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Tempo 200: Zug-Freaks können neu Züge im Gotthardtunnel beobachten



ZUM FAHRPLANWECHSEL DER SBB UND DER FAHRPLANMAESSIGEN INBETRIEBNAHME DES GOTTHARD-BASISTUNNELS AM SONNTAG, 11. DEZEMBER 2016, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - The first train comes out of the tunnel's North portal while fireworks mark the official opening on the opening day of the Gotthard rail tunnel, the longest tunnel in the world, at the North portal near Erstfeld, Switzerland, Wednesday, June 1, 2016. The construction of the 57 kilometer long tunnel began in 1999, the breakthrough was in 2010. After the official opening on June 1, the commercial opperation will commence on December 2016. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Der erste Zug, der bei der Neueröffnung am 1. Juni 2016 den neuen Gotthardtunnel durchquerte. Bild: KEYSTONE

Im neuen Eisenbahntunnel am Gotthard können ab Mittwoch Zugfans hinter einem Fenster im Berg bei Amsteg UR vorbeirauschende Züge beobachten. Mit dem neuen Tourismusangebot bleibt das Jahrhundertbauwerk auch nach Inbetriebnahme im Dezember 2016 besuchbar.

Das Interesse an Visiten im mit 57 Kilometer längsten Eisenbahntunnel der Welt sei nach wie vor gross, teilten der Kanton Uri, die SBB sowie die Gemeinden Erstfeld und Silenen mit. Sie haben das Tunnelfenster am Freitag den Medien vorgestellt. Führungen für Touristen, Einheimische und Schulen gibt es ab dem 1. Februar.

Ein Besuch beinhaltet eine zweistündige Führung, die beim Bahnhof Erstfeld beginnt. Busse chauffieren Besucher in den Zugangsstollen des Bahntunnels bei Amsteg. Neben einer Ausstellung und Filmbeiträgen zum Jahrhundertbauwerk können sich Gäste von Guides begleitet zu einer Nische im Tunnel begeben. Hinter grossen Glasscheiben lassen sich die von Süden nach Norden durchfahrenden Züge beobachten.

Die Personenzüge flitzen mit gegen Tempo 200 durch den Tunnel.

Die Gäste benötigen allerdings ein gutes Auge. Die Personenzüge flitzen mit gegen Tempo 200 durch den Tunnel. Güterzüge hingegen verkehren langsamer.

Touren zum Tunnelfenster finden von Dienstag bis Samstag jeweils einmal am Morgen und am Nachmittag statt. Daran können bis zu 24 Personen teilnehmen. Sie kosten für Erwachsene 23 Franken. Kinder unter 12 Jahren sind nicht zugelassen.

Wie findest du es, dass du am Gotthardtunnel die Züge nun durch ein Guckloch beobachten kannst?

Für das Angebot sind Uri, die SBB, Erstfeld und Silenen mindestens für drei Jahre verantwortlich. In Bahnhof Erstfeld eröffnet Ende März zudem eine neue Touristeninformation. (sda)

Der Gotthard-Scheiteltunnel

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Der Gotthard-Scheiteltunnel
quelle: eth-bibliothek zürich, bildarchiv / fotograf: braun, adolphe / ans_05449-013-pl
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