USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Starbucks präsentiert neue Strategie

Bier und Sandwiches statt Kaffee und Muffins

FILE - In this March 19, 2014 file photo, Sandy Roberts, Starbucks strategy manager for global coffee engagement, pours samples of coffee for shareholders and other guests, at Starbucks' annual shareholders meeting in Seattle. Starbucks reports quarterly earnings on Thursday, Oct. 29, 2014. (AP Photo/Ted S. Warren, File)

Latte Machiatto, Frappuccino, Chai Latte oder doch lieber ein Bier? Starbucks will den Umsatz ausserhalb des Kaffeegeschäfts steigern. Bild: Ted S. Warren/AP/KEYSTONE

Starbucks will den Umsatz ausserhalb des Kerngeschäfts mit Kaffee kräftig steigern. In den nächsten fünf Jahren sollen die Snack-Verkäufe in den USA verdoppelt werden, kündigte Starbucks-Chef Howard Schultz am Donnerstag bei einer Investorenkonferenz an.

«Eine seismische Verschiebung im Konsumentenverhalten ist unterwegs und bietet gewaltige Chancen.» Bereits 2015 würden Hunderte zusätzliche Läden eröffnen, in denen es Sandwiches und andere Häppchen gebe.

Ausserdem setzt das Unternehmen verstärkt auf Alkohol – bis 2019 will es in 20 bis 25 Prozent seiner US-Filialen Bier und Wein verkaufen. Bislang gibt es dieses Angebot nur in wenigen Läden.

Ein Lieferservice und Bestellungen über eine Smartphone-App sollen helfen, die ambitionierten Wachstumsziele zu erreichen. Grosse Hoffnungen setzt der Konzern zudem auf seine unter der, Ende 2012 übernommenen, Marke Teavana betriebenen Tee-Bars.

Lieferdienst per App

Erst kürzlich hatte Starbucks angekündigt, Kaffee, Cookies und Muffins in Zukunft direkt an den Schreibtisch der Kunden bringen zu wollen. Schultz bezeichnete das Projekt als «E-Commerce auf Steroiden». In einer Testphase soll der Service zunächst allerdings nur Premium-Kunden in einigen US-Städten über eine mobile App zur Verfügung stehen, die im nächsten Jahr startet.

Weltweit will Starbucks seinen jährlichen Umsatz bis 2019 um fast 90 Prozent auf 30 Mrd. Dollar ausbauen und die Anzahl der Filialen von 21'000 auf 30'000 erhöhen.

Vor allem in China soll die Präsenz massiv gesteigert werden. Das bevölkerungsreichste Land der Welt ist der am schnellsten wachsende Markt für das Unternehmen – alle 18 Stunden werde ein Laden eröffnet, sagte Starbucks-China-Chefin Belinda Wong. (wst/sda/dpa)

Umfrage

Würden Sie sich Bier im Starbucks kaufen?

  • Abstimmen

78

  • Natürlich, Bier ist Bier; ob im Starbucks oder in der Kneipe nebenan spielt keine Rolle.35%
  • Nein, ich hätte Angst, in meinem Bier seien Kaffeerückstände zu finden.22%
  • Nein, ich bin Globalisierungskritiker und per se gegen alles von Starbucks. Eigentlich überhaupt gegen alles. 32%
  • Nein, ich trinke keinen Alkohol.9%



Das könnte dich auch interessieren:

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ocasio-Cortez nimmt Trump und Cohen auseinander – und das mit Folgen

Die jüngste Abgeordnete hat in nur vier Minuten den US-Präsidenten weiter in die Ecke gedrängt.

Die Anhörung von Michael Cohen sorgt in den Staaten weiterhin für viel Gesprächsstoff.

Stundenlang musste sich der ehemalige Anwalt von Donald Trump den Fragen von demokratischen und republikanischen Kongress-Abgeordneten stellen. Diese waren nicht immer gleich interessant, manchmal ging es den Politikern wohl eher darum, sich selber zu profilieren, als neue Erkenntnisse über Trumps Geschäftspraktiken zu erlangen. Kein Wunder, klebte doch die halbe USA vor den Bildschirmen.

Eine, welche wohl das …

Artikel lesen
Link zum Artikel