Bundespräsident fordert Dialog zwischen Eliten und Bevölkerung
Bundespräsident Ueli Maurer hat bei der offiziellen Eröffnung des diesjährigen Weltwirtschaftsforums in Davos die Wichtigkeit des Dialogs betont. «Es sind die persönlichen Begegnungen, die für ein gegenseitiges Verständnis beitragen», sagte er.
Das World Economic Forum (WEF) befriedige seit Jahren dieses Bedürfnis, so Maurer weiter. Und es freue ihn, dass die vielen Teilnehmer aus aller Welt in die verschneiten Berge gekommen sind.
Auch der Dialog zwischen den Eliten und der Bevölkerung sei wichtig. Die Schweiz sei dafür ein gutes Beispiel mit ihrem System der direkten Demokratie.
Er verwies zudem darauf, dass die Schweiz eine offene Volkswirtschaft sei, und betonte die Wichtigkeit von freiem Handel und freier Meinungsäusserung. Der Bundespräsident forderte die Anwesenden auf, die Zukunft gemeinsam zu gestalten aufbauend auf «unseren Werten».
Aus der Schweizer Regierung wird Maurer am WEF begleitet von Innenminister Alain Berset, Aussenminister Ignazio Cassis und vom neuen Wirtschaftsminister Guy Parmelin.
Maurer will unter anderem mit EU-Vertretern über das Rahmenabkommen sprechen.
Das Motto des WEF 2019 lautet «Globalisierung 4.0: Eine globale Architektur im Zeitalter der vierten industriellen Revolution gestalten». (sda)
