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A protester carries a U.S. flag upside down, a sign of distress, next to a burning building Thursday, May 28, 2020, in Minneapolis. Protests over the death of George Floyd, a black man who died in police custody Monday, broke out in Minneapolis for a third straight night. (AP Photo/Julio Cortez)

Bild: keystone

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Wieso der Tod von George Floyd so heftige Proteste auslöst und was dieses Mal anders ist

Leonhard Landes / watson.de



Eine tiefe Wut hat die USA erfasst. Nach dem Tod des Schwarzen George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz ist diese Wut in vielen Städten des Landes zu sehen. New York, Los Angeles, Dallas, Louisville, Denver – und natürlich Minneapolis, wo Floyd starb. Überall gehen die Menschen auf die Strassen, teilweise kommt es zu Ausschreitungen und Plünderungen.

Die Bilder wecken Erinnerungen. 2014 war es der Tod des jungen Schwarzen Michael Brown in der Kleinstadt Ferguson, der für Proteste und Empörung gesorgt hatte.

«Polizeigewalt gegen Schwarze ist ein altes Thema in den USA», sagt auch Thomas Jäger, Politikwissenschaftler und Experte für die USA, gegenüber watson. «Die Chance für einen schwarzen Mann, von der Polizei erschossen zu werden, ist dreimal so gross wie bei einem Weissen.»

Doch im aktuellen Fall in Minneapolis ist etwas anders als zuvor. Ein Umstand, der auch erklären kann, warum die Proteste derart wuchtig ausfallen: Der Tod von George Floyd wurde gefilmt. In dem rund achtminütigen Video ist zu sehen, wie ein Polizeibeamter auf ihm kniet, während Floyd immer wieder fleht: «Ich bekomme keine Luft».

Proteste in Minneapolis

Warum die Proteste so heftig ausfallen

Eine ganze Nation habe live miterlebt, wie ein Polizeibeamter auf offener Strasse einen Menschen umgebracht habe, sagt Jäger, der Professor für Internationale Politik und Aussenpolitik an der Universität zu Köln ist. «Man muss kein Staatsanwalt sein, um zu sehen, dass hier jemand umgebracht wurde. Das ist in dieser Brutalität, in dieser Selbstverständlichkeit des Missbrauchs von Macht durch die Polizei selten so klar sichtbar gewesen.» Einer der beteiligten Polizisten wurde inzwischen wegen Mordes angeklagt.

Anders als bei ähnlichen Fällen von Polizeigewalt gibt es deshalb bisher keine Diskussionen über die Fakten dieses Falles. Keine Fragen wie: Hat der Polizist in Notwehr gehandelt? Waren Waffen im Spiel?

«Hier kann man nicht diskutieren. Acht Minuten Mord sind zu sehen», sagt Jäger. «Das hat zu einem Aufschrei geführt, der ja nicht nur Black Lives Matter – die Organisation, die sich genau gegen Polizeigewalt gebildet hat – auf den Plan gebracht hat, sondern das hat im Prinzip 90 Prozent der Amerikaner hinter dieser Beobachtung vereint, hier bringt ein Polizist einen Mann um, weil er schwarz ist.»

Police aim their weapons as protesters demonstrate against police brutality Saturday, May 30, 2020 in Tampa, Fla. Protests were held throughout the country over the death of George Floyd, a black man who died after being restrained by Minneapolis police officers on May 25. (Luis Santana/Tampa Bay Times via AP)

Bild: keystone

Dass es zu Ausschreitungen kommt, liegt womöglich auch an der Corona-Isolation, meint Jäger. Und: «Da mag es auch einen gewissen Gewalttourismus gegeben haben.»

Die Aufmerksamkeit von US-Präsident Donald Trump in den vergangenen Tagen jedenfalls lag bei den Ausschreitungen. Nach Plünderungen drohte er den Demonstranten auf Twitter, bei weiteren Plünderungen werde geschossen. «Eine blanke Drohung gegen die eigene Bevölkerung», kommentiert Jäger. Trump heize die Gewalt damit geradezu an und verhindere, dass es zu einem Dialog mit den Bürgern kommen kann.

Die grosse Frage nun ist nach fünf Nächten von Ausschreitungen und Demonstrationen im ganzen Land: Wie geht es weiter? Die Ereignisse könnten auch die politische Ebene in den USA beeinflussen, immerhin wird im November voraussichtlich gewählt.

Wie beeinflussen die Proteste die US-Wahlen?

«Da muss man in Szenarien denken», sagt Experte Jäger. «Wenn die Ausschreitungen wirklich weiter eskalieren sollten, andere Grossstädte erreichen sollten und wenn der Konflikt zwischen Bevölkerung und Polizei so weitergeht, dann könnte Trump in der Versuchung sein, sich als Law-and-Order-Präsident zu präsentieren.»

Sollten die Proteste abebben, stünden vermutlich eher Fragen nach einer Reform der Polizeikräfte im Raum.

Democratic presidential candidate, former Vice President Joe Biden speaks with visitors after placing a wreath at the Delaware Memorial Bridge Veterans Memorial Park with Jill Biden, Monday, May 25, 2020, in New Castle, Del. (AP Photo/Patrick Semansky)
Joe Biden

Schwierige Situation auch für Herausforderer Joe Biden. Bild: AP

Politologe Jäger sieht Trumps Herausforderer Joe Biden jedenfalls in einer kniffligen Position. «Für Biden sind diese Proteste eine enorme Schwierigkeit.»

Als Kandidat der weissen Mittelschicht will Biden die Wähler des US-Präsidenten zurückgewinnen. Würde er aber die Polizeikräfte rhetorisch scharf kritisieren, würde das Trump erlauben zu sagen: «Seht, doch nur ein linker Sozialist, ein Wolf im Schafspelz.»

Trump treibt derzeit sein altes Spiel und heizt die Stimmung weiter an. «Die Gewalt und der Vandalismus werden von der Antifa und anderen gewaltsamen Gruppen des linken Flügels angeführt», sagte Trump am Samstagabend nach dem Start von US-Astronauten vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral. «Meine Regierung wird Mob-Gewalt beenden.»

Biden verurteilte am Sonntag Polizeigewalt. «Gegen solche Brutalität zu protestieren, ist richtig und notwendig», erklärte er. «Es ist eine absolut amerikanische Reaktion.» Er kritisierte aber auch Brandstiftungen und «unnötige Zerstörung».

Sollte sich die Debatte weiterdrehen und Strafrechtsreformen diskutiert werden, dann hat Biden ebenfalls keine guten Karten. Er hat hier nicht viel vorzuweisen. Trump dagegen brachte überraschend Ende 2018 eine Reform zum Strafrecht durch, die auf mehr Rehabilitation setzt.

Biden könnte Trump aber unter Druck setzen, indem er eine schwarze Vize-Präsidentschaftskandidatin wählt. Jeder wisse, dass die nur einen Herzschlag vom Präsidentenamt entfernt sei, sagt Jäger. «Deswegen fällt Biden die Wahl auch so schwer.»

Bei der Wahl der Vize-Präsidenten spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle: Will Biden eine Politikerin, die eher links des Establishments bei den Demokraten anzusiedeln ist, um die Wählerschaft von Ex-Konkurrent Bernie Sanders abzugreifen? Oder schadet er sich damit bei Wählern, die auch Trump ansprechen könnte?

Gibt es einen Weg zur Aussöhnung?

Auf den nächsten Präsidenten jedenfalls warten Mammutaufgaben. Und eine davon wird auch sein, weiter zu versuchen, eine Aussöhnung zwischen den ethnischen Gruppen in den USA zu schaffen.

«Ein Rezept, wie das gelingen kann, hat noch keiner gefunden», sagt Jäger. Letztlich werde der Dialog immer wieder durchbrochen durch die Dynamik «Wir gegen euch».

Als Übel sieht er dabei die Identitätspolitik in den USA an, sie sei immer noch wichtiger Bestandteil der Politik. «Auf demokratischer Seite stehen unterschiedliche sexuelle Orientierungen im Vordergrund. Bei den Republikanern ist es ganz häufig doch Rassismus

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Proteste gegen Polizeigewalt in den USA

Dieses Video zeigt die Ausschreitungen in den Strassen von Minneapolis

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103Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kaspar Floigen 02.06.2020 11:27
    Highlight Highlight War doch klar, dass in einem Land, wo 40% der Bevölkerung keine 400 Dollar zur Verfügung haben für unvorhergesehene Ausgaben, Corona zu gross angelegten sozialen Unruhen führen wird. Der Mord hat das Pulverfass gesprengt. Protestiert wird aber mehr wegen sozialer Ungerechtigkeit, nicht wegen rechtlicher Ungerechtigkeit.
  • Rick Khan 01.06.2020 14:03
    Highlight Highlight Schade das die Linken ihre Schlägerbanden und die Antifa auf die Strasse geschickt haben.
    Die friedlichen Demonstration gegen die Polizeigewalt versinkt im Chaos. Die friedlichen Demonstrationen haben viel Sympathie für die Sache ausgelöst, nun bleiben die sachlichen Demonstranten zuhause.
    Chaoten und Zerstörer beherrschen die Szene. Das jetzt die Nationalgarde aufräumen muss ist unausweichlich.
    • Basti Spiesser 01.06.2020 17:01
      Highlight Highlight Die Plündere und Gewalttäter helfen Trump sich die Wiederwahl zu sichern.
    • düdelüüü 02.06.2020 09:44
      Highlight Highlight jede weiss, dass d'antifa vom trump gstüüred isch ;) höhö
  • DomKi 31.05.2020 23:54
    Highlight Highlight Und was war die Ursache, dass der Polizist so gehandelt hat?
    • dwight_schrute 02.06.2020 08:52
      Highlight Highlight Rassismus.
  • Alnothur 31.05.2020 22:48
    Highlight Highlight "[Biden] kritisierte aber auch Brandstiftungen und «unnötige Zerstörung»."

    Na da bin ich jetzt gespannt, in welch ein Dilemma die Watsonleser geraten... Trump wird zurecht verabscheut, aber wenn ich mir die Kommentarspalten hier so ansehe die letzten Tage, dürfte Biden mit dem Satz auch unten durch sein
    • lilie 01.06.2020 10:03
      Highlight Highlight @Alnothur: Warum sagst du das? Ich glaube, der Grundton in der Kommentarspalten war bisher, dass die Wut in der Bevölkerung mehr als verständlich ist, dass aber die Ausschreitungen der Sache vermutlich eher schaden als nützen. Zudem kommen dabei Unschuldige zu Schaden.
    • Alnothur 02.06.2020 10:20
      Highlight Highlight "dass aber die Ausschreitungen der Sache vermutlich eher schaden als nützen"

      Da haben wir aber zwei sehr unterschiedliche Kommentarspalten gelesen...
  • Nicky11 31.05.2020 22:26
    Highlight Highlight Die Vorstellung, langsam zu sterben während einem der "Freund und Helfer" auf dem Hals kniet, mit der Hand in der Hosentasche und einen noch verhöhnt... das ist einfach zu schrecklich. Irgendwann ist genug. Ich verstehe die Wut vollkommen. Es gibt dafür einfach keine Entschuldigung und keine Erklärung mehr. Es muss sich etwas ändern und zwar jetzt.
  • flyingdutch18 31.05.2020 20:56
    Highlight Highlight Wenn ich ein arbeitsloser, politisch interessierter junger Schwarzer wäre, würde ich die Hoffnung aufgeben, dass das sich System der Unterdrückung aus sich heraus reformieren wird. Zu lange hat sich nach Tausenden von rassistischen Vorfällen nichts geändert. Jetzt, unter dem Rassisten Trump, ist es besonders schlimm geworden. Weisse Rassisten fühlen sich gestärkt und gedeckt. Was also würde ich tun? Ich würde nicht nur auf die Strasse, sondern zusammen mit Gleichgesinnten in den Untergrund gehen.
  • SF_49ers 31.05.2020 19:34
    Highlight Highlight Ich sage schon lange: trump wird die usa in den bürgerkrieg führen. Mit seinen aussagen jetzt und den aussagen bei dem schulmassaker bestätig er mich. Natürlich ist er nicht alleine schuld. Rassismus ist weit verbreitet. Aber trump ist ein brandstifter und kein feuerwehrmann
  • DunkelMunkel 31.05.2020 19:30
    Highlight Highlight “ Eine ganze Nation habe live miterlebt, wie ein Polizeibeamter auf offener Strasse einen Menschen umgebracht habe”

    Warum schreibt ihr “habe” anstatt “hat”?
    • Alnothur 31.05.2020 22:49
      Highlight Highlight Indirekte Rede.
  • Don Alejandro 31.05.2020 18:51
    Highlight Highlight Staatsbürger zweiter Klasse zu sein ist fürchterlich. Dennoch begreife ich nicht, warum nun alles in Schutt und Asche gesetzt werden muss.
    • #BLM ⁷ ⟭⟬ 31.05.2020 23:50
      Highlight Highlight Mit friedlichen Protesten wurde noch kaum etwas geändert. Ausserdem, wenn man sich etwas mehr informiert, geht vieles der Gewalt von der Polizei aus. Wenn tausende von Menschen auf dem Boden knien und schweigeminuten abhalten ohne irgendwem zu schaden und als einzige Antwort Tränengas und Gumikugeln eingesetzt werden erklärt das Vieles. Zudem wurde Derek Chauvins vergehen als '3 Degree' eigestuft, was soviel wie 'ohne Vorsatz' bedeutet. Aber ich verstehe natürlich auch deine Aussage!
    • ueberfluessig 01.06.2020 07:10
      Highlight Highlight es wird nicht alles in schutt und asche gelegt. es kursieren sehr viele aufnahmen von äusserst gewaltfreien kundgebungen im netz.
  • Was wir glauben zu wissen 31.05.2020 18:49
    Highlight Highlight Mit einem die Gewalt verherrlichenden Präsidenten verabschiedet sich Amerika definitiv von den zivilisierten Nationen. Traurig, aber leider wahr.
  • The Destiny // Team Telegram 31.05.2020 17:25
    Highlight Highlight Es braucht auch keinen Dialog um herauszufinden weshalb ein target geplündert wird oder weshalb das Geschäft eines schwarzen angezündet würde.
  • Butzdi 31.05.2020 15:49
    Highlight Highlight Es gibt inzwischen viele Berichte, dass Rechtsextreme wie die Proud Boys oder Boogaloos sich unter die Protestierenden mischen und bewusst plündern und zerstören um einen neuen Civil War zu provozieren. Das ist höchst bedenklich, vorallem weil auch viele Cops mit den White Pride Ideen liebäugeln.
    • Amarillo 31.05.2020 16:46
      Highlight Highlight Davon müsste es aber enorm viele geben, wenn man sich die Plünderungsorgien in den diversen Städten ansieht. Dass es einen Gewalttourismus gibt, und viele aus Zerstörungslust und um sich zu bereichern mitmischen, ist unbestritten. Dass innert 2 Tagen von rechtsextremen Gruppen landesweit ein generalstabsmässiger Plan ausgeheckt und durchgeführt wird, und damit alle anderen "friedlichen" Demonstranten in Misskredit gebracht werden, ist nicht glaubwürdig. Die Rechtsextremen mischen einfach genauso mit wie die Mehrheit der Plünderer, welchen das Alibi des politischen Protests gerade dienlich ist.
    • Butzdi 31.05.2020 17:09
      Highlight Highlight @Amarillo: ja, geplündert wird vom allen Seiten, aber dass das Trump Regime alles der Antifa unterjubeln will, kennen wir ja bereits. Zudem gibt es viele Videos wo Cops provozieren und attackieren.
      Scherzfrage: Wieso kommen bei KKK Versammlungen nie die Cops? Weil sie schon da sind.
      Wie Rage against the Machine schon sagte: Some of those that work forces, are the same that burn crosses.
    • Pafeld 31.05.2020 18:53
      Highlight Highlight @Amarillo
      Nein, das wäre nicht überraschend. Wer die rechtsextreme Szene auch hier in Europa scharf beobachtet, stellt seit Jahren fest, dass es zu einer Mobilisierung und Organisation in fast schon paramilitärischem Ausmass gekommen ist. Die Phantasie, "Islam, Multikulti und anderes linkes Gedöns" mit einem provozierten Bürgerkrieg wegzufegen, ist seit Jahren ein in der rechten Szene zelebriertes Szenario, wie man an zahlreichen illegal besorgten Waffen und Nahkampfseminaren deutlich sehen kann. Das die sich auf Abruf im Internetzeitalter innert 2 Tagen organisieren können, überrascht nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maria R. 31.05.2020 14:58
    Highlight Highlight United States of America


    Nicht einmal das erste Wort des Namens scheint die Wahrheit zu sein. Schade.
    • lilie 31.05.2020 15:55
      Highlight Highlight Devided States of ännet em Teich. 😔
  • fools garden 31.05.2020 14:58
    Highlight Highlight Es ist viel zu Viel politisches Abwägen im Spiel.
    Das einfache Volk hat bereits verloren egal wer gewählt wird.
  • Peter Panther 31.05.2020 14:53
    Highlight Highlight Für Biden gibts nur eine Möglichkeit zu gewinnen: Michelle Obama als Vize nehmen. Sie ist schwarz, weiblich und beliebt. Die beiden würden durchmarschieren...
    • Pipikaka Man 31.05.2020 15:24
      Highlight Highlight Die beiden würden durchaus durchmarschieren den Popular Vote zu verlieren, Denke damit könnte Trump zu 99% die Wahl gewinnen. Wenn man jemanden grösstenteils wegen der Hautfarbe auf die Position bringt und Wählerfang machen will, dann macht man Sinnlose Identity Politics und das dürfte Trump noch mehr aufschub geben.
    • blueberry muffin 31.05.2020 15:53
      Highlight Highlight @ Ferd Blu Trump hat noch nie den "popular vote" gewonnen. Aber die USA ist auch keine Demokratie, von dem her muss Biden auch den Popular Vote nicht gewinnen.
    • Pipikaka Man 31.05.2020 16:07
      Highlight Highlight @blueberry muffin, verstehe deinen Beitrag nicht, denn es hat nichts damit zu tun ob er 2016 den PV verloren hatte oder nicht, mein Beitrag war nur auf diese Wahlen bezogen, den Peter Panther dachte das Identity Politics einen Wahlsieg einbringen könnte. Ich meinte nein und sagte das Trump alle Ebenen der Wahl gewinnen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jostfre 31.05.2020 14:40
    Highlight Highlight Googelt doch mal "white supremacy" - von dorther kommt das alles. Und schaut euch mal "Mississippi Burning" an ...
    • jostfre 31.05.2020 14:50
      Highlight Highlight https://m.bpb.de/apuz/266277/white-supremacy-geschichte-und-politik-des-weissseins-in-den-usa Hier noch der ausführliche Artikel zum Thema
  • Son Doku 31.05.2020 14:39
    Highlight Highlight Rodney King wurde auch gefilmt also denke ich nicht das es dieser Grund ist.
    ich denke es hat auch mit der Corona krise zu tun. Es hat so viele Arbeitslose und den Leuten wurde jetzt alles einfach zuviel.
    • blueberry muffin 31.05.2020 15:54
      Highlight Highlight Ja und es wirde nie was gemacht nach friedlichen Protesten. Wieviele Schwarze kann man umbringen, bis sie die Städte abrennen? Scheinbar hatten sie nach ein paar dutzend genug.
  • Bee89 31.05.2020 14:38
    Highlight Highlight Wenn man dann auch noch die Videos sieht, wie Polizeiautos Gas geben und jn die Menge fahren, nachdem die Demonstranten ein paar Gegenstände auf das gepanzerte Fahrzeug werfen!!! Kein Wunder eskaliert die Situation wenn die Polizei mit solcher Brutalität reagiert.
  • Froggr 31.05.2020 14:26
    Highlight Highlight Natürlich. Der Lockdown wird tausende Menschen auf dem Gewissen haben. Menschen verlieren ihre Existenz. Ihre Familie. Und damit ihre Lebensgrundlage. Der Vollidiot von Polizist hat das Fass zum Überlaufen gebracht.
  • WHYNOT 31.05.2020 14:15
    Highlight Highlight Weder Clinton, Bush, Obama und erst recht nicht Trump haben es geschafft, die Justiz von Rassisten zu säubern und Fehlbare mit voller Härte zu strafen. Solche Taten sind ein Spegelbild der Gesellschaft und gerade die US-Staatsgewalt ist mit ihren unzähligen grauenhaften politisch und wirtschaftlich motivierten Kriegen alles andere als ein Vorbild für ein friedliches Miteinander.
    • swisskiss 31.05.2020 14:39
      Highlight Highlight WHYNOT: Kein Politiker kann es schaffen, Rassismus bei Menschen zu eliminieren und zu vehindern, dass Rassisten öffentliche Aemter besetzen können.

      Was man aber verhindren kann, ist das Gefühl Menschen zu geben, dass dieser Rassismus gewollt ist und von Oben befürwortet wird.

      Wenn Trump Elisabeth Warren, die auch indianische Wurzeln hat, wiederholt als Pocahontas bezeichnet, ist dies das Vorbild, dass
    • WHYNOT 31.05.2020 15:33
      Highlight Highlight @swisskiss; zum 2. Abschnitt kann ich dir nur beipflichten. Die Einstellung der Amis zu (Staats-)Gewalt und die Rolle militärisch mit Gewalt einzugreifen, wenn es gerade opportun erscheint (ideologisch oder wirtschaftlich) das Recht des Stärkeren - koste es was es wolle - zu indoktrinieren, befeuert Hass auf allen Seiten.
    • banda69 31.05.2020 16:49
      Highlight Highlight @swisskiss

      Politiker schaffen es aber Rassismus zu schüren und gesellschaftsfähig zu machen. Siehe Teump, SVP, AfD und Konsorten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maria R. 31.05.2020 14:08
    Highlight Highlight Fire in the hole

    Die Gesellschaftliche Zündschnur des Landes brennt schon lange. Es ist nicht mehr die Frage, ob es knallt, sondern wann und wo. Mittlerweile kracht es schon in anderen US-Großstädten.
    Minneapolis ist erst der Anfang.
  • Turicum04 31.05.2020 13:52
    Highlight Highlight Nach Trump kann man eigentlich nur noch einen Ultralinken wählen! Oder eine ultralinke Schwarze, welche Trump verklagen wird!
    • Froggr 31.05.2020 14:27
      Highlight Highlight Was?😂
    • redeye70 31.05.2020 15:18
      Highlight Highlight Auf einen Ultrarechten einen Ultralinken? Ja genau!
  • El Vals del Obrero 31.05.2020 13:48
    Highlight Highlight Rein theoretisch könnte es ja auch sein, dass manche der erwähnten Gewalttouristen Agents Provocateurs sind von jenen die ein Interesse an Eskalation haben.
    • FACTS 31.05.2020 17:53
      Highlight Highlight Rein theoretisch kann ziemlich alles sein...mir sind Fakten lieber...
  • Emma Jones 31.05.2020 13:08
    Highlight Highlight Drei der vier Polizisten laufen frei rum. Auch Chauvin würde gegen eine Kaution wieder auf freien Fuss gesetzt und er ist eben nicht wegen Mordes gemäss deutscher Bedeutung angeklagt, sondern wegen 3rd degree murder. D.h. es wird ihm keine Tötungsabsicht vorgeworfen und er könnte sogar mit einer Busse davon kommen.

    Wie lange man in den USA wohl jemanden würgen muss, bis Tötungsabsicht gegeben ist? Wäre auch keine Tötungsabsicht gegeben, wenn ein Schwarzer einen Weissen während 8:46 Min. nicht hätte atmen lassen?
    • lilie 31.05.2020 16:06
      Highlight Highlight @Emma Jones: Ich kanns auch nicht fassen. 😔

      Da ich mich mit der Gesetzgebung nicht auskenne, habe ich Wikipedia bemüht und folgende Definition gefunden:

      "Minnesota law originally defined third-degree murder solely as depraved-heart murder ("without intent to effect the death of any person, caus[ing] the death of another by perpetrating an act eminently dangerous to others and evincing a depraved mind, without regard for human life")".

      Immerhin wird der Akt als "herzlos", "abartig" und "lebensverachtend" bezeichnet.

      Aber die gleiche Kategorie wird auch für Drogendealer angewandt. 😐
  • landre 31.05.2020 12:55
    Highlight Highlight "Die Bilder wecken Erinnerungen. 2014 war es (...)"

    Los Angeles, 1992, Rodney King...

    Usw...

    Die USA haben seit circa 250 Jahren ein massives Problem mit Rassismus, obwohl die Gründerväter und -Mütter dies erkannt und die Verfassung entsprechend amortisierend gestaltet hatten.

    Viele zeigen nun 2020 mit dem Finger Schuld zuweisend auf Trump...Dies weil wahrscheinlich viele, so wie alle Rassisten und Rassistinnen, personifizierte "Feindbilder" brauchen um nicht mit Sachlagen überfordert zu werden/ sein...
    • swisskiss 31.05.2020 13:26
      Highlight Highlight landre: Willst Du wirklich negieren, dass der amtierende Präsident, mit seiner klaren Stellungsnahme gegen Migranten, gegen den Islam, gegen Schwarze ( leben in rattenverseuchten Löchern) gegen Armutsländer(shithole countries) nicht nur aus latentem einen akuten Rassismus macht, sondern mit dem Entzug von finanziellen Verpflichtungen, für UNO, WHO, UNICEF, Welthungerprogramm, die Ueberlegenheit des weissen, christlich-konservativem Amerikas propagiert und unterstützt? Das ist KEINE Personifizierung des Problems, sondern ein System, dass genau zu solchen Aktionen und Reaktionen führt.
    • Baruch de Spinoza 31.05.2020 13:41
      Highlight Highlight Und deshalb ist ein Präsident nicht verantwortlich für Politik? Hat das stabile Genie etwas besseres zu tun, als sich um Politik zu kümmern? Präsident zu sein ist ein Amt, welches eigentlich nichts anderes sein darf als die Personifizierung von Demokratie. Einen minderbemittelten Narzissten in diese Position zu wählen ist der Sache halt kaum dienlich.

      Erklären Sie uns doch bitte, weshalb die Sachlage denn nichts mit Politik zu tun hat und wir angeblich so überfordert sind.
    • swisskiss 31.05.2020 13:56
      Highlight Highlight landre: Oder ein Beispiel, dass Trumps Verantwortung und sein Versagen etwas konkreter darstellt. Der Martin Luther King Day, Feiertag für den ermordeten Bürgerrechtler, wurde von allen Präsidenten genutzt, um in einer sozialen Einrichtung, einen Tag Frondienst zu leisten, um King zu ehren und der Gesellschaft ein Beispiel zu geben. Alle Präsidenten.... ausser Trump. Der geht golfen.

      Also komm mir nicht damit, dass Trump den Finger nicht verdient hat...den Mittelfinger!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 31.05.2020 12:53
    Highlight Highlight "How dare them to treat us all like criminal savage monkeys? Let's loot this innocent guy's store and burn down his very existence to show them!"

    Joa...
    • HabbyHab 31.05.2020 14:20
      Highlight Highlight 250 Jahre Unterdrückung mit Sachschaden zu vergleichen.. you do you,
    • Bee89 31.05.2020 14:35
      Highlight Highlight Ich finde auch nicht dass auf Gewalt mit Gegengewalt reagiert werden muss. Aber jahrelang haben sie versucht friedlich gegen diese unsinnige Polizeigewalt zu protestieren (take the knee während der hymne, von c. Kaepernick gestartet) und ihnen wurde gesagt sie sollen mit dem Quatsch aufhören. Jetzt ist das Fass nunmal übergelaufen und sie zwingen die Verantwortlichen in der Politik auf sie zu hören!
    • Mutzli 31.05.2020 15:06
      Highlight Highlight ...dann sind für Sie also das BLM-Movement im Umkehrschluss "criminal savage monkeys", die Polizeibrutalität verdient haben? Gut zu wissen, mit ner Wortwahl die 1:1 aus dem Giftschrank von weissen Rassisten stammt.

      Lockdoen ist zwar aufgehoben, aber deswegen müssen nicht gleich alle Trolle unter der Brücke hervorkriechen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raber 31.05.2020 12:52
    Highlight Highlight Ich denke U.S. Amerika ist schwer zu retten. Auch Biden könnte das Land nicht einen. In Amerika gibt es eine Oligarchie, die viele Medien kontrollieren und zu ihrem Nutzen berichten. Obama hat lange probiert der Präsident aller Amerikaner zu sein und ist zu Beginn seiner Amtszeit immer wieder auf die Republikaner zugegangen. Gebracht hat es gar nichts. Die Doktrin, dass alles Soziale mindestens Kommunismus bedeutet, jede politische Regelung (Waffen,Banken,Umwelt) sowieso grundsätzlich falsch ist, wird dort weiterhin fröhlich über FOX, Breitbart etc verbreitet werden. Selbst wenn Trump weg ist
  • Karl33 31.05.2020 12:50
    Highlight Highlight Weshalb sind weisse privilegierte Medien unfähig, das Problem aus Sicht der Schwarzen darzustellen. Eine Analyse und es geht wieder nur um Trump, die Demokraten, die Wahlchancen von Biden und Sanders... really?

    Demokratische Politik ist nicht viel weniger rassistisch als Republikanische. Unter Obama und Biden hat sich Polizeigewalt gegen schwarze Männer nicht geändert. Und die Stadt Minneapolis wird seit Jahren von einem demokratischen Bügermeister regiert, die Diskriminierung der Schwarzen hats nicht weggebracht.
    • Emma Jones 31.05.2020 13:15
      Highlight Highlight Die Obama-Regierung liess Polizeibehörden mit auffällig hohen Gewaltraten unter die Kontrolle des Justizministeriums stellen. Dies führte zu Reformen und dem Rückgang von Fällen. Unter Präsident Donald Trump hat das Justizministerium diese Interventionen bereits 2018 eingestellt.
      (Aus der NZZ)
  • Stefan Morgenthaler-Müller 31.05.2020 12:39
    Highlight Highlight Der Experte hat jetzt auch nicht mehr gesagt, als sich jeder selber aufgrund der Lage ausdenken könnte.

    "Auf den nächsten Präsidenten jedenfalls warten Mammutaufgaben."

    Also diese Aussage kopieren und 2024 wieder einfügen. Das sollte funktionieren.
    • tina76 31.05.2020 16:26
      Highlight Highlight Ja, glaube auch, dass sich Trump leider nochmals halten kann
    • The Destiny // Team Telegram 31.05.2020 17:27
      Highlight Highlight Da kann sich trump ja freuen, für Biden ist ja nichzmal klar ob es sich hier um Rassismus handelt da er ja nicht weiß für wen die Leute Stimmen.
  • Amarillo 31.05.2020 12:34
    Highlight Highlight Hatte in Charlotte einen Polizisten (Hispanic) als Nachbarn. Der hat im Zusammenhang mit Rassimus gesagt, dass es diesen (auch) bei der Polizei zweifellos gebe, dass es aber auch noch einen "berufsbedingten" Rassismus gäbe, da die Polizei bei Kontakt mit Hispanics + Schwarzen überdurchschn. oft in Gewalttätigkeiten verwickelt werde. Ich glaubte an "Handgreiflichkeiten", bis er mir die Narben, welche nicht von der Schussweste verhindert worden sind, zeigte. 3 davon zog er sich bei Verkehrskontrollen zu; er ist "normaler" Streifenpolizist. Und nein, das entschuldigt den vorliegenden Mord nicht.
    • Lokutus 31.05.2020 14:54
      Highlight Highlight Amarillo: ...und es erklärt ihn nicht und trägt auch nicht zur Klärung bei- dein nettes Geschichtlein!!!
  • keplan 31.05.2020 12:30
    Highlight Highlight In 1. Linie haben in den letzten 2 Monaten 30 Millionen ihren Job verloren und dadurch Angst um ihre existenz und die Frage ob sie nächsten Monat (oder schon diesen) noch ein Dach über dem Kopf und was zu essen auf dem Tisch haben. Der Mord von einem Polizisten an einem schwarzen, war nur noch der Funke der das Pulverfass zum explodieren gebracht hat.
    • WHYNOT 31.05.2020 14:04
      Highlight Highlight 40 Mio.
    • Pukelsheim 31.05.2020 14:48
      Highlight Highlight • 4 Jahre Trump und all das was damit einhergeht
      • Ein Präsident, der vollends überfordert ist
      • Coronakrise
      • Grosse Arbeitslosigkeit wegen Corona
      • Mord an Ahmaud Arbery
      • Amy Cooper
      • Mord an George Floyd und katastrophale und langsame Reaktion der Behörden

      Wie es Trevor Noah in seinem neusten Video beschrieben hat, ist es nicht etwas, das einfach so geschehen hat. Es hat sich angestaut und ein Dominostein hat den nächsten angestossen.
  • Gawayn 31.05.2020 12:24
    Highlight Highlight Es hat es öfter schon gegeben, das man bei friedlichen Demonstrationen, Randalierer los geschickt hat, mit dem Auftrag die Botschaft zu sabotieren.

    OK wenn einer das behauptet, wird ihm sofort "der Verschwörungs Theoretiker Titel" verliehen.

    Dennoch ist es eine bequeme Methode die Absichten zu untergraben.

    Das hör ich zum ersten Mal.. Trumpel soll eine Gesetzesreform verabschiedet haben mit mehr Rehabilitation?

    Der kann diese Worte doch nicht mal buchstabieren!
    • HabbyHab 31.05.2020 14:24
      Highlight Highlight Und dass die Polizei sehr gerne selber provoziert bei Demonstrationen, wissen wir ja schon lange. ZB in LA war eigentlich alles ruhig gestern, bis die Polizei auftauchte.
  • soulpower 31.05.2020 11:58
    Highlight Highlight Nun leiden die Demonstrationen gegen Rassismus, weil die Lokalpolitiker jeder Couleur nun wegen den Randalierern und Zerstörern die Ordnung wiederherstellen müssen, während sich Trump zurücklehnen und um andere Themen kümmern kann. Nun musste sogar der Bürgermeister von New York, seinerseits Demokrat, die harten Polizeieinsätze verteidigen. Die Randalierer sollen aufhören damit wieder die friedlichen Demonstranten auf die Strasse können. Die Wut ist verständlich, aber es bringt nichts alles zu zerstören, damit friedliche Demos gar nicht mehr möglich sind.
    • Martel 31.05.2020 12:12
      Highlight Highlight Sagt Ihnen der Begriff „Agent provocateur“ etwas?
    • blueberry muffin 31.05.2020 12:29
      Highlight Highlight Doch. Die friedlichen Demos haben nichts gebracht, Sachschaden in Milliarden Höhen bringt eventuell was.

      Vielleicht machen die faulen Politiker endlich was, wenn jeder unschuldige Tote soviel Schäden anrichten.

      Die friedlichen Demonstrationen in den letzten Jahrzehnten haben ja nichts verändert. Nichtmal als Obama Präsident war.
    • KarlWeber 31.05.2020 12:48
      Highlight Highlight Tja wie sangen schon die Ärzte...

      Gewalt erzeugt Gegengewalt - hat man Dir das nicht erzählt?
      Oder hast Du da auch, wie so oft, im Unterricht gefehlt?
      Jetzt liegst Du vor mir und wir sind ganz allein,
      und ich schlage weiter auf Dich ein.
      Das tut gut. Das mußte einfach mal sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kleinaberdoktor 31.05.2020 11:51
    Highlight Highlight «Die Chance für einen schwarzen Mann, von der Polizei erschossen zu werden, ist dreimal so gross wie bei einem Weissen.»

    Amerikkka first.........
  • Magnum 31.05.2020 11:49
    Highlight Highlight Meine Fresse. Trump eskaliert weiter und giesst mehr Öl ins Feuer. Dieser Typ ist wirklich ein absolut verantwortungsloser Soziopath. So viel kann Biden nun nicht falsch machen: Er muss nur beide Seiten zu Zurückhaltung und Dialog auffordern, dann macht er schon alles besser als der oberste Hetzer aus dem Oval Office.
  • Thoemmeli 31.05.2020 11:49
    Highlight Highlight Leider hat Darwin die Umkehr seiner Evolutionstheorie nicht vorausgesehen...
    Benutzer Bild
  • iudex 31.05.2020 11:45
    Highlight Highlight Derek Chauvin wird third-degree murder und manslaughter vorgeworfen, nicht Mord i.S.v. 112 StGB.

    https://abcnews.go.com/US/wife-derek-chauvin-officer-charged-murder-george-floyds/story?id=70965676
  • du_bist_du 31.05.2020 11:40
    Highlight Highlight Der zweite Teil des Artikels, betreffend den Wahlen und der Aussöhnung zeigen die Probleme recht gut wie ich finde.

    Das in der Geschichte der USA bis heute keine Basis zu vernünftigen Diskursen, abseits von Kapital und Dividenen, gefunden wurde, stimmt nicht positiv für die Zukunft.

    Schade, das Potenzial eine gesellschaftliche Vorreiterrollle zu übernehmen wird seit der Gründung immer wieder vertan.

    Lediglich Einzelpersonen vermögen für kurze Zeit gesellschaftliche Impulse zu geben, welche aber oft nicht nachhaltig sind.
  • Asmodeus 31.05.2020 11:38
    Highlight Highlight "Oder schadet er sich damit bei Wählern, die auch Trump ansprechen könnte?"

    Sich bei Nazis, Rassisten und Idioten anbiedern. Hat bei der FDP in Deutschland ja auch super geklappt.
    • Martel 31.05.2020 15:46
      Highlight Highlight Schön wärs, nur Nazis, Rassisten und Idioten würden Trump wählen. Wenn dem so wäre hätte er nicht den Hauch einer Chance. Leider wählt ihn eine viel breitere Gesellschaftsschicht.
    • Asmodeus 31.05.2020 17:05
      Highlight Highlight Mit Verlaub.

      Jeder der einen solch extremen Rassisten, Sexisten, Homophoben und transphoben Arsch unterstützt ist es selbst. Vielleicht will man es einfach nicht zugeben.

      Wenn 3 normale Bürger mit 7 Nazis am Tisch sitzen und gemütlich plaudern und feiern, dann hast Du einen Tisch mit 10 Nazis.

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