Täterschaft nach Schiesserei in Züricher Islamzentrum flüchtig
Schwerbewaffnete Sondereinheiten der Stadtpolizei Zürich suchen zurzeit mit Hundestaffeln nach der flüchtigen Täterschaft einer Schiesserei im Islamischen Zentrum in Zürich, nahe des Hauptbahnhofs. Drei Personen waren zuvor verletzt aufgefunden worden.
Bei den Verletzen handelt es sich um Erwachsene, sie wurden in der Eisgasse gefunden, wie ein Sprecher der Stadtpolizei gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte. Dort befindet sich auch das Islamische Zentrum Zürich. Gemäss Polizeiangaben hat die Schiesserei im Gebetsraum selbst stattgefunden. Die Polizei wird in Kürze informieren.
Kurz nach 19 Uhr, rund anderthalb Stunden nach der Schiesserei, befanden sich viele Journalisten und Gaffer am Ort des Geschehens, wie sda-Korrespondenten berichteten. Drei Polizeiautos seien auch auf Platz. Der Verkehr laufe weitgehend normal, nur eine kleine Gasse sei abgesperrt worden.
Laut Augenzeugen befinden sich im Schnitt zehn Leute im Gebäude des Islamischen Zentrums - mehrheitlich Personen aus dem Maghreb, Somalia und Eritrea. Um 16.43 Uhr habe in den Räumlichkeiten eine Gebetsrunde stattgefunden. (sda)
