Kunst
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Art Basel startet morgen – bereits heute mit Millionenverkäufen

epa05974160 German artist Gerhard Richter poses with his Abstract painting after a press conference of his exhibition the 'Gerhard Richter.New Paintings' in the Albertinum Modern Art Museum in Dresden, Germany, 19 May 2017. The exhibition of new paintings of Gerhard Richter from the Gerhard Richter Archive of the Dresden State Art Collections is presented on the occasion of Richter's 85th birthday.  EPA/FILIP SINGER

Der deutsche Maler Gerhard Richter. (Archivbild) Bild: EPA/EPA



An der Art Basel wurden bereits am ersten Tag gegen 40 Millionenverkäufe getätigt. Diese teilte die Messe am Dienstagabend mit. Auf der Liste der Top-Seller befinden sich auch zwei Schweizer Galerien.

Der höchste kommunizierte Preis erzielte die New Yorker David Zwirner Gallery mit einem Frühwerk von Gerhard Richter: Das schwarzweisse fotorealistische Gemälde «Versammlung» von 1966 wurde für 20 Millionen Dollar verkauft. Die Galerie vermeldete noch sechs weitere Millionenverkäufe, unter anderem mit Gemälden von Sigmar Polke, Neo Rauch und Kerry James Marshall.

Marshall, der US-amerikanische Chronist des afroamerikanischen Lebens, scheint gegenwärtig hoch im Kurs zu stehen. Auch die Jack Shainman Gallery, New York, verkaufte zwei seiner Porträt-Bilder für 1.3 und 3.5 Millionen Dollar.

Begehrt sind nach wie vor Gemälde des teilweise in Basel lebenden und arbeitenden deutschen Malers Georg Baselitz. Die Londoner Galerie Thaddäus Ropac verkaufte gleich drei seiner Spätwerke für über eine Million. Auch die White Cube Gallery, London konnte ein Baselitz-Gemälde («Nachtessen in Dresden») für 2.5 Millionen Euro absetzen.

Teure Abstraktion aus Korea

Unter den Millionenverkäufen sind neben den bereits genannten viele weitere bekannte Namen zu finden wie Alberto Giacometti, Robert Rauschenberg, Robert Longo, Luc Tuymans oder Eduardo Chillida. Unter den Spitzenreitern taucht aber auch ein Name auf, der im Westen nicht so geläufig ist - derjenige des 1974 verstorbenen Südkoreaners Kim Whanki. Die Kukje und Tina Kim Gallery aus Seoul verkaufte das monochrome blaue Gemälde «Tranquility 5-IV-73 #310» aus dem Jahr 1973 für kommunizierte 10 bis 12 Millionen Dollar.

Auch Schweizer Galerien vermeldeten Millionenverkäufe. Die Basler Galerie von Bartha verkaufte eine Komposition der Schweizer Künstlerin Sophie Taeuber-Arp für eine Million Franken an ein nicht genanntes Museum. Und die Zürcher Galerie Hauser & Wirth vermeldete gleich vier Millionenverkäufe. Darunter die abstrakte Plastik «Aphrodite's Lover» von Jack Whitten, die für 2.5 Millionen Dollar verkauft wurde.

Unter den vermeldeten Verkäufen des ersten Messetages finden sich des weiteren mehrere Dutzend Werke im oberen sechsstelligen Bereich, aber auch Arbeiten, die für nicht ganz so astronomische Summen verkauft wurden. Die preisgünstigsten Werke vermeldete die Galerie SpazioA aus Pistoia. Sie verkaufte Objekte der Künstlerin Giulia Cenci, Trägerin des aktuellen Baloise Art Prize, für 6000 bis 14'000 Euro. (sda/mim)

Art Basel 2018

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Vokabeln pauken im Zug: Kann man mit einer App eine Fremdsprache lernen?

Die bekannten Sprachapps von Babbel, Duolingo oder Busuu versprechen schnellen Erfolg. Doch ist es wirklich möglich, nur mit dem Smartphone eine Fremdsprache zu lernen? Sprachwissenschafter Thomas Studer klärt auf.

Ob für eine internationale Karriere in China, eine bevorstehende Reise nach Brasilien oder eine Lebenspartnerin aus Frankreich. Es gibt viele gute Gründe, um eine neue Sprache zu lernen. E-Learning-Plattformen liegen im Trend. Jeder siebte Schweizer hat schon einmal auf dem Smartphone oder dem Laptop eine Fremdsprache studiert, wie die Nutzerzahlen von Duolingo verraten. Dank anderen bekannten Online-Portalen wie Babbel und Busuu dürften es gar noch mehr sein.

Wenn es nach diesen Anbietern geht, …

Artikel lesen
Link zum Artikel