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Selbstjustiz: Sechs Menschen in Mexiko verstümmelt



Unbekannte haben in Mexiko fünf Männer und eine Frau verstümmelt. Den Opfern wurden nahe der Stadt Guadalajara die Hände abgeschnitten, wie die Zeitung «El Informador» am Montag berichtete.

Die abgetrennten Hände liessen die Täter in Plastiktüten am Tatort zurück. Eine siebte Person wurde getötet. Offenbar handelte es sich um Selbstjustiz. Nach einer am Tatort zurückgelassenen Botschaft sollte es sich bei den Opfern um Kriminelle handeln. Unterzeichnet war das Schreiben mit «Eliteeinheit gegen Ratten». Mit «Ratten» werden in Mexiko häufig Diebe bezeichnet.

Die Opfer wurden in Spitäler gebracht. «Sie haben uns nichts gesagt, sie sind noch traumatisiert», sagte der stellvertretende Polizeichef Eduardo Palacios. «Hier gibt keiner Informationen über gar nichts.» (sda/dpa)

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