Interview
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Ilhan Saygili, Botschafter der Tuerkischen Republik in der Schweiz, spricht in der Botschaftsresidenz, am Freitag, 13. Juli 2018, in Bern. Aufgrund des Jahrestages des Putschversuches vom 15. Juli 2015 findet eine Medienorientierung statt. (KEYSTONE/Patrick Huerlimann)

«Der Westen muss seine IS-Kämpfer zu sich holen und vor Gericht stellen», sagt der türkische Botschafter Ilhan Saygili. Bild: KEYSTONE

Interview

Türkischer Botschafter zum Syrien-Krieg: «Das ist keine Invasion»

Der türkische Botschafter Ilhan Saygili verteidigt den Einmarsch der Türkei in Nordsyrien – und erzählt, wie er die Demonstrationen in Bern erlebt hat.

Annika Bangerter und Beat Kraushaar / ch media



Der türkische Botschafter Ilhan Saygili greift zu ungewöhnlichen Mitteln: Er bietet ein Interview an. Ein Interview, in dem er seine Sicht der Dinge auf den türkischen Einmarsch in Nordsyrien darlegen will. Dafür fährt er nach Aarau in die Zentralredaktion von CH Media.

Tabus gebe es keine, alle Fragen dürften gestellt werden. Diplomatisch – und somit ganz Botschafter – verweist Ilhan Saygili darauf, dass die Schweiz ein wichtiges Land für die Türkei sei. Hochs und Tiefs habe es aber immer in der Beziehung der beiden Länder gegeben, sagt er.

Sie wollen sich auf die positiven Aspekte zwischen der Türkei und der Schweiz konzentrieren. Vergangene Woche wurden Sie wegen der Invasion in Syrien aber ins Aussendepartement in Bern zitiert.
Ilhan Saygili: Das stimmt so nicht. Der Termin stand schon vorher fest. Ich traf mein Gegenüber, das erst seit zwei Monaten im Amt ist, um unsere Position betreffend Syrien zu erklären. Gleichzeitig bekam ich die Position der Schweiz dargelegt. Das die Meinungen auseinandergehen, ist kein Geheimnis.

Die Schweiz steht damit nicht alleine da. Auch die EU kritisierte den Einmarsch der Türkei in Syrien deutlich.
Unser Vorgehen ist legal. Gemäss der UNO-Charta und der Beschlüsse des Sicherheitsrates haben wir das Recht auf Selbstverteidigung. Des Weiteren gibt es eine Vereinbarung, dass wir gegen die YPG-Terroristen in Syrien vorgehen können, wenn Syrien dazu nicht in der Lage ist.

«Ihre Frage bedeutet, dass Sie der Propaganda der YPG-Terroristen mehr glauben als uns.»

Es wird der Türkei vorgeworfen, dass die Kurdenmiliz YPG, auch wenn diese ein Ableger der PKK ist, die Türkei nicht angegriffen hatte und somit keine unmittelbare Gefahr für Ihr Land bestand.
Das stimmt eben nicht. Diese Terroristen haben Anschläge in der Türkei verübt, die Tausende von Zivilisten töteten. Zudem hat die YPG in den letzten Jahren etwa 200 Angriffe von Syrien in die Türkei durchgeführt. Falsch ist auch, dass alle Kurden die YPG unterstützen. Die Mehrheit von ihnen ist auch gegen die YPG.

Wie erklären Sie sich dann, dass die USA jahrelang mit der YPG gegen den IS gekämpft hat?
Die USA haben diesbezüglich eine schlechte Wahl getroffen. Wir haben sie gebeten, nicht mit diesen Terroristen gemeinsame Sache zu machen. Die Türkei hat erfolgreich gegen die IS-Terroristen gekämpft und gezeigt, dass es dafür die YPG nicht braucht.

Wegen der türkischen Invasion fliehen Hunderte von IS-Angehörigen. Das ist doch nicht in ihrem Sinne?
Ihre Frage bedeutet, dass Sie der Propaganda der YPG-Terroristen mehr glauben als uns. Die können doch nicht fliehen. Wenn wir das Gebiet von der YPG befreit haben, kümmern wir uns auch um die Gefangenenlager. Aber unsere Haltung ist klar. Der Westen muss seine IS-Kämpfer zu sich holen und vor Gericht stellen. Es handelt sich auch nicht um eine Invasion.

«Das ist keine Invasion, sondern eine legale Aktion gegen Terroristen.»

Fühlen Sie sich als Botschafter unter Druck?
Nein gar nicht. Ein Problem für uns ist, dass die Schweiz die PKK nicht als Terrororganisation einstuft. Und: Letzte Woche bei der Demonstration ging man sehr aggressiv gegen die Botschaft vor. Meine Kinder hatten Angst gehabt.

War die Sicherheit von Seite der Schweizer Polizei gewährleistet?
Ja absolut. Wir sind dankbar über den Schutz, den wir bekommen. Nicht nur in der Botschaft in Bern, sondern auch in anderen türkischen Einrichtungen in Zürich und Genf.

Können Sie sich in Bern ohne Bodyguards bewegen?
Leute lesen das Interview, deshalb werde ich Ihnen zu meiner eigenen Sicherheit keine Antwort geben.

Präsident Erdogan hat gedroht, Flüchtlinge nach Europa zu schicken, wenn europäische Regierungen weiterhin von einer Invasion der Türkei in Syrien sprechen. Wie vereinbaren Sie dies mit der Meinungsfreiheit?
Noch einmal: Das ist keine Invasion, sondern eine legale Aktion gegen Terroristen. Wir haben unsere Partner im Westen gefragt, ob sie uns helfen, eine Sicherheitszone zu bilden, in der wir die rund vier Millionen syrischen Flüchtlinge in der Türkei zum Teil ansiedeln können. Wir können diese Last nicht ewig tragen. Das ist die Botschaft unseres Präsidenten.

Was passiert tatsächlich, wenn die europäischen Regierungen an ihrer Kritik festhalten?
Das ist eine hypothetische Frage.

«Die Türkei hat viel gemacht, um die Probleme in Syrien zu lösen.»

Die Drohung Ihres Präsidenten war deutlich.
Ich stimme vollkommen mit der Meinung meines Präsidenten überein. Aber auf hypothetische Fragen antworte ich nicht.

Aber Präsident Erdogan hat kein Interesse an einer diplomatischen Lösung.
Das stimmt nicht. Die Türkei hat viel gemacht, um die Probleme in Syrien zu lösen. Hätte die Türkei sich nicht mit Russland und dem Iran hinsichtlich der umkämpften nordsyrischen Provinz Idlib geeinigt, würde die Welt eine neue humanitäre Katastrophe erleben. Mehr als drei Millionen Menschen leben dort.

Können Sie sich vorstellen, dass die Schweiz nun nach der neuen Eskalation vermittelt?
Die Türkei verhandelt nicht mit Terroristen. Es gibt drei Ziele der Militäroperation: Wir sichern unsere Grenzen. Auch schützen wir damit die Zivilbevölkerung in Nordsyrien, die sich unter Druck und Gewalt der Terroristen befinden. Drittens wollen wir die Region von den Terroristen säubern. Nicht nur von jenen der YPG, sondern auch von jenen des «Islamischen Staats».

«Es gibt in Nordsyrien keine humanitäre Katastrophe. Unsere Militäroperation zielt in keiner Weise auf die Bevölkerung.»

Früher hat die Türkei mit PKK-Mitgliedern verhandelt.
Jeder Geheimdienst hat solche Kontakte. Ich will nicht in die Details gehen. Das waren aber keine direkten Gespräche. Aufgrund späterer Terroranschläge verloren wir viele Zivilisten. Das ist jedoch ein anderes Kapitel.

Zurück zu Idlib: Sie sagen, die Türkei habe geholfen, eine humanitäre Katastrophe zu verhindern. Aktuell droht genau eine solche in Nordsyrien.
Es gibt in Nordsyrien keine humanitäre Katastrophe. Unsere Militäroperation zielt in keiner Weise auf die Bevölkerung. In der Vergangenheit gab es bereits zwei Operationen. Bereits damals haben westliche Medien falsche Nachrichten und Unwahrheiten verbreitet. Das ist auch heute der Fall. Die meisten der gezeigten Fotos wurden in anderen Regionen aufgenommen. Aktuell kontrollieren unsere Truppen die Gebiete rund um die nordsyrischen Städte Tail Abyad und Ras al-Ain. Um zivile Opfer zu vermeiden, gehen unsere Einheiten mit maximaler Vorsicht vor. Unser Ziel ist nur die YPD. Alles andere ist eine Diffamierungskampagne der westlichen Medien.

Wieso sind dann Tausende Menschen auf der Flucht? Das können Sie doch nicht in Abrede stellen.
Das ist die Information, die Sie haben. Es kann sein, dass bei gewissen militärischen Operationen Menschen ihren Aufenthaltsort wechseln. Ich werde Ihre Informationen mit unseren Quellen überprüfen.

EU sieht Kampf gegen den IS gefährdet

Auch am sechsten Tag der türkischen Offensive in Nordsyrien gab es heftige Kämpfe. Nach UNO-Angaben wurden mindestens 160'000 Menschen vertrieben. Nach Zählung der Beobachtungsstelle wurden auf syrischer Seite 128 YPG-Kämpfer und 69 Zivilisten getötet, während vier türkische Soldaten und 94 verbündete Milizionäre starben.

Auch 18 Zivilisten wurden auf türkischer Seite getötet. International lässt die Kritik an dem türkischen Angriff nicht nach. Allerdings konnten sich die EU-Aussenminister bei einem Treffen in Luxemburg nicht auf ein EU-weites Waffenembargo einigen. Sie verwiesen lediglich auf die Entscheidung mehrerer Mitgliedsstaaten – darunter Frankreich, Deutschland und Italien – zur Einstellung der Rüstungsexporte.

Die EU-Staaten insgesamt verpflichteten sich darüber hinaus zu «starken nationalen Positionen mit Blick auf ihre Waffenexporte an die Türkei» auf Grundlage von EU-Kriterien, wonach diese die Stabilität einer Region nicht gefährden dürfen. Damit bleibt die Entscheidung, ob ein Waffenembargo gegen Ankara verhängt wird oder nicht, weiter bei den nationalen Regierungen.

Die Aussenminister kündigten an, eine Arbeitsgruppe werde sich diese Woche treffen, um «die Standpunkte der Mitgliedstaaten in dieser Angelegenheit zu koordinieren und zu überprüfen».

Die EU-Aussenminister forderten Ankara erneut auf, «seine einseitigen militärischen Handlungen in Nordost-Syrien zu stoppen und seine Truppen abzuziehen». Die Offensive untergrabe «ernsthaft die Stabilität und die Sicherheit der gesamten Region» und führe «zu mehr Leid und weiterer Vertreibung der Zivilbevölkerung». Zudem bedrohe die Militäraktion die Fortschritte im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz IS.

Den Sicherheitsbedenken der Türkei wegen der Kurden müsse «mit «politischen» und diplomatischen Mitteln, nicht mit militärischen Mitteln» Rechnung getragen werden, erklärten die EU-Aussenminister weiter. Die EU bekennt sich demnach weiter «zur Einheit, Souveränität und territorialen Integrität des syrischen Staates» und dem in der UNO vereinbarten Prozess für einen «echten politischen Übergang». (sda)

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115Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 16.10.2019 02:10
    Highlight Highlight Der türkische Überfall auf die Kurden wird große Agressionen auch bei uns auslösen. Die Ohnmacht und Wut der Kurden wird sich auch bei uns entladen. Türkische Einrichtungen und Anhänger Erdogans sind äußerst gefährdet. Besonders in Deutschland könnte ich mir Konfrontationen zwischen den beiden Parteien, gut vorstellen. In der Mitte wird die Polizei stehen.
  • Kanischti 15.10.2019 13:49
    Highlight Highlight Dass die Türkei Erdogan ergebene Botschafter entsendet ist nur logisch. Das machen alle so. Ergo kann von diesem Mann auch keine andere Haltung erwartet werden. Er sagt hier einfach seine Sicht der Dinge, oder eben seine Wahrheit. Aber wer kennt die ganze Wahrheit wirklich? Auch wir werden mit den Wahrheiten gefüttert, die uns gerade in den Kram passt.
    Deshalb: Vorsicht mit Verurteilungen!

    Noch was: Ich stimme seinen Forderungen zu, dass die Herkunftsländer der IS Kämpfer ihre Leute zurücknehmen müssen. Schliesslich verlangen wir das auch von den Herkunftsländer der unechten Flüchtlinge!
    • Spooky 15.10.2019 21:20
      Highlight Highlight @Kanischti

      Sehr guter Kommentar 💪
    • Hierundjetzt 16.10.2019 16:36
      Highlight Highlight Kanischti: IS? Nein. Siehe dazu den lesenswerten Kommentar im Tagi.

      Auf welcher Grundlage und auf welchen Beweisen willst Du den den Terroristen verurteilen?

      Wer in Syrien ist den unsere Ansprechsperson? Assads Justiz die nicht im Gebiet war? Kurden? Ein Volk ohne Staatliche Strukturen? Irak? Ohne staatliche Strukturen?

      Du siehst, Deine Idee scheitert an der Realität

      Das hagelt Freisprüche und bedingte Gefängnisstrafen
    • Kanischti 16.10.2019 22:49
      Highlight Highlight @hierundjetzt: sie wollen also "unsere" is kämpfer nicht ins land lassen und sie dem justizsystem überlassen, vom dem sie selbst sagen, dass es nicht funktioniert?

      Ich will dass die herkunftsländer unserer falschen und kriminellen asylbewerber von ihren herkunftsländer zurück genommen werden müssen. Sie haben hier nix verloren!

      Also ist es nur rechtens, dass wir "unsere" is kämpfer zurücknehmen und sie bei uns festsetzen, da die kurden damit erst recht überfordert sind. Die haben genug eigene probleme!

      Aber ja, unsere gesetzte sind ein witz. Es könnte freisprüche hageln.
  • Perpetual 15.10.2019 13:23
    Highlight Highlight Hach die gute alte Watson-Kommentarspalte. Schmelztiegel von Ignoranz, Desinformation und links-separatistischen Fantasien. Die Qualität der Kommentare, mittlerweile weit unter dem Boulevardblatt-Komentarspaltern-Ø, sorgt immer wieder für Unterhaltung und laute Lacher :) Bitte weiter so. Grüessli
    • Perpetual 15.10.2019 17:16
      Highlight Highlight Jedoch ist es auch erstaunlich zu sehen, wie durch gezielt gesteuerte Berichterstattung solch ein Hass gegenüber einem Land geschürt werden kann. Erinnert mich irgendwie frappierend an den Irakkrieg und die mediale Propaganda der Amis, in welcher Sie Ihr Volk so weit manipulierten, dass tatsächlich ein Grossteil den Einmarsch für richtig befand (wegen Massenvernichtungswaffen blabla). Ich könnte wetten, dass bei einer jetzigen Umfrage über einen Einmarsch der Nato in die Türkei, die Mehrheit zustimmen würde (wegen Genozid blabla). Regt einem irgendwie zum Nachdenken an…
  • Bündn0r 15.10.2019 11:56
    Highlight Highlight Kein Wunder können sich Türken so gut aus der Sache raus reden. Im Lügnen von Genoziden haben sie 100 Jahre Erfahrung.
  • landre 15.10.2019 11:42
    Highlight Highlight Ist schon eine markant gestörte und leider gefährliche Kultur/ Mentalität wenn man meint man dürfe das Zuhause anderer Mitmenschen kriegerisch betreten und dann auch noch mit Nonchalance äussern es sei kein Hausfriedensbruch, keine Invasion, sondern Frieden stiftende Selbstverteidigung.
  • vpsq 15.10.2019 11:38
    Highlight Highlight Warum bietet man jemandem aus einem Land ohne Menschenrechte und Pressefreiheit die Möglichkeit seine menschen verachtete Propaganda auf Watson zu publizieren? Solche Menschen wie ErdoWahn, seine Jünger und Fanatiker bringen nur noch mehr Leid in unsere Welt.
  • Mia_san_mia 15.10.2019 11:37
    Highlight Highlight Hey Watson, was soll das mit diesem CH-Media? Beim Fussball zum Thema Nati, habe ich mich schon aufgeregt, dass ihr diese negativen Artikel aufnehmt. Aber das ist ja schlussendlich nur Sport... Aber wieso gebt ihr jetzt diesen Terroristen das Wort? Das passt doch nicht zu Euch...
    • npe 16.10.2019 12:28
      Highlight Highlight Verstehe ich jetzt nicht.. "CH Media sind Terroristen" lese ich daraus, wolltest du das wirklich so schreiben?
    • Mia_san_mia 16.10.2019 12:52
      Highlight Highlight @The IT Guy: Du liest falsch.
  • DemonCore 15.10.2019 11:23
    Highlight Highlight Wann kommt das Interview mit einem Vertreter der Kurden?
  • DemonCore 15.10.2019 11:21
    Highlight Highlight Tatsache ist dass die Kurden mit 40 Mio das grösste Volk ohne eigenen Staat sind und von der Türkei, dem Iran und Syrien wie Dreck behandelt werden. Im Irak mussten sie sich ihre Teilautonomie blutig erkämpfen, nachdem sie von Saddam Hussein mit Giftgas angegriffen und ebenfalls unterdrückt wurden.

    Die Türkei ist ein Staat mit einer dokumentierten Geschichte des Völkermords.
  • Luzifer Morgenstern 15.10.2019 11:07
    Highlight Highlight Das Interview ist nach dem Motto: „Sei Lieb, oder ich bewerfe dich mit Wattepads.“

    Waren die Journalisten vorbereitet?

    Oder hat der Botschafter die Fragen selbst geschrieben?
    • Friedhofsgärtner 15.10.2019 12:22
      Highlight Highlight Ging mir beim lesen auch so. Leider eine schwache Leistung der Journalisten.
  • Gary Poor 15.10.2019 11:06
    Highlight Highlight So jetzt konnte er seine Propaganda Lügen auch auf Watson abspulen. Wo ist der Mehrwert von diesem Interview? Seine Antworten waren vorhersehbar. Verbrecherbande elende.
    • Hierundjetzt 15.10.2019 11:23
      Highlight Highlight Man nennt das verschiedene Perspektiven darlegen und gehört zu gutem Journalismus.

      Daher: auf jeden Fall soll er seine Meinung mitteilen dürfe.

      Ob das jetzt so sinnvoll wahr ist unerheblich
    • satyros 15.10.2019 13:15
      Highlight Highlight Wo ist denn die Perspektive der Kurden? Gibt's als nächstes ein Interview mit einem Vertreter der SDF?
  • Nino F. 15.10.2019 10:57
    Highlight Highlight YPG ❤️
    Benutzer Bild
  • Hierundjetzt 15.10.2019 10:51
    Highlight Highlight Off topic

    Der letzte Geschäftsträger der Türkischen Botschaft stellte Antrag auf Asyl (und bekam es auch...).

    Auf Platz 5 der Länder mit den meisten gewährten (!) Asylgesuchen steht

    🥁🥁🥁

    die Türkei

    Wir haben nur ein Handelsvolumen von herzigen 2,5 Mrd (bei 490 Mrd)

    IS Terroristen kämen bei uns mit einem Freispruch davon, weil wir keine Beweise ermitteln könnten.

    Könnten wir mal aktiv werden liebes EDA? Nicht nur lustige PR Textlein auf der Website aufschalten?

    Meeeeeercciii

  • EvilBetty 15.10.2019 10:40
    Highlight Highlight Kann sich die Schweiz mal ein paar Eier wachsen lassen und den Typen rausstellen?
  • Mens sana 15.10.2019 10:30
    Highlight Highlight Wieso wird diesem Speichellecker von Egowahns Gnaden überhaupt die Gelegenheit gegeben, hier seine Propaganda zu verbreiten? Es ist offensichtlich: Dieser Psychopath aka Sultan von Ankara kam trotz massivster Verfolgung jeglicher Opposition innenpolitisch unter Druck, also sucht er sich einen Feind, damit das Volk zusammenrückt. Wie erfolgreich er damit ist, zeigt soeben die türkische Fussballnationalmannschaft. Erinnert sehr an Ereignisse vor 80 Jahren.
    Wenn man bedenkt, wie vergleichsweise modern die Türkei zu Zeiten Atatürks mal war. Einfach nur tragisch...
  • Do not lie to mE 15.10.2019 10:06
    Highlight Highlight Gerald Grosz "Erdogan lässt unschuldige Menschen dahinmetzeln, begeht vor den Augen der abgestumpften Weltöffentlichkeit schreckliche Kriegsverbrechen und was macht die alte Tante Europa angesichts des Blutbads?"
    Play Icon
  • Amazing Horse 15.10.2019 09:46
    Highlight Highlight "Das ist die Information, die Sie haben. Es kann sein, dass bei gewissen militärischen Operationen Menschen ihren Aufenthaltsort wechseln. Ich werde Ihre Informationen mit unseren Quellen überprüfen."

    Dafuq did I just read?!
  • sherpa 15.10.2019 09:28
    Highlight Highlight Auch Ilhan Saygili ein Lügner, wie Erdogan, auch Ilhan Saygili ist dem Terrorismus zugetan wie Erdogan, und beide bezeichnen all jene, welche irgendetwas gegen die Türkei verlauten lassen, als Terroristen, vergessen aber zu erwähnen, dass Erdogan und seine Gesellen einen neuen Genozid eingeleitet haben.
  • Kari Baldi 15.10.2019 09:25
    Highlight Highlight Die Schweiz muss vor allem zu den hier lebenden Kurden Sorge tragen und verhindern, dass sie von Erdogans verlängertem Arm schikaniert und belästigt werden. Deshalb braucht es weiterhin wertvolle Politikerinnen im Nationaltat wie etwa Sibel Arslan!
  • Fritz N 15.10.2019 09:24
    Highlight Highlight Schläft der nachts?
  • alessandro 15.10.2019 09:10
    Highlight Highlight Ich weiss grad nicht ob irgend jemand erwartet hat, dass der türkische Botschafter weitreichende Eingeständnisse bezüglich deren Aktionen gegen die Demokratie erwartet hat. Warum ein solches Interview machen wenn dessen Ausgang sowas von sonnenklar ist?
  • ninolino 15.10.2019 09:06
    Highlight Highlight Warum nur kommt mir spontan der Typ in den Sinn?
    Benutzer Bild
    • Kubod 15.10.2019 10:40
      Highlight Highlight Ich hab mich die ganze Zeit gefragt: An wen erinnert dieser Lügenbold von Botschafter aus einer anderen Welt mich?
      Danke für den Reminder.

      Nein. Das ist kein Angriffskrieg.
      Nein. Wir sind keine islamischen Terroristen.
      Nein. Es heisst nicht "Kriegsministerium" sondern "Verteidigungsmysterium"
  • Liselote Meier 15.10.2019 08:49
    Highlight Highlight Ja ne ist klar die Türkei hat gegen den IS gekämpft.
    Zugeschaut haben sie als der IS bis an die Türkische Grenze vorgerückt ist bei Kobane und gute Geschäfte mit Öl gemacht, auch Sprösslinge von Erdi höchstpersönlich.

    Und ja, ja Deutschland hat auch 1939 gegen Polen zurückgeschossen.

    Was für ein elender Lügner.
    • Mens sana 15.10.2019 10:33
      Highlight Highlight Nicht nur das, verletzte Daesh-Kämpfer wurden in der Türkei gepflegt.
    • Liselote Meier 15.10.2019 10:53
      Highlight Highlight Das auch, den grössten Dreck am Stecken dort hat sowieso der türkische Geheimdienst MIT. Al-Nusra Sarin geliefert unter anderem.

      Wenn eine Organisation terroristisch ist dann der MIT, der hat auch schon Aktionen in der Schweiz gemacht. Den sollte man als terroristische Vereinigung in der Schweiz verbieten.
  • El Vals del Obrero 15.10.2019 08:47
    Highlight Highlight Ja, der YPG glaube ich garantiert eher als dir!
  • LordEdgar 15.10.2019 08:45
    Highlight Highlight Genau so hatte niemand in der DDR die Absicht eine Mauer zu errichten.
  • Zahlenheini 15.10.2019 08:40
    Highlight Highlight Erinnert mich an den russischen Aussenminister, der mit ähnlicher Rhetorik die Krim-Besetzung schöngeredet hat.
    Offenbar gibt es in der regelbasierten Weltordnung das Bedürfnis, eine Invasion als Selbstverteidigung zu bezeichnen. Das zeigt, dass man durchaus Angst vor dem Völkerrecht hat. Macht die Lage für die Betroffenen aber auch nicht besser.
  • Bert der Geologe 15.10.2019 08:38
    Highlight Highlight "Wir "verteidigen" ja nur unser Land".
    Ich habe in Geschichte nicht immer so gut aufgepasst, aber irgendwie habe ich in Erinnerung, dass Hitler so seinen Polenfeldzug rechtfertigte. Kriegszynismus pur.
  • satyros 15.10.2019 08:35
    Highlight Highlight Muss man diesem Repräsentanten eines faschistoiden Regimes, das gerade einen Angriffskrieg führt, wirklich eine Plattform geben? Was kommt als Nächstes? "Nordkoreanischer Botschafter versichert: Bei uns hungert niemand." "IS-Rückkehrer stellt klar: Uns geht es um die Religionsfreiheit."
    • Vecchia 15.10.2019 08:57
      Highlight Highlight Ihm mit einem Solo-Interview eine Plattform zu geben, halte ich sogar für gefährlich. Da müsste meiner Meinung nach parallell das reale Geschehen aufgezeigt werden.

      Aber ich bin alt. Ich habe gestern gerade mächtig gestaunt, dass heute offenbar jeder TV-Zuschauer zu Hause vom Sofa besser Bescheid weiss, als Journalisten wie Erich Gysling.
      Arnold Hottinger hatte Recht, als er davor warnte, dass die Digitalisierung die Gefahr der Deformation berge.

      Ich glaube Gysling! Verstoss gegen das Völkerrecht, und einen solchen muss auch eine neutrale CH nicht widerspruchslos dulden.
    • Vecchia 15.10.2019 09:44
      Highlight Highlight "Deformation" = Desinformation!!

      Sorry, da sieht man wieder mal, was für Blödsinn in der "Hitze des (digitalen) Gefechts" rauskommen kann.
    • Mens sana 15.10.2019 10:37
      Highlight Highlight @ Vecchia

      Man kann es durchaus auch als Deformation bezeichnen. Ich würde es sogar Degeneration nennen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 15.10.2019 08:28
    Highlight Highlight Unser Vorgehen ist legal....

    Ist es (l)egal Menschen zu töten?
    • Cédric Wermutstropfen 15.10.2019 10:16
      Highlight Highlight Ja, legal schon. Das ist schlussendlich reine Definitionssache ob legal oder nicht. Ein Richtig gibt es nicht. In diesem Falle finde ich es einfach Scheisse. Hier geht es wohl kaum um die Sicherheit der Türkei, sondern um innenpolitische Ablenkung und vielleicht noch ein bisschen Land. Einen solchen Krieg finde ich unsinnig.
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 15.10.2019 08:26
    Highlight Highlight ...Die Türkei hat erfolgreich gegen die IS-Terroristen gekämpft und gezeigt, dass es dafür die YPG nicht braucht....

    Ja klar, dem IS Öl abkaufen und sie mit Waffen beliefern ist hart gegen die IS kämpfen. 🥱 (Wo ist das Facepalm-Smilie)
  • Paul_Partisan 15.10.2019 08:25
    Highlight Highlight Ich finde es bedenklich darf dieser Faschist in dieser Zeitung seine Lügen verbreiten ohne das ein Faktencheck gemacht wird.

    Die Türkei hat jahrelang IS-Terroristen die Grenze passieren lassen und kämpft jetzt mit Islamistischen Milizen gegen die Kurden.

    Die Türkei betreibt einen Angriffskrieg und greift gezielt zivile Einrichtungen und Konvois an.

    Die YPG ist KEINE Terrororganisation!
  • FranzXaver 15.10.2019 08:25
    Highlight Highlight Wenn die Schweiz nur ein bisschen Eier hätte, würde man die diplomatischen Beziehungen mit diesem Schurkenstaat beenden.
  • anonymer analphabet 15.10.2019 08:20
    Highlight Highlight "Es kann sein, dass bei gewissen militärischen Operationen Menschen ihren Aufenthaltsort wechseln."
    Tatsächlich, also wenn zum Beispiel ihr Haus weggebombt wird und sich vielleicht noch Menschen darin befinden. Naja dann kann es schon sein , dass vielleicht die kleinere überlebende Schwester zum grösseren gerade verstümmelten aber überlebenden Bruder sagt: "Ach komm lass uns doch unseren Aufenthaltsort wechseln".
  • zombie woof 15.10.2019 08:10
    Highlight Highlight Botschafter? Das ist ein verlogener Speichellecker Erdogans! Solche Menschen sollten genau das erleben was sie den Menschen wie jetzt in Syrien, antun. Danach koennen wir nochmals darueber reden ob er Angst um seine Kinder hat oder nicht.
  • Friedhofsgärtner 15.10.2019 08:07
    Highlight Highlight Liebe Frau Bangerter und Herr Kraushaar von CH Media

    Ich gehe schwer davon aus, dass ich nicht der einzige Leser war dem einig schlecht geworden ist. Dies ist ein katastrophales Interview. Wo bleiben die harten Fragen? Wo bleiben die Folgefragen bei offensichtlichen Ausflüchten und Unwahrheiten? Zu scheu? Zu brav? In dieser Thematik absolut nicht angebracht!

    Sie haben soeben eine vorzügliche Plattform für Propaganda gebeten. Ich gratuliere
  • Cpt. Blocher vom herrlichen Berg 15.10.2019 08:05
    Highlight Highlight Wieso marschieren wir nicht alle in die Türkei ein? Es wäre js keine Invasion sondern nur ein Kampf gegen den Terror des capraphilen Herrschers 🤔
  • NumeIch 15.10.2019 08:02
    Highlight Highlight Hmm was bedeutet Invasion? Feindliches Einrücken von Militär in fremdes Gebiet. Oh dann ist das Einrücken des türkischen Militärs In Syrien eine Invasion. Wer könnte auch was Anderes behaupten? Ein Idiot?
  • Multitalent 15.10.2019 08:01
    Highlight Highlight Warum marschiert keiner in die Türkei ein, zwecks Eigenverteidigung, nicht als Invasion. Sie sind ja nicht in der Lage selbst ihr eigenes Land im griff zu haben. Wenn die BR mum hätten würden sie so einen Kriegsunterstützer ausweisen, unabhängig der was auch immer für Beziehungen. Am besten eine Mauer vor die Türkische Grenze setzten. Was für ein Idiot, macht nicht mal vor Tötung von Kinder halt.
  • Triumvir 15.10.2019 07:54
    Highlight Highlight Der Krieg, den die Türkei angezettelt hat, ist natürlich ein Angriffskrieg und somit ein Völkerrechtsbruch. Da können sie und ihr de facto Diktator in Ankara noch tausend mal das Gegenteil behaupten!
  • Chrisbe 15.10.2019 07:51
    Highlight Highlight Als Erdogans Marionette hat er keine andere Wahl als genau wie sein "Sulltan" zu sprechen. Zu schnell / leicht / wird in der Türkei jemand mit anderer Meinung zum Terroristen bzw. Staatsfeind und verschwindet im Knast.
  • rodolofo 15.10.2019 07:47
    Highlight Highlight Wir erleben gerade die "Nordkoreanisierung" der Türkei, mit dem Abstieg des "stolzen und freiheitsliebenden Osmanen" zum lächerlichen Grüss-August "des Führers".
    Wer will denn schon als "Terrorist" beschimpft und eingekerkert werden?
    In der Türkei von Erdogan musst Du dazu nicht einmal Mitglied der PKK sein!
    Da genügt es bereits, eine eigene Meinung zu haben!
    Wenn Du JournalistIn mit professionellem Berufs-Ethos bist, hast Du sowieso verloren.
    Arme, bemitleidenswerte Türkei!
    So siegreich im Kampf gegen die YPG, und so jämmerlich und feige im Geiste...
  • MaskedGaijin 15.10.2019 07:37
    Highlight Highlight "Die Türkei hat erfolgreich gegen die IS-Terroristen gekämpft und gezeigt, dass es dafür die YPG nicht braucht."

    Darum sind wahrscheinlich die meisten über die Türkei eingereist. Und wurden nicht türkische Journalisten verurteilt weil sie aufgedeckt haben wie der Geheimdienst Waffen nach Syrien schmuggelte?
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 15.10.2019 07:37
    Highlight Highlight Ich wollte eigentlich das ganze Interview lesen. Aber diese selbstherrliche Salbaderei und das Gejammer dass die Türken das Opfer wäre, war zu viel für meinen Mageninhalt.
    • rodolofo 15.10.2019 13:23
      Highlight Highlight Gleich wie Trump und seine Leute:
      Sie plündern die Staatskassen, zerstören die demokratischen Institutionen, hetzen auf, lügen, stürzen alles ins Chaos, damit ihr Organisiertes Verbrechen ungestört "arbeiten" kann und...
      sie beklagen sich, OPFER zu sein!
      Das alles kennen wir von"unserer" AKP, der SVP...
  • hero70 15.10.2019 07:37
    Highlight Highlight Ganz abgesehen von dem für mich nicht überprüfbaren Wahrheits- oder Unwahrheitsgehalt seiner Aussagen: Der Botschafter kennt offenbar vor allem Tabus, Ausweichen, Abstreiten, Behaupten und Beschuldigen. Keine Spur von Offenheit und „alles darf gefragt werden“. Hier diskreditiert sich die Türkei schon nur auf kommunikativer und psychologischer Ebene. Und das, wie gesagt, noch bevor die Fakten zur Debatte stehen.
  • Palpatine 15.10.2019 07:36
    Highlight Highlight Das erinnert mich irgendwie an diesen anderen, tumpen "Wollt ihr den totalen Krieg"-Schreier... Propagandaminister halt.
    • a-n-n-a 15.10.2019 08:44
      Highlight Highlight Goebbels 2.0, echt beängstigend.
  • Panna cotta 15.10.2019 07:17
    Highlight Highlight "Es kann sein, dass bei gewissen militärischen Operationen Menschen ihren Aufenthaltsort wechseln."
    So redet nur ein Diplomat daher. 🤮
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 15.10.2019 09:59
      Highlight Highlight Scheint es nur mir so, oder ist die oberste Pflicht eines Diplomaten die Schönfärberei?
  • wasps 15.10.2019 07:13
    Highlight Highlight Wir sollen Erdoğan glauben bzw. vertrauen? Für wie blöd hält uns dieser Mann?
    • Mens sana 15.10.2019 10:49
      Highlight Highlight Für so genauso blöd wie die Mehrheit seines eigenen Volkes, die ihn ja gewählt hatte.
    • CHatson 15.10.2019 16:27
      Highlight Highlight ...und genau da liegt das Problem, vor ein bisschen als einem Jahr, war es wie folgt, Quelle SRF Wahlen in der Türkei:

      "Bei den Parlamentswahlen liegt Erdogans AKP in der Schweiz mit 31,8 Prozent nur auf dem zweiten Platz."

      Bei allem Gehetze gegen das türkische Volk fühle ich mich hier als Schweizertürke massiv beleidigt, ich habe weder Erdowahn gewählt, noch unterstütze ich gewisse Ansichten. Aber wenn ich sowas lese kommt mir echt das Kotzen, denkt Ihr ernsthaft es sind alle Erdowahns? Und denkt Ihr, dass auch wirklich alle ein Recht hatten sauber zu wählen?
  • büropflanze 15.10.2019 07:11
    Highlight Highlight Wir könnten als Ausgleich ja noch die kurdische Politikerin Hervin Khalaf vor Ort im Krieg zu Wort kommen lassen ... aber die wurde gerade aus dem Auto gezerrt und erschossen.

    https://m.huffpost.com/us/entry/us_5da362f8e4b02c9da04c6288
  • Marshawn 15.10.2019 07:06
    Highlight Highlight https://www.nytimes.com/2019/10/14/podcasts/the-daily/kurds-syria-turkey-ISIS.html

    Sehr empfehlenswert um ein besseres Verständnis zu erhalten (wobei eine kritische Haltung natürlich auch hier wichtig ist).
  • Gulasch 15.10.2019 07:00
    Highlight Highlight Ein gut recherchierter Artikel über die Kurden wäre interessant! Sind sie wirklich Terroristen wie die Türken sagen oder eben nicht?
    Ein Urteil ist schwierig, in dubio pro reo!
    • Sa Tiin 15.10.2019 07:31
      Highlight Highlight Wir sind keine Terroristen. Möchtest du unsere Geschichte kennen lernen? Setze dich mit einem Kurden zusammen. Trinkt einen Tee und lass ihn erzählen. Wie wir schon immer verfolgt, betrogen, gebrochen und im Stich gelassen wurden. Meine Mama hat mir gerade Gestern erzählt, das egal wo wir waren, eine Tasche gepackt war mit meinen Kleidern und Sachen für mich (ich war noch ein Baby/kleinkind) damit es im schlimmsten Fall mir an nichts fehlen sollte. Wir Kurden haben soviel durchgemacht, wundert es dann, dass wir uns auch mal verteidigen?
    • Caturix 15.10.2019 07:38
      Highlight Highlight Heutzutage wenn man eine andere Meinung hat als der Diktator, oder Aleinherscher, ist man schnell ein Terrorist.
    • rodolofo 15.10.2019 08:01
      Highlight Highlight Ganz einfach:
      Alle, die von Erdogan "Terrorist" geschimpft werden, sind in Wahrheit ehrenwerte Menschen!
      Im Gegensatz zu Erdogan (und Trump und Putin und Assad) HABEN sie noch so was, wie Werte und Ideale, an denen sie sich orientieren können.
      Die Staatsterroristen Erdogan, Assad, Trump und Putin tun nur so, als hätten sie solche Werte und Ideale. Aber ihr einziger Wert besteht aus Macht und (nur materiellem) Reichtum!
      Es ist eine Macht ohne Verantwortung, und darum ist sie auch nichts wert.
      Diese Menschen haben (temporäre) Verbündete, aber keine Freunde.
      NIEMAND liebt sie (ausser Perversen).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 15.10.2019 06:59
    Highlight Highlight Lügen ohne rot zu werden, heute mit dem türkischen Botschafter.

    Ihre Nati hat übrigens gestern wiederholt salutiert...einfach schlimm wie sich da die ganze Nation verhält.
  • Kiro Striked 15.10.2019 06:56
    Highlight Highlight Der Türkische Botschafter gehört rausgeschmissen, so wie jeder einzelne Türke der Erdogan auch nur in irgend einer Form toll findet...
    • PeteZahad 15.10.2019 08:14
      Highlight Highlight Egal wie autoritär/schlimm ein Land ist. Ein Botschafter gehört nie rausgeschmissen. Sonst ist man keinen Deut besser.
    • PeteZahad 15.10.2019 21:15
      Highlight Highlight @DasEchteGipfeli Wenn man diplomatische Beziehungen nur mit Regimes unterhält die in sein eigenes Weltbild passen, kann man nichts erreichen.
  • pun 15.10.2019 06:54
    Highlight Highlight Die Türkei liess jahrelang IS Kämpfer über die Grenze nach Syrien. Im Kampf gegen die ihnen verhassten Kurden setzen sie ausserdem u.a. auf ehemalige IS Kämpfer. Trotz ihren Beteuerungen, hat die Türkei fast nichts bis nichts gegen den IS unternommen.
    • Brett-vorm-Kopf 15.10.2019 09:26
      Highlight Highlight Stimmt so nicht, sie haben deren Öl billig gekauft und als türkisches Öl umgelabelt... aus humanitären Gründen natürlich.

      Ich kann gar nicht soviel fressen wie ich kotzen könnte.
    • rodolofo 15.10.2019 13:06
      Highlight Highlight Ich kenne eine imm e noch sehr herzliche, aufmerksamesensible und lebhafte Türkin, die aber ein psychisches Wrack ist.
      Sie wurde von ihrem zwangangeheirateten Ehemann, einem Drogendealer, in der Ehe vergewaltigt und ausgenutzt.
      Nachdem sie sich von ihm getrennt hatte, stellte er ihr nach, bedrohte und belästigte sie. Ihre Tochter wurde vom Mann in die Drogensucht gelockt...
      Die Polizei unternahm nichts.
      Wie dieser brutale, hinterhältige Saukerl kommt mir Erdogan und seine gesamte, schein-fromme Räuberbande vor!
      Die Türkin kommt mir vor, wie die Türkische Seele:
      Total kaputt...
  • orso129 15.10.2019 06:53
    Highlight Highlight Erdogan macht das, was viele Machthaber tun wenn sie innenpolitisch unter Druck kommen: Einen Krieg anfangen, dann kann man davon ablenken und die Landsleute wieder hinter sich scharren. Sogar die türkischen Nati- Fussballer machen voll mit...
  • Majoras Maske 15.10.2019 06:51
    Highlight Highlight Er hätte besser kein Interview gegeben, denn was er sagt macht die Türkei unsympathischer. Was die Türkei so selbstherrlich tut ist ein Angriffkrieg und dies offensichtlich aus innenpolitischen Gründen weil Erdogan aufgrund des wirtschaftlichen Zusammenbruchs unter Druck kommt und weil er wenig überraschend nicht fähig und willens war die Kurdenfrage anders als mit Waffengewalt zu "lösen".
  • ChlyklassSFI 15.10.2019 06:37
    Highlight Highlight Sehr zynisch!
    • Fernrohr 15.10.2019 07:36
      Highlight Highlight Alternative Fakten eben.
  • Sa Tiin 15.10.2019 06:32
    Highlight Highlight Teil 2
    das Krieg ist,gegen eine Minderheit der Schon so lange geplant wird. Es ist Tatsache das IS Kämpfer fliehen, keine Propoganda. Es sind auch ausländische Journalisten dort, die genau das gleiche Berichten also kommt mir nicht mit Propaganda. Was ist denn mit den Müttern, die gerade zu hunderten um Ihre Kinder weinen? Was ist mit uns Kurden, haben wir den keine Rechte? Unser Land hat man uns schon genommen, und jetzt sollen wir auch noch Abgeschlachtet werden und keiner tut was dagegen. euer Präsident ist ein Mörder. Was er da betreibt ist Genozid an Kurden.Was er da treibt ist Invasion
  • Sa Tiin 15.10.2019 06:28
    Highlight Highlight Teil 1
    Diese Scheinheilligkeit der Türken ist zum Kotzen. Der lügt ja nur, kein Kurde ist gegen die YPG. Natürlich haben wir Kurden auch andere Parteien, mit welcher sich jeder einzelne mehr oder weniger identifiziert. Genau so wie überall auf der welt. Seine Kinder hatten Angst? In der Schweiz? Im Gebäude der Türkischen Botschaft? Lächerlich. Was ist denn mit den Kindern in Rojava? Haben die keine Angst? Vor dem Genozid der gerade mit Ihnen passiert? Dehnen Kindern die keinen Schutz von Mauern einer Botschaft in einem sicheren Land wie der Schweiz?! Ich hoffe die Welt bleibt bei der Meinung
  • N. Y. P. 15.10.2019 06:24
    Highlight Highlight Die Aussenminister der EU-Länder:
    «Eine Arbeisgruppe wird diese Woche die Standpunkte der Mitgliedstaaten in dieser Angelegenheit überprüfen».

    Und die EU-Staaten: «Wir verpflichten uns zu starken nationalen Positionen mit Blick auf die Waffenexporte an die Türkei»


    @Kurden

    Das ist jetzt wirklich sackstark, wie die gesamte EU euch den Rücken stärkt.

    ◾Die EU-Aussenminister
    prüfen !! Standpunkte.

    ◾Die nationalen Regierungen der EU-Länder verpflichten sich zu starken Positionen !!

    Na ? Da seid ihr richtig ergriffen und sprachlos. Echt starke Ansage.
  • Nelson Muntz 15.10.2019 06:15
    Highlight Highlight Dieses Interview passt eher in den Postillion
  • Töfflifahrer 15.10.2019 06:15
    Highlight Highlight Ja ich glaube den Kurden eher als der Türkischen Regierung!
  • Obey 15.10.2019 05:59
    Highlight Highlight Och nein, seine Kinder hatten Angst vor der Demonstration? Hinter den dicken Mauern des Botschaftsgebäude? In der Schweiz? Geschützt von der Schweizer Polizei & Türkischen Geheimdienstmitarbeitern?
    Was meinst du wie es gerade den Kindern geht, die ihr mit Bomben & Granaten eindeckt und deren Eltern ihr abschlachtet? Zynisch und aus dem tiefsten Innersten nur noch hässlich. Schade muss man aus diplomatischen Gründen solche Menschen in seiner Mitte ertragen.
  • Walter Sahli 15.10.2019 05:57
    Highlight Highlight Der Herr Botschafter steht in Sachen Propaganda seinen Kollegen aus totalitären Stasten in nichts nach. Den Präsidenten und sein Vorgehen zu kritisieren, ist in dieser Vorzeigedemokratie Verrat, der eine Veraftung zur Folge hat. Sie selbst beruft sich aber gerne auf die UNO Charta, um ihren Angriffskrieg zu rechtfertigen. Und selbstverständlich haben alle Anderen überhaupt keine Ahnung und erzählen nur Lügen. Schade, wurde die Möglichkeit, den Botschafter etwas kritischer zu befragen, nicht besser genutzt.
    • Blitzmagnet 15.10.2019 06:36
      Highlight Highlight Würde sicher aber wie man liest verbittet er sich solche Fragen
    • rodolofo 15.10.2019 07:55
      Highlight Highlight DIESE Erdogan-AHP-Türkei wird es nie schaffen, zu Europa zu gehören!
      Die können sich dafür mit den Macho-Rambos aus der Region Naher Osten herumschlagen und sich dabei so richtig "stark und männlich" fühlen!
      Wie ich diese Typen hasse!
      Nein, "Hass" ist zu viel gesagt. Eigentlich lassen sie mich völlig kalt. Ich will einfach nichts mit ihnen zu tun haben!
      Aber das ist einfacher gesagt, als getan!
      Diese widerlichen Sadisten drängen sich einem ja auf! Sie sind belästigende Stalker, eine weltumspannende Plage!
      Darum eiskalt zuschlagen und abservieren!
      (Natürlich immer möglichst zivilisiert.)
  • Goon 15.10.2019 05:48
    Highlight Highlight Mir fehlen die Worte. Oder eher die angemessenen um die Forumsregeln nicht zu verletzten um auszudrücken was ich über den Typen und seine Aussagen denke.
    • Sa Tiin 15.10.2019 07:23
      Highlight Highlight Ich hatte heute Morgen genau das gleiche Problem !
  • sheshe 15.10.2019 05:35
    Highlight Highlight Gibt es dazu auch noch einen Faktencheck?
    • Do not lie to mE 15.10.2019 06:29
      Highlight Highlight Ohne die PKK oder dessen Gedankengut zu verteidigen, zähle ich von 1980 bis 2017 31 Terror Anschläge (< 500). Interessanter weise geht aus dem Wiki Text hervor das die PPK nach einem Anschlag der IS auf das Kulturzentrum in Suruç, als Vergeltung zwei türkische Polizisten töten.

Warum dieser 23-Jährige Schweizer lieber in Nordsyrien stirbt, statt nach Hause zu kommen

Matteo war ein Schweizer Geschichtsstudent, bevor er sich der kurdischen Revolution in Rojava anschloss. Er fürchtet den Untergang der Kurden mehr als den Tod.

Matteo ist nicht Ihr echter Name. Wie heissen Sie richtig? Hier in Rojava sind unsere Geburtsnamen bedeutungslos. Wir bekommen neue Namen. Ich möchte aber weder den Namen, den ich hier trage noch meinen richtigen Namen preisgeben.

Warum? Ich habe unter anderem als Sanitäter gearbeitet und auch verwundete IS-Kämpfer medizinisch versorgt. Darunter solche, die ursprünglich aus Europa stammten. In den vergangenen Wochen gelang vielen von ihnen die Flucht aus den Gefängnissen. Einige werden jetzt …

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