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Grosser Fleischschmuggel in der Romandie aufgedeckt



Ein 41-jähriger Franzose ist letzten Herbst wegen eines umfangreichen Fleischmuggels verhaftet worden. Er hatte während 15 Jahren 68 Tonnen Fleisch illegal in die Schweiz eingeführt, wie die Zollbehörden am Donnerstag mitteilten.

18 Tonnen Rindfleisch, 11 Tonnen Schweinefleisch, 27 Tonnen Lamm und 12 Tonnen Poulet. Das ist die Bilanz der illegalen Einfuhren, welche die Inspektoren der Schweizerischen Zollbehörden aufgedeckt haben.

Der Schmuggel war im August 2016 anlässlich einer Kontrolle der Zollbehörde im Walliser Dorf Morgins aufgeflogen. Ein 41-jähriger, in Frankreich wohnhafter Kapverdianer war mit 80 Kilogramm Rindfleisch in die Schweiz eingereist, ohne die nötigen Zollformalitäten zu tätigen.

Kunden in der ganzen Romandie

Während der Einvernahmen gab der Mann zu, während vielen Jahren wöchentlich unverzollte Ware eingeführt zu haben. Pro Fahrt habe er jeweils etwa hundert Kilogramm Fleisch in nicht gekühlten Fahrzeugen transportiert. Den Gewinn, den er dabei erzielte, kann laut den Schweizer Zollbehörden auf sechs Franken pro Kilogramm geschätzt werden.

Bei den Kunden handelte es sich um Privatpersonen in der gesamten Westschweiz. Der Schmuggler ist den Behörden Zollgebühren von fast einer Million Franken schuldig geblieben. Er soll angesichts der Schwere des Falles vor ein Gericht gestellt werden. (sda)

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