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SVP Rheintal schickt Nazi-Sympathisanten in den Kantonsrats-Wahlkampf

Am Montagabend lief die Anmeldefrist für die St.Galler Kantonsratswahlen vom 8. März ab. Auf der Liste der SVP-Kreispartei Rheintal figuriert ein Name, der aufhorchen lässt: jener von Marcel Toeltl.

Regula weik, christoph zweili / tagblatt



Bild

Marcel Toeltl.

Der ehemalige Präsident der SVP St.Margrethen ist kein unbeschriebenes Blatt. Er darf straffrei als «Nazi-Sympathisant» bezeichnet werden. So hatte im Sommer 2017 das Bundesgericht entschieden.

Der Streit über die Rassismusvorwürfe gegen Toeltl hatte zuvor mehrere Gerichte beschäftigt. In Blog-Einträgen und Tweets hatte Toeltl geschrieben, Menschen gewisser Ethnien hätten «einen sehr tiefen Länder-IQ».

In einem andern Beitrag hatte er vom «weissen Menschen» gesprochen, der sich wegen grassierender Homosexualität selber ausrotte, während sich «nicht-weisse Menschen vermehren, was das Zeug» halte. Damit tue Toeltl eine Denkart kund, die dem zu entsprechen scheine, was als Rassismus definiert werden könne, hielt das Bundesgericht fest.

Von der Kantonalpartei ermahnt

Bekannt ist: Toeltl war damals von der SVP-Kantonalpartei ermahnt worden. «Wir tolerieren in keiner Art und Weise Äusserungen und Handlungen von Mitgliedern, die gegen das Strafgesetz verstossen», hielt Parteipräsident Walter Gartmann damals fest.

Wie sich die Kantonalpartei dazu stellt, dass Toeltl nun offizieller Rheintaler Kantonsratskandidat ist, bleibt offen. Gartmann war am Montagabend für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 07.01.2020 19:27
    Highlight Highlight https://www.woz.ch/-6831
  • insert_brain_here 07.01.2020 15:50
    Highlight Highlight Ich glaub dem Herrn Gartmann sogar, dass er es nicht mag wenn ein Mitglied solche Äusserungen macht, öffentlich und nachweisbar. Hinter verschlossener Türen - also unter sich - ist das natürlich etwas anderes, da sind solche Figuren sogar eminent wichtig für die SVP, sie sammeln nämlich die Wählerstimmen am äussersten rechten Rand ein.
  • Ricardo Tubbs 07.01.2020 15:36
    Highlight Highlight das der typ kantonsrat werden kann, zeigt nur, dass faschismus und rechtes gehabe in der schweiz salonfähig geworden ist.
  • Hans Jürg 07.01.2020 13:34
    Highlight Highlight Also ich finde, dass das der perfekte Kandidat für die SVP ist. Der passt perfekt.

    So kann nämlichniemand, der die SVP gewählt hat behaupten, er hätte nicht gewusst, was für eine Ideologie diese Partei hat.
  • Daniel Caduff 07.01.2020 13:32
    Highlight Highlight Das hat System. Früher hat die SVP verurteilte Rassisten ja jeweils öffentlichkeitswirksam ausgeschlossen (z.B. den "Kristallnacht-Twitterer" Alexander Müller).

    Seit die beiden Ex-Generalsekretäre Silvia Bär und Martin Baltisser 2017 wegen Rassismus verurteilt wurden, ist das nicht mehr der Fall (Baltisser und Bär mussten damals stellvertretend für die Partei den Kopf hinhalten wegen dem "Kosovaren schlitzen Schweizer auf"-Plakat).

    Entsprechend wurde z.B. auch der verurteilte Rassist Jean-Luc Ador nicht ausgeschlossen. Der sitzt im Nationalrat.
    • insert_brain_here 07.01.2020 16:02
      Highlight Highlight Unterdessen werden solche Vorfälle gerne unter dem Slogan "Das wird man doch noch sagen dürfen!" zum Kampf gegen die "linke Meinungsdiktatur" hochstilisiert.
  • FITO 07.01.2020 13:23
    Highlight Highlight Ich glaube, das mit dem IQ hat nicht so sehr etwas mit den Ländern, sondern eher mit der Parteizugehörigkeit und der Gesinnung zu tun.

    Benutzer Bildabspielen
  • Unicron 07.01.2020 12:25
    Highlight Highlight Es ist lustig wie jedesmal wenn mal wieder einer von der (S)tammtisch (V)ersager (P)artei als Nazi geoutet wird das "nur ein Einzelfall" ist, aber wenn ein Ausländer straffällig wird, dann sind die natürlich immer "alle gleich" und "denen kann man sowieso nicht trauen", und "ich habe einen Onkel, der kennt einen welcher mal...".
  • bernd 07.01.2020 11:39
    Highlight Highlight „ Wir tolerieren in keiner Art und Weise Äusserungen und Handlungen von Mitgliedern, die gegen das Strafgesetz verstossen“

    Doch.
    • Unicron 07.01.2020 12:30
      Highlight Highlight Sind sogar erwünscht.
      Einfach nicht in den Medien.
  • cheko 07.01.2020 11:34
    Highlight Highlight Trifft den Charakter seiner Partei voll und ganz..
  • Faceoff 07.01.2020 11:27
    Highlight Highlight «Wir tolerieren in keiner Art und Weise Äusserungen und Handlungen von Mitgliedern, die gegen das Strafgesetz verstossen», hielt Parteipräsident Walter Gartmann damals fest.

    Er hätte es nicht sagen sollen? ER DÜRFTE ES GAR NICHT ERST DENKEN! Solche Leute gehören blossgestellt, ausgelacht und am besten noch finanziell runiert und gemieden.
  • MartinZH 07.01.2020 11:24
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Herbsli69 07.01.2020 11:45
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • runner99 07.01.2020 12:07
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Therealmonti 07.01.2020 12:32
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wendy Testaburger 07.01.2020 11:23
    Highlight Highlight Wieder so ein "Einzelfall", cool.
    • Unicron 07.01.2020 12:31
      Highlight Highlight Zum Glück treten die Einzelfälle immer nur in der selben Partei aus, wäre ja schlimm wenn das überall so wäre.
    • Unicron 07.01.2020 12:41
      Highlight Highlight *auf
  • Asmodeus 07.01.2020 11:20
    Highlight Highlight "Damit tue Toeltl eine Denkart kund, die dem zu entsprechen scheine, was als Rassismus definiert werden könne, hielt das Bundesgericht fest."

    Er ist ein Vollblutrassist.

    "«Wir tolerieren in keiner Art und Weise Äusserungen und Handlungen von Mitgliedern, die gegen das Strafgesetz verstossen», hielt Parteipräsident Walter Gartmann damals fest."

    Die SVP verbittet sich Mitglieder die dasselbe Gedankengut wie der Rest hegen aber sich dabei erwischen lassen.

    Hab ich das in etwa richtig erfasst?
  • Jason96 07.01.2020 11:17
    Highlight Highlight Kann mich gut an den "World of Watson"-Beitrag erinnern... Knack hatte da den einen oder anderen Kommentar dazu ;)
    Für alle die die Folge nicht kennen, da war World of Watson noch eine Satireshow. Glaube die Folge heisst "Knack im SVP-Land".
  • Lowend 07.01.2020 11:04
    Highlight Highlight Man muss kein Rassist sein, um in der SVP Karriere zu machen, aber offensichtlich hilft es dennoch.
    • Varanasi 07.01.2020 11:45
      Highlight Highlight Glarner ist das beste Beispiel.
    • Pafeld 07.01.2020 13:19
      Highlight Highlight @Varanasi, ich glaube nicht, dass Glarner ein echter Rassist ist. Er kokettiert einfach sehr gerne damit, weil er jedes mal einem Organismus nahe kommt, wenn er als Provokateur erfolgreich jemanden zur Weissglut treibt und dafür auch noch mit politischem Einfluss belohnt wird. Glarner ist nichts anderes als ein politischer Troll.
    • Linus Luchs 07.01.2020 15:04
      Highlight Highlight @Pafeld: Was ist ein echter Rassist, was ist ein falscher? Kein Rassist bezeichnet sich selber als einen solchen. Andreas Glarner hat sein Menschenbild schon zu genüge offenbart. Zum Beispiel an einer Pressekonferenz zum Thema UNO-Migrationspakt übernahm er den in rechtsextremen Kreisen beliebten Begriff der "Umvolkung", um vor den Folgen zu warnen. Glarner ist schlau und meidet gesetzeswidrige Aussagen. Aber seine rassistischen Botschaften schimmern zwischen den Zeilen hindurch und werden von seinem Gefolge sehr wohl verstanden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 07.01.2020 11:02
    Highlight Highlight In der Schweiz denken sehr viele Leute so, wie dieser Nazi-Sympathisant, darum werden solche Leute auch immer wieder Stimmen bekommen.

    Das hat weder etwas mit dem Alter, Schulbildung noch mit dem Einkommen zu tun. Man findet in jeder Schicht Nazi-Sympathisanten, das auch Länderübergreifend.

    Das einzige, was diese Leute gemeinsam haben, ist der Wunsch nach Autorität, der Wunsch dass jemand bestimmt, wer oben ist (buckeln) und wer unten (treten). Darum finden sich solche Leute oft dort, wo Hierarchien und klar definierte Weltbilder noch gross geschrieben werden.
  • Magnum 07.01.2020 11:01
    Highlight Highlight Mit den bundesgerichtlich attestierten Titeln «Rassist» und «(Neo-)Nazisympathisant» kandidiert es sich im Rheintal für die SVP offensichtlich gut. Eine Distanzierung von rechtsaussen schaut anders aus. Nähme mich noch Wunder, welche andere Qualifikationen der Herr für das Amt eines Kantonsrats mitbringt, abgesehen von der Wiedergabe unwissenschaftlichen Rassistenschwurbels, den Toeltl aus Metapedia abgeschrieben hat.
  • The oder ich 07.01.2020 10:57
    Highlight Highlight Der Familienname "Toeltl" tönt jetzt auch nicht schampar schweizerisch. Aber schön, dass die Rheintaler SVP da offenbar nicht so vorurteilsbehaftet ist.

    Wer hier Ironie findet, darf sie gerne weiterverwenden
    • Stefan Morgenthaler-Müller 07.01.2020 11:23
      Highlight Highlight Es kommt nicht auf den Namen, sondern auf das Schweizer Blut drauf an. D.h. vor vielen Jahrhunderten ist der erste Schweizer auf der Welt erschienen. Sein Eltern waren, äh, auch Schweizer. Die kamen vom Himmel oder von einem Planeten, wo es nur Schweizer gibt.

      Und alle die von diesem ersten Schweizer abstammen, sind Schweizer, unabhängig vom Namen. Oder wie geht die Theorie der Nationalisten?
    • G. Samsa 07.01.2020 11:59
      Highlight Highlight Ich glaube eher die Toeltls sind irgendwann mal wie Pilze aus dem Schweizer Boden gewachsen.
    • Unicron 07.01.2020 12:28
      Highlight Highlight Der Obernazi vom Dienst war ja auch Österreicher mit braunen Haaren und braunen Augen und braunem Herzen, welcher das deutsche Reich gross machen und nur mit blonden blauäugigen bevölkern wollte.

      So konsequent sind die halt nicht, gell? :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • SörgeliVomChristophNörgeli 07.01.2020 10:55
    Highlight Highlight Ab ins Wägital, Bernhard Diethelm wird dir schon beistehen.
  • Zecke 07.01.2020 10:47
    Highlight Highlight Überrascht, glaube ich, niemanden mehr…
  • MacB 07.01.2020 10:37
    Highlight Highlight Sympathischer Herr, moll.
    • Fruchtzwerg 07.01.2020 15:14
      Highlight Highlight Plus ein top Haarschnitt, muss man sagen...
  • Satan Claws 07.01.2020 10:37
    Highlight Highlight Der Nazi-Sympathisant soll sich mit seinen unsympathischen Nazi-Sympathisanten-Kollegen systematisch sistieren.
    • Asmodeus 07.01.2020 11:21
      Highlight Highlight Syper Gschribe
  • Fajal 07.01.2020 10:35
    Highlight Highlight Die SVP ist ja bekanntlich ein Sammelbecken für solche Leute.
    • Na_Ja 07.01.2020 13:07
      Highlight Highlight Neiiin, die SVP doch nicht. Es sind nur zahlreiche EINZELFÄLLE.
      😉
  • Martel 07.01.2020 10:32
    Highlight Highlight Im Osten nichts Neues...