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Kameras und Zubehör zum Spottpreis – schwerer Fehler kostet Amazon viel Geld



Was ist passiert?

Online-Schnäppchenjäger haben kürzlich das Geschäft ihres Lebens gemacht: Weil Amazon vermutlich bei der automatischen Preis-Festlegung eine schwere Panne passierte, waren Kameras und teures Zubehör vorübergehend zum absoluten Spottpreis erhältlich.

Der Preis-Spuk ereignete sich vergangene Woche während des Amazon-Schnäppchentages Prime Day. Laut Berichten gab es auch Hamsterkäufe, wobei Amazon offenbar gewisse Kunden-Konten vorübergehend sperrte. Dies weil der Online-Händler wegen der grossen Zahl von Bestellungen davon ausging, dass die Konten gehackt worden waren.

«Sonder»-Angebote ...

Bild

screenshot: petapixel.com

Liefert Amazon?

Laut mehreren übereinstimmenden Berichten hat Amazon die Bestellungen nicht storniert, sondern wird Kameras und Zubehör zum Preis von jeweils 94,48 Dollar liefern.

Es sei nicht bekannt, wie viele Bestellungen bei Amazon eingingen und wie hoch der Schaden ist, fasst winfuture.de die Berichte von US-Gadget-Blogs zusammen. Offenbar hätten längst nicht alle den Mega-Schnäppchen-Preis zu sehen bekommen. Laut PetaPixel wurde bei einigen Nutzern der unveränderte Originalpreis angezeigt. Betroffen war aber Amazon selbst und nicht etwa ein Marketplace-Verkäufer, also eine Drittfirma, die Produkte über Amazon anbietet.

Wie konnte das passieren?

Das Stichwort lautet Dynamic Pricing.

Das heisst, der Anbieter passt die Preise für Produkte laufend an Angebot und Nachfrage an. Manchmal koste etwas am Morgen wenig und am Abend viel mehr, schreibt derstandard.at. Kein System sei perfekt, weshalb der Algorithmus hinter der Preisbildung eben für solche Fehler sorge.

Oder war es gar Absicht, bzw. geschicktes Guerilla-Marketing, um noch mehr Schnäppchenjäger anzulocken?

Tatsache ist auch, dass Aktionstage des Online-Handels mit Vorsicht zu geniessen sind. Viele als Schnäppchen angepriesene Angebote erweisen sich bei genauerem Hinschauen als weniger attraktiv – oder haben sonst einen Pferdefuss.

Besonders Amazon – der führende Online-Händer – wird für oftmals täuschende Rabattangaben kritisiert. Um auf Nummer sicher zu gehen und herauszufinden, ob sich ein Kauf lohne, kann das Tool «Keepa» zu Rate gezogen werden.

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(dsc, via winfuture.de)

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wander Kern 22.07.2019 14:46
    Highlight Highlight Einmal Glück gehabt und nun verweigert Amazon die Auslieferung. War ja klar...
  • Daniel Martinelli 22.07.2019 14:18
    Highlight Highlight Geht Jeff Bezos jetzt pleite?
  • Mova 22.07.2019 13:07
    Highlight Highlight Bezos kann es verkraften. Seine Furma gehört gem Market Cap zu den grössten.
  • derlange 22.07.2019 12:11
    Highlight Highlight Geiz ist geil!
  • Flexon 22.07.2019 11:20
    Highlight Highlight DIE Chance für Galaxus/Digitec, endlich an Amazon vorbeizuziehen!
  • schefti 22.07.2019 09:44
    Highlight Highlight Perfektes Marketing! Billiger kommt man nicht in die Presse!
  • DrFreeze 22.07.2019 09:35
    Highlight Highlight Das nächste mal bitte schneller informieren 🤣😋
  • DerRabe 22.07.2019 09:26
    Highlight Highlight Verdammt, von diesem Objektiv träume ich, seit es erschienen ist...
  • fidget 22.07.2019 09:24
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht, wie das international aussieht, aber bei uns wäre das ein offensichtlicher Irrtum und die Produkte müssten kaum zu diesem Preis geliefert werden. Eine Kamera, die normal $ 5.5k kostet und nun nur noch $ 95.-, das ist zu schön um wahr zu sein. Da ist von einem Irrtum auszugehen.
    • Chummerbueb 22.07.2019 12:54
      Highlight Highlight Offensichtlicher Irrtum kann nur geltend gemacht werden, wenn z.B. 100.— statt 1000.— angeschrieben ist etc. Also offensichtlich eine Zahl oder Komma vergessen ging. Sind es aber ganz andere Zahlen, gilt der offensichtliche Irrtum nicht.
    • fidget 22.07.2019 13:28
      Highlight Highlight @Chummerbueb: Das stimmt so nicht. Der abgeschlossene Kaufvertrag entspricht nicht dem Willen des Verkäufers in einem wichtigen Punkt (Preis), daher ist der Vertrag unverbindlich. Beim Objektiv entsprechen die $ 95.- lediglich ca. 0.73% des tatsächlichen Preises. Ich denke, dass da die Tatbestände eines Irrtums erfüllt sind. Es ist unrealistisch, dass etwas dermassen heruntergesetzt ist.
    • Chummerbueb 22.07.2019 23:04
      Highlight Highlight Jup, da war ich falsch, sorry.
  • Bruuslii 22.07.2019 08:41
    Highlight Highlight ui
  • zettie94 22.07.2019 08:22
    Highlight Highlight Macht nichts, kann man ja bei den Löhnen der Mitarbeiter wieder reinholen...
  • So en Ueli 22.07.2019 08:01
    Highlight Highlight Hmm, geht das nicht unter offensichtlicher Preisfehler? Oder gibt es das nur im Schweizer OR?
    • atorator 22.07.2019 08:53
      Highlight Highlight Wenn der Lieferant liefert, spielt das OR überhaupt keine Rolle. Wo kein Kläger da kein Richter.
    • Caturix 22.07.2019 08:58
      Highlight Highlight Keine Ahnung aber die werden lieber liefern sonnst gibt es schlechte Werbung, da verlieren sie vielleicht noch mehr Geld.
    • 14yannick 22.07.2019 09:01
      Highlight Highlight Was ist teurer für Amazon. Ein paar ,wenn es hoch kommt, hundert tausend $ dafür eine reine Weste behalten. Oder der Image schaden weil sie ihres Engagement nicht eingehalten haben auch wenn sie das Recht dazu haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • atorator 22.07.2019 07:53
    Highlight Highlight Wenn ich das gewusst hätte. Mist.
  • f303 22.07.2019 07:46
    Highlight Highlight Es würde übrigens korrekt Spottpreis heissen. ;-)
    • @schurt3r 22.07.2019 07:51
      Highlight Highlight Schpodbreis :))

      PS: Danke, ist korrigiert.
  • f303 22.07.2019 07:43
    Highlight Highlight Ach, das tut mir jetzt aber wirklich leid, dass der milliardenschwere Sklaventreiber Amazon ein paar tausend Dollar verliert.
    • Heugümper 22.07.2019 08:50
      Highlight Highlight Für einmal den richtigen erwischt
    • Sarkasmusdetektor 22.07.2019 09:36
      Highlight Highlight Kein Problem, dass holen sie locker wieder rein, indem sie die Mitarbeiter einfach noch etwas länger schuften lassen. Oder sie "restrukturieren" und stellen die Leute zu niedrigeren Löhnen wieder ein.
    • bebby 22.07.2019 10:06
      Highlight Highlight Und f303 besitzt also ein fairphone?
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