Motorsport
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Der Schweizer Sebastien Buemi vom Team Nissan e.dams waehrend dem Rennen des Swiss E-Prix 2019 am Samstag, 22. Juni 2019 in Bern. Buemi faehrt im Heimrennen aufs Podest und sichert sich den dritten Platz. Nachdem die Formel E im 2018 erstmals in der Schweiz war, findet der diesjährige E-Prix im Herzen der Landeshauptstadt Bern statt. In der fünften Formel E Saison sind 13 Rennen in 12 Städten angesetzt, welche in Metropolen wie Hongkong, Mexiko City, Rom, Paris und New York Halt machen. (PPR/Dominik Baur)

Ein begeistertes Publikum am Formel-E-Rennen in Bern. Bild: PPR

So gingen die Kritiker des Formel-E-Rennens in Bern in der Masse unter

Die Formel E in Bern sorgt trotz Volksfeststimmung für Nebengeräusche. Der Verlauf des Rennens hat Symbolhaftes.



130'000 Zuschauer sollen die Strassen gesäumt und mitverfolgt haben, wie der Waadtländer Sébastien Buemi hinter dem Franzosen Jean-Eric Vergne und dem Neuseeländer Mitch Evans auf Platz 3 gefahren ist. Es ist Volksfest an diesem Samstag in Bern, in der Altstadt, an der um das Obstberg-Quartier angelegten Rennstrecke.

Überall – oder fast überall, denn die Gegner der Grossveranstaltung tun da und dort erneut ihren Unmut kund. Gehör verschaffen sie sich allerdings kaum. Die roten Fahnen mit dem Aufdruck «Formel E ade», initiiert vom gleichnamigen Komitee, das dem Rennen treffend «den Stecker ziehen» will, finden nur marginale Beachtung. Auch die in den vergangenen Tagen wieder vermehrt in Frage gestellte Nachhaltigkeit der Veranstaltung geht im allgemeinen Trubel unter. Zu ausgelassen ist die Stimmung im Publikum.

Es ist nicht mehr die Aufmerksamkeit, die die Protestierenden am Donnerstag erlangt haben, als rund 1000 Leute mit Velos den durch die Wohnquartiere angelegten Rundkurs abgefahren hatten. Eine friedliche Kundgebung hätte es werden sollen. Dass es zu Sachbeschädigungen kam, Werbetransparente abgerissen, Strom- und Fernsehkabel durchtrennt wurden und ein Schaden von rund 400'000 Franken entstand, hätte nicht sein müssen. Es war Ausdruck von Wut und Unverständnis in einer nicht entschuldbaren Art.

Die perfekte Plattform

Selbst die Unbedachtesten im Kreis der Kritiker sollten wissen, dass eine Meisterschaft für elektrobetriebene Autos der technologischen Weiterentwicklung der Fahrzeuge in der Serienproduktion und somit der Ökologie der Zukunft dienlich sein kann. Sie bietet die perfekte Plattform, um neue Errungenschaften unter extremen Leistungsbedingungen einem Belastungstest zu unterziehen.

Die Elektrizität wird der gängigste Weg sein, um auch auf dem Sektor Mobilität so schnell als möglich von den fossilen Energieträgern wegzukommen. Dass die Zahl der sich in der Formel E engagierenden Automobil-Konzerne stetig steigt, ist ein untrügliches Zeichen dafür, in welche Richtung sich die Branche bewegen wird. Die Veränderungen in der Welt des Autos werden, so sehen es jedenfalls die grossen Tenöre, in den nächsten Jahren so immens sein wie noch nie.

Auf dem Weg in die elektrische Zukunft haben die Verantwortlichen der vor fünf Jahren lancierten Formel E die Strassen in den Städten bewusst als temporäre Rennpisten gewählt. Sie gehen dorthin, wo sie mit den herkömmlichen Eigenheiten des öffentlichen Verkehrs mit all ihren Konsequenzen wie etwa den langen, stockenden Kolonnen und dem höheren Grad an Luftverschmutzung konfrontiert werden.

Dass das Rennen in Bern die Problematik des Staus aufgezeigt hat, ist dem Zufall und wohl auch der Streckencharakteristik geschuldet. Die Massenkarambolage und der unvermeidbare Stillstand wenige Sekunden nach dem Start in der engen Schikane hatten auf jeden Fall etwas Symbolhaftes. Buemi und Co. mussten sich in Geduld üben und den 40 Minuten dauernden Unterbruch mit Warten verbringen. Sie fanden sich in einer Situation wieder, wie sie in den verstopften Strassen in den Städten dieser Welt gang und gäbe ist.

Die passenden Spiegelbilder

Auch die der Kollision folgenden Diskussionen zwischen Fahrern und Rennleitung über die Reihenfolge der Autos für den Neustart hatte etwas Alltägliches und Normales – in Bern mit den unzähligen Randgeschichten und den vielen Gesprächen über Sinn und Unsinn einer solchen Veranstaltung sowieso. Ebenfalls zum passenden Spiegelbild wurde das ganz am Ende des Rennens über der Hauptstadt niedergegangene Gewitter. Der Regen verwandelte die Strecke in eine Rutschbahn und machte die abschliessenden Kilometer zu einer äusserst delikaten Aufgabe.

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«Formel-E Ade»: Viele Einwohner von Bern wehrten sich gegen das Rennen. Doch die Gegner gingen am eigentlichen Event unter. Bild: KEYSTONE

Was die Fahrer auf den finalen Runden erlebten, hatte für viele Aussenstehende von Anfang an, seit der offiziellen Bestätigung der Aufnahme in den Kalender im vergangenen Herbst, festgestanden. Das Formel-E-Rennen in Bern war eine Veranstaltung im Grenzbereich. Und sogar darüber hinaus. (sda)

Anwohner nerven sich über Formel E in Bern

Tausende Motorsport-Fans pilgerten nach Bern

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sport ist geil 24.06.2019 17:01
    Highlight Highlight Ach Leute warum aufregen wegen Formel E-Rennens in Bern.
    Ich habe einen frage die wo in Bern wohnen warum seit hier nicht leise? Die wo sich aufregen gegen Formel E-Rennens? Aber ja birgt trotzdem nichts.
    Formel E-Rennens könnten immer in Bern kommen und ja ich wohne auch im Bern aber mir stört es gar nicht.
    Und wann haben wir mal in der Schweiz gute Sport im Sommer? Die Leute die sich aufregen wagen Sport Sohlen einfach aus der Schweiz gehen und nicht mehr in der Schweiz kommen.
  • smeierisliimwald66 24.06.2019 14:04
    Highlight Highlight Also wie die da wie Sardinen zusammen gequetscht mit dem Handy durch den Maschendrahtzaun hindurch gefilmt....., ähm, item. Was will man uns nun sagen: "Soundsoviele können nicht irren?". Oder "So ein Anlass wird nicht kritisiert, da grün angehaucht und deshalb über alle Zweifel erhaben." Ich wäre dafür, wirklich mal das E-Voting anzugehen. Dann könnte man nämlich fix drüber abstimmen und hätte dann eine basidemokratisch legitmierte Lösung...ja, ich weiss, ist völlig absurdes Zukunftsszenario im Jahr 2019......
  • Geo1 24.06.2019 12:49
    Highlight Highlight Der Umgang der Veranstalter mit uns Anwohnerinnen und Anwohnern war inakzeptabel, allein schon die Geschichte mit den Bildrechten. Als ich vor dem Rennen mit einem harmlosen, humoristischen Transparent auf einem Fussgängerübergang darauf aufmerksam machen wollte, wurde ich vom privaten Sicherheitsdienst rausgeworfen, mein Badge abgerissen und mir somit wissentlich der Zugang zu meiner Wohnung verwehrt. Die Polizei gab mir zu verstehen, dass ich daran selbst schuld sei und wollte mir nicht helfen – obwohl sie zugestand, dass das Vorgehen wohl illegal war. Naiv, wer in seine Rechte vertraut.
    • DerHans 24.06.2019 13:45
      Highlight Highlight Wow Geo ich weis nicht was sie für eine Erziehung hatten, aber manchmal haben die eigenen Taten Konsequenzen.
      Und dann noch bei der Polizei rumheulen gehen, der Staat ist ja soooo fies.
  • Baccaralette 24.06.2019 12:28
    Highlight Highlight Ich habe mich durch die Kommentare geklickt und festgestellt, wer sich kritisch geäussert hat, hat gleich viele Blitze kassiert.

    Warum? Ist der Pro-Teil dieser Aktion nicht kritikfähig? Ist es supi, dass ein E-Rennen mit Generatoren um die Welt zieht, um E-Power zu generieren? (Ich stelle eine Frage).

    Mir ist schnurz ob E- oder Benzin-betrieben gekreiselt wird. Mir sind diese Rennen zuwider, ich empfinde es als Unsinn, dass man dies auch noch mitten in der Stadt machen muss. Es soll ja auch tatsächlich Leut geben, die da wohnen und/oder Geld verdienen.

    Ich freue mich auf eure Blitze!
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 24.06.2019 17:48
      Highlight Highlight „Ein E-Triebwerk kann nur dann umweltfreundlich sein, wenn auch der Strom für die Lithium-Ionen-Batterien ökologisch gewonnen wird. Dafür kooperiert die Formel E mit dem britischen Unternehmen Aquafuel Research. Sie rüsten Diesel-Generatoren so um, dass sie mit Glycerin schadstofffrei Strom generieren. Als Abfallprodukt entsteht eine Flüssigkeit, die trinkbar ist und nach Honig schmeckt. Glycerin lässt sich unter anderem durch Salzwasseralgen gewinnen.

      Ich bin ja absolut kein Formel E-Fan, aber bitte verbreitet keine Fakenews, nur weil ihr es beim Roger auf der FB-Seite gelesen habt.
    • Baccaralette 25.06.2019 08:09
      Highlight Highlight Hinkypunk - Ich kenne Roger nicht, das hat mir ein Anwohner erzählt. Nun denn...
  • Dodiyak 24.06.2019 10:43
    Highlight Highlight Der Motorsport, gerade auch die Formel 1 und neu die Formel E, waren schon immer für Entwicklungen verantwortlich, welche später in Serienwagen zum Einsatz kamen.

    Natürlich verstehe ich bis zu einem gewissen Grad den Unmut der Anwohner. Aber die Form des Protestes und die Kurzsichtigkeit der Gegner machen eine konstruktive Diskussion relativ schwierig.

    130'000 Besucher sind ein starkes Zeichen für mehr solcher Rennen. Ich hoffe, man findet beim nächsten Mal eine Lösung, die für alle passt.
    • just sayin' 24.06.2019 12:40
      Highlight Highlight @Dodiyak

      "...Aber die Form des Protestes und die Kurzsichtigkeit der Gegner machen eine konstruktive Diskussion relativ schwierig."

      meinst du diskussion mit der stadtbevölkerung (und den direktbetroffenen anwohner), ob das überhaupt erwünscht ist?

      die stadt gehört den bewohnern. nicht dem stadtrat und nicht irgendwelchen multis, welche ihr logo aufhängen wollen.
    • Ehrenmann 24.06.2019 13:38
      Highlight Highlight @just sayin'
      Wir wissen genau was dann passiert, das rennen wird in der Schweiz nie mehr stattfinden, da jeder dagegen ist, sobald nur ein Plakat schatten auf seine Veranda wirft....
      Und wie ja schon beschrieben, bringt ein solches rennen in der Agglo oder Bergen nicht den Effekt.. Lustigerweise funktioniert ja dieses Formula-E überall, ausser bei uns...
    • just sayin' 24.06.2019 14:36
      Highlight Highlight @Ehrenmann

      "Lustigerweise funktioniert ja dieses Formula-E überall, ausser bei uns..."

      wie in züri? ;-)

      egal ob etwas dann nicht stattfindet...
      die stadt gehört den anwohnern.

      lustigerweise sind die ganzen pseudo-grünen multis, welche die stadt in beschlag nehmen nd mit ihrem logo verzieren, kein problem weil... grün!!

      ein rennen in einer stadt ist neben aufwändig, teuer, stressig für anwohner und und und... auch schlicht langweilig!

      wo auf der ganzen strecke konnte irgendwer überholen? was daran war "ein rennen"?
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 24.06.2019 10:36
    Highlight Highlight Warum haben die Velovandalen nicht gegen die Tour de Suisse protestiert? Der ganze Tross produziert sehr wahrscheinlich genau so viel CO2 wie ein Formel-E Rennen.

    Ach ja, Velos sind lieb, Autos sind böse. Wie immer eine sehr undifferenzierte Ansicht.
    • peeti 24.06.2019 13:16
      Highlight Highlight Ihr Kommentar könnte auch differenzierter sein.

      Die Eingriffe in den öffentlichen Raum während der TdF waren doch etwas kleiner, nicht? Weder VIP-Zonen, die ganze Brücken in Beschlag nehmen noch tagelange Blockade von Strassen und Zufahrten. Bzgl CO2 haben Sie natürlich recht, aber der TdF-Spuk ist nach 1-2h auch wieder vorbei.

      Und ganz generell: Velos passen als Mobilitätsform halt schon besser in eine Stadt der kurzen Distanzen als hochgezüchtete Autos.
  • PC Principal 24.06.2019 10:10
    Highlight Highlight Irgendwie wird diese Formel E unverhältnismässig hart kritisiert im Vergleich zu anderen Grossveranstaltungen. Beim Schwingerfest, beim Turnfest, bei jedem anderen Grossanlass wird auch einiges an Material transportiert. Mehr ins Gewicht fällt aber die Anreise der vielen Besucher und deren Konsum. Der tägliche Strassenverkehr ist noch viel schlimmer als so eine Veranstaltung. Man sollte also die Umweltprobleme auf einer höheren Ebene lösen, zum Beispiel mit einer CO2-Abgabe, statt einzelne Feste zu verbieten, was genau nichts bringt.
    • satyros 24.06.2019 13:20
      Highlight Highlight Der Protest richtete sich vor allem gegen die unverhältnismässigen Einschränkungen der Quartierbewohner. Schwing- und Turnfeste werden normalerweise nicht in einem Wohnquartier durchgeführt.
    • PC Principal 24.06.2019 14:03
      Highlight Highlight Wie schlimm, ein paar Bewohner mussten ein paar Meter weiter als normal zu ihrem Auto laufen und konnten es nicht direkt vor der Haustüre parken.
    • just sayin' 24.06.2019 14:38
      Highlight Highlight @PC Principal

      "Wie schlimm, ein paar Bewohner mussten ein paar Meter weiter als normal zu ihrem Auto laufen und konnten es nicht direkt vor der Haustüre parken."

      am besten zuerst ein wenig informieren, bevor so ein schwachsinn geschrieben wird.

      die stadt war bereits am mittwoch zuvor ein einziges verkehrschaos
  • pluginbaby 24.06.2019 09:40
    Highlight Highlight Wenn man genug lange nach dem Haar in der Suppe sucht, findet man es auch.

    Könnte auch darüber berichten dass die Rückreise der Turnvereine von Aarau her nicht nur sturzbesoffen sondern auch mit penetranter Lärmbelästigung vonstatten ging. Aber da spricht jeder nur vom super Fest.
  • sturzendiego 24.06.2019 09:01
    Highlight Highlight Die Velo-Vandalen meinen wohl, dass sie mit dem Velo fahren die Welt retten und daher einen Freifahrtsschein für solche Aktionen haben. Das ist einfach nur daneben.
    • Philidor 24.06.2019 10:21
      Highlight Highlight Und gell, das waren dann wieder alle Velofahrer in der Schweiz, und alle sind eigentlich Rowdies, und die sollte man alle, und die stellen dann noch Forderungen und tun so pseudoökologisch, dabei ist doch so ein E-Rennauto viel ökologischer?!
    • sturzendiego 24.06.2019 13:02
      Highlight Highlight Nö, sag ich ja gar nicht. Aber muss man deswegen gleich alles sabotieren, was einem nicht passt? Reicht denn nicht einfach die Demo? Und übrigens: Mit so einem militanten Verhalten sabotiert man zudem die ganze Bewegung und man erreicht nur das Gegenteil.
    • peeti 24.06.2019 13:18
      Highlight Highlight Der Stapi hat es eigentlich im Bund gut beschrieben: "Die Sachbeschädigungen sind natürlich inakzeptabel. Man sollte aber auch nicht übertreiben. Ein paar Demonstranten haben einige Plakate heruntergerissen - dafür braucht es nun keine enorme kriminelle Energie. Ich glaube auch, ihnen war gar nicht bewusst, wie wichtig die Sponsorenplakate für die Veranstalter sind und welchen Zusatzaufwand sie damit auslösen."

      So, nun kriegt euch alle wieder ein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 24.06.2019 08:49
    Highlight Highlight Das Hauptproblem scheint mir zu sein, dass hier vorallem "Intellektuelle" oder mehr "Möchtegern-Intellektuelle", meist aus dem linken Spektrum, das Gefühl haben, die Stadt würde ihnen gehören...

    Scheint mir als würden die Werke Henri Lefebvre's, David Harvey's und anderer Genies auf eines jeden Nachttischchen zu stehen.
    • fandustic 24.06.2019 10:10
      Highlight Highlight Genau, die sogenannten "Toleranten", oder die sich jedenfalls gerne so sehen....ausser es geht ihnen gegen den Strich, dann sind die Toleranten plötzlich nicht mehr so tolerant;)
    • PrivatePyle 24.06.2019 13:02
      Highlight Highlight P.Silie
      Die, von dir angesprochene Klientel, zeigt mit ihrem engstirnigen Verhalten vor allem auch, was für "reaktionäre Bünzlis" sie eigentlich im Kern sind. Genau das, was sie gerne dem politischen Gegner vorwirft.
      Lässt sich auch in anderen Bereichen beobachten...
  • Pafeld 24.06.2019 08:48
    Highlight Highlight Genau. Mit Dieselgeneratoren schnellgeladene Elektroboliden sind die Zukunft. Die PR-Verblödung durch die SDA ist erneut im Gange. Logisch gingen die genervten Anwohner im Rennzirkus unter, wenn hundertausende von Leuten von nah und fern nach Bern pilgerten. In Bern wird die Sache ein politisches Nachspiel haben, wie jetzt auch in Zürich. Muss sich wirklich zuerst jede einzelne Stadtbevölkerung terrorisieren lassen, bevor wir das Rundstreckenverbot national reformieren?
    • PrivatePyle 24.06.2019 13:08
      Highlight Highlight Ach du meine Güte, ist denn ein bisschen nachbarschaftlicher Lärm an einem Wochenende so schlimm?
      Das kann nun mal vorkommen, wenn man in einer grösseren Stadt wohnt. Wenn du keinen Trubel an den Wochenende willst geh doch ins Emmental.
      Solch bünzlihaftes Getue findet man wirklich NUR in der Schweiz. In jedem anderen Land würde man sich über solche PR freuen. Unglaublich.
  • LaktoseintoleranterVeganerLGBT 24.06.2019 08:46
    Highlight Highlight Die Rechtfertigung, fast schön härzig:

    "Die perfekte Plattform

    Selbst die Unbedachtesten im Kreis der Kritiker sollten wissen, dass eine Meisterschaft für elektrobetriebene Autos der technologischen Weiterentwicklung der Fahrzeuge in der Serienproduktion und somit der Ökologie der Zukunft dienlich sein kann. Sie bietet die perfekte Plattform, um neue Errungenschaften unter extremen Leistungsbedingungen einem Belastungstest zu unterziehen."

    Also will man einem Berner einen Bären aufbinden muss man schon etwas früher aufstehen...
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 24.06.2019 08:33
    Highlight Highlight "Kritiker" ist ein verharmlosender Ausdruck. "Vandalen" wäre korrekt.
    • Else 24.06.2019 09:59
      Highlight Highlight Die Vandalen haben nichts zu suchen und nichts zu sagen und sollen konsequent zur Rechenschaft gezogen werden.
      Kritik allerdings muss möglich sein und Platz haben.
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 24.06.2019 11:39
      Highlight Highlight Else:

      Konstruktive Kritik ist sogar sehr wichtig für eine funktionierende Demokratie. Plakate raus hängen, wie etwa: "Formel-E ade!", "Stop 5G!", "Stop whatever!" sind keine Kritik, sondern simpler Protest. Aber auch Proteste sind wichtig für eine Demokratie.

      Was aber überhaupt nicht geht, ist blinde Zerstörungswut. Das ist zutiefst undemokratisch.
  • Paia87 24.06.2019 07:55
    Highlight Highlight Klimawandel, CO2 Ausstoss, Ökobilanz... Alles gut und recht wenn man darauf Rücksicht nimmt und seinen Lebensstil etwas anpasst.
    Aber darf der Mensch auch zwischendurch mal wieder Spass haben?!
    • Gott 24.06.2019 09:26
      Highlight Highlight Die Kunst besteht darin, auch an Dingen Spass zu haben, die nicht deine Mitmenschen und den Planeten beeinträchtigen.
    • Joe924 24.06.2019 10:41
      Highlight Highlight @Gott, das ist einfach die Realität wenn wir in Harmonie mit dem Planeten leben wollen. An der Anzahl Blitzer sieht man wieviele Leute das (noch) nicht verstanden haben.
    • Ichsagstrotzdem 24.06.2019 11:33
      Highlight Highlight In der Schweiz gibt es sehr strenge Regeln für Spass. Du kannst aber trotzdem versuchen dafür eine Sondergenehmigung zu erhalten ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • plaga versus 24.06.2019 07:22
    Highlight Highlight Woher sind wohl die tausend Räder hergekarrt worden, hm?
  • zettie94 24.06.2019 07:18
    Highlight Highlight Die Gegner gingen nicht einfach unter, sie wurden mit nicht legalen Mitteln zum Schweigen gebracht.
    Einem Kollegen wurde der Anwohnerbadge entzogen, weil er eine solche Fahne aufgehängt hat, die man im TV hätte sehen können. Danach wurde er von den privaten Sicherheitsdiensten am Zugang zu seiner eigenen Wohnung gehindert, wozu es keine rechtliche Grundlage gibt.
    • Caturix 24.06.2019 08:06
      Highlight Highlight Beweise ?
    • zettie94 24.06.2019 13:20
      Highlight Highlight Beweise? Das ist einem Kollegen von mir passiert!
    • Caturix 24.06.2019 14:22
      Highlight Highlight Ok wenn es so ist braucht es natürlich keine Beweise 😄
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 24.06.2019 06:59
    Highlight Highlight Und wenn die Benziner durch E-PW ersetzt werden, gibt es keine Staus mehr? Und was die Öko-Botschaft betrifft: Mit hunderten Lastwagen von Stadt zu Stadt ziehen ist natürlich sehr ökologisch. Oder handelt es sich hier auch um E-LKWs? Ob man es wahrhaben will oder nicht, es braucht neue Ansätze in der Mobilität, in dem Sinne, dass weniger mehr ist.
    • Midnight 24.06.2019 07:44
      Highlight Highlight "Mit hunderten Lastwagen von Stadt zu Stadt ziehen ist natürlich sehr ökologisch."

      Im Vergleich zum PW schon, da der PW nämlich meist nur gerade eine Person transportiert und dadurch die Umwelt- und Stauproblematik erst verursacht. Daran sind mal ganz klar nicht die LKWs Schuld!
      Und ja, heute sind auch E-LKWs auf schweizer Strassen unterwegs.

      Dem letzten Satz kann ich nur zustimmen. Es gibt viel zu viele Autos.
    • Elke Wolke 24.06.2019 08:16
      Highlight Highlight Zur Erinnerung: Bei der Weltumrundung von Solar Impulse war auch eine riesige Materialschlacht nötig. Bei den Zwischenstopps ist Bertrand Piccard in alle Weltreligionen geflogen um Interviews zu geben - das ist fragwürdig, doch es braucht halt massive PR um gehört zu werden um der ganzen Industrie und faulen Managern und Politikern die Zukunft aufzuzeigen.
    • kadric 24.06.2019 08:45
      Highlight Highlight Ja und wenn es ein Kulturanlass wie das Rammsteinkonzert betrifft wird auch nicht demonstriert. Wenn man dazu in betracht zieht das Rammstein mit 72 Sattelschlepper nach Bern kammen und gleichzeitig in München ein weiteres Konzert aufbauten frage ich mich nun wo waren da die Demonstranten. Es war ein gelunger Anlass mit wirklich ausgelassener Stimmung. Würde mich über ein weiteres solches Event freuen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gravity 24.06.2019 06:58
    Highlight Highlight "... und ein Schaden von rund 400'000 Franken entstand, hätte nicht sein müssen."

    öhm ja, so kann man es auch ausdrücken
    • Th. Dörnbach 24.06.2019 08:44
      Highlight Highlight Da sieht man, wo der Autor steht.
  • Fly Boy Tschoko 24.06.2019 06:32
    Highlight Highlight Sorry aber um Technologien zu Testen braucht es keine Formel-E. Das schaffen die Autohersteller auch so.
    Zudem sind Elektroautos auch nicht die Lösung des Klimaproblems. Auch wenn besser als Autos mit Verbrennungsmotoren sind sie trotzdem noch sehr Ressourcenaufwendig.
    Die Zukunft wird weniger Auto, auch wenn man sich anderes einreden möchte.
    • Midnight 24.06.2019 07:47
      Highlight Highlight Also für die technologische Entwicklung von Fahrzeugen war der Rennsport schon immer sehr Zielführend. Insofern macht das schon Sinn.
    • Grego 24.06.2019 08:00
      Highlight Highlight Was denkst du denn, wie viele Dinge, die du bei deinem Auto kennst wurden in Rennserien erfunden, getestet, Daten gesammelt, verstanden? Ich glaube, sehr viele.
      Zudem spornt der Wettbewerb an, Technologien weiterzuentwickeln, was im Endeffekt auch den PKWs zugute kommt. Vielleicht erst in 5, 10 oder 20 Jahren. Aber Rennserien haben m.E. in Bezug auf die Weiterentwicklung privater Fahrzeuge schon eine hohe Relevanz und Verantwortung.
    • Supermonkey 24.06.2019 08:23
      Highlight Highlight ABS, ESP, hocheffiziente Motoren, etc. alles Errungenschaften aus dem Motorsport. Letztes Jahr mussten noch die Autos während dem Rennen gewechselt werden, dieses Jahr reicht eine Batterie für ein ganzes Rennen. Ohne Motorsport und ohne dass man die Fahrzeuge ans Limit bringt wäre die Entwicklung nicht halb so schnell.
    Weitere Antworten anzeigen
  • /dev/null 24.06.2019 06:04
    Highlight Highlight Hoffentlich bald mal in St. Gallen!
  • feuseltier 24.06.2019 05:58
    Highlight Highlight Ist es wirklich umweltfreundlich?

    Die ganze Herstellung der Autos, das Ganze auf-, & abbauen der Rennstrecken, etc. ..

    Vorher war es nie in der Schweiz und in anderen Ländern und letztes Mal in ZH, jetzt in Bern.

    Als es in ZH war, hatte man es schon diskutiert & da war glaube ich einen negativen Artikel darüber bezüglich dem..

    Und das ganze Lithium etc?

    Wird es verschwiegen oder wo ist der Beweis dafür?
    • NotWhatYouExpect 24.06.2019 07:55
      Highlight Highlight Ich hoffe du bist gegen jede Veranstaltung die gemacht wird.
    • DerHans 24.06.2019 07:57
      Highlight Highlight Falls sie sich Sorgen um Lithium machen, hoffe ich für sie, dass ihre Wohnung weder Fenster noch ein Cerankochfeld hat. 3/4 der heutigen Gewinnung von Lithium wird in der Glas/Keramikindustrie verwendet.
    • Steven86 24.06.2019 08:08
      Highlight Highlight Bald ist das Gurtenfestival, wie umweltfreundlich ist wohl diese Veranstaltung :) Vom Müll nach dem Festival abgesehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Count 24.06.2019 05:52
    Highlight Highlight Die Streetparade in Zürich sorgt trotz Volksfeststimmung für Nebengeräusche. Der Verlauf des Massenbesäufnises hat symbolhaftes.
    • Asho 24.06.2019 08:29
      Highlight Highlight Ich war letztes Jahr in Zürich vom Formel E betroffen. Der Unterschied zwischen dem Rennen und der Streetparade ist, dass das Quartier beim Formel E einen Monat vor und einen Monat nach dem Rennen einer Riesenbaustelle gleicht (diverse gesperrte Strassen, Ab- und Aufbau von Fussgängerinseln, Verkehrsschilder etc). Die Streetparade dauert mit Auf- und Abbau ca 3-4 Tage.
    • Turicum04 24.06.2019 16:36
      Highlight Highlight Die Street Parade ist Kult, die Formel E ist Lärm, Gestank und Umweltverpestung! Wir wollen zudem keine Rasereien fördern! Weg damit!
    • The Count 24.06.2019 18:02
      Highlight Highlight Die Street Parade ist Lärm und Gestank, ein Massenauflauf an Drogenkonsumenten und Alkleichen. Weg damit!




      Merkst du was?
  • Unicron 24.06.2019 05:40
    Highlight Highlight Warum demonstriert man denn gegen so etwas? Gibt wohl immer Leute die einen Grund suchen "dagegen" zu sein...
    • Turicum 17 24.06.2019 06:30
      Highlight Highlight Du findest also nicht, dass man als Anwohner, der schon durch den Auf-und Abbau und nicht erst am Rennen, massiv eingeschränkt ist und fast nicht mehr nach oder von Zuhause weg kann, dagegegen sein darf?
      Weiter wurde das Material mit hunderten von LKW herangekart und wieder abgeholt. Sehr klimafreundlich.
    • Raembe 24.06.2019 06:36
      Highlight Highlight Weil Einige nicht bereit sind, zur Freude Vieler Abstriche zu machen.

      Egoismus halt.
    • Josef Bergundthal 24.06.2019 06:39
      Highlight Highlight Könnte am Umweltschädlichen Drumherum liegen. 700 Lastwagen farten von Zürich und noch weiter hin und wieder soviel zurück. Warum nicht mit der Bahn? Unzählige Autos mit Abgasen der Zuschauer. Wenn zu wenig Strom für das Rennen, Dieselaggregate im Hintergrund. Ein ganzes Quartier
      eingesperrt. Wäre mal interessant zu erfahren wie dort Anwohner bei einem medizinischen Notfall rausgeholt werden.
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