    • Pinhead 18.06.2019 21:27
      Highlight Highlight Genau so ist es. Ähnlich wie an Weihnachten wenn die Warenhäuser extra Ramsch für den Ausverkauf bestellen und als „Sale“ verkaufen.
    • Roman Kral 19.06.2019 01:05
      Highlight Highlight Mhh würde ich so nicht sagen - ich hab mit einem Besitzer einer Pizzeria geredet, der meinte dass 95 % der App Benutzer nicht als normale Kunden vorbeikommen
  • Garp 18.06.2019 21:01
    Highlight Highlight Gehören zur Lebensmittelproduktion, die hier erwähnt ist, auch die Lebensmittel, die der Bauer gar nicht verkaufen kann weil sie nicht der verlangten Norm entsprechen, also auch verformte Rüebli, Kartoffeln zu gross oder klein, etc.?
  • vescovo 18.06.2019 20:53
    Highlight Highlight Gute Sache. Leider wird die App Opfer des eigenen Erfolgs werden. Oder was meint ihr wird passieren, wenn alle Leute nurnoch warten, bis die Nahrungsmittel billiger auf der App angeboten werden, anstatt sie im Laden/Restaurant zum regulären Preis zu kaufen?
    • Melsqy 19.06.2019 12:01
      Highlight Highlight Die Nahrungsmittel werden immer erst kurz vor Restaurant-/Ladenschluss günstiger angeboten (i.d.R. 22-23h). Wenn Sie mittags oder nach der Arbeit auswärts essen möchten, wird dies nichts an ihrem Verhalten ändern. Oder wie viele Personen sind wohl bereit, dann bis spätabends zu fasten?
  • Pazzo:) 18.06.2019 20:51
    Highlight Highlight Ich habe die App schon zweimal benutzt und beide mal wurde mir etwas frisch zubereitet. Auf meine Reklamation bei Too Good to Go bekam ich nie eine Antwort.
    • Melsqy 19.06.2019 12:03
      Highlight Highlight Lag das nicht einfach daran, dass das Restaurant das Menu noch nicht gekocht hatte jedoch noch Zutaten im Hause, die es am nächsten Tag wegschmeissen müsste? Oder wieso denken Sie, dass nur Menus verkauft werden, die bereits fertig zubereitet sind?
    • Pazzo:) 19.06.2019 18:33
      Highlight Highlight Es war Fried Rice. Wert nicht mehr als 10.- für meinen Geschmack. Ich habe 7.- bezahlt und es stand ich bekomme etwas im wert von 21.-
      In Basel Bug a Thai ist der Name des Restaurants.
  • Ribosom 18.06.2019 20:48
    Highlight Highlight Ich finde die App genial!
    Leider gibt es bei uns im Dorf gerade mal einen Laden, der mit macht, in der nächsten Stadt sind es weniger als 10 (die meisten am Bahnhof). Da es sich umwelttechnisch und monetär nicht lohnt, mit dem Auto extra dort hin zu fahren, muss ich es leider bleiben lassen.
  • salamandre 18.06.2019 20:42
    Highlight Highlight Gute Sache und warlich allerhöchste Zeit.
  • Deorai 18.06.2019 20:39
    Highlight Highlight Ich finde die Idee super. Frage mich jedoch, ob nicht einige Geschäfte extra für die App mehr produzieren. Oder wie kann ich als Geschäftsinhaber schon am Morgen wissen, dass ich 5 Portionen am Abend übrig habe?
    • inux 18.06.2019 21:03
      Highlight Highlight Evtl. verkaufen Sie einfach die Ware vom Vortag? Oder wird zum Beispiel in einer Bäckerei nichts am nächsten Tag nochmal verkauft 🤔?
    • aaroenli 18.06.2019 21:05
      Highlight Highlight Es wird tatsächlich auch extra gekocht. Dies weil die Geschäfte teilweise das gewünschte Gericht nicht mehr übrig haben. So wurde es mir auf jedenfalls von einigen Geschäftsinhabern erzählt. Die Idee ist jedoch top!
    • MoistVonLipwig 18.06.2019 21:14
      Highlight Highlight Habe die App nun mindestens ein halbes Jahr und hatte bei einigen den Eindruck das sie es mehr als Werbeplattform nützen.
      Über dem Strich aber sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Vorallem bei Bäckereien. "Leider" mittlerweile soweit das ich bei meinem Lieblingsbäcker nicht mehr spontan mit der App vorbei kann und diese schon am Abend vorher ausverkauft ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cake9x 18.06.2019 20:31
    Highlight Highlight Verwendet jemand die App und kann die Erfahrungen schildern?
    • Aabbcc 19.06.2019 13:36
      Highlight Highlight Seit der Lancierung habe ich die App fast wöchentlich benutzt, funktioniert sehr gut und ich finde ein Überraschungsmenu ab und zu eine gute Sache. Ist viel günstiger und man probiert auch mal unbekannte Küchen. In Zürich gibt es sehr viel Auswahl, in kleineren Städten leider nicht.
  • Ofi 18.06.2019 20:25
    Highlight Highlight Wirklich eine sehr sinnvolle App. Gratuliere
  • Jason848 18.06.2019 20:21
    Highlight Highlight Die beste App seit langem! Nutze sie regelmässig wenn ich weiss das ich unterwegs und keine Zeit zu kochen hatte! ( oder mal wieder bock auf gutes günstiges sushi !!)
  • djohhny 18.06.2019 20:07
    Highlight Highlight Coole Sache, nur Schade das bspw. Yoojis extra mehr produziert und es zu einem leicht gesenkten Preis auf TGTG verkauft. So wird die eigentliche Idee von TGTG untergraben. Diese Menus sind in der Statistik wohl auch drin.

Der Nachrichtendienst überwacht Berner und Basler Linke – diese kritisieren den NDB scharf

Der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) hat Schweizer Linksparteien überwacht. Das geht aus Akten hervor, die Berner und Basler Linke vom NDB angefordert haben, schreibt «der Bund».

Die Vorgeschichte: 2016 hat die Aufsicht über den NDB bemerkt, dass die Basler Ständerätin Anita Fetz (SP) unzulässig durch den Geheimdienst überwacht und fichiert wurde. Daraufhin verlangten die Basler Partei Basta!, der Basler Gewerkschaftsbund, die Berner Alternative Linke und die Juso Stadt Bern Einsicht in …

Artikel lesen
Link zum Artikel