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ARCHIV - ZUR STUDIE DES REISEBUEROVERBANDES ZUM REISEGESCHAEFT 2016/17 STELLEN WIR IHENEN DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Asiatische Touristen steigen in einen Car in Luzern am 14. August 2017. Die Stadt Luzern zaehlt jaehrlich zwischen 8 und 10 Millionen Tagesgaeste. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Die Touristen kommen zu Hunderten in Cars angereist. Immer mehr Bewohner stören sich an Gruppenreisen. Bild: KEYSTONE

So will ein Luzerner Hoteldirektor gegen Cartouristen vorgehen



Luzern ist ein beliebtes Touristenziel. Doch der Unmut in der Bevölkerung steigt. Besonders ein Dorn im Auge sind den Einwohner die steigende Zahl von Cartouristen. Experten zufolge wird die Zahl weiter wachsen und von heute acht Millionen auf zwölf ansteigen. 

ARCHIV - ZUR TOURISMUSSTATISTIK UND DER ZUNAHME VON LOGIERNAECHTEN IN DER SCHWEIZ STELLEN WIR IHNEN DIESE BILDREPORTAGE ZUR VERFUEGUNG - Soap bubbles and and tourist with the Kappelbruecke bridge in the background in Lucerne, Switzerland, on August 14, 2017. In the city of Lucerne counts between 8 and 10 million day visitors a year. (KEYSTONE/Alexandra Wey) 

Seifenblasen und Touristen mit der Kappelbruecke im Hintergrund, in Luzern am 14. August 2017. Die Stadt Luzern zaehlt jaehrlich zwischen 8 und 10 Millionen Tagesgaeste. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Besonders viele asiatische Touristen erfreuen sich an der Altstadt Luzerns. Bild: KEYSTONE

Besonders im Sommer verstopfen die Cars die Strassen und bringen Unmengen an Touristengruppen in die Stadt an der Reuss. Manch ein Einheimischer flüchtet während der Sommermonate aus der Stadt. 

Fritz Erni, Direktor des Hotels Montana in Luzern, will nun die Cartouristen zur Kasse bitten. In der Luzerner Zeitung vom Samstag schlägt er eine «Eintrittsgebühr» für die Touristen vor. Die Gebühr soll helfen, die benötigte Infrastruktur wie WCs und Parkhäuser zu finanzieren. 

«Wir müssen jetzt die Weichen stellen, so dass der Tourismus für die Bevölkerung erträglicher wird», sagte Erni gegenüber SRF. Laut Erni seien die Touristen zwar wichtig für Luzern, aber profitieren würden meist nur Souvenir- und Uhrengeschäfte, die Wertschöpfung für anderen Bereiche sei fragwürdig. (ohe)

Chile schränkt Zugang zur Osterinsel ein

Video: srf

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