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Zwanzig Figuren als Werbebotschafter für einheimisches Holz



Clown Dimitri, IKRK-Gründer Henry Dunant oder Schriftstellerin Johanna Spyri gibt es jetzt auch in Holz geschnitzt. Hintergrund ist die «#Woodvetia»-Kampagne des Bundes und der Holz- und Waldbranche. Am Donnerstag wurde in Bern die Gesamtausstellung eröffnet.

Insgesamt zwanzig lebensechte und mannshohe Holzfiguren bedeutender Schweizer Persönlichkeiten treffen die Bernerinnen und Berner auf dem Waisenhausplatz. Am Nachmittag wurde die letzte Statue, jene der 67-jährigen Thurgauerin Hildegard Kissling, enthüllt. Sie repräsentiert die Schweizer Bevölkerung und wurde vom Publikum zur letzten Figur gewählt, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die «Aktion für mehr Schweizer Holz» war vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) und der Schweizer Holzbranche initiiert und vom Künstler Inigo Gheyselinck begleitet worden. Sie soll die Bevölkerung dazu sensibilisieren, nach einheimischen Holz zu fragen.

Jede Figur wurde aus einer anderen Schweizer Holzart gefertigt. Das Holz stammt jeweils aus der Heimat der abgebildeten Person.

Laut den Organisatoren trägt der Schweizer Wald durch CO2-Absorption, Trinkwasser-Reinigung und Lawinenschutz viel zur hohen Lebensqualität in der Schweiz bei. Trotzdem werde Schweizer Holz als Baustoff für Häuser und Möbel heute oft links liegen gelassen - auch wegen des starken Frankens wird viel Holz importiert.

Die Gruppenausstellung kann noch bis am 15. November auf dem Waisenhausplatz besichtigt werden. Im Verlauf des Jahres sollen immer wieder neue Holzstatuen im öffentlichen Raum «an überraschenden Orten» erscheinen.

www.woodvetia.ch (sda)

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