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Wie ein Praktikant bei Apple geheimen iPhone-Code klaute und (versehentlich) leakte



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Wie ein Praktikant bei Apple geheimen iPhone-Code klaute und (versehentlich) leakte

Der iPhone-Code-Diebstahl und die spätere Veröffentlichung im Internet schlugen hohe Wellen – auch wenn Apple schnell beschwichtigte und versicherte, dass es sich um einen älteren Code handle (und alle User-Daten sicher seien): Dank des investigativ tätigen US-Journalisten Lorenzo Franceschi-Bicchierai, der für den Vice-Medienkonzern arbeitet, wissen wir nun, wie der geheime Programmcode bei Apple geklaut wurde.

Wie Motherboard am Freitag berichtete, konnte ein junger Mann, der als Praktikant am Apple-Hauptsitz tätig war, den Code entwenden, zusammen mit anderen internen Dokumenten und Software. Dann teilte er die begehrten Informationen mit einer kleinen Gruppe von Freunden, die laut Bericht zur Jailbreaking-Szene gehörten. Also zu der weltweiten Community, die seit der Lancierung der ersten iPhones alles daran setzt, die von Apple verfügten Softwarefesseln (bei iOS) zu beseitigen.

Gefundenes Fressen für Jailbreaker

Die Jailbreaker wollten den iBoot-Code unter Verschluss behalten und nur für eigene Zwecke nutzen. Angeblich weil sie verhindern wollten, dass der iBoot-Code in die Hände krimineller Hacker und Malware-Entwickler fallen konnte. Doch irgendwie sickerte der Code doch aus dem kleinen Kreis und wurde über diverse Kanäle und in Online-Foren verbreitet.

«Was passiert ist, ist ziemlich katastrophal», zitiert Motherboard einen Informanten aus der Gruppe der ungenannt bleibenden Freunde. Die nun Angst vor juristischen und finanziellen Konsequenzen hätten, falls Apple ihre Namen herausfinden sollte. «Es hat offensichtlich in einem Clusterfuck geendet, aber unsere ursprünglichen Absichten waren nicht böse».

Die ausführliche Story gibt's hier bei Motherboard.

Apple verkauft mehr «Uhren» als die gesamte Schweizer Uhrenindustrie

Apple hat im vergangenen Geschäftsquartal mehr Uhren verkauft als alle Schweizer Uhrenhersteller zusammen: Wobei damit die Smartwatches aus dem Hause Apple gemeint sind, allen voran die dritte Generation, die es mit LTE-Modul gibt.

Laut Schätzungen von Marktforschern hat der US-Konzern von Anfang Oktober bis Ende Dezember 2017 acht Millionen Smartwatches verkauft. Gemäss den Angaben von IDC sei es Apple im vierten Quartal gelungen, Rolex, Omega, Swatch und Co. zu überholen. Der Hersteller selbst nennt keine Zahlen.

Der IDC-Leiter hatte schon Anfang Februar getwittert, dass Apple bezüglich Verkaufszahlen im letzten Weihnachtsgeschäft erstmals die Schweizer Uhrenindustrie überflügelt habe. Damit sei Apple der grösste Uhrenhersteller der Welt geworden.

Allerdings darf man die Verkaufszahlen nicht mit dem Umsatz verwechseln: Da liegen Rolex und Co. dank viel teureren Modellen im Luxussegment ein paar Milliarden Dollar vorn.

(dsc, via heise.de)

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    Alle Leser-Kommentare
  • pedrinho 13.02.2018 14:40
    Highlight Highlight Das apple dingens als uhr zu bezeichnen finde ich etwas gewagt. Fuer mich ist eine (armband)uhr ein schmuckstueck, lieber mit meiner 50 jaehrigen IWC und manchmal mit einer unauffaelligeren auch alten aber echten Rolex als mit (nichtsnutzigem) modeschmuck. Nicht mal eine Swatch kommt mir ins haus ;)
    1 3 Melden
  • Nein no billag 12.02.2018 18:50
    Highlight Highlight Nicht gut 😵
    4 6 Melden

Paukenschlag von Nintendo: «Mario Kart» kommt für Smartphones

Nintendos neue Konsole Switch bricht Verkaufsrekerode, der Online-Dienst der Switch startet im September, Mario kommt als Animationsfilm ins Kino und ach ja, Nintendo bringt endlich «Mario Kart» auf Smartphones.

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