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Wieso TV-Küsse immer so unbequem verbogen aussehen? «UnREAL» zeigt, weshalb.<br data-editable="remove">
Wieso TV-Küsse immer so unbequem verbogen aussehen? «UnREAL» zeigt, weshalb.
Bild: lifetime

Hier ist DIE DROGE für alle Fans von «Bachelorette» und «Bachelor»

17.07.2016, 16:4218.07.2016, 14:26

Liebe Leute, gefühlte Jahre ist es nun schon her, seit eine junge Frau einen jungen Mann vor unser aller Augen zu ihrem Pussibärli gemacht hat. For love. Forever. For sure ... Die Frau hiess Tschäggi, Schaklin oder Zaklina, der Mann Michael, Oliver oder Simon, so gewiss wissen wir das doch alle nicht mehr. Bloss: Es war so schön! Weil: So schön blöd!

Topromantisches Frühstücksdate in unserer «Bachelorette».<br data-editable="remove">
Topromantisches Frühstücksdate in unserer «Bachelorette».
Bild: 3+

Gefühlte Jahre (Bis Oktober? November? Dezember?) wird es wieder dauern, bis ein Mann am Fernsehen irgendeinem Rösli eine letzte Rose überreicht. Wir befinden uns in der schier unerträglichen Zeit zwischen «Bachelorette» und «Bachelor». Also zwischen dem Yin und dem Yang unserer Trash-TV-Lovestory. Es ist furchtbar!!!

Megaromantisches Dinnerdate in «UnREAL».
Megaromantisches Dinnerdate in «UnREAL».
Bild: lifetime

Aber zum Glück ist da die geilste Serie aller bisherigen Zeiten für Menschen wie uns. Sie heisst «UnREAL» und erfunden hat sie eine Frau namens Sarah Gertrude Schapiro, die neun Staffeln lang für den amerikanischen «Bachelor» gearbeitet hat. Ihr Job damals: sehr, sehr böse! Sie musste Kandidatinnen präparieren und manipulieren. Musste intrigante Köder auswerfen, Emotionen forcieren, Tränen und Geständnisse provozieren.

Trailer erste Staffel

Frau Schapiro sorgte also für all das, bei dem wir uns als Zuschauer immer ungläubigst fragen: Sind Claudio, Sid und der haarige Thomas aus der letzten «Bachelorette» oder die blonde Nicole aus dem letzten «Bachelor» wirklich so? Oder wurden sie ganz fies zu ihrem strunzdoofen Theater getrieben? Wurden sie. Sagt jedenfalls Frau Schapiro.

Trailer zweite Staffel

Die Sendung, um die es in «UnREAL» geht, heisst natürlich nicht «Bachelor», sondern «Everlasting», das Motto der Macher lautet: «Wir lösen keine Probleme, wir machen sie und halten eine Kamera drauf.» Kaltschnäuziger geht's nicht, trashiger auch nicht, es wird weder an scheusslichen Kostümen noch Dekors gespart, aus menschlichen Schwächen macht man Quoten und aus Menschen Monstern.

Es ist grossartig. Und die klaffenden Wunden unserer Sehnsucht nach dem «Ganz Unten» der Unterhaltung werden mit Lust und Leichtigkeit geschlossen.

Die zweite Staffel von «UnREAL» läuft seit Anfang Juni. Beide Staffeln gibt es via Amazon auch auf Deutsch.

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